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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

didiforum1966

Jungspund
Star Wars Jedi: Fallen Order

Lange auf ein gutes Single Player Spiel im Star Wars Universum warten müssen - hier kam es dann endlich. Insgesamt war ich mit dem Spiel sehr zufrieden. Einen Jedi aus der Third Person spielen macht halt doch mehr Bock als hier z.B. den x-ten Ego Shooter präsentiert zu bekommen.

Grafisch bzw. technisch hatte das Spiel mit ein paar Macken zu kämpfen, wie ich finde. Ich habe auf der Xbox One X gespielt und selbst auf dieser kraftvollen Konsole kam es einige Male zu Slowdowns, in Zwischensequenzen zu Pop-Ups von Charakteren, die Texturen haben manchmal erst spät geladen und hin und wieder gab es Probleme mit der Beleuchtung. Das lässt die an und für sich sehr starke Grafik hin und wieder in einem schlechten Licht erscheinen, denn an und für sich sieht das Spiel wirklich richtig, richtig gut aus.

Vom Gameplay her bin ich etwas zwiegespalten. Für mich persönlich war das Spiel einfach zu schwer und die Kämpfe mit dem Lichtschwert wirkten teils schwerfällig. Wenn ich diese in den Filmen etc. sehe, kommt es einem vor als hantieren die Jedi damit mit Leichtigkeit, im Spiel wirkten die Schwerter oft tonnenschwer. Die Paradefenster empfand ich schon auf der zweiten Schwierigkeit als viel zu klein und die Gegner konnten einfach viel zu oft Aktionen vorhersehen. Das sorgte bei mir für einigen Frust und in manchen Passagen habe ich auf Storymodus gesenkt, damit ich überhaupt weiterkommen konnte, sonst wäre wohl irgendwann das Xbox Pad in Richtung Fernseher geflogen. Auch gefällt mir dieses "alle Gegner respawnen, wenn man sich beim Speichern heilt" absolut nicht. Das wirkt auch nicht realistisch, wenn man gerade alle Sturmtruppen auf einem Planeten ausgelöscht hat, die dann aber nur weil man speichert wieder da sind. Bei "wilden Tieren" finde ich das okay, aber nicht bei Brigaden von Truppen. Hin und wieder hätten die Welten aber auch etwas belebter sein dürfen.

Die Story fügt sich gut ins Star Wars Universum ein. Mit Cameron Monaghan hat man eine gute Besetzung für Cal gefunden und auch die anderen "Schauspieler" spielen ihre Rollen überzeugend. Dass man das Ende im Black Friday Trailer gespoilert hat, nehme ich EA aber richtig, richtig übel. Wie kann man nur so verdammt dämlich sein? Das wäre eine so coole Überraschung gewesen und dann nimmt man das einfach vorweg. Unfassbar.

Alles in allem kein übermäßig großartiges Spiel, aber etwas, worauf man in Sachen Single Player bei Star Wars aufbauen kann. Man hat ja doch oft Bedenken, wenn EA eine Lizenz bekommt. Gerade bei Star Wars war dies wohl die letzte Möglichkeit zum Turnaround und den hat man definitiv geschafft. Wäre das Spiel etwas leichtgängiger gewesen, hätte es eine noch höhere Wertung bekommen können. So muss ich es aber halt subjektiv für mich bewerten und ziehe wegen der Schwerfälligkeit rund 1,5 Punkte ab.

8/10
Mir war der Schwierigkeitsgrad auch zu schwer, hab dann auf Story-MODUS Schwierigkeit, also super einfach gespielt, dann hat es sich auch nach mächtigen Jedi angefühlt, und richtig Spaß gemacht. Habe ich auf xbox x gespielt und mich haben die kleinen technischen Macken nicht gestört. Das Spiel war richtig Jedi-Feeling, Kindheitstraum erfüllt
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
The Journey Down Trilogy (XB1 - auch erhältlich für PS4 und Switch)

Diese drei Spiele habe ich aus irgendeinem Grund übersehen und bin erst vor kurzem durch das Anderen gefällt auch-Empfehlungssytem im Microsoft Store drüber gestolpert, obwohl sie schon 2018 für Konsolen erschienen sind. Dabei hat diese Trilogie eigentlich auch eine ganze interessante Hintergrundgeschichte. Der erste Teil ist bereits 2010 als Freeware-Version erschienen, die noch mit der Adventure Game Maker-Software enstanden ist. 2012 ist dann eine komplett überarbeite Version für den PC erschienen, der im Jahre 2014 der zweite Teil und in 2017 der finale dritte Teil, der teilweise auch über Kickstarter finanziert wurde, folgte. Dass die Entstehung dieser 3 Spiele sich über 7 Jahre gezogen hat, liegt auch daran, dass das Spiel im Kern nur von 3 Personen designt und entwickelt wurde.

