Etwas spät, evtl. bist Du ja schon in Skyrim unterwegs, oder bereits nicht mehr.
Für Anfänger ist es sogar sehr gut geeignet, da das Spiel kein Tempo vorgibt und man spielen kann wie man möchte und was man möchte. Es hat keine komplizierten Mechaniken o.a und selbst das Crafting ist easy und relativ schnell verständlich. Gut gealtert ist es auf jeden fall, da es eben nur wenige bzw. keine Spiele im gleichen Setting gibt die sich gleich anfühlen, ausser die Vorgänger natürlich oder ein etwaiger Nachfolger. Grafisch war es schon damals nicht mehr die Speerspitze und heutzutage merkt man dem Spiel das Alter natürlich an. Aber was Skyrim ausmacht war nie die Grafik, wenn ich sie auch als hübsch betiteln würde für ein solches Open World. Es ist die Atmosphäre, das lebendige Gefühl, die Freiheiten.
Ich ziehe ein Skyrim jederzeit dem Witcher vor. Wild Hunt sah sehr geil aus und ist auch ein klasse Spiel, aber irgendwie fehlte mir da etwas was ich den TES Spielen immer bekommen habe, dieses immersive Gefühl mit meiner eigenen Spielfigur unterwegs zu sein und das Leben der NPCs die man alle ansprechen kann und die alle Dialog haben und wo man evtl. ohne es zu wollen einen Sidequest aufschnappt. Das konnte mir der Witcher so nie geben, bei allen Qualitäten.
Es gab seit dem nur noch ein RPG mit dem Setting welches mir dieses "lebendige" Gefühl geben konnte, ja selbiges sogar noch gesteigert hat. Kingdome Come Deliverance. Nur ist dies kein Fantasy Spiel, also ohne Magie, Monster etc. und das Kampfsystem hat mir gar nicht gefallen, warum ich auch nicht weiter gespielt habe. Ich würde dem Spiel eine Chance geben, bzw. hoffe Du hast es bereits getan. Ich werde wohl auch endlich meinen zweiten Durchgang machen, habe es damals auf der PS3 gespielt und daher fehle mir noch die Xbox Erfolge.
Kindgom Come ware was die Immersion angeht auch ein richtig klasse Spiel; ich warte da immer noch auf die Ankündigung eines zweiten Teils..bitte diesmal mit etwas verbesserten Kampfsystem..und das Thema mit den Schlösser knacken auf Konsolen...aaaahh.
Du sprichst hier aber auch gut einen Punkt an, warum die Bethesda Spiele seit Jahren bei mir immer wieder in der Spieleliste auftauchen; für mich schafft es sonst kaum ein Titel, das man so ihn in abtauchen kann wie in einem Fallout oder ein Skyrim. Man kann sich in diese Spiele absolut hineinversetzen und irgendwie entdeckt man in diesen lebendigen Welten dennoch immer wieder was neues.
Und auch hier noch mal mein Pladoyer, spielts im Überlebensmodus. Den gibt es bei Skyrim zwar nur als Creation oder halt wenn man die Anniversary hat, dafür kann man bei Nichtgefallen aber auch jederzeit wieder umswitchen ohne das es dafür einen Erfolg gibt. Es ist anfangs wirklich gewöhnungsbedürftig, die Schnellreisen fehlen einem schon immens und bei Fallout 4 geht ja noch nicht mal die Schnellspeicherung. Aber das Spielerlebnis ist dadurch um einiges intensiver und gerade auch Fallout spielt es sich durchaus anders