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The Last Campfire
Das ideale Spiel, wenn nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt und sich noch berieseln lassen will. Story und Gameplay gehen Hand in Hand. Beides wird mundgerecht präsentiert und ist nicht übermäßig kompliziert. Mit 5 Stunden Spielzeit ist The Last Campfire auch schon zu Ende, bevor es droht langweilig zu werden. Ich finde nicht, dass es in einer Kategorie besonders herausragend ist, mir fällt aber auch nichts ein, wofür ich das Spiel so richtig kritisieren könnte. Es ist einfach solide.
Urbek City Builder
Da bin ich über ein richtiges Kleinod gestoßen. Mit Sim City oder Cites: Skylines hat es nichts am Hut. Es muss keine funktionierende Wirtschaft aufgebaut werden, Verkehrsmanagement fällt flach. Hier steht das Ressourcenmanagement im Vordergrund. Alles entwickelt sich wie ein Puzzle. Meint man anfangs noch 100 Stücke vor sich zu haben, werden daraus 1000, später sogar 10000 Teile.
Ein Atomkraftwerk baut man nicht aus dem Handgelenk. Wahrscheinlich generiert man nicht genug Wissenschaft. Also schnell eine Uni gebaut... oh Pech gehabt, reicht noch nicht. Werden halt noch Fakultäten dazu gebaut. Blöd, die Einwohnerzahl reicht nicht aus, um sie freizuschalten. Dann müssen halt auch Häuser gebaut werden. Oh nein, nicht genug Nahrung, seufz. Ich könnte diese Kette endlos fortsetzten. Diese Art von Gameplay wird nicht jedermanns Geschmack sein, ich find´s aber herrlich. Gerade auf kleinen Maps mit wenigen natürlichen Ressourcen kommt die große Stärke von Urbek City Builder zum Tragen. Hier muss auch die letzte freie Stelle effektiv ausgenutzt werden. Umgekehrt wird´s langweilig und taugt eher zum Kennenlernen der Mechaniken. Ist aber problemlos möglich. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich dank verschiedener Optionen sehr flexibel einstellen. Durch verschiedene Biome ist immer für ein wenig Abwechslung gesorgt. Es gibt einzigartige Gebäude und einige Mechaniken können sich verändern, sodass man sich anfangs unterschiedlichen Herausforderungen entgegengestellt sieht.
Die Optik ist mir mit der Zeit auch ans Herz gewachsen, obwohl ich anfangs kein großer Fan war. Wer sich jetzt Bilder anguckt, sieht sich getäuscht. Das Spiel ist komplett in 3d und bietet sogar eine Egoperspektive. Hier darf man eine blockartige Welt bestaunen, ähnlich wie in Minecraft, die erstaunlich detailliert aufgebaut wurde.
Ein großartiges Spiel. Es werden noch viele Stunden vergehen, bis es langweilig wird.
Road 96
Ein relativ kurzes Indie-Adventure, welches in einem fiktiven, autoritären Staat spielt. (angelehnt an die USA) Der Spielvelrauf findet praktisch aus Sicht verschiedener Protagonisten, sprich Teenagern statt, welche versuchen die für den Titel namensgebende Road96 und damit die Grenze zu erreichen. Auf dieser Reise, welche in Einzel-Etappen erzählt wird, trifft man wiederholend auf bestimmte Story-Charaktere, jedoch ist die exakte Perspektive jedes Mal komplett anders, denn abhängig von den eigenen Entscheidungen, ist es möglich bestimmte Storyabschnitte zu sehen, oder eben auch nicht.
Das ist sogar ziemlich cool gemacht, wobei Stil und Entscheidungen manchmal so ein wenig an die Life is Strange Titel erinnern.
Die eigentliche Erzählweise finde ich hier übrigens weitaus gelungener als im Roadtrip von Life is Strange 2, denn die Road 96 liefert reichlich Dramen. So kann es passieren man stirbt noch hunderte Kilometer vor der Grenze an Erschöpfung, oder weil man einem Killer in die Arme läuft.
Nur in sehr wenigen Fällen habe ich die Grenze wirklich lebendig überqueren können, denn die Jugendlichen haben es wirklich nicht leicht. Mal benötigt man viel Audauer, beim nächsten Mal eher Schmiergeld, oder einfach nur eine Portion Glück - doch welche Vorteile für die jeweils aktuelle Flucht von Vorteil sind, das weiß man tatsächlich während der laufenden Flucht nie! So bleibt praktisch immer bis zuletzt ein gewisses Unbehagen über den Ausgang der laufenden Geschichte.
Tatsächlich fangen die Entwickler damit die Schicksale von Flüchtlingen mitunter sehr glaubhaft ein, ohne jedoch durchweg den anklagenden Finger zu zeigen, denn auch für zwielichtige Charaktere empfindet man oftmals Bedauern.
Ein wirklich sehr gut gemachtes Spiel!
Richtig, auf Steam. The last Campfire kostet bis zum 05.09. nur 3,74€. Für den Preis kann man nichts falsch machen. Urbek City Builder ist mit 13,99€ auch kein preisliches Schwergewicht.Die Spiele hören sich für mich interessant an.
Darf ich fragen auf welchem System oder Konsolen Du diese Games gespielt hast bzw. noch spielst?
Edit:
Anscheinend auf Steam verfügbar .
Richtig, auf Steam. The last Campfire kostet bis zum 05.09. nur 3,74€. Für den Preis kann man nichts falsch machen. Urbek City Builder ist mit 13,99€ auch kein preisliches Schwergewicht.