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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

G

Gelöschtes Mitglied 127

Guest
Wie schnell ist man damit durch? Wie siehts mit GS aus?

Also an einem Tag solltest du schon durchkommen. Bei den Erfolgen sieht es dagegen anders aus. Gibt glaube ich knapp 80 ! Erfolge für 1000 Gamerscore.
Ich habe es ja nun durch und 250 Punkte geholt und bei einigen Erfolgen (Quicktime Events) bin ich einfach zu langsam um die zu holen.
Ich schätze ein normaler Zocker wo die Reaktionen noch in Ordnung sind sollten auf jeden Fall so 500-700 Punkte rausspringen.
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Just Cause 2

Ist zwar schon ein Weilchen her, musste ich aber trotzdem noch mal nachreichen.

O.k., ich bin ehrlich, in den ersten 10 (?) Stunden habe ich noch gedacht, dass das von all den Spielen, die ich im Laufe meiner 360-Zeit gezockt habe, das mit Abstand schlechteste Spiel sein muss. Die ganzen guten Bewertungen (auch hier im Forum) haben mich aber dann veranlasst, doch noch dranzubleiben und es nicht gleich in die Ecke zu pfeffern. Ich will nicht sagen, dass es sich am Ende "gelohnt" hat, aber zumindest habe ich nach den etwa 40 Stunden am Schluss meinen Frieden mit dem Spiel geschlossen. Das ist ja auch schon etwas.

Graphisch muss Just Cause 2 damals zu Release eine richtige Granate gewesen sein. Heute ist die Graphik zwar immer noch sehr sehenswert, aber nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Ist aber nicht tragisch, das tropische Feeling von Panau kommt auch heute noch richtig gut rüber! Insbesondere die ganzen Sandstrände, das traumhaft blaue Wasser und die zahlreichen Luxus-Hotelanlagen schreien richtig danach, dort mal Urlaub zu machen. Das hat mir sehr gut gefallen! Nach ein paar Stunden in der Spielwelt meint man förmlich, die tropische Sonne auf der Haut zu spüren und kriegt spontan Lust, den nächsten Urlaub in der nahegelegensten Bananenrepublik zu verbringen. Diktaturen haben definitiv auch positive Seiten :zwinker:

Auch die Größe der Spielwelt ist atemberaubend. Mit dem schnellsten Jet braucht man immer noch etliche Minuten, um die Karte auch nur einmal zu durchqueren. Neben tropischen Sandstränden durchfliegt man dabei auch schneebeckte Gebirgskämme und dichtbewaldete Wälder. Zudem gibt es mit Panau City eine Hauptstadt, die diesem Namen auch alle Ehre macht und etwa 1/7 - 1/8 der kompletten Karte einnimmt. Gigantisch groß! Dazwischen immer wieder lange Autobahnen, die über Brücken wie in den Florida Keys von Insel zu Insel führen. Es macht ne Menge Spass, die Spielwelt mit den verschiedenen Vehikeln zu Lande, zu Wasser oder in der Luft zu erkunden. Als Open World-Fan ist man von soviel Freiheit regelrecht begeistert!

Soviel zum Positiven: Das Ganze kann einem nämlich nur wenige Stunden wirklich fesseln, bevor einem bewusst wird, dass ansonsten keinerlei Substanz da ist. Die Hauptstory ist nämlich an Banalität kaum noch zu überbieten und unterbietet auf der anderen Seite selbst noch das Storyboard der schlechtesten James Bond-Streifen. Selbst wenn man dann mal die Missionen der Hauptstory in Angriff nimmt, hat man trotzdem keinen Schimmer, was vor sich geht, weil man immer schon nach den ersten Sätzen im Geiste schon längst abgeschaltet hat. Dann bleiben noch die Fraktions-Missionen, die man zwischendurch immer mal wieder erledigen darf. Dabei hat man aber zu keiner Zeit irgendeinen Bezug zu einer dieser Fraktionen, geschweige denn, dass man sich mit ihnen auch nur irgendeiner Weise identifizieren kann. Das ist insofern egal, als dass es sich sowieso immer um die gleichen Missionstypen handelt und damit auch letztlich egal ist, für welche Gruppe man nun einen Gegner ausschaltet oder Kurierfahren erledigt. Wie spannende oder zumindestens abwechslungsreiche Nebenmissionen aussehen können, können sich die Macher von Just Cause dann auch mal gelegentlich bei Rockstar anschauen.

