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X30 Neo

Natural Born Gamer
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Wolfenstein: The Old Blood (Xbox One)

Das Spiel stellt das Prequel zu The New Order dar und spielt sich dementsprechend ähnlich. Die Shootouts sind auf dem normalen Schwierigkeitsgrad um einiges schwerer als beim Vollpreistitel. Allerdings darf man den Schwierigkeitsgrad zu jeder Zeit ändern, was sich aber auch auf die Erfolge auswirken kann.
Im letzen Drittel des Spiel gibt es storybedingt deutlich weniger Schleichpassagen.

Die Story umfasst acht Kapitel, die in zwei Geschichten unterteilt sind: Im ersten Abschnitt "Rudi Jäger und die Höhle der Wölfe" geht es in die Festung Wolfenstein. Dort muss man aus dem Gefängnis ausbrechen und aus der Festung Wolfenstein nach "Paderborn" flüchten.
In "Die dunklen Geheimnisse der Helga von Schabbs" geht es dann in das Dorf "Wulfburg", in dem die besagte braune Helga nach mysteriösen Artefakten von König Otto sucht... Mehr wird nicht verraten.

Es ist jedenfalls Shooter-Trash vom allerfeinsten, Zombies inklusive. The Old Blood erinnert stellenweise eher an Doom 3 als die Wolfensteins der letzen Generationen. Es ist auch spielerisch nicht ganz so tiefgründig wie The New Order. Dafür sind aber diesmal acht klassische Wolfenstein-Level in den Kapiteln versteckt, die ohne Internet-Guide schnell zu übersehen sind. Man sollte also immer alles gut absuchen. Wer das tut und auch die ganzen Texte und Briefe durchliest, der kommt auf dem normalen Schwierigkeitsgrad auf mindestens acht Spielstunden. Dazu kommen noch Herausforderungen, Sammelstücke u.ä. Einen Multiplayer gibt es nicht.

Für 20-25€ bekommt man ein Spiel, das sich zwar nicht ganz mit dem Hauptspiel The New Order messen kann, aber dennoch hat Machine Games ein gutes Ergebnis in kurzer Zeit abgeliefert, dass durchaus für die Qualität von Bethesda gerade stehen kann.

(8/10)
 

RedBaron1971

Jungspund
Boah - wann hab ich das letzte Mal einen Abspann gesehen?

Endlich ist es geschafft, hab Diablo III auf der Xone durchgespielt.
Gerade rechtzeitig, um noch etwas in Witcher 2 reinzuschauen,
bevor ich mich um den 3. Teil kümmere :fettes Grinsen:
 

Grobanite

Aushilfe der Essenausgabe
Gestern mal eben Chaos;Child für die One angefangen und beendet.

*Wenn ich mich heute nicht ganz blöd anstell wird Happy Wars (One) heute auch komplett.
 

Frosch

Achievement Panda
Team
Defense Grid 2

Manchmal kommt ein Sale im Xbox Store und man schlägt kopflos zu. Ab und an geht das in Hose, ist auch nicht weiter verwunderlich, denn die Gründe könnten vielzähliger nicht sein. Bei Defense Grid 2 habe ich allerdings mal wieder einen Glücksgriff getätigt und die letzten paar Tage "voll" gesuchtet.

Wenn die Konsole mal lief, dann startete schon fast automatisch Defense Grid 2. Das Spiel ist kurzweilig und kann mit satten Soundeffekten und einem einfachen Spielprinzip überzeugen. Wer auf Tower Defense steht, und da ist die Xbox One noch nicht so gut bestückt, sollte einen Blick riskieren. Während den 20 Kampagnen-Missionen hatte ich grossen Spass die Aliens ins Nirvana zu fegen. Im Gegensatz zum Erstling, macht mir der zweite Teil definitiv mehr Spass und hat mich vollends überzeugt.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Der Mai war bis jetzt sehr "erfolg"reich. Es waren gleich drei Games, alle auf der 360.

Need for Speed - Undercover
Ein ziemlich alter Titel, bei dem sich lange das Gerücht hielt, alle Onlineserver wären bisher abgeschaltet worden. Nun, EA schien gnädig und muss sie wohl auch wieder reaktiviert haben, was eine rege Beteiligung der Community innerhalb der letzten Wochen bedeutete. Für mich die Gelegenheit, meine letzten drei Onlineerfolge zu holen und das Spiel nun mit 1000 :gs: abzuschließen.

