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The Legend of Heroes Reihe (Trails/Kiseki) von Falcom

Khorny

Moderator
Team
Ich sehe die Schwierigkeit dann eher, dass die Nachfolger alle in Englisch zu spielen wären, was für viele Spieler weiterhin eine Hürde bleiben wird. Sky wird natürlich enorm von Lokalisierungen profitieren. Sky Remake könnte dann für Falcom werden, was P5 Royal für Atlus gewesen ist.
 

yopparai

Pförtner des Altenheims
Ja, für neue Spieler mag das durchaus so sein. Das war jetzt nur meine ganz persönliche Sicht. Ich hab die komplette Reihe halt auf englisch gespielt und würde eben allein des Vokabulars wegen auch gern dabei bleiben. Hier speziell bei TiTS kommt auch noch die Qualität der Lokalisierung dazu. Der Ton des Writings ist teilweise besser als im Original, zumindest die paar Stellen, die ich mal miteinander verglichen hab.

Ich will auch nicht dafür werben, dass sie es nicht auf Deutsch übersetzen sollen, das wär Blödsinn. Solange mir die englische Fassung zugänglich ist, beeinträchtigt mich das ja in keiner Weise. Also bitte nicht falsch verstehen.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Da Durante/PH3 Stand jetzt nicht an dem Remake bzw. den Ports des Remakes beteiligt sind, wäre ich da sowieso erstmal vorsichtig.
 

yopparai

Pförtner des Altenheims
Zumindest aus Sicht der für mich wichtigen Switch-Version bin ich da mittlerweile relativ entspannt, da Falcom inzwischen selbst für Switch entwickelt, es sich also eben nicht um einen Port handelt. Ys X Nordics demonstriert auch ganz gut, dass sie das einigermaßen angemessen hinbekommen. Und PS-Erfahrung haben sie ja eh.

Beim PC muss man halt schauen - grundsätzlich war Falcom mal eher auf Computern denn auf Konsolen zuhause, aber das ist natürlich auch schon sehr lang her. Leistung seh ich da sicher nicht als Problem, aber über die Sauberkeit des Ports wird man erst nach Release urteilen können.
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Sponsor
Ich werde mich nun auch mal ein wenig mit der Serie beschäftigen, ich meine @Thommysoft hatte sie mir seinerzeit empfohlen :)

Anfängen werde ich wohl mit Trails of Steel, hiernach dann Trails through Daybreak, zumindest erscheint es mir so sinnig? Trails of the Sky soll ja wohl als Remake dieses Jahr auf die PS kommen, sofern das denn stimmt.

Ist es sinnvoll da eine Serie, z. B Gold Steel zunächst komplett anzugehen, oder baut das Universum im Gesamten nicht aufeinander auf?
 

Khorny

Moderator
Team
Trails of the Sky soll ja wohl als Remake dieses Jahr auf die PS kommen, sofern das denn stimmt.
Streng genommen erscheint es für alle Plattformen außer der Xbox. Die PC Fassungen sind allerdings mittlerweile weitgehend vorzuziehen, da es meist zusätzliche Verbesserungen von Durante erhält. Den Kauf der Switch bzw. PS4 Fassungen bereue ich genau wie bei der Ys Reihe inzwischen sehr.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ich werde mich nun auch mal ein wenig mit der Serie beschäftigen, ich meine @Thommysoft hatte sie mir seinerzeit empfohlen :)

Anfängen werde ich wohl mit Trails of Steel, hiernach dann Trails through Daybreak, zumindest erscheint es mir so sinnig? Trails of the Sky soll ja wohl als Remake dieses Jahr auf die PS kommen, sofern das denn stimmt.

Ist es sinnvoll da eine Serie, z. B Gold Steel zunächst komplett anzugehen, oder baut das Universum im Gesamten nicht aufeinander auf?

Eine kurze Antwort ist da fast unmöglich.

Wenn Du die Möglichkeit (PC, Steam Deck) hast und mit der alten Grafik leben kannst, fang mit Trails In The Sky an. Die Spiele sind so alt, dass sie auf einem Kartoffel-PC laufen. Und auch wenn Steam selbst aussagt, laufen die Spiele lt. ProtonDB ggf. mit ein paar Anpassungen auf dem Deck.

Über den richtigen Einstiegspunkt gibt es sehr, sehr viele Diskussionen, allerdings halte ich Cold Steel für den falschen.

Und es ist richtig, dass die Spiele alle aufeinander aufbauen und eine fortlaufende Geschichte erzählen, auch wenn die einzelnen Unterseriem alle ihren eigenen Storybogen haben, der in sich mehr oder weniger geschlossen. Und auch da kann man diskutieren, ob sie nicht eher weniger als mehr in sich geschlossen sind.

