The Great Mepho
Sonntagsfahrer
Es ist jetzt 1:00 Uhr durch und ich kann mich nur mit größter Anstrengung von dem Spiel trennen.
Ich bin total begeistert! :thumbsup:
Obwohl ich nicht Coop gespielt habe, kann ich zumindest sagen, daß es sich Solo hervorragend spielen läßt. Die KI macht wirklich, was man erwartet.
Spielst Du die Elfin, rennt der Krieger nach vorn und macht einen auf "Tank". In schmalen Gängen bleibt es natürlich nicht aus, daß der Krieger in der Schußlinie steht, in großen Räumen oder Außenarealen kann man sich aber eine gute Schußposition suchen. Oder man mischt mit im Nahkampf. Die Stärken der Elfe liegen aber im Fernkampf.
Umgekehrt langt die Elfen-KI mächtig aus der Entfernung zu, während man sich dem Feind nähert. Falls es räumlich eng wird, oder die Gegner zu Nahe kommen, schwingt die KI hier ebenfalls das Schwert.
Positiv ist auch, daß wenn Du dem Gegner unterliegst und Hilfe zur Widerbelebung brauchst, diese auch bekommst. Egal ob Elfe oder Krieger, daß Widerbeleben hat bisher immer funktioniert! Falls die KI zu Boden geht, mußt Du natürlich aushelfen. Wartest Du zu lange und stirbst womöglich selbst, fängst Du beim letzten Kontrollpunkt wieder an. Das ist mir aber bisher nur einmal passiert.
Einige Gegner sind besser gerüstet als andere. Spätestens wenn Du wie ein Berserker drauf haust und nur geblockt wirst, muß eine andere Taktik her. So wird man genötigt auch Magie einzusetzen. Sehr gut! Auch ist es empfehlenswert, selber mal in die Defensive zu gehen. Außerdem bekommt Ihr noch Unterstützung durch die KI.
Am Anfang, da ja noch keine Zauber zur Verfügung stehen, bekommt man nicht unbedingt viel davon mit, wenn zum Beispiel die Elfe Pfeile an die Gegner verteilt.
Aber wehe man hat die ersten Kristalle in Waffenzauber und Magieangriffe verteilt (das gilt auch für den Krieger). Dann geht die Post ab. Es macht einen Heidenspaß zuzusehen, wenn der Gegner aus der Entfernung auf einen zuläuft und man sich schon für die erste Angriffswelle bereit macht, und die Elfe hinter Dir Explosions- und Frostpfeile verschießt. Die Gegner durch die Gegend fliegen oder zu Eis erstarren, und Du noch den Rest erledigst.
Auch wenn Du als Krieger mehrere Gegner mit einem Zauber in die Luft hebst, zögert die Elfe nicht und macht Gebrauch von ihren Möglichkeiten.
In einigen wenigen Fällen war mir die Elfe schon fast zu gut, daß ich dachte ich hätte kaum noch was zu tun. Aber auch die Krieger KI steht der Elfe in nichts nach.
Bisher lief das ganze Spiel reibungslos. Keine Hänger, Freezes oder Aussetzer der KI. Auch ist die KI immer artig mitgelaufen und hatte nie ein Problem mir zu folgen.
Zu Beginn des Spieles kann man kaum etwas mit sich tragen. Auch andere Werte sind noch recht dürftig. Aber mit der Zeit bekommt Ihr für das töten einer bestimmten Anzahl von Gegnern, für das widerbeleben, für das finden von bestimmten Gegenständen usw. usw., immer bessere Werte. Dies kann man schön in den Profilen (Back-Taste) überprüfen.
Hunted ist natürlich kein Open-World-Titel. Die Wege sind vorgegeben. Aber es gibt immer wieder Möglichkeiten, auf Eurer Reise zwischendurch einen anderen Weg zu gehen, um Nebenquest zu absolvieren. Und davon solltet Ihr wirklich Gebrauch machen! Also immer schön die Augen aufhalten. Die Nebenquests können recht kurz sein, oder aber Euch auch länger aufhalten, teilweise werdet Ihr innerhalb einer Nebenquest noch zusätzliche Aufgaben erhalten, Gebiete erkunden, kleine Rätsel lösen, Verstecke finden, Geheimgänge öffnen, usw.
