Fantasy Life i: Die Zeitdiebin
Nachdem ich den Vorgänger erst vor wenigen Wochen durchgespielt habe, fällt der Kontrast schon massiv aus. Fantasy Life i übertrifft den ersten Teil in Sachen Größe und Superlativen in jeder Hinsicht, bleibt sich mitunter auch als waschechtes Farming JRPG mit Action Kampfsystem treu. Die Struktur der Welt, wie überhaupt das gesamte Storytelling, entsprechen so gar nicht mehr der bekannten Formel.
Vielmehr gibt es gleich mehrere Ebenen und Karten, die für sich völlig unterschiedlich funktionieren. Was man hier allein mit den Berufen, Klassen und Gebieten machen kann, zumal selbst Gebiete sowas wie Perks besitzen, wodurch man praktisch nicht nur den Charakter, sondern auch Fähigkeiten und Gebiete selbst leveln kann.
Dadurch ufert es zum Ende der Story auch regelrecht aus, zumal man für den Abschluss der Hauptquest dann wirklich von jedem wichtigen Beruf etwas gelernt haben muss, oder die passenden Begleiter benötigt.
Wie schon in einem anderen Thread geschrieben, kommt hier noch unglaublich viel Inspiration von anderen Spielen zum Tragen. Elemente aus Breath of the Wild, Xenoblade, Animal Crossing und vielen anderen Spielen, bilden eine sehr wilde aber nette Mischung. Das alles funktioniert dann irgendwie nach der Formel eines MMORGP, nur eben in einer Offline-Welt. Es gibt auch Weltbosse, die nach einer gewissen Zeit wieder spawnen, tägliche Quests bzw. Aufgaben a la Animal Crossing, wobei man sogar eine eigene Insel bebauen kann. (auch hier ist man erschreckend nah am Original)
Die Story selbst fand ich ganz nett, wobei das Storytelling des Vorgängers wesentlich geradliniger und konservativer war. Dort konnte man auch praktisch mit einem einzigen Beruf/Leben das komplette Spiel durchzocken, brauchte also keine bestimmten Skills oder Fähigkeiten. Persönlich hat mir dieser Fantasy Trip jedenfalls sehr gefallen, und doch bin ich froh, dass es jetzt vorbei ist. Knappe 40 Stunden sind für ein Spiel mit so viel Grind dann genug.
Die Anforderungen für Late-Game Rezepte und Crafting, halte ich jedenfalls für komplett überzogen. Immerhin, wird es nach wie vor mit kostenlosen DLCs versorgt. Für Spieler die gerne auch Koop online spielen, dürfte dieses Spiel sein Potential noch weitaus besser entfalten.
Nachdem ich den Vorgänger erst vor wenigen Wochen durchgespielt habe, fällt der Kontrast schon massiv aus. Fantasy Life i übertrifft den ersten Teil in Sachen Größe und Superlativen in jeder Hinsicht, bleibt sich mitunter auch als waschechtes Farming JRPG mit Action Kampfsystem treu. Die Struktur der Welt, wie überhaupt das gesamte Storytelling, entsprechen so gar nicht mehr der bekannten Formel.
Vielmehr gibt es gleich mehrere Ebenen und Karten, die für sich völlig unterschiedlich funktionieren. Was man hier allein mit den Berufen, Klassen und Gebieten machen kann, zumal selbst Gebiete sowas wie Perks besitzen, wodurch man praktisch nicht nur den Charakter, sondern auch Fähigkeiten und Gebiete selbst leveln kann.
Dadurch ufert es zum Ende der Story auch regelrecht aus, zumal man für den Abschluss der Hauptquest dann wirklich von jedem wichtigen Beruf etwas gelernt haben muss, oder die passenden Begleiter benötigt.
Wie schon in einem anderen Thread geschrieben, kommt hier noch unglaublich viel Inspiration von anderen Spielen zum Tragen. Elemente aus Breath of the Wild, Xenoblade, Animal Crossing und vielen anderen Spielen, bilden eine sehr wilde aber nette Mischung. Das alles funktioniert dann irgendwie nach der Formel eines MMORGP, nur eben in einer Offline-Welt. Es gibt auch Weltbosse, die nach einer gewissen Zeit wieder spawnen, tägliche Quests bzw. Aufgaben a la Animal Crossing, wobei man sogar eine eigene Insel bebauen kann. (auch hier ist man erschreckend nah am Original)
Die Story selbst fand ich ganz nett, wobei das Storytelling des Vorgängers wesentlich geradliniger und konservativer war. Dort konnte man auch praktisch mit einem einzigen Beruf/Leben das komplette Spiel durchzocken, brauchte also keine bestimmten Skills oder Fähigkeiten. Persönlich hat mir dieser Fantasy Trip jedenfalls sehr gefallen, und doch bin ich froh, dass es jetzt vorbei ist. Knappe 40 Stunden sind für ein Spiel mit so viel Grind dann genug.
Die Anforderungen für Late-Game Rezepte und Crafting, halte ich jedenfalls für komplett überzogen. Immerhin, wird es nach wie vor mit kostenlosen DLCs versorgt. Für Spieler die gerne auch Koop online spielen, dürfte dieses Spiel sein Potential noch weitaus besser entfalten.