Zur Übersicht mal alle Spiele der Reihe:

Trails In The Sky-Trilogie (Liberl-Storybogen)
Trails In The Sky FC
Trails In The Sky SC
Trails In The Sky The 3rd

Crossbell-Dilogie(Crossbell-Storybogen)
Trails From Zero
Trails To Azure
Cold Steel-Tetralogie (Erobonia-Storybogen)
Trails Of Cold Steel
Trails Of Cold Steel II
Trails Of Cold Steel III
Trails Of Cold Steel IV

Brückenspiel (Crossbell-/Cold Steel-Epilog und Daybreak II-Prolog)
Trails Into Reverie
Daybreak-Reihe (Calvard-Storybogen, im Gange)
Trails Through Daybreak
Trails Through Daybreak II

Farblich markiert nach Einstiegspunkten: Grün ist perfekt, Gelb ist okay, Orange ist alles andere als ideal und Rot ist als Einstiegspunkt komplett für die Tonne, weil man in der Mitte einer Story einsteigt.

Cold Steel ist zwar der Anfang einer Unterreihe, aber dennoch nur Orange, weil es auf Ereignisse in Zero/Azure zurückgreift, größtenteils parallel zu Zero/Azure stattfindet und die Ereignisse aus diesen beiden Spielen spoilt.
Ein Einstieg in Daybreak ist machbar, weil Daybreak an sich relativ Standalone ist. Und würde ich nur Daybreak kennen, würde ich das auch für einen akzeptablen Einstiegspunkt halten. Allerdings wird die Story von Daybreak in Daybreak II fortgesetzt und dieses Spiel wiederum hat massive Verbindungen zu Reverie und beendet zudem auch einen Charakterbogen, der in Trails In The Sky seinen Anfang findet.

Wenn man also nicht mit Trails In Sky anfangen will, weil der PC/das Deck keine Option ist, wäre Trails From Zero der beste Einstiegspunkt. Es fehlt dann zwar das ganze Wissen aus der Sky-Trilogie, aber zumindest nimmt man von da an alles mit.
Grundsätzlich kann man auch auf das Trails In The Sky-Remake warten und dort anfangen, was aber auch nicht ohne Probleme ist, da FC und SC bei Trails In The Sky nicht umsonst für First Chapter/Second Chapter steht, denn FC endet mit einem heftigen Cliffhanger. Kann also durchaus passieren, dass man direkt mit der Nicht-Remake-Version von Sky weitermachen will, was dann aber erstmal ein ziemlicher Schock sein dürfte, weil das Spiel im Grunde 20 Jahre älter ist.

Das grundsätzliche Problem, wegen dem es jetzt auch das Sky FC-Remake gibt, bei Trails ist, dass nicht nur die einzelnen Unterserien eine fortlaufende Geschichte erzählen, sondern sich die fortlaufende Geschichte über alle bisher 12 auf Englisch verfügbaren Spiele spannt. Es gibt permanent Referenzen zu Ereignissen aus früheren Teilen. Spielbare Charaktere und NPCs aus früheren Spielen tauchen in späteren Spielen in unterschiedlicher Form und Relevanz wieder auf. Mal ist das einfach nur ein netter Bonus für Leute, die die älteren Spiele kennen, aber manchmal sind das auch Referenzen und Auftritte, die ein zentrales Element der jeweils neueren Spiele sind.

Wenn man damit leben kann, dass man Wissenslücken hat und bei manchen Dialogen einfach da sitzt und keinen Plan hat, wovon da geredet wird, kann man an jedem Anfang einer neuen Storybogens (also Grün, Gelb und Orange in der Liste da oben) anfangen, allerdings halte ich persönlich alle anderen Startpunkte als Sky FC und Zero für problematisch.

Und das eben nicht nur aus Storysicht, sondern auch weil die Spiele und die Ingame-Welt sich technisch permanent weiterentwickeln und es sich ziemlich merkwürdig anfühlen wird, wenn mit Daybreak anfängt, merkt, dass man mehr von Trails spielen möchte, und dann mit technisch weniger entwickelten Spielen und Gameplay-Systemen konfrontiert ist. Denn neben der fortlaufenden Story ist auch das Gameplay im Grunde fortlaufend. Es basiert immer auf dem gleichen Grundsystem, das aber mit jedem weiteren Teil der Reihe verfeinert und erweitert wird.

Das liest sich jetzt teilweise wirklich abstrakt und natürlich aus Sicht von jemandem, der mit Trails In The Sky angefangen hat und das Glück hatte, dass zu dem Zeitpunkt auch alle Spiele in VÖ-Reihenfolge verfügbar waren (englische Versionen von Zero/Azure existierten bis vor Kurzem nicht), aber es ist auch wirklich schwierig, jemanden, der die Spiele nicht kennt zu erkären, wie die Trails-Serie funktioniert und warum es bessere, schlechtere und ganz miese Einstiegpunkte gibt, ohne dabei massiv zu spoilern.
Das Problem ist schlicht und einfach, dass es im Spielebereich nichts gibt, was vergleichbar wäre. Es gibt die Mass Effect-Trilogie, es gibt Dragon Age, es gibt Herr der Ringe. Und man könnte durchaus sagen, dass manche Einstiegspunkte vergleichbar wären mit dem Einstieg in ME3 oder dem dritten HDR-Buch.
Nur ist die Story von Trails so umfangreich, die Skripts einzelner Spiele länger sind als die gesamte Herr der Ringe-Trilogie. Teilweise sogar um ein Vielfaches länger.