Neben Hauptstory und den Fraktionsmissionen bleibt dann nicht mehr viel übrig... man kann hier und da noch ein paar Rennen fahren oder - wenn man Lust hat - auch noch 100e von Sammelitems aufklauben... das war es dann aber schon. Es gibt darüber hinaus keine sinnvolle Beschäftigung, der man nachgehen könnte. Kann man z. B. in GTA noch Polizeimissionen erledigen, den unzähligen Freizeitaktivitäten wie z. B. Billard- oder Dartspielen nachgehen, Autos für irgendwelche Syndicate klauen oder auch die Freundin schick ausführen, gibt es in Just Cause 2... nichts... einfach gar nichts! Ergänzend kommt hinzu, dass die offene Spielwelt von Panua größtenteils "tot" ist. Sie sieht hübsch aus, dahinter steckt aber letztlich gar nichts. Bis auf fahrende Autos und ein paar NPCs, die scheinbar nur auf einen Pool von 4-5 verschiedenen Dialogen zurückgreifen (btw: ich schätze, den "Wenn ich genug spare, kann ich mir in ein paar Jahren endlich eigene Bettwäsche leisten"-Spruch habe ich mit Sicherheit über die 40 Stunden verteilt etwa 500 Mal gehört :shame:), gibt es in Panua keine Elemente, die die Welt mit Leben füllen. Wenn man mal an ein AC denkt oder an ein GTA, in denen NPCs zig verschiedenen Tätigkeiten nachgehen und scheinbar über ein regelrechtes Eigenleben verfügen, wird einem die Trostlosigkeit von Panua erst so richtig bewusst. Darüber hinaus hat die Welt von Panau auch so gut wie keine markanten und einprägsamen Locations. Es gibt Panua City, es gibt das Raketenabschusscenter (das an Cape Canaveral angelehnt ist und deshalb auch - superlustig - als Cape Carnival bezeichnet wird) und das war es auch schon so. Wenn ich überlege, wie oft ich in GTA 4 auf Orte gestoßen bin, die von so viel Liebe zum Detail zeugen, werde ich richtig sauer, wenn ich an die trostlosen Weiten von Just Cause 2 denke.

Am schlimmsten aber ist das Gameplay: Ich wette, wenn man im Lexikon unter "repetitiv" oder "redundant" nachschlägt, stößt man auf das Bild der Just Cause 2-Verpackung. Man macht letztlich immer wieder das Gleiche: Man fliegt, läuft, rennt zur nächsten Ortschaft/Einrichtung etc., zerstört dort die verschiedenen Propaganda-Elemente des Regimes (übrigens genialer Einfall bei Hunderten von Ortschaften nur etwa 10-15 verschiedene Objekte zu kreiren) und begibt sich zur nächsten Ortschaft/Einrichtung etc. Besonders viel Spass macht das nicht vorhandene Deckungssystem. Gerade auf höherem Schwierigkeitsgrad hat man nämlich nicht den Hauch einer Chance, gegnerischen Geschossen auszuweichen. Das hat zur Folge, dass man nach dem Zerstören von Regierungseinrichtungen per "Fallschirm-Hopping" schnell wieder verschwindet und abwartet, bis der Fahnungslevel wieder zurückgesetzt ist. Danach kehrt man zurück, um die nächsten Objekte zu zerstören. Und dann wieder das gleiche Spiel von vorne...