Und das merkt man dem der Trilogie, die eigentlich ein in 3 Kapitel ausgeteiltes einzelnes Spiel ist, gar nicht an. Die Konsolenversion ist ein erstaunlich auf Hochglanz poliertes Point & Click-Adventure, praktisch keinerlei Ladezeiten hat, in meinem Spieldurchgang keinen einzigen Bug oder Absturz aufwies und zudem eine wirklich hochwertige Übersetzung hat.

In diesem Dreiteiler erlebt man die Geschichte von Bwana, Kito und Lina, die die beiden erstgennten auf der Suche nach dem legendären Unterland in ein turbulentes und teilweise aberwitzes Abenteuer stürzt. Das erste Kapitel ist dabei mit ca. 2 Stunden Spielzeit eher kompakt gehalten und ist eher Intro zu den größeren Abenteuern, die in Teil 2 und 3 folgen, die jeweils um die 4 Stunden Spielzeit.

Wirklich beeindruckend für die Arbeit eines so kleinen Teams ist hierbei die Vielzahl an unterschiedlichen Schauplätzen, die man über die 3 Kapitel hinweg besucht. Ich hatte an keiner Stelle des Spiels das Gefühl, dass hier oder da aufgrund des Budgets irgendwelche Abkürzungen genommen wurden. Während sich das erste Kapitel noch auf den Bereich rund Bwanas und Kitos Tankstelle und Charter beschränkt, besucht man im 2. und 3. Teil sowohl altmodische und moderne Städte als auch antike Stätten, die mal einen deutlichen City Noir-Stil aufweisen und mal eine schon fast dystopische Cyperpunkt-Stimmung vermitteln, während die Spielabschnitte in der freien Natur vor Farben nur so strotzen. Mit dem recht einfachen, aber dennoch detailreichen und ausdrucksstarken Comicstil der Grafik und der für jeden Schauplatz und Unterschauplatz eigenen Musik , die von karibischen bis hin zu jazzigen Klängen reicht, gelingt es den Entwicklern hierbei, jedem Ort im Spiel ein ganz eigenen Charakter und eine ganz eigene Stimmung zu verpassen.

Was das Spiel jedoch wirklich besonders macht, ist die afro-karibische Ton, der sich durch alle drei Teile zieht. Die Gesichter sämtlicher Charaktere im Spiel basieren auf afrikanischen Masken, die jeder Figur ein so charakteristisches Aussehen verleihen wie man es in Spielen nur selten sieht. Und die nur auf englisch verfügbare Vertonung füllt diese Figuren auch exzellent mit Leben, da diese mit ihren jeweils ganz eigenen Akzenten die einzelnen Persönlichkeiten wirklich zum Strahlen bringen. Wer des Englischen nicht so mächtig ist, um den Akzenten schnell folgen zu können, kann sich immerhin über sehr, sehr große und gut lesbare Untertitel freuen.

Und auch die Geschichte hat mich über diese gut 10 Stunden wirklich mitgenommen. Was noch in einer relativ gemütlichen Stimmung anfängt, entwickelt sich bald zu einem Drama aus Verschwörungen, Korruption, Unterdrückung und aufrechten, sympathischen Helden, die ungewollt in diesen Strudel hingezogen werden und mit ihrer leicht naiven und tollpatschigen Art vor immer neue Herausforderungen gestellt werden, die sie mit einem recht unbedarftem Schulterzucken akzeptieren und angehen. Auch der Humor kommt absolut nicht kurz. Von flapsig-gechillten Kommentaren bis hin zu "Ups!"-Situationskomik sind diverse Schmunzler und Lacher garantiert.

Auch bei den Puzzles wird eine schöne Bandbreite serviert, die sich angenehm abwechselt. Bei manchen Rätseln ist die Lösung sofort offentichtlich, während andere eine Kombinationsgabe über mehrere Schauplätze erfordern. Glücklicherweise sind die Lösungen durchgehend logisch, so dass das obligatorische Hängenbleiben bei der Lösungsfindung eigentlich immer daran liegt, dass man irgendwas übersehen hat. Zudem sind die meisten komplexeren Puzzles auch nicht an eine strikte Abfolge gebunden, so dass sie sich nicht-linear lösen lassen.

Ich wirklich froh, dass ich diese Trilogie durch eher durch Zufall entdeckt habe. Sie ist wirlich eine Adventure-Perle, die man als GenreFan definitv nicht übersehen sollte. Sie ist angenehm frisch und modern, hat bei mir dennoch genau die richtige kleine Prise an wohligem Nostalgie-Gefühl ausgelöst. Ich hab jede Spielminute genossen und dabei jede Menge Spaß gehabt.

