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X30 Trucase

X30 Trucase

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Assassin's Creed Origins (1.500/1.500 G)

Nach ziemlich genau einem Jahr im Besitz dann endlich mal fertiggestellt, wobei der Bärenanteil auf die letzten zwei Monate entfällt.
Anfänglich noch etwas argwöhnisch beäugt, habe ich dann aber letztlich meinen Frieden mit dem Spiel geschlossen. Und jetzt zum Ende hin wollte ich einfach nur noch damit fertig werden. (der letzte DLC, "Curse of the Pharaos", war nicht die erhoffte Offenbarung)
Für die Erfolge hat's gereicht, aber nen 100%-Abschluß im Tal der Könige wird's wohl doch nicht mehr werden. Auch wenn die ganzen Afterlife Locations richtig phantasievoll aussehen, ist einfach die schiere Anzahl an Haupt- und Nebenquests eine Mammutaufgabe. Ich glaube, nach den knapp 111 Spielstunden habe ich über 145 Quests abgeschlossen, bei 100%-Abschluß in Ägypten und dem Sinai. Das Tal der Könige würde ich mal auf 30% beziffern. Für die Erfolge reichte das aber.
Ganz vielleicht rüste ich noch meine letzten Ausrüstungsgegenstände mit Sternensplittern auf und mache noch die Locations fertig, aber aktuell bin ich einfach froh, mit dem Spiel fertig zu sein.

Hat mir überwiegend gut gefallen, aber am Ende zog es sich doch arg hin.
8,5/10
 
X30 Neo

X30 Neo

Forzaisti
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Ich glaube es war vor vier bis fünf Tagen , da habe ich Assassin's Creed Odyssey abgeschlossen. Inzwischen reite ich bei RDR 2 schon wieder auf einem ganz anderen Pfred!

Mit 131 Spielstunden war AC Odyssey aber auch das das Spiel, mit dem ich sehr sehr viel Zeit verbracht habe. Wenn es auch nicht lange nicht der Sieger von meiner Rollenspiel-Suchtphasen war (ich hatte mal so eine Diablo 3 Suchtphase, die dauerte mind. 8x länger). Trotzdem sind 131 Spielstunden einfach ein Brett! Wie kam denn diese lange Spielzeit bei einem AC zustande?
Ganz einfach: Decke einfach die ganze Map auf, erkunde jeden Ort und befreie jede Festung und das noch so kleiste Banditenlager und tötes jedes Alpha-Tier! Das habe ich dann alles gemacht, als ich etwa Level 30 war. Man konnte einfach die Odyssey-Story links liegen lassen und ganz Griechenland aufräumen, erkunden und erforschen. Das war absolut klasse und für Komplettierer ein Freundenfest!

Am Ende blieben mir dann aber nur noch die Hauptmissionen zur Wahl und die bin ich dann (inzwischen auf dem Höchstlevel 50 angelangt) einfach so durchmarschiert. Die Kämpfe waren demnach nicht besonders fordernd, wie zu Beginn der Geschichte (ich habe aber den Schwiegrigkeitsgrad im Spiel mehrmals geändert).

Das war aber alles ziemlich gut, weil mich a) die Hauptcharaktäre im Spiel alle überzeugt haben, b) weil die Story sehr gut inszeniert war und c) am Ende mein männlicher Held Alexios im Verlauf der Geschichte mehr und mehr an charakterlicher Klasse und Emotionalität gewann! Das hatte mich am meisten überrascht: Vom Proleten zum Philosophen sozusagen, aber ich glaube, dass die Dialoge mit Sokrates auch auf meinen Charakter Einfluss hatten. Toll gemacht, Ubisoft, Chapeau!

Die Spielwelt von AC Odyssey ist riesig! Es ist sozusagen ein amerikanisiertes Griechenland: Athen, Pelepones, die griechischen Inseln, alles ist dabei, nur geographisch- und maßstabsgetreu- gesehen, ist es das alles natürlich nicht. Wer mal die Akropolis besucht hat, der erkennt im Spiel etwaige Ähnlichkeiten, aber authentisch sind vor allem Delphi, Sparta und Thermophyles nicht. Da hätte ein wenig mehr Bezug zur Realität nicht geschadet!

