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X30 Neo

Natural Born Gamer
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Pragmata

Laut PS5 Anzeige habe ich 15 Stunden gebraucht um den Abspann zu sehen. Zuende ist das Spiel aber lange noch nicht, denn es gibt noch so vieles freizuschalten. Das New Game Plus ist hier sozusagen Programm.
Das will man auch, denn das Spiel ist absolut fantastisch! Es stimmt hier einfach alles. Bei mir kamen teilweise Gefühle auf, als hätte ich das Original von Resident Evil 4 zum ersten Mal auf meinem Gamecube durchgespielt. Auch dort konnte man mit den Errungenschaften des ersten Spieldurchgangs erneut starten, um gegen noch stärkere Gegner zu kämpfen, neue Wege zu erkunden und eine veränderte Storyline (Seperate Ways) zu erleben. Ähnlich ist es auch bei Pragmata. Man will weiterspielen, obwohl das Spiel eigentlich vorbei ist. So funktionieren nur alsolute Ausnahmetitel und hier gelingt Capcom das fast unmögliche.

Dabei fängt alles relativ harmlos auf dem Mond an. Hugh, ein bärtiger Astronaut auf dem Weg zur Arbeit der nahen Zukunft, gerät in ein seismisches Beben, was seiner Crew leider das Leben kostet. Ansonsten gibt es wenig Blut und Gore in Pragmata. Stattdessen taucht ein kleines Androiden-Mädchen auf (die Pragmata), die Hugh rettet und sich ihm als willige Helferin anschliesst. Hugh tauft sie Diana. Um vom Mond und der durch das Beben zerstörten Basis zu entkommen, erkunden sie die Gebäude rund um einen gigantischen 3D-Drucker, der fast alles drucken kann. Auch feindliche Roboter. Schließlich produziert die Überwachungs-KI "IDUS" davon eine gehörige Menge. Aber auch diese KI wird von etwas anderem gesteuert. Es erwarten den Spieler einige Überraschungen und Wendungen in der gut erzählten und spannenden Geschichte. Wie bei "The Division" gibt es Hologramme, die die Geschichte voranbringen, aber hier und dort gibt es auch einige schicke Zwischensequenzen zu sehen und jede Menge Logbücher, Anleitungen und E-Mails zu lesen. Die Lore bleibt aber übersichtlich.

Highlight 1: Die Spielwelt

Pragmata ist im Herzen ein gewöhnlicher 3rd-Person-Schlauch-Shooter, der mit vielen Abzweigungen und Geheimnissen ausgestattet ist, sowohl horizontal als auch vertikal. Es sind aber fast nie Sackgassen, denn entweder findet man dort Upgrades oder andere Belohnungen oder eine alternative Route wie z.B. eine Abkürzung zur Mondbahn. Die Mondbahn fungiert als Schnellreisestation zum zentralen Schutzraum, in dem Hugh und Diana alles mögliche tun können. Er wird später in mehreren Stufen aufgewertet und es werden immer mehr Funktionen freigeschaltet. Aber immer so, dass man niemals den Überblick verliert, sondern dass man sich jedesmal freut, ihn wieder aufsuchen zu dürfen um irgendwelche Waffen oder Hacking-Fähigkeiten mit Upgrades zu verbessern.
Da der Drucker auf dem Mond fast alles drucken kann, experimentierten die Menschen mit allerlei Dingen. So gibt es ein Solarkraftwerk, durch das man sich kämpft, eine Massenproduktionsanlage, die dem Times Square in New York nachempfunden ist, den der Drucker nachgebaut hat oder einen Terra-Dom mit riesigen wuchernden Bäumen. Aber auch hier ist einiges ausser Kontrolle geraten und es gibt überall Störungen im "Filament". Der Drucker hat also mehr als nur einen Defekt.
Optisch sind die Levelabschnitte insbes. auf meiner PS5 Pro ein absolut beeindruckendes Schauspiel gewesen. Capcoms RE-Engine spielt hier mal so richtig mit ihren Muskeln.

