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Stadia - Allgemeiner Thread

Erzgebirgskind

Café Milliways
Ich glaube, die Spiele, die diese Möglichkeiten wirklich auch ausnutzen die damit zur Verfügung stehen, die werden wohl noch entwickelt. :unsure: Die Spiele, die gibts noch gar nicht.
 

Droplexx

Gewinner des ersten Screenshot-Contest
Oopsi, also das Stadia ist auf den ersten Blick ein ganz schöner Schlag ins Genick von Microsoft und Sony.
Ich habe nicht alles gesehen vom Stream/Video. Aber der Abschnitt wo sie Assassin's Creed Odyssey zeigen und quasi im Browser einfach auf Play klicken und es absolut flüssig läuft, ist schon irgendwie beeindruckend. Weil halt keine Konsole dran hängt. An dem TV hängt nur ein Chromecast Ultra per HDMI. Oder das Pixel Slate Tablet, nur mit Chrome OS. Und auch dort läuft es mit 1080p @ 60 fps.

Edit: Im eingebetten Video startet es an der Assassin's Creed Präsentation.

The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.
 
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zen

Sherlock Holmes
Sponsor
Sehr beeindruckend. Denke ich habe das Thema Streaming im Vorfeld völlig falsch eingeschätzt. Google hat definitiv die Mittel und das Know How um ein anständiges Spielerlebnis bieten zu können. Die anderen Hersteller müssen ordentlich liefern wenn sie da mithalten wollen. Stadia hat im Prinzip keine Anschaffungskosten und funktioniert jederzeit. Zudem verbessert sich die Technik mit der Zeit.
Bin gespannt wie hoch die Abopreise ausfallen werden und ob man die Spiele auch einzeln erwerben kann.
 

Zäpp

Moderator
Team
Mich interessieren nur Spiele, und zwar in maximaler grafischer und technischer Qualität. Davon habe ich bis dato nichts gesehen. Stattdessen Marketing BlaBla von Google. Für sowas bin ich einfach zu alt. Die sollen mir Ende des Jahres ein dutzend Topsiele zeigen, die dann aber auch mindestens die Qualität der One X haben und auch smooth in 4k/60fps laufen - wie versprochen. Wohlgemerkt bei den deutschen Leitungen! Kriegen sie das hin, dann bin ich irgendwann dabei. Aber auf Ankündigungen gebe ich gar nichts.
Ok, ja mit AC Odyssee haen sie wirklich nicht den besten Kandidaten gewählt. Aber dass Stadia das Potential hat besserere Qualität zu liefern (in dem Digital Foundry Video bekommt man ja auch einen Eindruck) scheint dich ja absolut kalt zu lassen (Im Gegensatz zur Aussage von wegen maximaler grafischer und technischer Qualität). Kann ja verstehen, dass man da vorsichtiger ist mit der Begeisterung, aber um so komplett dagegen zu sein braucht es ja schon Gründe. Wie gesagt, vielleicht bin ich geblendet von den Möglichkeiten und übersehe etwas.
 

durwel

Krieger des Sonnenlichts
Nicht vergessen, die wollen uns keine tollen Spiele verkaufen, die wollen alle nur unser bestes und liebstes... unser Geld ;)
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Mal abgesehen davon, dass die Idee nicht sonderlich erbaulich finde, noch mehr meines Lebens in die Hände von Google zu geben, ist Stadia so ziemlich das Worst-Case-Szenario in Sachen Streaming.

Und das liegt vor allem auch daran, dass es schlicht und einfach keine Hardware gibt, an die man die Spiele binden kann. Und somit gibt es keine Möglichkeit, die Spiele zu backupen oder die Spiele offline zu spielen. Kein Internet, keine Games. Streaming wäre zum jetzigen Zeitpunkt für mich nur als Ergänzung denkbar. Z.B indem ich eine Spielelizenz kaufe, die ich, wie jetzt schon, auf meiner Konsole weitestgehend (und somit auch offline) unbegrenzt nutzen kann, aber gleichzeitig, evtl. gegen Aufpreis, auch jederzeit auf anderen Geräten via Streaming nutzen kann, wenn ich es möchte.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen, für ein Spiel 70 Euro auszugeben, dass ich effektiv nur miete. Vor allem nicht von einem Konzern wie Google, der dafür bekannt ist, dass er Dienste und Produkte, die sich nicht durchsetzen, ganz schnell wieder vom Markt verschwinden lässt. Man muss sich nur mal daran erinnern, dass Google Plus am 2.4. für Privatkunden schlicht und einfach verschwinden wird. Ich hab das jetzt nicht genutzt, aber das zeigt eigentlich ganz gut, wie Google so funktioniert.