Trotzdem ist es grafisch ein Brett! Wer mal einen Sonnenuntergang auf Mykonos erlebt hat, weiss was ich meine! Auch eine Schiffsreise im hohen Wellengang hat etwas ganz besonderes. Nur das Meer bei See of Thieves hat eine bessere Darstellung eines halbwegs realistischen Ozeans!

Was gab es sonst noch, was im Vorgänger Origings nicht vorhanden war? Eigentlich nicht viel, die Neuerungen verbargen sich im Detail. Die Schnellreise wurde komfortabler gestaltet, man kommt schneller auf sein Schiff. Aber ansonsten beschränkt sich AC Odyssey mit den Verbesserungen auf Kleinigkeiten. Wie eben die Schiffsverbesserungen. Zu Beginn geht das extrem schleppend, aber ist man erstmal auf Level 50, bekommt man alles für seinen Kahn in dreifacher Ausführung. Da hätte das Balancing noch etwas mehr Feinschliff gebraucht.

Noch ein Punkt, bei dem ich Ubisoft jetzt echt mal über den Kamm streicheln will, ist die Gegner-KI! Ja, die ist zwar immer noch ziemlich doof und man kann sie stets mit den selben Tricks überlisten (pfeifen/anlocken/steath kill), aber sie suchen diesmal wenigstens nach einem Bogenschützen-Attentat an dem Platz den Schützen, von dem aus geschossen wurde! Immerhin!

Nun kurz zu dem, was mir nicht an AC Odyssey nicht gefallen hatte.
Es will auf Teufel komm raus The Witcher 3 sein, schafft es aber nicht. Kassandra hat mir in der Einführung überhaupt nicht gefallen, deshalb habe ich mit Alexios gespielt. Das war im Storyverlauf okay, aber auch Alexios erreicht am Ende charakterlich niemals das Niveau von Gerald von Riva. Zumal auch im Skript Alexios oftmals in Action als "Fangt die Attentäterin!" angesprochen wurde, was die momentane Immersion total zerstört.
Das sind Schwächen, die bei einem The Witcher 3 niemals vorgekommen wären.
Ein weiterer, wenngleich auch weniger schwerer Schwachpunkt des Spiels war die immer gleiche Eroberung der Lager bzw. Festungen: Anschleichen, Ziele erfüllen und säubern. Es ist cool, wenn man das mit den ersten zehn Festungen macht. Aber wenn man das mit jeder Festung auf der Map machen will, ist es irgendwann nur noch langweilig.

Trotz alledem, und den teileweise machmal krassen Söldnern, die hinter mir her waren, gebe ich dem Spiel mal eine Spielspaßnote von...

(89/100)
 
Kratonator

Kratonator

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Endlich beide Banned Footage DLCs in Resident Evil 7 durchgezockt. Sind jetzt nicht ganz schlecht die Dinger, aber in meinen Augen wieder mal Addons die die Welt nicht (unbedingt) braucht.
 
qione

qione

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FE
Was für ein schönes Spiel! EA hat uns mit Unravel schon ein süßes Spiel beschert, doch FE ist so süß... so lieb... so wundervoll gemacht. Ich hatte manchmal Tränen in meinen Augen, wenn man Familie wieder vereint oder dafür sorgt, das der See wieder sein Wasser bekommt. Die Musik und die Geräusche (besonders die von Fe) sind einfach grandios gemacht.

Die Story lässt viel Spielraum für eigene Interpretationen. Ich interpretierte die Gefahr als Kritik an die "Industrielle Revolution". Fe ist aber kein Mainstraim Spiel, daher kann ich auch gut verstehen, wenn man es nicht mag. Es gibt zum Beispiel keinerlei Kämpfe. Ich hingegen verlor mich regelrecht in der Welt.

