@Croco , ja. Ich hab es einfach wieder vergessen und die Quittung dann prompt bekommen.
Es gibt ja dann meist mehrere Wege rein und wieder raus. Ich ertappe mich hier dabei auch mal Wege zu nehmen, die ich davor nie genommen habe. Beispielsweise diese Schleichwege mit dem Khan Sentinel: ich bin früher immer nur so weit gefahren wie ich musste und hab das Fahrzeug dann zurückgeholt.
Der Khan kann allerdings allein auf sich gestellt ewig lange in der Wildnis überleben, wenn man genug Zeit mitbringt. Durch seine Serviceaufsätze (Dachgepäckträger und Kofferraumaddons) und seine autarke Winde kommt er extrem weit bei zwar kleinem Tank aber extrem niedrigem Verbrauch. Kannst mit dem bestimmt ne Stunde rumcruisen, bevor er neuen Sprit beziehen muss. Und durch seine geringe Größe kann er fast bei jedem Laster „huckepack“ mitfahren, sei es über Fahrzeugrampe (unterschätzes, neues Feature seit Phase 6) oder per Winde auf die Pritsche geladen. Dank der Verladefunktion rollt er nicht weg und wegen des Federgewichts stört er sein Zugfahrzeug nicht beim Bezwingen des Terrains.
Ich entdecke immer noch neue Seiten am Spiel.
Naja. Da der ZikZ ja doch ein Gefährt der Sonderklasse ist, ohne den ich fast gar nicht mehr auskomme, ist es nur fair, dass er exrem schwierig zu gewinnen ist.
Ich habe mittlerweile doch fast alle Scouts durchprobiert, kann mich letztlich nur für den Tatarin und für den TUZ166 erwärmen. Ja und der YAR ist manchmal recht hilfreich. Den Hummer hab ich endgültig eingemottet und verschachert. In Michigan bin ich noch mit dem Khan Marshall mangels Alternativen recht zufrieden gewesen, da er den zuvor verwendeten Hummer um Längen schlug. Alle anderen sind wirklich schwer zu handhaben, weil sie entweder im Matsch versagen oder im Schnee selbst mit Ketten nicht weiterkommen. Da ich grad im Yukon bin, wo das Terrain sowohl Matsch als auch Schnee bietet, sind Kettenreifen leider mehrheitlich unpraktisch, wiewohl es Passagen gibt, wo ich schon gerne welche hätte. Aber natürlich gehts ganz ohne Scouts auch nicht, wenn zB Anhänger zu transportieren sind und die Ladung erstmal verladen werden muss. Das kann der Tatarin leider nicht und ohne Verladung und ohne Möglichkeit der Wiederbeladung, wenns mal runterfällt, wird die Mission zur Tortur. Ich habe bzgl. des Durchhaltens für längere Fahrten am Tatarin immer einen Scout-Tankanhänger an der Winde mit, das reicht im Normalfall um die gesamte Karte aufzudecken. Und selbst wenn es mal eng wird, dann hat sich bis jetzt auf allen Karten fast immer irgendwo ein Tankanhänger oder eine Tankstelle gefunden. Ich glaube, so richtig aus Spritmangel bin ich beim Scouten noch nie liegen geblieben. Sobald die Karte offenbart, wo strategische Punkte sind (das seh ich ja an den Aufträgen, wo ich oft vorbeikomme) stelle ich dort einen Tankhänger - oder Auflieger hin und dann starte ich das Abarbeiten der Missionen. Das braucht zwar anfangs viel Zeit, die ich aber dann bei der Arbeit wieder reinhole, weil ich mir Sonderfahrten oder gar Bergungen zum Betanken erspare. Aber du hast schon recht, der Sentinel hat eine enorme Reichweite, schwächelt aber mit Anhängern mangels Leistung. Ich mache ja auf Scoutfahrten wo es möglich ist und am Weg liegt, immer schon so kleine Auslieferaufträge für Scouts mit und das geht mit dem starken Tartarin super schnell, sofern das Gelände halbwegs mitspielt. Einen SUV irgendwo zustellen oder schnell einen Anhänger abliefern ist mit dem Radpanzer flott bewältigt. Auch Bergungen aus Sumpf und abgelegenen Plätzen in den Bergen geht mit dem Tatarin sehr gut, weil er sprichwörtlich überall hinkommt und auch heil bleibt, wenn ich mal eine todesmutige Abkürzung über eine Klippe nehme. Der große Tank mit 300 l und die 200 l Reserve am Dach kompensiert den hohen Verbrauch recht gut . Im Kosmodrom habe ich zB die beiden Anhänger mit den mittleren Stämmen mit dem Tatarin auf festen Boden gezogen und dann erst bei einer günstigen Gelegenheit mit einem richtigen Truck ausgeliefert. Auch den Serviceanhänger oben auf dem Berg, der dann ins Kontrollzentrum musste, hab ich mit dem Tatarin erst mal ins Tal gezerrt, den mit einem Truck wär ich nicht zur Messstation raufgekommen. Das war schon mit dem YAR und dem Kraftstoffanhänger eine Qual den vereisten Hohlweg von der Seite des Stadtlagers raufzufahren. Ich glaub, die beiden Holzanhänger hab ich dann nach Cernokamensk mitgenommen für die Querung. Gab ja sonst keine Verwendung für die beiden Hänger im Kosmodrom.
Nunja, mein Fuhrpark ist mittleweile doch recht geschrumpft. 4 Zicken, 4 Azov 64131, den Azov 73210 hab ich auch noch, 2 Tatarins, den Tuz166 und den YAR, den DAN, im Yukon zwangsläufig den CAT 770, der ohne Allrad echt eine Pein ist. Einen Voron und einen Tayga hab ich noch. Anfangs hab ich mich ja noch wie ein Schneekönig über jeden neuen Truck gefreut, mittlerweile habe ich natürlich meine Präferenzen und denen sind viele der Trucks zum Opfer gefallen. Mehrheitlich die Ami-Trucks mit dem enormen Spritverbrauch und den kleinen Tankvolumen. Ich mochte den ANK und den Royal eigentlich sehr, aber alle 15 -20 Minuten ne Tankfüllung parat haben ist eine Mission für sich
Im Don hab ich noch 2 Forester ohne Sonderausstattung und ohne Umbauten und Upgrades verwendet. Einen am Holzplatz und den anderen beim Sägewerk. Die langen Stämme dann mit der Pritsche transportiert. Nach Beendigung der Karten die Foresters wieder per Bergung heimgeholt und verklopft.