Die Alternative zum 70 Euro-Kauf wäre quasi eine Spieleflatrate, die einem für ein Monatsabo Zugriff auf entweder eine gewisse Anzahl an Spielen (z.B. 5 Stück bei freier Auswahl) oder den kompletten Katalog bietet. Also ähnlich wie Netflix oder Spotify.

Aber das sehe ich sowohl aus Kundensicht als auch für die Industrie skeptisch. Das Netflix-Modell ergibt für mich noch einigermaßen Sinn, weil Filme und Serien für mich Wegwerfartikel sind, die ich einmal konsumiere und die für mich dann erledigt sind. Die Filme und Serien, die ich zweimal gesehen habe, kann ich locker an zwei Händen abzählen. Aber bei Games und insbesondere bei Musik sieht das ganz anders aus. Ich hab im letzten Jahr mal drei Monate Music Unlimited für 99 Cent ausprobiert und festgestellt, dass sich mein Musikkonsum drastisch zum Negativen hin verändert hat. Die Verfügbarkeit von X Millionen Alben und die Tatsache, dass mir davon nichts wirklich gehört hat in Zusammenspiel mit den Algorithmen, die einem permanent neue Dinge vorschlagen, dazu geführt, dass ich zum regelrechten Musikhüpfer geworden bin, der irgendwie hier mal eine Minute reingehört hat und dann dort eine Minute, während mir die verfluchten Vorschläge permanent das Gefühl gegeben haben, dass ich irgendwas verpasse. Irgendwie ist in dieser Abo-Zeit das Musikhören vom Genuß und einer Erfahrung, auf die man sich einlässt, zu einem kompletten Multimedia-Stress verkommen, der von Algorithmen diktiert wird. Es mag sicherlich Leute geben, die Dienste wie Spotify wesentlich gezielter nutzen, aber für mich gehört das Entdecken neuer Dinge zum Hobby Musik genauso dazu wie bei Spielen. Und ich will das erstmalige komplette Hören eines Albums genauso die erstmalige Spielen eines Spiels in Nicht-Demo-Form einfach in vollen Zügen genießen. Und da empfinde ich die vollkommen unkuratierte Schwemme an Nachschub durch die Algorithmen, die so eine Flatrate bietet, eher als hinderlich bis zu dem Punkt hin, wo ich komplett die Lust verliere. Mag sein, dass das für andere Leute funktioniert, aber für mich nicht.

Und wenn es tatsächlich so eine Flatrate geben sollte, woran ich auch immer noch meine Zweifel habe, da die Spielfirmen uns Kunden vermutlich eher 70, 80, 90 Euro für ein Spiel abknüpfen wollen würden, über das sie dann fast die komplette Kontrolle haben, könnte das auf Dauer auch negative Konsequezen für die Hersteller haben, weil die Preise dadurch noch weiter gedrückt werden. Man braucht sich ja nur die Auswirkungen ansehen, die Spotify und Co. auf die Musikindustrie hat. Die Künstler, die nur Musik machen und keine großen Konzerte mit überteuerten Ticketpreisen veranstalten können, sowie die ganzen Indielabels, kommen durch die ganzen Streamingdienste, wo im Gegensatz zum Radio pro Stream vielleicht bestenfalls eine Handvoll Cent zusammenkommen, mehr und mehr unter Druck. Das kann der Spieleindustrie am Ende genauso passieren, wodurch sie sich neue Monetarisierungsmaßnahmen einfallen lassen müssen. Und das kann für den Kunden dann am Ende noch aggressivere Mikrotransaktionen bedeuten. Und da alles nur auf den von den Herstellern kontrollierten Servern passiert und der Kunde auch nicht die Möglichkeit hat, einen Patch einfach mal abzulehnen, können die halt auch mal relativ schnell on-the-fly das Balancing oder Mechaniken geändert werden, um Mikrotransaktionen zu pushen. Letztlich wird es diese Technologie sogar ermöglichen, ganz einfach Werbeunterbrechungen in Spielen unterzubringen.