&

The Gardens Between
Die Magische Reise von zwei Freunden ist ein Puzzlespiel. Ihr habt nur die Möglichkeit die Zeit vor und zurück zu spulen und dabei mit Schalter zu interagieren.

Der Stiel ist toll, die Musik und die Story liebevoll. Mir hat die Reise sehr viel Spaß gemacht. Anschauen lohnt sich, gibt es übrigens auch im Gamepass NEU.
 
Gilgamesh

Gilgamesh

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Da ich noch etwas Guthaben auf meinem PSN Account übrig hatte; habe ich mir für 5,99 da Storm Boy geholt... so vor einer Woche oder so und dann auch schnell abgeschlossen.
Es ist eben wie "Old Mans Jorney" eine Art Bilderbuch Geschichte für die Sony Konsole.
Nur leider viel zu schnell vorbei.....und meine zwölfte Platintrophäe... nicht dass ich einfache Spiele mit schnellen Platin bevorzuge; aber das Art Design und die rührender Vorschautext hat mich dazu bewogen dem Titel eine Chance zu geben.
 
Kratonator

Kratonator

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Burly Men at Sea - Hat mir eigentlich nicht gut gefallen. Alles zu minimalistisch, zu kurz, zu monoton... zu öde... waschechter PLUS-Titel eben. : j
 
X30 Neo

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Forzaisti
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Red Dead Redemption 2 (Xbox One X)

Was für ein episches Spiel! Das Wort "episch" wird eigentlich viel zu inflationär benutzt. Hier trifft es aber tatsächlich zu!
Leider kann ich unmöglich auf Details eingehen, ohne etwas zu spoilern. Nur soviel sei gesagt, der Story-Verlauf hat etwa so viele Wendungen wie alle Staffeln von Game of Thrones zusammen. Manchmal gibt es kleinere Wiedersprüchlichkeiten, aber darüber kann man anhand der liebevollen Atmosphäre und der tollen Charaktere hinwegsehen. Rockstar weiss, wie man richtig gute Geschichten in eine offene Spielwelt packt. So und nicht anders muss das aussehen!

Grafik und Sound waren wirklich hervorragend. Insbesondere die Geräuschkulisse der so vielfältigen Natur hatte einen hohen Grad an Authentizität. Aber auch die geschäftigen Städte, insbes. Saint Denis, sind hervorragend umgesetzt. Auch wenn ein Großteil nur als Kulisse dient, so hat man ständig das Gefühl, sich einer lebendigen und organischen Spielwelt zu befinden.

Den Sammelkram hätten sie meiner Meinung nach weglassen können. Bei einer Story die, wenn man sich Zeit lässt, weit mehr als 70 Stunden unterhalten kann, ist man eigentlich ziemlich lange beschäftigt. Auch wenn das typische Gamedesign von Rockstar etwas abwechslungsreicher sein könnte, ich habe jetzt schon wieder Lust den ersten Teil nochmal zu spielen.

Eigentlich volle Punktzahl, aber da RDR2 Online meiner Meinung nach für die Tonne ist: (9/10) Punkte.
 
Kratonator

Kratonator

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Zuletzt Doom im SP durchgespielt. Hat mir ganz gut gefallen, auch wenn der Titel immer noch mit paar Bugs behaftet ist.
 
StephanKo

StephanKo

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Mutant Year Zero - Road to Eden auf der Xbox One. Erschreckenderweise wirklich eines von wenigen Spiele, die ich dieses Jahr wirklich durchgespielt habe. Ansonsten würde mir da nur Spider-Man, God of War, Detroit, Call of Cthuhlu und als Nachzügler noch Horizon - Zero Dawn, Fallout 4 und Final Fantasy XIV (zum damaligen Zeitpunkt) sowie XV einfallen.

Eigentlich doch gar nicht so wenig, bei den ganzen Hochkarätern der letzten Jahren liegt aber auch noch einiges an Nachholbedarf hier rum...
 
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