Highlight 2: Die Action

Bekannt wurde Pragmata im Vorfeld durch den Mix aus 3rd Person-Shooter und Hacking-Action als Multitasking-Unternehmung. Ähnlich wie in Watch Dogs oder Bioshock muss man sich in einer Art Minispiel auf einem quadratischen Display einen Weg mit dem Tastenfeld des Controllers zum Ziel bahnen. Also Y bzw. Dreieck für Hoch, B bzw. Kreis für Rechts usw. Warum nicht mit dem Steuerkreuz? Weil dort die Waffenauswahl drauf ist. Denn ist der Gegner von Diana erstmal gehackt und angreifbar, darf Hugh mit seinen Wummen draufhalten.
Das erinnert ein wenig an die Taschenlampe von Alan Wake, ist hier aber wesentlich spaßiger und sehr viel abwechslungsreicher.
Im Spielverlauf lernt man immer mehr abgefahrene Hacking-Mechanismen kennen, die die unterschiedlichsten Anwendungen bei der wirklich großen Anzahl an Gegnervariationen abverlangen. Jedoch bleibt es dem Spieler immer selbst überlassen, wie er vorgeht. Soll man den Gegner lieber mit einem Köder weglocken um ihn in Ruhe hacken zu können? Oder schicken wir ihm einen Drohnenschwarm an die Birne, dass er Mühe hat ihn wie einen Bienenschwarm abzuwehren? Oder hetzen wir ihn mit einem Verwirrungs-Hack auf einen anderen Gegner und sehen dabei einfach einen Moment zu?
Die Möglichkeiten von Hugh sind ähnlich vielfältig. Allerdings hat seine "Stosswelle"-Schrotflinte nur maximal vier Schuss. Da muss jeder sitzen. Überhaupt sind die Waffen nur so stark, wie man sie einsetzt. Zur Not hat Hugh aber eine Pistolen-ähnliche Schusswaffe mit Endlosmunition und einer Abklingzeit. Auch dafür gibt es später ein Upgrade. Auf jeden Fall sind die Kämpfe unglaublich intensiv und machen jede Menge Spaß, gerade weil sie so abwechslungsreich und einzigartig sind.

Highlight 3: Die Bosskämpfe

Eigentlich bin ich kein Freund von Bosskämpfen mehr, seit es Demons Souls gibt. Aber es gibt Ausnahmen, z.B. die von Metroid Prime oder Resident Evil. Am besten Bosse, wo man draufballern muss, wenn es orange leuchtet. Auch bei Pragmata leuchtet etwas, allerdings nur, wenn es Diana zuvor richtig gehackt hat. Nur sind die Bosse hier nicht ganz so einfach wie gedacht. Man muss auf der Hut sein, gut vorbereitet, am besten man fährt nochmal mit der Mondbahn in den Schutzbunker und checkt seine Ausrüstung, bevor man sich an einen solchen Kawenzmann wagt. Die Bosse bei Pragmata sind meistens gross. Nicht die größten in der Videospielgeschichte, aber groß.
Der Lebensbalken eines Bosses ist auch entsprechend lang. Man bekommt ihn einfach nicht mit ein paar gezielten Schüssen down, man muss beobachten, ausweichen (dafür hat Hugh tolle Schubdüsen an seinem Raumanzug) und auch mal die Flucht ergreifen. Zum Glück sind die Arenen meistens groß genug um irgendwo Schutz zu suchen, aber echte Verschnaufpausen hat man eigentlich nie.
Klingt erstmal stressig, ist es auch. Aber nach und nach bekommt man diesen Flow, den ich mir bei solchen Games immer herbeisehne, der einem sagt, nur noch ein einziger Versuch! Pragmata schafft auch dieses Kunststück: Bosskämpfe, die mir richtig viel Spaß gemacht haben. Dass es so etwas heute noch gibt, wer hätte das gedacht?