Das klingt jetzt alles richtig übel und wie gesagt, am Anfang habe ich echt nur gedacht "What the Fuck?", aber dass ich letztlich dann noch meinen Frieden mit dem Gameplay und dem ganzen Spiel gemacht habe, liegt letztlich vor allem an eben dieser nicht enden wollenden Monotonie. Ich habe nämlich festgestellt, dass es mit etwas eigener Mucke im Hintergrund nach einem stressigen Arbeits- bzw. Familientag äußerst entspannend sein kann, immer und immer wieder das Gleiche zu tun :fettes Grinsen: Auf diese Weise kann man dem Spiel dann doch noch ne Menge positiver Aspekte abringen. Und das ist auch letztlich der Grund, warum ich es dann noch zu 100 Prozent abgeschlossen habe.

Wer ganz konsequent der Hauptstory folgt oder sich mal ein paar Stunden in einer gigantisch großen Spielwelt austoben will, der wird mit dem Spiel, vor allem zum momentanen Kurs, sicherlich glücklich, aber wer auf abwechslungsreiches Gameplay setzt, eine fesselnde Story, eine lebendige Spielwelt oder auf sinnvolle Nebenbeschäftigungen: Finger weg!

Alles in allem:

6.5/10 Punkte (mit Open World-Bonus)
 

Keazero

Altenpfleger
Die Story von Assassin's Creed Unity habe ich endlich durchgespielt. Unity hat mir schon ganz gut gefallen, aber es fehlten mir ganz klar die schönen Landschaften, was für mich eigentlich zu AC dazugehört. Es kam aber nicht an die alten Teile ran, was ja Anfangs versprochen wurde. Auch waren für mich zu wenige Assassinen Aufträge dabei. Die gab's ja eigentlich nur in den letzten Missionen. Jetzt werde ich noch den DLC spielen, mal sehen wie der so ist.
 

Spoox

Rentenbezieher
Sponsor
Hab vorgestern "Murdered Soul Suspect" durchgespielt.

Ging relativ schnell, hat aber echt Laune gemacht. Mal was komplett anderes. Man spielt den Detective Ronan, der direkt zu Anfang vom sogenannten Glockenmörder ermordet wird. Nun wandelt man als Geist weiter umher und muss versuchen, sein eigenen Mord aufzuklären. Dazu helfen einem der eigene Detektiv-Spürsinn.
Man hat die Möglichkeit, z.b. in andere Körper zu schlüpfen, um Gedanken zu lesen oder auch Notizen der Person einzusehen. Selbst in Katzen kann man schlüpfen und diese auch lenken (und miauen). Das ist an manchen Stellen auch notwendig.
Man kann auch durch viele Wände und Gegenstände einfach durchlaufen.

Zusäzlich hat man auch die Möglichkeit Nebenfälle zu lösen von anderen Geistern, die festsitzen.

Ich habe mich nur ein bißchen geärgert, weil ich jetzt 41 von 48 Erfolgen habe und diese nur noch bekomme, wenn ich das Spiel von vorn beginne. Naja, irgendwann mal.^^

Auf jeden Fall mal ein supi Spiel für zwischendurch mit überraschendem Ende. Ist halt mal was anderes. Kann es empfehlen. :top:

9/10.


edit: :gs: kann man in diesem Spiel sehr leicht bekommen. Jeder abgeschlossene Fall, jede Nebengeschichte und Gegenstandssammlungen geben reichlich Gearscore. Allein für das abschließen des Games gibts 150G. Insgesamt kann man 1150G erreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Werlicht

Jungspund
Story von Lego Hobbit, mal schaun wie viel ich nun noch erledige. ... Meisst fehlt mir die Ausdauer :D

Na dann noch viel Spaß! Ich habe das Spiel um Weihnachten rum auf 100% durchgespielt und die Nebenaufgaben haben das meiste an Zeit gekostet. Schon allein der Erfolg mit den 10.000.000.000 Studs hat ewig gedauert, obwohl ich bereits alle Multiplier-Steine hatte. Nicht, das ich dir damit jetzt den Wind aus den Segeln nehmen wollte :zwinker: Mir das Spiel trotzdem Spaß gemacht.
 

