Hab jetzt Phase 11 abgeschlossen und sammle noch die letzten Trucks und Anhänger ein. Da gibt es ja reichlich, speziell auf der zweiten Map, die man aber beschwerlich wieder zurück auf die erste holen muss. Aber bares Geld lässt man nicht liegen. Wird noch ne Stunde oder zwei dauern, dann bin ich komplett durch.
Die letzten 20% waren nochmals interessant, aber jetzt hab ich von diesem Skigebiet auch wirklich genug. Denn nicht nur musste man vier Gondeln dorthin bringen, sondern auch zwei Müllcontainer von dort wegbringen. Zwischenzeitlich ist diese Passage nervig, weil man selbst mit zugstarken Lastern nur im Schneckentempo vorankommt wegen des Tiefschnees.
Mir gefiel die Missionsvielfalt, die deutlich gegenüber den Vorgängerphasen erhöht war. Verschiedenste Aktivitäten wollten erfüllt werden, von normalen Waren- und Holztransporten, hin zu Wasser-, Müll- und Sondertransporten, wie einem Flugzeugwrack. Die neuen Seilbahngondeln sind eine nette Addition zum eher tristen Standardequipment, und sobald diese in Position und Betrieb genommen sind, bewegt sich die Seilbahn im Skigebiet dauerhaft. Ist tatsächlich das erste Mal, dass es dynamische Props auf der Karte gibt. (schade, dass es erst so spät passiert)
Fabriken oder Manufaktureinrichtungen werden dieses Mal nicht gebaut, dafür werden Filmkulissen oder große Schriftsymbole errichtet. Das geht oftmals mit einigen Filmsequenzen einher, dort wo man es aber erwarten würde, geht man leider leer aus. Als Phasenabschluss gibt es eigentlich keine Belohnung. Das war früher anders, wo man mal eine ganz besondere Tätigkeit erfüllen musste. Phase 4 mit dem Raketenstart wird hier wohl bis auf weiteres die Referenz bleiben.
Überwiegend hatte ich viel Spaß, weil es insgesamt kaum Leerlauf gab. Einige der Touren wiederholten sich zwar von Zeit zu Zeit, aber andere Bereiche der Karten wurden teilweise nie angefahren. Es gab sogar eine Nebenmission auf der zweiten Karte, wo man einen völlig überflüssigen Steinschlag von der Straße entfernen musste. Nicht nur deswegen sinnfrei, weil man um diese Stelle auch herumfahren konnte, sondern weil man im laufenden Spiel nicht ein Mal daran vorbei musste. War also eine reine Füllmission, sowas braucht es nicht.
Die Contests waren sehr einfach und erforderten keine großartige Finesse. Die Abschlusszeiten für die Goldmedaille waren eigentlich lachhaft. Schade.
Die eine Mission mit dem seismischen Detektor stand auch in keinem Vergleich zu den anderen, früher im Spiel vorhandenen. Mußte man früher drei weit verteilte Punkte auf der Karte anfahren, lagen sie dieses Mal in einer Reihe, gut 150 Meter voneinander entfernt. Dauerte 5 Minuten. Auch schade.
Trotzdem ist Jahr 3 stark und viel besser als Jahr 2. Sollten also Späteinsteiger überlegen, welche DLCs gespielt werden können, hier die Empfehlung: Jahr 3 ist bisher mit den drei erschienenen Phasen uneingeschränkt empfehlenswert. (zum Vergleich: Von Jahr 2 würde ich nur Phase 6 / Maine empfehlen)
Hat Spaß gemacht, jetzt heißt es wieder warten. Spielzeit waren so um die 20 bis 25 Stunden, würde ich mal tippen. Alles nicht sonderlich umfangreich oder schwer. Nur einige der Wege waren etwas weiter.