Überhaupt hatte ich öfters das Gefühl, ich spiele so etwas wie Bionic Commando, Vanquish, Remember Me oder eben Alan Wake. Einen alten Xbox 360-Schlauch-Shooter, der maximal 15 Stunden dauert und mich doch voller guter Erinnerungen zurücklässt. Nur mit der tollen Triple AAA-Ästhetik und der optischen Billanz eines Stellar Blade und den flüssigen Animationen von GTA 5.
Auch die Steuerung ist nahezu perfekt. Hugh springt mit seinen Schubdüsen, er schwebt, dasht und dreht sich dorthin wo er hin soll und landet (meistens) dort wo man ihn hinlenkt. Das Gunplay ist wie erwähnt super und fühlt sich wuchtig an. Alles, aber wirklich alles, greift hier ineinander.
Es wird sicher noch viel über dieses Spiel gesprochen werden, darum hier nur noch ein letztes Kapitel über die Protagonisten.

Hugh und Diana sind meine neuen Joel und Ellie, wie ich es schon einmal im Pragmata-Thread erwähnte. Die Geschichte ist nicht ganz so episch wie in Naughty Dogs Pilz-Zombie-Dystopie, aber die Beziehung zwischen den beiden ist ähnlich, obwohl sie bei Hugh und Diana von Beginn an freundlich ist.
Allerdings spielt man bei Pragmata die gesamte Zeit über aktiv mit Diana, was die Verbindung zwischen der Figur und dem Spieler nochmal verstärkt. Man spielt ein naives verletzliches Kind, das aber dennoch über die unglaublichen Kräfte eines Androiden-Prototyps verfügt. Das ist eine krasse Sache! Hier spiele ich noch mit meinem Luftballons im Schutzraum und im nächsten Moment steht ein riesiges Spinnen-artiges Roboterwesen vor mir, das mich erst zu Tode erschreckt hat und sich dann auch noch unsichtbar machen kann. Wow!
Relativ früh zu Beginn kann man die Beziehung zu Diana vertiefen, indem man ihr Geschenke macht, die man in den Umgebungen finden kann. Diana malt dann etwas für Hugh oder spielt auf einer Kinderrutsche. Sie macht eine Gratwanderung, wie sich ein Android nicht lebendiger verhalten könnte. Man vergisst als Spieler oftmals das küstliche an ihr und sieht nur das kleine putzige Kind. Manchmal traurig, manchmal fragend, manchmal nachdenklich, aber meistens gut gelaunt und voller Eifer und Energie. Das wirkt so echt, dass es schon eine philosophische Frage ist, ob wir bald auch in Wirklichkeit solche Kinder haben werden oder haben wollen.

Am Ende bleibt Pragmata ein Sci-Fi-Action-Shooter mit einer einzigartigen Hacking-Mechanik. Einer neuen Spielidee, von der ich mich gefragt habe, warum sie nicht schon längst existierte. Das Konzept ist so einfach wie genial. Wie perfekt das Spiel wirklich ist und wofür die Entwickler sechs Jahre gebraucht haben, offenbart sich erst einem, wenn man es selbst gespielt hat. Die Liebe liegt in den Deatails.
Es gibt quasi kein Gegner-Recycling. Wenn doch, dann Gegner, die in immer neuen Zusammenstellungen eine ganz andere Herangehensweise erfordern. Pragmata ist ein Glanzbeispiel dafür, wie Spiele ausbalanciert sein müssen, um das Spielspaßlevel die ganze Zeit über auf dem Peak zu halten. Hier gelingt das. Hier sieht man die Handschrift von den Besten von Capcom. Grafik, Sound, Spieldesign, Gameplay und Story passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Ein bedutendes Meisterwerk der Gegenwart, das die Gamingwelt auch in Zukunft nie vergessen wird.

10/10
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Twinkle Star Sprites

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Ein 30 Jahre altes NeoGeo Spiel, gekauft fürn Apfel und 'nen Ei auf GOG, und so spielt es sich auch: Ein klassisches, simples scrolling shooter arcade game: Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad ist man in etwa 15 Minuten durch die Story, auf den höheren stirbt man andauernd. So soll es auch sein.

