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X30 Trucase

Moderator
Team
Cities: Skylines - Race Day DLC
Man könnte meinen, dass das alte Spiel nun endlich vorbei ist, aber dann hauen sie wieder einen neuen DLC raus, bei dem man Rennveranstaltungen zusammenbauen kann. Sei es eine frei planbare Rennstrecke mit Reifenstapeln, Zuschauertribünen, Kameras, oder auf kleinerer Ebene einfach eine bunte Parade durch die Stadt - man hat hier schon wieder sehr freie Hand und kann sich austoben.
Leider besitzt dieser DLC nicht besonders viel Tiefgang und im Grunde ist das alles sehr schnell beendet.

Positiv zu erwähnen ist allerdings, dass, wenn man den DLC für die Xbox-One-Fassung des Spiels kauft, man ihn auch für die Remastered-Fassung kostenlos dazu bekommt, auch wenn die DLC-Kurzbeschreibung davon kein Wort erwähnt. (anders herum dürfte es aber nicht so sein, war vorher jedenfalls auch schon nicht so)

Nen paar Stunden macht das Spaß, aber C:S 1 ist halt einfach mal über seine Lebenszeit hinaus. Spiele deswegen lieber C:S II weiter.
4/10 für den Race Day-DLC.
 

L.Kwas

Pförtner des Altenheims
AI Limit
Ein Soulslike ungefähr im Stile von Code Vein des chinesischen Indiestudios Sense Games angesiedelt in einem postapokalyptischen Setting mit einem Mischmasch aus Fantasy und SciFi.

Anders als die meisten Genrevertreter verzichtet dieses auf einen Ausdauerbalken, d.h. man kann unbegrenzt dodgen und angreifen. Stattdessen kommt ähnlich zu Wo Long ein sog. Syncbalken zum Einsatz, der mit Angriffen aufgeladen wird, und beim Blocken, Gegnertreffern und Spezialskills wieder abnimmt. Hat der Syncbalken einen hohen Wert (was in mehreren Stufen erfolgt), dann teilt man mehr Schaden aus, und gerade Spezialskills werden enorm gebufft und verursachen auch deutlich mehr Stagger. Letztere sollte man auch möglichst häufig einsetzen, um fettere Mobs kleinzukriegen oder ihre Angriffe zu unterbrechen.

Vom Schwierigkeitsgrad her bewegt es sich auf nem moderaten Niveau. Ähnlich wie in Dark Souls 2 findet man unterwegs z.B. als Drop von Gegnern auch häufig neben diesen Vitalkugeln (das Analogon zu den Estusflakons) solche Mud Balls, die graduell HP regenerieren. Damit Heilung nicht so trivial wird wie in DS2 oder Lords of the Fallen, ist die Menge der tragbaren Heilitems aber insgesamt begrenzt.
Der Dodge Move im Spiel hat ordentlich viele Iframes, aber auch ne nennenswerte Menge an Startupframes, d.h. man sollte sich eingewöhnen, diesen frühzeitig zu nutzen und nicht erst in den letzten Millisekunden vor dem Hit. Springen kann man derweil nicht, und die vereinzelten Platformingpassagen gleichen älteren Dark Souls Teilen.

Das kleine Team bei Sense Games versucht, oberhalb ihrer Gewichtsklasse mitboxen zu können, und bei manchen Facetten wie etwa den fetzigen Bosskämpfen gelingt ihnen das sogar ziemlich gut. Das Kampfsystem ist nix weltbewegend neues, aber kompetent umgesetzt und fühlt sich weitestgehend responsiv an (wobei es dann und wann auch Jank gibt). Im späteren Verlauf werden Bosse jedoch mit leichtem Reskin versehen und recycelt.

Beim Leveldesign schwächelt das Spiel aber, denn es schickt einen viel zu oft in irgendwelche Kanalisationen oder zerstörte Industrialsettings mit Geröll, Autowracks und Containern, und nach hinten hin zieht es sich auch ein bissel wie Kaugummi.
Das ist schade, denn das Setting mit seinen Megastrukturen, die an manchen Stellen leicht an bspw. Blame erinnern, ist grundsätzlich nicht uninteressant, aber den Entwicklern gelingt es nicht, dieses entsprechend eindrucksvoll in Szene zu setzen.
Schuld daran ist auch, dass zu oft Teleporter und Schnellreisen zum Einsatz zu kommen, wodurch der Spieler oft zickzack von einem Gebiet zum anderen springt, ohne dass ein Eindruck für ne zusammenhängende Welt zustande kommt.

Unterstrichen wird dies durch einen Dark Synthwave Soundtrack, und bei Bosskämpfen erinnert mich die Mucke auch etwas an den letzten Armored Core Teil.

An manchen Stellen ist das Spiel aber etwas zu bestrafend imho. So gibt es zwar eine Möglichkeit, Skillpunkte neu zu verteilen, aber diese Option wird erst spät im Spiel in einem versteckten optionalen Gebiet freigeschaltet (ungefähr im letzten Drittel). Sollte man also Skillpunkte wild verteilt haben, dann hat man für einige Zeit das Nachsehen. Es empfiehlt sich, Punkte in Leben zu investieren, sowie auch den Mainstat der Waffe.