Die Dungeons sind recht gut gemacht. Einige ähneln sich zwar, aber es gibt manchmal auch recht düstere bis stockdunkle Abschnitte. Ob und wie Ihr da zu etwas Licht kommt, ist Euer Problem.
Um es mal zusammenzufassen:
Die Grafik ist durchschnittlich, nicht schlecht, aber kein Grafikblender (auf jeden Fall besser als Homefront und Brink).
Der Sound ist sehr gut. Es gibt zwar nicht immer eine saubere Lippensynchronität, hat mich aber nicht einmal gestört, zu mal ich eh´ nicht von den Lippenlesen lernen wollte.
Das Kampfsystem selber ist einfach gehalten. Bietet aber durch die Waffenzauber und Magieangriffe Abwechslung. Zu mal bestimmte Gegner auch nicht mit einem 08/15-Angriff erledigt sein wollen.
Die KI bekommt von mir ein dickes Lob. Sie ist bisher nicht zu passiv, nutzt ihre Möglichkeiten und widerbelebt verläßlich. Ja sie bedient sich sogar eigenhändig an den Waffenständern. In den Dungeons und auch sonst in der Welt, stehen manchmal Waffenständer. Werden diese zerstört, fällt meißt eine Waffe für den entsprechenden Charakter, den man gerade spielt. Aber auch die KI zögert nicht, mal einen Waffenständer zu zerstören und sich neu auszurüsten. Nicht schlecht!
Dadurch, daß die KI das macht, was man von einem Fern- oder Nahkämpfer erwartet, macht es wirklich Spaß, beides immer mal wieder im Wechsel zu spielen. Obwohl ich zurzeit leichte Tendenzen zum Krieger habe. Es macht einfach Spaß zuzusehen, wie die Elfe es um einen herum krachen läßt, während man mit dem Feind auf Tuchfühlung geht.
Jetzt hoffe ich nur, daß das Spiel mich weiter so gut unterhält. Den Coop-Modus habe ich bisher nicht einmal vermißt, aber ausprobieren möchte ich den trotzdem noch.
Viel Spaß,
Tom
Ich bin total begeistert! :thumbsup:
Obwohl ich nicht Coop gespielt habe, kann ich zumindest sagen, daß es sich Solo hervorragend spielen läßt. Die KI macht wirklich, was man erwartet.
Spielst Du die Elfin, rennt der Krieger nach vorn und macht einen auf "Tank". In schmalen Gängen bleibt es natürlich nicht aus, daß der Krieger in der Schußlinie steht, in großen Räumen oder Außenarealen kann man sich aber eine gute Schußposition suchen. Oder man mischt mit im Nahkampf. Die Stärken der Elfe liegen aber im Fernkampf.
Umgekehrt langt die Elfen-KI mächtig aus der Entfernung zu, während man sich dem Feind nähert. Falls es räumlich eng wird, oder die Gegner zu Nahe kommen, schwingt die KI hier ebenfalls das Schwert.
Positiv ist auch, daß wenn Du dem Gegner unterliegst und Hilfe zur Widerbelebung brauchst, diese auch bekommst. Egal ob Elfe oder Krieger, daß Widerbeleben hat bisher immer funktioniert! Falls die KI zu Boden geht, mußt Du natürlich aushelfen. Wartest Du zu lange und stirbst womöglich selbst, fängst Du beim letzten Kontrollpunkt wieder an. Das ist mir aber bisher nur einmal passiert.
Einige Gegner sind besser gerüstet als andere. Spätestens wenn Du wie ein Berserker drauf haust und nur geblockt wirst, muß eine andere Taktik her. So wird man genötigt auch Magie einzusetzen. Sehr gut! Auch ist es empfehlenswert, selber mal in die Defensive zu gehen. Außerdem bekommt Ihr noch Unterstützung durch die KI.
Am Anfang, da ja noch keine Zauber zur Verfügung stehen, bekommt man nicht unbedingt viel davon mit, wenn zum Beispiel die Elfe Pfeile an die Gegner verteilt.