Es ist kein Höhepunkt der Serie, die "Story" wird mit ein paar Filmschnipseln, lausigen Schauspielleistungen und noch schlechterer Synchro unterlegt. Die Steuerung der Fahrzeuge ist ein Witz (Bremsen braucht man gar nicht, ab und zu mal die Handbremse ziehen reicht!) und das Schadensmodell ist nicht vorhanden. Die Grafik ist hart an der Grenze zu "kann Epillepsieanfälle auslösen" und alles wirkt in buntes Neonlicht getaucht. Man "verschwendet" hier gut und gerne 30 Spielstunden, bis man durch den öden Karrieremodus und den repetitiven Onlinemodus durch ist - im Ernst, wer bitte fährt freiwillig 119 Onlinerennen für einen blöden Erfolg?
Kann man getrost knicken.
4/10


Assassin's Creed Rogue
Kommen wir doch mal zu einem besseren Beispiel, wie Spiele (und im Hinblick auf die Serie Fortsetzungen) auszusehen haben.
"Assassin's Creed Rogue" erfindet das Open World-Genre sicherlich nicht neu, aber im Spielekanon ist es einzigartig. Denn man darf endlich mal einen "Bösen" spielen. Und auch wenn der Storymodus insgesamt mit sechs Kapiteln recht kurz ausfällt (es gibt pro Kapitel etwa vier Missionen mit diversen Unterzielen zu erledigen, bis der Abspann kommt), so ist doch die Welt wieder einmal großartig designt und reiht sich damit in die großartigen Vorgänger "Assassin's Creed III" und "Assassin's Creed IV - Black Flag" ein.
Auf beide Titel geht "Rogue" auch direkt ein, indem einige der Personen aus beiden Vorgängertiteln in Erscheinung treten. Am Ende baut er sogar die Brücke zum exklusiv auf Next Gen und PC erschienenen "Assassin's Creed Unity". (wie, wird natürlich nicht verraten)

In "Assassin's Creed Rogue" schlüpft der Spieler in die Rolle von Shay Patrick Cormack, einem irischstämmigen Emigranten mit Assassinenvorfahren. Er stellt sich auch als vielversprechender Schüler heraus, als bei einem Auftrag ein großes Unheil angerichtet wird und Shay bewusst wird, dass Assassinen nicht mehr über den Weg getraut werden kann. (mit Verlaub: Die Inszenierung eben dieser Schlüsselszene ist brilliant umgesetzt und historisch ebenso akkurat, siehe "Lissabon, November 1755")
Fortan setzt er alles daran, die Pläne seiner ehemaligen Meister zu durchkreuzen und schließt sich schließlich dem Templerorden an, eben jener Organisation, die es in allen bisherigen Assassin's Creed-Titeln zu bekämpfen galt. Dabei wird hier nicht alles in schwarzes und weißes Licht getaucht, sondern sehr viel spielt sich in Schatten und Graubereichen ab. Jede Seite hat ihre Vor- und Nachteile und als Spieler steht man nicht selten vor Entscheidungen, die man so nicht unbedingt treffen möchte, für den Fortgang des Spiels aber unausweichlich sind.

"Assassin's Creed Rogue" bringt wieder die Vorteile seiner Vogänger mit, ohne dabei wirkliche Nachteile zu bergen. Es gibt wieder eine riesengroße Welt mit vielen Sammelitems zu erkunden (ja, das kann stören, tut es aber eigentlich nicht, da es in sich schlüssig wirkt), dazu kann man wieder an Seeschlachten teilnehmen, um sein Schiff aufzurüsten und dann gibt es wieder das übliche Repertoire an Gadgets, mit denen Shay seine Gegner reihenweise plattmachen kann. Es ist dabei auf die Spielmechanik der vorhergehenden Teile wie "AC III" und "Black Flag" zurückgegriffen worden, so dass auch wieder Kettenangriffe und Killstreaks möglich sind, wie das in "Unity" nicht mehr unbedingt der Fall war.

