Hach, ich liebe es, wenn Missionen so wenig aussagekräftig sind.
Hab jetzt den ZiKZ 605R geborgen, aber da stand nur: "Repariere den ZiKZ". Nicht: Tanke ihn bitte auch noch auf!
Musste dann nochmals mit einem Truck mit "Maintenance Addon" hinfahren, der neben den paar Reparaturpunkten (nur 174 oder so) eine weitere Charge von 380 l für den ZiKZ bereithalten konnte. Natürlich kann das Service-Addon nur 800 Punkte reparieren, aber Extrasprit ist natürlich nicht drin.
Auch hatte ich vergessen, wie bekloppt der ZiKZ zu erreichen ist. Aus Osten über die Eisplatten kannst du es fast mit jedem Laster vergessen (ich denke, dass sogar der allradgetriebene Western Star 6900 TS an der zweiten Scholle kapitulieren würde), deswegen muss man sich von Norden von der Kirche über einen sehr, sehr engen Bergtrampelpfad nähern, an dem das Maintenance Addon gern mal hängen bleibt. Tolle Wurst.
Am Ende hat's geklappt.
Übrigens noch Kudos an den kleinen Scout Khan 317 "Sentinel": Der ist teils wie gemacht für einige der extrem schwer zugänglichen Passagen in der Region. Auf der Karte "Cosmodrome" gab es drei oder vierAufgaben, die ich mit fast keinem anderen Scout schaffen konnte:
1. Den Scout 800 in der Nebenaufgabe "Takes one to find one" von den Eisschollen im Norden retten: Der Khan Sentinel ist so leicht, dass er als einer der wenigen Scouts nicht ins brüchige Eis einbricht. Deswegen kann man den Scout 800 super auf intaktem Eis erreichen. Allerdings ist der Scout 800 hingegen so schwer, dass der Khan ordentlich Zugarbeit leisten muss, um den ständig einbrechenden Scout 800 vom Eis runterzuschleppen. Am Ende wartete dann ein Voron AE-4380 mit einer Verladerampe auf den Scout 800 (find ich cool, es gibt sogar einen Windenpunkt oben an der Rampe, so dass man den Scout zielgerichtet hochziehen und dann verstauen kann), und zusammen konnte der Voron den Scout 800 an der Werkstatt abladen. Piece of cake.
2. Der Khan Sentinel wurde dann direkt weiter über das brüchige Eis nach Westen geschickt, um das Motorenupgrade für den Voron Grad aus den Felsen zu bergen. Manchmal dauerte es wegen der glitschigen Felsen etwas länger, aber am Ende war's dann geschafft und der Weg wurde nach Süden weiter bis zur Hauptstraße mit dem Steinschlag fortgesetzt.
3. Direkt an der Hauptstraße mit dem Steinschlag gibt es einen kleinen Bruch in den Felsen, der zu einem Beobachtungsturm führt (der, der dem Kosmodrom am nächsten ist). Diese Felslücke ist so schmal, dass außer dem Khan Sentinel vielleicht noch der TUZ 166 durchpassen würde, aber das Fahrzeug hat wieder ganz andere Probleme. Der Khan kam leicht zum Beobachtungsturm und wieder zurück auf die Straße.
4. Vorläufiges Ziel war das Warenlager mit der Zeitprüfung im Westteil von "Cosmodrome". Allerdings über den Weg, der von der Hauptstraße erst südlich führt und dann direkt nach Westen abknickt. Während alle (! ) Fahrzeuge dort ins Eis einbrechen würden, kann der Sentinel über 90% des Weges problemlos zurücklegen. Wegen der vielen Bäume, die den Weg versperren, kam ich allerdings zweimal zum stehen und somit brach der Sentinel an zwei Stellen kurz ein. Aber da die vielen Bäume eben auch Windenpunkte waren, konnte die Passage innerhalb von nicht mal drei Minuten gemeistert werden und der Weg zum Lager war erledigt.
Das nur mal "kurz" zu den Vorzügen der neuen Fahrzeuge.
[edit]
Überhaupt muss ich hier für den WS 6900 TwinSteer mal eine Lanze brechen, vor allem mit dem Allradupgrad aus Imandra:
Das extrem lange Chassis mit zwei Triebachsen vorne und zwei Triebachsen 10 Meter weiter hinten ist extrem Hilfreich beim Überwinden von gefährlichen oder aus brüchigem Eis bestehenden Passgen in der Amur-Region. Die 55"-Zoll Räder, die sich bei hohem Chassis auf 63" vergrößern lassen, haben mit dem tiefen Schlamm oder Schnee in der Region beinahe gar keine Probleme. Zumal der Laster so enorm viel Antrittskraft hat, dass er fast aus dem Stand eine 100%-Steigung raufspringen kann, vorausgesetzt, die obere Kante ist nicht so spitz, dass er mit der Chassismitte hänge bleibt.
Einziges, mir bekanntes Manko ist die Instabilität, besonders mit Verwendung des hohen Chassis. Gerade weil es in Amur viele Passagen mit schiefen Straßen oder Schlaglöchern gibt, muss man den Western Star teilweise extrem vorsichtig fahren.
Besonders hilfreich ist er jedoch auch als Hilfszugfahrzeug, wenn andere Fahrzeuge im Schlamm oder Eis festsitzen, da er wegen seiner Länge (und der vielen Power) überhaupt kein Problem damit hat, die havarierten Laster rauszuziehen.
Im Grundspiel konnte man den Western Star 6900 TwinSteer noch gar nicht wirklich nutzen, aber seit Phase 1 (Imandra) ist dieser Laster aus meinem Fuhrpark nicht mehr wegzudenken.