Danke für die Blumen. Ich finde diesen Fotomodus noch etwas mau, und ich bekomme auch selten diese Weichzeichner komplett weg. Auch kann man nicht weit genug von den Trucks wegzoomen, denn ich hätte gerne den Truck, den Anhänger und die Windräder komplett sichtbar gemacht. Aber das ging aus der Entfernung wohl nicht. Egal.Bei mir hat der Pacific noch keinen Gebrauch gefunden. Aber schön zu sehen, das er bei dir zum Einsatz kommt
Schöne Schnappschüsse hast du da erstellt.
Zum Truck selbst:
Erstmal muss ich den Namen korrigieren, denn korrekt heißt er Pacific P512 PF. Man findet den DLC-Truck in Phase 3 / Wisconsin.
Er ist grundsätzlich vergleichbar mit dem Pacific P16, besitzt aber zwei Hinterachsen, die über Traktionskontrolle miteinander verbunden werden können. Da offenbart sich natürlich das Problem. Wenn der hintere Teil des Trucks mit Antrieb (oder Zug) beschäftigt ist, kann die lenkende Vorderachse nicht eingreifen, was dazu führen kann, dass der Truck bei Hecklast einfach geradeaus, bzw. in die Richtung der Zugmaschine relativ zum Hänger fährt. Das kann also ganz woanders sein, als man es haben will. Deswegen kann es sich empfehlen auf die Seilwinde zuzugreifen oder aber mit deutlich verminderter Geschwindigkeit zu fahren, so dass die Vorderachse nicht abhebt. Überhaupt sorgt nur die Heckachse für die Richtungsvorgabe, die verstellten Vorderräder haben wegen fehlender Traktion kaum Mitspracherecht. Und ja, 200 Liter Tankfüllung sind nicht viel?
Aber gibt's bei so viel Negativem auch was Positives?
Und wie: Die Räder sind, auch wenn es (wie bei vielen US-Lastern) keine designierten Matschreifen gibt, erstaunlich griffig und verfügen über extrem viel Traktion. Selbst schwerste Fracht wird immer vorwärts bewegt, der Untergrund spielt dabei fast keine Rolle. So kommt der Pacific P512 PF fast durch jedes Gelände, auch tieferen Schlamm oder Flussquerungen, ohne Probleme durch. Der Verbrauch ist sehr gering und lässt sich durch Abschalten der Traktionskontrolle nochmals reduzieren. So kommt man trotz des kleinen Tanks erstaunlich weit. Muss man aber viel im unebenen Gelände navigieren, hört man schon mal ein Schluckgeräusch aus dem Tank. Aber das ist bei allen Trucks so. Man kommt mit diesen 200 Litern also weiter, als es anfangs den Anschein erweckt.
Da er in der Heavy-Kategorie einsortiert ist, hält sich zwar die Anzahl an Addons im Rahmen, aber für schwere Lasten oder einfacheres Gelände (vielleicht nicht unbedingt im matschigen Schnee) ist der Truck eine echte Bank. Er ist ziemlich leicht zu bedienen und daher absolut zu empfehlen.