Alles in allem ist man in "Assassin's Creed Rogue" also gut und gerne 40 bis 50 Stunden mit herumreisen, einsammeln, kämpfen und Aussicht genießen beschäftigt (und Junge, dort sind teilweise Grafiksets zu bestaunen, die echt noch das meiste aus der Xbox 360 herausholen!), bis man den Abspann und die 100% Spielkomplettierung sieht. Die eigentliche Herausforderung besteht sowieso im Abarbeiten der Abstergo-Herausforderungen (70 an der Zahl, wobei unterschiedlichste Cheats und Freischaltungen erreicht werden können) und auch eine maritime Kampagne mit 33 Missionen im historischen Kontext gilt es zu absolvieren, bevor man seine Ausrüstung komplettieren kann. Dabei waren auch hier am Ende 1000 :gs: der Lohn der Mühen.

Weil "Assassin's Creed Rogue" ein hervorragendes Spiel ist, und so viel besser als das völlig überladene "Assassin's Creed Unity", kann ich ohne Bedenken zur Höchstwertung greifen, denn die ca. 40 Spielstunden vergehen wie im Flug. Auch erfreulich, dass kein unnötiger Mehrspielermodus eingebaut wurde, um das Spiel künstlich aufzublähen. Unbedingt empfehlenswert, ein hervorragendes Spiel.
10/10


Splinter Cell Blacklist
Und noch ein Retail-Titel, dieses mal der mittlerweile sechste Teil des Third-Person-Schleichshooters "Splinter Cell", wieder mit Sam Fisher in der Hauptrolle. Und auch dieses Mal gilt es wieder Terroristen zu erledigen, die einen Krieg mit der ganzen Welt entfachen wollen.
Das Rezept ist bekannt und auch sicherlich kein Novum, aber hier ist die Konfigurierbarkeit der Ausrüstung und die Herangehensweise an jede Mission der eigentliche Clou. Es gibt drei mögliche Wege, das Spiel zu beenden: Nichttödlich und schleichend als "Ghost", tödlich effizient und lautlos als "Panther", oder mit großer Feuerkraft durch die Vordertür als "Assault". Jeder Kampfmodus birgt Vor- und Nachteile, die vor allem auch im Hinblick auf die Ausrüstung und Panzerung klar werden - ein schlecht gepanzerer Held sollte nicht in ein vollbesetztes Haus mit nichts anderem als seiner ungedämpften Pistole rennen, um dort jemanden herauszuholen. Das wird auf jeden Fall schief gehen.
Stattdessen kann man auch überlegen, ob man nicht alle Feinde umgehen sollte und nur die missionsrelevanten Personen und Gegenstände sicherstellen sollte. Am Ende jeder Mission gibt es immer eine Zusammenfassung und auch einen Bericht, wie effizient man in seiner jeweiligen Spielweise gewesen ist. Je nach Schwierigkeitsgrad und Punkteverteilung kann man am Ende einer Mission also auch einen Meisterungsbonus in "Ghost", "Panther" oder "Assault" gewinnen und sich mit Freunden oder der ganzen Welt in Punkten und Abschlußzeit vergleichen.

Es gibt, wie beim Vorgänger, auch wieder einen Coop-Modus und mehrere Varianten für Mehrspielergefechte. Alles sehr kurzweilig und durch die Kombination der Klassen auch sehr spaßig. Das Hauptaugenmerk von "Blacklist" liegt aber natürlich wieder auf der Story, und die ist dieses Mal ebenfalls wieder famos erzählt und großartig krachig inszeniert. Ubisoft hat also auch mit dem sechsten Teil der Splinter Cell-Serie alles richtig gemacht. Für die 1000 :gs: war es jedenfalls nötig, das Spiel und einige der Missionen auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad und unerkannt sowie nichttödlich durchzuspielen. Ich empfinde soetwas, vor allem, wenn man alles gleichzeitig miteinander kombiniert, immer als Königsdisziplin bei einem Schleichshooter, und wenn das alles flüssig und nachvollziehbar funktioniert, dann macht das für mich einfach einen Großteil der Wertung aus.
"Splinter Cell Blacklist" bringt alles dies mit und somit kann man auch hier bescheinigen: hervorragender Titel, muss man gespielt haben!
Ein wenig Abzug gibt's bei mir, weil sich die Story langsam etwas auslutscht und es an einigen Stellen wegen zu viel variablem Gegnerverhalten ziemlich schwer, zuweilen unfair ist. Aber das sind nur marginale Kleinigkeiten, die kaum ins Gewicht fallen. Gesamtspielzeit inklusive Kampagne, Mehrspieler und Coop: Etwa 40 Stunden.
9/10
 
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