Ich bin nun wahrlich kein Mensch, der technologiefeindlich ist. Ich bin z.B. sehr dankbar dafür, dass Kompressionstechniken wie MP3 und FLAC es wesentlich einfacher gemacht haben, Musik zu kaufen, was auch dazu geführt hat, dass relativ seltene Sachen und Werke, die lange vergriffen waren, mit deutlich niedrigerem Aufwand erneut verfügbar gemacht werden konnten.

Aber grade die Digitalisierung der Musikindustrie hat uns Konsumenten eine Sache gelehrt: Man sollte nicht jede neue Technologie euphorisch umarmen, sondern dabei genau betrachten, mit welchen Mitteln hier am Ende versucht wird, die Optionen und Rechte der Kunden einzuschränken. Apples ursprüngliches iTunes mit den massiven DRM-Maßnahmen war letztlich eine reine Kundenentrechtungsmaschinerie der Musikindustrie, die nur daran gescheitert ist, dass die Kunden sich einfach so lange geweigert haben, dabei mitzumachen, bis die Industrie bessere Optionen angeboten hat.

Und genau darauf sollten wir als Konsumenten beim Game-Streaming genauso achten. Auch wenn ich hier jetzt irgendwie den Spielverderber mache, sehe ich in diesem Modell derzeit vor allem akute Gefahren für den Konsumenten, weil einem dieses Modell praktisch jedwede Kontrolle, die wir derzeit noch haben, aus den Händen nimmt. Alleine die Art und Weise, wie die ganzen anderen Google-Dienste und damit auch die Influencer in dieses System eingebunden sind, jagt mir kalte Schauer über den Rücken.
 

ZuluFrancinho

Altenpfleger
Und das doch auch zu Recht. Ich will für meine Arbeit ja auch Geld. Das wird schon interessant werden. Möglicherweise könnte Sony und Microsoft ihre Exklusivtitel weiter ausbauen, umso einen Kaufgrund für ihre Konsolen zu schaffen. Bei Multiplattformtiteln könnte der Zug im kommenden Jahr vielleicht schon abgefahren sein, wenn Stabia das hält, was es verspricht und der Preis stimmt. Ich finde gut, dass es nun mehrere Konzerne gibt, die sich im Markt balgen. Google, Microsoft, Sony und Nintendo. Das hört sich nach einem gesunden Wettbewerb an.
 

Hirogen

Tomorrow, my friend
Sponsor
*Hust Räusper*
Auf der Stadia-Website steht, dass eine "Highspeed-Internetverbindung erforderlich" sei. Die Wiedergabe mit 4K HDR bei 60 fps sei von der Bandbreite abhängig. Ohnehin hielt sich Google bei der Präsentation bei vielen Details zurück.

Damit ist alles gesagt, Deckel Drauf, Nagel einschlagen und ab dafür. Mag in USA und Kanada seine Nische finden, ganz speziell auf dem Mobilen Markt, soll ja Länder mit 5G geben :LOL:. Wir leben aber in Deutschland, wo vielleicht 5% der Menschen über eine "Highspeed-Internetverbindung" verfügen, und die sind bei weitem nicht alle Gamer. Von daher....

Davon ab, das einzige was Evil google von mir bekommt sind paar Suchverläufe, den Rest boykottiere ich eh was von dieser Stasi 2.0 stammt.
 

Birdie

News-Zwitscherer
Das gezeigte wird die bisherigen Platzhirsche schon sehr zum nachdenken bringen - Nun wird es noch wichtiger über Konsolen-exklusive Spiele die Käufer auf der Konsole zu halten. Aber Leistungstechnisch ist das gezeigte schon beeindruckend, auch ganz ohne Exklusive Titel. Eine sehr große Zahl der Gelegenheitsspieler wird Stadia annehmen und nicht mehr zur Konsole greifen, die man selten nutzt als Gelegenheitsspieler.
 

Droplexx

Gewinner des ersten Screenshot-Contest
Highspeed Internet ist aber auch relativ.
Amazon empfiehlt für seine Ultra HD Filme im Stream eine Internet Geschwindigkeit von mindestens 15 Mbit. Netflix schreibt 20 Mbit. Groß unterscheiden wird sich das denke ich nicht zu Stadia. Denn es ist ja "nur" ein 1080p Stream. Also ein FullHD Video. Zumindest wenn man von dem gezeigten auf der GDC ausgeht. 4k kommt sixher später noch dazu.
Ich bin jedenfalls gespannt wie sich das entwickelt. Egal ob Google, Microsoft oder Sony.
 
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