9/10
 

Erzgebirgskind

Café Milliways
Sayonara Wild Hearts - A Video Game Pop Album

Heute Nachmittag in einen Rutsch über Apple Arcade auf dem iPad durchgezockt. Das Spiel ist ausserdem auch für PS und Switch verfügbar.

Wer sich gern mal auf etwas Neues einlässt, gute Musik mag und wirklich innovativem Gameplay eine Chance gibt, der sollte hier mal reinschauen.
Das Spiel ist zwar nicht lang wenn man alle Level in einem Rutsch durchspielt, wenn es einen gepackt hat, dann hat es aber auch einen gewissen Wiederspielwert, da man die Level auf verschiedenen Stufen durchspielen kann (Gold, Silber, Bronze) bzw. verschiedene Rätsel lösen kann.
Ganze heisse Empfehlung von mir, für mich muss so ein Mobilgame ausschauen und nicht so wieder der ganze Mist, der bekanntermaßen die Stores verstopft. ich habe Euch noch für einen ersten Einblick den Switch Trailer verlinkt, wie schon geschrieben, ist das Spiel aber auchür andere Plattformen verfügbar. Falls möglich einfach 30 Tage Testabo für Apple Arcade nutzen, so habe ich es auch gemacht. (y)

10/10

Ach ja, unbedingt mit Kopfhörern spielen!

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Zuletzt bearbeitet:

Zäpp

Moderator
Team
Habe am Wochenende Infamous: Second Son durchgespielt. Gab es irgendwann mal mit PS+ und ich wollte sehen warum Sucker Punch so hoch im Kurs stehen. Ich verstehe es immer noch nicht. Das Gameplay war ok, die Open World mit ihren Aufgaben 0815 und repetitiv und die Story eher meh. Vor allem durch da Karmasystem mit dem Holzhammer. Und warum soll ich mich für irgendwem interessieren wenn mich sowieso alle hassen? Weiß nciht genau was mich bei der Stange gehalten hat. Vermutlich eine Mischung aus Komplettierungswillen und der Eignung nebenbei auch noch Podcasts zu hören oder Videos laufen zu lassen. Immerhin wurde der Controller bzw. das Touchpad mal wieder ordentlich eingesetzt. Und die Graffiti sahen nicht nur nett aus, auch die Art wie man sprüht war mal was anderes.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
The Gardens Between (via Xbox Game Pass)

Dieses Spiel lässt mich etwas unentschlossen zurück. Es ist eigentlich ein wirklich cooles 2.5D-Puzzlespiel, das auf einer sehr cleveren Zeitmanipulationsmechanik basiert. Die Rätsel sind prima und fordern die Kombinationsfähigkeiten der Spieler mit jedem Level mehr. Außerdem hat es eine sehr schöne Grafik und Atmosphäre. Das Problem ist, dass es mit ca. 2 Stunden Spielzeit verdammt kurz ist. Andererseits würde das Spiel durch mehr Länge nicht wirklich was dazugewinnen, ohne dass sich die Spielmechanik dadurch komplett abnutzen würde. Von daher hat es eigentlich genau die richtige Länge.

Mit einem Game Pass-Abo sollte man sich das auf jeden Fall mal anschauen, wenn man Puzzlespiele mag. Aber ohne Game Pass sind 20 Euro ein verdammt steiler Preis für 2 Stundenspielzeit. Da kann ein Spiel noch so qualitativ hochwertig sein.

8/10
 

scorpionmj

Stütze der Senioren-WG
Kann @Thommysoft nur zustimmen. Hab Gardens between ebenfalls durch und ohne den Gamepass hätte ich das nicht gespielt und wenn doch hätte ich 20€ als zu viel empfunden. So ist es ein interessantes Puzzelspiel, welches sich Gamepassbesitzer nicht entgehen lassen sollten.

Ähnlich verhält es sich mit Wandersong. Im Gamepass ok, aber dafür würd ich keinesfalls Geld ausgeben. Is ganz nett, wobei ich da nur Gamescore geboostet habe. Siehe Achievement Hunter Bereich. Ich muss sagen, das hat mir aber auch gereicht. Wie gesagt, is im Gamepass, also einfach mal ausprobieren.
 

DasJohnny78

Altenpfleger
Old man´s journey im Game Pass

Liebevoll gemachtes Game über einen alten Mann, der sich nach Erhalt eines Briefes auf eine Reise macht und dabei sein Leben Revue passieren lässt.
Die Melodien waren mir gegen ende zu nervig, weswegen ich teilweise auf stumm geschalten habe. Ansonsten für die 2 Stunden durchaus okay.
 
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