Letztlich sind das auch nur Empfehlungen. Ich bin jetzt Trails-Gatekeeper, der sagt, dass man mit Trails In The Sky anfangen MUSS. Ja, es ist der beste Einstieg. Keine Frage. Der zweitbeste Einstieg wäre Zero. Keine Frage. Aber man kann auch mit Cold Steel oder Daybreak anfangen. Solange man nicht mitten in einem Storybogen oder mit Reverie einsteigt, ist das alles machbar.

Und am Ende ist es eben auch so, dass ich sage, dass man lieber an einem der weniger optimalen Punkte einsteigen sollte, wenn einen dieser am meisten anspricht, als sich von der Komplexität der Reihe abschrecken zu lassen, weil man eben, wenn der Funke überspringt, etwas wirklich Einzigartiges erlebt, das es in dieser Ambitionierheit so im Spielebereich nicht nochmal gibt - mit allen Stärken und auch Schwächen, die diese Ambitionen mit sich bringen.

Da ich hier einer der wenigen sein dürfte, der tatsächlich alles in VÖ-Reihenfolge und 7 Spiele davon auch direkt hintereinander gespielt hat, wären aber Meinungen von Leuten, bei denen das nicht der Fall war, durchaus hilfreich.

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Hier übrigens noch ein Link zu SteamDeckHQ, die alle Spiele auf dem Deck ausprobiert und festgestellt haben, dass die alle spielbar sind:
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yopparai

Pförtner des Altenheims
Ich hab die auch alle relativ in Reihe gespielt (gut, ich hab aufgrund der Verfügbarkeit erst Cold Steel und danach Ao/Zero gespielt und an den beiden Daybreaks bin ich gerade dran), und kann dem nichts wesentliches hinzufügen.

Die Spiele sind storytechnisch relativ eng verzahnt. Das ist einerseits vermarktungstechnisch saudumm für Falcom, andererseits aber auch wieder ziemlich einzigartig und einer der Hauptgründe weshalb ich die Reihe spiele. Mögliche Einsprungpunkte sehe ich exakt wie in Thommysofts Post verteilt, das einzige was ich vielleicht noch zu ergänzen hätte wäre, dass ich TitS 3rd und Reverie als eher optional wahrgenommen hab. Die malen noch ein bisschen drumherum aus, aber zentral wichtige Storystränge haben die eigentlich nicht.

Ich würde tatsächlich auch TitS 1 als Einstieg sehen, auch wenn das Spiel sehr gemächlich losgeht. Ob dann als Remake oder im Original ist glaub ich erstmal nicht so wichtig, man muss sich nur drüber bewusst sein, dass 1 und 2 eigentlich ein Spiel sind und man dann möglicherweise eben nur einen Teil als Remake bekommt… Und da wo 1 aufhört geht die Story erst wirklich los. Ich vermute eine Menge Spieler sind an dem Punkt auch bereits eingeschlafen.

Qualitativ seh ich auch durchaus nicht alle Titel auf dem gleichen Niveau - Gerade die ToCS-Reihe war zum Ende hin schon relativ zäh, und der vergleichsweise persönlichkeitsfreie Hauptcharakter hat das nicht besser gemacht. Außerdem hat mir da Persona zu viel Pate gestanden und ich mag Persona schlicht nicht besonders…
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Mögliche Einsprungpunkte sehe ich exakt wie in Thommysofts Post verteilt, das einzige was ich vielleicht noch zu ergänzen hätte wäre, dass ich TitS 3rd und Reverie als eher optional wahrgenommen hab.

Dem hätte bis vor Kurzem zugestimmt. Allerdings ändert sich das mit Daybreak II.

Ich will da nicht zuviel schreiben, aber Ereignisse aus Sky The 3rd und Reverie spielen in Daybreak II eine zentrale Rolle. Ebenso die aus Zero/Azure.

Deshalb habe ich Reverie oben auch als Daybreak II-Prolog gekennzeichnet.

Als Minimal-Voraussetzung sollte man den Inhalt von Star Door 2 und 15 kennen, wenn man The 3rd skippen will. 2 für Cold Steel und 15 für Zero/Azure und Daybreak II.

Edit:
Okay, Star Door 14 ist auch noch relevant für Cold Steel. Vermutlich auch noch einige andere. Zumindest sollte man also die "Cutscenes" The 3rd anschauen, wenn man das Spiel an sich skippen will, weil da soviel Vorarbeit in Sachen Lore/Hintergrundgeschichte geleistet wird.
 
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