BlackBetty466

Pförtner des Altenheims
Costume Quest


Seit ein paar Wochen spiele ich ab und zu mal World of Tanks (PC), immer mal wieder Skylanders, ein bisschen Rock Band, meinen Dauerbrenner Schlacht um Mittelerde und ganz frisch mit meiner Frau zusammen Civ V.

Am Wochenende habe ich mich dann mal durch meine Steam-Bibliothek gearbeitet, um mal was Frisches rauszusuchen. Nach einer kurzen Runde Alice - Madness Returns und Arkham Asylum war dann klar, dass diese Art von Spiel im Moment nicht das Richtige für mich ist. Also habe ich mir was geschnappt, was ich mal mit irgendeinem Bundle eher zufällig bekommen habe und woran ich überhaupt keine Erwartungen gestellt habe. Mit dem Ergebnis, dass ich Costume Quest beinahe in einem Rutsch durchgezockt habe (Nur eine kurze Pause zum Essen gab es
biggrin.gif
).
Unheimlich witziges Spiel, das ich gar keinem Genre so richtig zuordnen kann. Ein bisschen Adventure, ein bisschen Sammelwut, ein bisschen taktisches rundenbasiertes Kämpfen und das ganze in einer knuffigen Comic-Welt mit putziger Story. Am nächsten Morgen habe ich dann den Story-DLC auch gleich noch durchgespielt und damit mein erstes Perfektes Spiel auf Steam errungen
banane.gif


Da ich ohne grosses Vorwissen an das Spiel gegangen bin, möchte ich hier auch gar nicht allzu viel verraten, aber zumindest einmal grob anschneiden: Man zieht am Halloween-Abend als 12-jähriges Kind los, um Süssigkeiten zu sammeln. Dabei kann man sich aussuchen, ob man als Mädchen oder Junge spielt, die Zwillinge Wren und Reynold stehen hier zur Auswahl. Hat man sich entschieden, geht es als Roboter verkleidet los, der andere Zwilling folgt einem im Candycorn-Kostüm auf dem Fuss. Beim ersten Nachbarn gibt es Süsses, aber schon im zweiten Haus lauert anstelle eines Süssigkeiten verschenkenden Nachbarn ein Monster, das Teil einer Invasion ist und sämtliche Süssigkeiten des Planeten stehlen will. Also entbrennt ein Kampf um den Naschkram, in dem man als das kämpft, wie man gerade verkleidet ist. Den ersten Kampf bestreitet mal demzufolge als Roboter.
Da der NPC-Zwilling ja als Süssigkeit verkleidet ist, wird dieser natürlich sofort entführt. Ziel des Spiels ist es ab sofort, den Zwilling zu befreien. Dazu müss man neue Kostüme finden, bestehend aus je drei Materialien und einem Bauplan. Diese können mit Kampfkarten aufgewertet werden, die man mit den erbeuteten Süssigkeiten kaufen kann. Also zieht man los durch die Nachbarschaft um Süsses oder Saures zu spielen, dabei kann hinter jeder Tür ein freundlicher Nachbar stecken oder aber ein Monster, dass dann sofort bekämpft wird. Der Ablauf der Kämpfe ist zwar immer gleich, abwechselnd wird in Runden je eine Aktion ausgeführt. Es gibt einen Standard-Angriff pro Kostüm, der einen Energievorrat auffüllt. Mit dieser Energie kann man dann (in jeder dritten Runde) eine Spezial-Attacke ausführen. Zu Anfang geht das noch ganz einfach, aber später muss man schon planen, mit welchen Kostümen und vor allem mit welchen Kampfkarten man antritt.
Insgesamt gibt es drei Gebiete, zuerst die Wohnsiedlung, dann ein Einkaufszentrum und zuletzt einen Jahrmarkt. Damit man nich die ganze Zeit allein kämpfen muss, kommt im ersten Kapitel der Junge Everett dazu und im zweiten Kapitel bekommen die beiden noch Verstärkung durch die kleine Lucy. Ab hier müssen dann drei Kostüme für jeden Kampf aufeinander abgestimmt werden.
Sobald man in einem gebiet alle Süssigkeiten eingesammelt hat, wird der Weg in das nächste Gebiet freigegeben. Innerhalb der Gebiete müssen diverse Hindernisse durch kleine Quests beseitigt werden.