Neben der Protagonistin Ran, die Prinzessin des Fairy Kingdom die man in der Story spielt, kann man im Arcade Modus auch alle anderen Charakter spielen. Die Charakter haben leicht andere Stats was Schnelligkeit und die Schüsse angeht, sowie leicht andere Specials und Monster, die man dem Gegner rüberschickt. Die Specials sind limitiert, räumen auf Knopfdruck dafür den Bildschirm auf. Außerdem wird man kurz Unverwundbar, weshalb man sie am Besten dann einsetzt wenn es zu chaotisch wird. Ein zentrales Element im Gameplay ist auch das Chain-System: schießt man einen roten Gegner ab explodiert der und reißt im Idealfall Feinde mit sich. Die Farbe der Gegner symbolisiert dabei auch wieviel Schüsse sie aushalten (Rot nur einen) und teilweise haben sie auch noch Schilde, die man erst mal wegballern muss.

Der Bildschirm ist dabei immer zweigeteilt, denn man ist nie allein und spielt grundsätzlich im Duell gegen einen anderen Flieger. Anstelle der CPU kann man natürlich auch einen menschlichen Gegner herausfordern. Dabei schickt man dem Gegner dann durch erfolgreiche Abschüsse und Chain-Kombos auch Monster und Hindernisse rüber, die man wiederum auch zurückwerfen kann kann indem man sie schnell abschießt. Wird man dabei von einem Feind berührt/getroffen verliert man Herzen und am Ende gewinnt oder verliert man natürlich je nachdem wer schneller stirbt. Das kann irgendwas zwischen 30 Sekunden und ein paar Minuten dauern, je nachdem wie gut sich beide Seiten anstellen.

Am Ende des Tages ein netter Retro-Throwback, aber das war es dann eben auch. 80 Euro für die Neuauflage des Moduls würde ich sicher nicht bezahlen, die 5-6 €, die teilweise bspw. bei GOG aufgerufen werden, kann man als Retro-Fan aber gerne ausgeben.
 

Kratonator

Frührentner
Auf der PS5 zuletzt Final Fantasy XVI durchgezockt und zwar mit 100% bzw. auch
:platin:
erspielt, außerdem die beiden Addons, Echoes of the Fallen und The Rising Tide, komplett durchgespielt. :cool:
 

Kant ist tot!

Aushilfe der Essenausgabe
Mewgenics
Jetzt sind doch schon überraschend früh, also nach 77h, die Credits durchgerollt. Überraschend früh daher, dass ich wusste, dass es noch einen dritten Akt gibt. Der ist allerdings optional.
Aber kurz mal dazu, was Mewgenics eigentlich ist: Ein klassisches Grid basiertes Taktik Spiel im Roguelite Format. Nach den Runs geht es in eine Art Hub-Bereich, das Katzenhaus. Hier werden dann neue Kämpfer durch rangezüchtet. Zu den beiden Aspekten kommt noch ganz viel McMillen Edgelord Humor. Und ich bin ehrlich, musste ziemlich oft schmunzeln.
Das Gameplay rockt. Es ist ziemlich chaotisch und es gibt so viele Variablen, dass dieser Bereich des Spiels eigentlich nie langweilig wird. Richtig, richtig stark. Nach den Runs geht die Motivationskurve aber erstmal nach unten. Dann heißt es Katzen züchten und dieser Teil des Spiels artet in übles Mikromanagement aus. Auch hier gibt es wieder viele Variabelen, die zu beachten sind. Es gilt zum Beispiel, Inzucht und damit negative Traits zu vermeiden, wofür man die jeweiligen Stammbäume im Auge behalten muss. Außerdem darf man nach jedem Run erstmal das Inventar ausmisten, wegen begrenztem Lagerplatz. So was liebe ich ja.
Naja, die positive Aspekte überwiegen dennoch, auch in das Breeding habe ich mich schlussendlich reingefuxt. Der Soundtrack ist auch echt geil, da sind richtige Ohrwürmer dabei. Werde jetzt erstmal was anderes auf dem Steam Deck zocken, aber sicher noch mal für Akt 3 zurück kehren. An dem Ding kann man wirklich endlos sitzen.