Ähnlich verhält es sich mit den Starterwaffen. Diese sind allesamt sehr gut und gehören zu den besten Waffen im Spiel, aber zu Beginn kann man nur 1 von 3 auswählen, und die anderen beiden findet man erst sehr spät im Spielverlauf (ca. im letzten Viertel, und gut versteckt an mehreren Punkten in einem optionalen Gebiet).
Sollte man also mit der Auswahl zu Beginn doch unglücklich sein, dann empfiehlt es sich eher, das Spiel gleich neu zu starten. Imho ist das Blader-Großschwert auch die beste von den 3 Starterwaffen, da sie viel Stagger verursacht, hart reinhaut, aber zugleich nicht zu träge ist von den Animationen her.

Das Balancing derweil ist holprig. Waffen mit Zusatzeffekten wie etwa Gift oder Pierce (das Analogon zu Blutung in DS und ER) fand ich viel zu schwach, und Waffen mit hohem Dmg und gutem Scaling waren der King.
Einige Waffen-Spezialskills waren auch viel zu langsam und träge und dadurch im Kampf unnütz. Das trägt ebenso dazu bei, dass die oben genannten 3 Starterwaffen zu den besten im Spiel gehören, während das meiste von dem, was man danach findet, eher Downgrades sind.

Durchaus nett anzuschauen ist auch, wie Gegner von untereinander verfeindeten Fraktionen (die Diener der Kirche, den Necros, Gangs, Voidbiestern und Automatons) häufig aufeinander losgehen, und das Getümmel kann man auch als Spieler für sich ausnutzen.

Insgesamt ein kompetent umgesetztes Soulslike-Erstlingswerk. Gibt zwar Luft nach oben, aber das grundsätzliche Gameplay beherrschen die Devs ganz gut.
 
Zuletzt bearbeitet:

Zäpp

Moderator
Team
Gestern Abend das zweite Mal Balder's Gate 3 beendet. Wir hatten den Run vor einiger Zeit begonnen und mussten dann im Endkampf pausieren. Leider hat es dann eine Weile gedauert bis wir es wieder geschafft haben. Gab auf jeden Fall für mich einiges zu sehen am Ende, weil ich zum einen einen anderen Playtrough gewählt habe und zum anderen seit dem ersten Mal noch einiges reingepacht wurde. War auf jeden Fall wieder sehr spaßig. Nur einige Bosskämpfe könnten echt interessanter gestaltet werden. Wenn man mehrere Runden aussetzten muss, dann kann man das vielleicht als schwieriger betrachten, unterhaltsam ist es aber nicht.

Jetzt fehlt mir nur noch eine Sache die wir durch einen Save in dem Durchlauf noch nachholen und der Honor Mode und dann ist das Spiel zumindest von den Achievements komplett.
 

Pingu

Kaffeefahrtpendler
„Nur“ noch der Honor Mode :ugly:

Ich bin grad frisch in Akt 2 vom dritten Durchgang. Dieses Mal auf der PS5 bzw. PSPortal. (Gab noch ein paar angefangene und abgebrochen Runs)

Trophies hab ich mir verbaut weil ich QoL mods nutze und man mods später nicht ner ausschalten kann beim Laden von saves.
 

Wurzelknolle

Frührentner
Deponia
Chaos auf Deponia
Goodbye Deponia
Deponia Doomsday

Alle auf PS5 gespielt, und war für mich das erste Mal.
Direkt vorweg: Die berüchtigte Szene in Goodbye Deponia, die als Rassismus bezeichnet wird, kommentiere ich nicht.

Die Spielreihe hat sich für mich als sehr nette Abwechslung herausgestellt. Eigentlich bin ich kein großer Point-and-Click-Fan, Deponia ist da eine Ausnahme. Ich mag den Humor, ich mag die Rätsel, ich mag die unterschiedlichen Charaktere. Gut finde ich auch, dass sich die Reihe über alle Teile bei Grafikstil, Humor, Gameplay, und Rätsel treu bleibt.
Chaos auf Deponia hat mir, auch von der Spielwelt her, aber am besten gefallen.
 

Wurzelknolle

Frührentner
Mafia The Old Country (PS5)

Es ist kürzer, als ich es für einen 50 Euro teuren Titel erwartet hätte.
Die Story ist für die länge natürlich nicht sehr tief, und da die Liebesgeschichte im Vordergrund steht ist das Pacing und der Ausgang der Geschichte entsprechend gestaltet.
Das Spiel sieht gut aus, die Gesichter sind auch gut gemacht; das Gunplay ist auch insgesamt gut: Mich stört nur, dass es bisschen RNG ist, ob der Gegner durch einen Schuss stirbt oder nicht - aus 2 Metern mit der Schrotflinte ins Gesicht und der Gegner läuft manchmal weiter, manchmal stirbt er aber durch ne Pistole aus weiter Entfernung direkt.
Die Open World ist leider sehr leer, sodass es wenig Motivation gibt die Welt zu erkunden.

Angedacht ist nun noch die Platintrophäe zu holen. auch wenn ich dafür die Missionen nochmals zum Teil für die Collectibles spielen muss - man kann nämlich manchmal nicht mehr in die Gebiete zurück.
 

krismopompas

Jungspund
Gerade Star Trek Voyager beendet🖖🏻 survival im deltaquadranten, mit begrenzten ressourcen ständig das raumschiff ausbauen und reparieren, böse ausserirdische bekämpfen, aussenmissionen leiten und irgendwie nach Hause
kommen.
Inhaltlich ist das game sehr nah an der tv serie und gerade das machts für mich so faszinierend🖖🏻 grafik ist zweckmäßig und passend.
Und wie alle games, die mich his zum abspann fesseln können, bekommts von mir genau aus diesem Grund eine 10/10🥰
 
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