Am Ende des Hauptspiels sind dann die Zwillinge wieder vereint, der DLC beginnt damit, dass Lucy verschwindet. Die Zwillinige und Everett machen sich dann sofort auf die Suche, um sie wieder zurück zu bringen. Der Umfang ist in etwa so gross wie ein einzelnes Kapitel des Hautspiels. Das Hauptspiel hatte ich nach ca. 7,5 Stunden durch, die Erweiterung nach 2 und dann brauchte ich noch 1,5 für die letzten Errungenschaften.

Für alle, die mal ein bis zwei Nachmittage ein wenig leichte Unterhaltung suchen, kann ich das Spiel wärmstens empfehlen :t


9/10
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 C64 Forever

Altmeister
Split/Second

Split/Second ist ein Spiel, das man wohl unbedingt im Multiplayer genießen sollte. In lustiger Seniorenrunde hätte das Ganze sicherlich ne Menge Spass gemacht. Da ich es aber nur im Single Player gespielt und lediglich für ein paar Achievements in den Random-MP gewechselt bin, hält sich meine Begeisterung doch arg in Grenzen.

Graphisch ist das Spiel wirklich nett! Nicht spektakulär, aber doch auf recht hohem Niveau. Auch das Geschwindigkeitsgefühl kommt gut rüber. Was allerdings so gar nicht passt, ist mal wieder die Gummiband-KI. Da kann man noch so gut fahren: Ein kleiner Fehler und die versammelte Gegner-Truppe fährt an dir vorbei. Das ist nicht gerade motivationsfördernd. Zwar fahren die NPCs keinen Minuten-Abstand raus, es nervt aber trotzdem.

Die Strecken sind schön modelliert und recht abwechslungsreich - allen voran die Canyon-Strecke. Alles in allem wiederholen sich die Kurse aber zu oft. Es hätten also durchaus noch ein paar Strecken mehr sein dürfen. Die Explosionen und Zerstörungen sind gut in Szene gesetzt. Es macht Spass, gleich auf einen Streich 4-5 Gegner zu erledigen.

Was die Designer sich aber bei den einzelnen Modi gedacht haben, ist mir ein Rätsel. Die normalen Rennen sind zwar nicht sehr anspruchsvoll (i.d.R. kommt man mit Vollgas ohne zu Bremsen überall gut durch), aber meistens doch recht kurzweilig. Die übrigen Modi können allerdings nicht so recht überzeugen. Insbesondere diese Truck-Variante, bei der ständig Fässer von der Ladefläche fallen, nervt doch extrem. Spielerisches Können ist dabei zweitrangig, das Durchkommen ist in erster Linie vom Faktor Glück abhängig.

Eine Story ist im Übrigen nicht vorhanden. Dadurch wurde wieder mal - wie bei vielen anderen Fun-Racern ebenso - einiges an Potenzial verschenkt. Eine motivierende Karriere hätte das Spiel durchaus bereichert. Schade!

Für ein paar schnelle Runden zwischendurch kann ich das Spiel durchaus empfehlen. Die Motivation hält allerdings nicht lange genug an.

6.5/10.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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War jetzt 'ne Weile auf der PS4 unterwegs. Da habe ich...

1. Assassin's Creed: Unity durchgespielt, das hatte ich für 45€ im Weihnachtssale gekauft. (7,5/10) nach dem 4. Patch wohlgemerkt,
2. DriveClub Karrieremodus in rund 20h durchgespielt und die Legends-Trophy geholt. (8/10) nach enormer Release-Verspätung und Patch 1.10, ziemlich schwer und nix für Anfänger und Einsteiger.

Jetzt geht's aber wieder auf die One zurück und so bald wie möglich wird Dying Light uncut besorgt.
 
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