Ach so, ich sollte vlt. dazu sagen, dass The Binding of Isaac: Rebirth mit 670,5 h mein zweitmeistgezocktes Steam-Game ist. Also bin ich auch vlt. ein klitzekleines bisschen Teil der Kernzielgruppe. :LOL:

9/10
 

Zäpp

Moderator
Team
So, nach über 120 Stunden auf diesem Save und vermutlich nochmal 40 auf einem der im PSN verschollen gegangen ist habe ich nun Dark Souls 3 tatsächlich mit Platin abgeschlossen. Bin eigentlich sonst nicht so erpicht auf Trophäen, aber hier hatte ich Lust. Hat Spaß gemacht, auch wenn ich zwischendurch gut geflucht habe. Nun habe ich erstmal genug Elitarismus getankt für eine Weile.
 

teltow

Aushilfe der Essenausgabe
Laut PS5 Anzeige habe ich 15 Stunden gebraucht um den Abspann zu sehen.

Das ist schon nicht sooo viel =) Ich brauch nicht immer direkt hunderte Stunden pro Spiel, aber 15 finde ich schon recht knapp bemessen. Klingt nach Warten auf das Sonderangebot für mich, trotz deiner Lobpreisung. Interessant klingt es gameplaymäßig dabei auf jeden Fall schon für mich.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Das ist schon nicht sooo viel =) Ich brauch nicht immer direkt hunderte Stunden pro Spiel, aber 15 finde ich schon recht knapp bemessen. Klingt nach Warten auf das Sonderangebot für mich, trotz deiner Lobpreisung. Interessant klingt es gameplaymäßig dabei auf jeden Fall schon für mich.
Wie gesagt, einmal durchspielen ist nur der Anfang. New Game Plus ist hier Programm und motiviert durch andere Wege, ein neues Ende und die Suche nach dem restlichen Loot bzw. Sammelkram. Man kann locker 50+ Stunden mit Pragmata verbringen, ohne dass es langweilig wird.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Far Cry 6

Nicht mein erster Spieldurchlauf, wahrscheinlich mein vierter, ich mag die chaotische Reihe schließlich sehr. Aber mein erster auf der PS5 Pro, die auch bei diesem Spiel (obwohl nicht offiziell unterstützt) Qualität auf PC-Niveau ablieferte.

Der Rest ist eigentlich wie gehabt, man muss Diktator Anton Castillo (brillant gespielt von Giancarlo Esposito) stürzen und das fiktive Inselreich Yara (eigentlich Cuba) mit seinen Guerilla-Freunden befreien.
Dazu spult man die typische Ubisoft-Formel ab: Checkpoints und Außenposten erobern, Schatztruhen suchen und mit allerlei Fahr- und Flugzeugen die Insel verunsichern. Ein Spielplatz für Erwachsene.

Besonders hervorzuheben ist der extrem coole Soundtrack mit Latino-Musik aller Art. Vom Espano-Hip-Hop bis zum Salsa-Klassiker ist allerlei dabei, man kann im Spiel sogar noch USB-Sticks finden um die umfangreiche Playlist nochmals zu erweitern.
Da kommt schon mal richtiges Urlaubsfeeling auf, wenn Dani Rojas bei Shakira in den Sonnenuntergang reitet.

Ansonsten ballern, sprengen, schleichen, infiltrieren, das übliche halt. Ich würde mich nach inzwischen fast schon wieder fünf Jahren freuen, dass die Reihe ähnlich gut fortgesetzt wird und KEIN GaaS-Extraction-Shooter daraus gemacht wird. Aber wie ich gehört habe, sollen diese Pläne schon wieder vom Tisch sein. Hoffentlich!

8,5/10
 

Pascal

Ich mag Trophys
Gestern habe ich den Abspann von RoboCop Unfinished Business gesehen und die dazu kommende Platin. Also DAS nenne ich Mal ein dlc (das ein eigenes Spiel wurde 😅) gute 10 Stunden herum gestampft und das hat Spaß gemacht
 
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