Aber wehe man hat die ersten Kristalle in Waffenzauber und Magieangriffe verteilt (das gilt auch für den Krieger). Dann geht die Post ab. Es macht einen Heidenspaß zuzusehen, wenn der Gegner aus der Entfernung auf einen zuläuft und man sich schon für die erste Angriffswelle bereit macht, und die Elfe hinter Dir Explosions- und Frostpfeile verschießt. Die Gegner durch die Gegend fliegen oder zu Eis erstarren, und Du noch den Rest erledigst.
Auch wenn Du als Krieger mehrere Gegner mit einem Zauber in die Luft hebst, zögert die Elfe nicht und macht Gebrauch von ihren Möglichkeiten.
In einigen wenigen Fällen war mir die Elfe schon fast zu gut, daß ich dachte ich hätte kaum noch was zu tun. Aber auch die Krieger KI steht der Elfe in nichts nach.
Bisher lief das ganze Spiel reibungslos. Keine Hänger, Freezes oder Aussetzer der KI. Auch ist die KI immer artig mitgelaufen und hatte nie ein Problem mir zu folgen.
Zu Beginn des Spieles kann man kaum etwas mit sich tragen. Auch andere Werte sind noch recht dürftig. Aber mit der Zeit bekommt Ihr für das töten einer bestimmten Anzahl von Gegnern, für das widerbeleben, für das finden von bestimmten Gegenständen usw. usw., immer bessere Werte. Dies kann man schön in den Profilen (Back-Taste) überprüfen.
Hunted ist natürlich kein Open-World-Titel. Die Wege sind vorgegeben. Aber es gibt immer wieder Möglichkeiten, auf Eurer Reise zwischendurch einen anderen Weg zu gehen, um Nebenquest zu absolvieren. Und davon solltet Ihr wirklich Gebrauch machen! Also immer schön die Augen aufhalten. Die Nebenquests können recht kurz sein, oder aber Euch auch länger aufhalten, teilweise werdet Ihr innerhalb einer Nebenquest noch zusätzliche Aufgaben erhalten, Gebiete erkunden, kleine Rätsel lösen, Verstecke finden, Geheimgänge öffnen, usw.
Die Dungeons sind recht gut gemacht. Einige ähneln sich zwar, aber es gibt manchmal auch recht düstere bis stockdunkle Abschnitte. Ob und wie Ihr da zu etwas Licht kommt, ist Euer Problem.
Um es mal zusammenzufassen:
Die Grafik ist durchschnittlich, nicht schlecht, aber kein Grafikblender (auf jeden Fall besser als Homefront und Brink).
Der Sound ist sehr gut. Es gibt zwar nicht immer eine saubere Lippensynchronität, hat mich aber nicht einmal gestört, zu mal ich eh´ nicht von den Lippenlesen lernen wollte.
Das Kampfsystem selber ist einfach gehalten. Bietet aber durch die Waffenzauber und Magieangriffe Abwechslung. Zu mal bestimmte Gegner auch nicht mit einem 08/15-Angriff erledigt sein wollen.
Die KI bekommt von mir ein dickes Lob. Sie ist bisher nicht zu passiv, nutzt ihre Möglichkeiten und widerbelebt verläßlich. Ja sie bedient sich sogar eigenhändig an den Waffenständern. In den Dungeons und auch sonst in der Welt, stehen manchmal Waffenständer. Werden diese zerstört, fällt meißt eine Waffe für den entsprechenden Charakter, den man gerade spielt. Aber auch die KI zögert nicht, mal einen Waffenständer zu zerstören und sich neu auszurüsten. Nicht schlecht!
Dadurch, daß die KI das macht, was man von einem Fern- oder Nahkämpfer erwartet, macht es wirklich Spaß, beides immer mal wieder im Wechsel zu spielen. Obwohl ich zurzeit leichte Tendenzen zum Krieger habe. Es macht einfach Spaß zuzusehen, wie die Elfe es um einen herum krachen läßt, während man mit dem Feind auf Tuchfühlung geht.
Jetzt hoffe ich nur, daß das Spiel mich weiter so gut unterhält. Den Coop-Modus habe ich bisher nicht einmal vermißt, aber ausprobieren möchte ich den trotzdem noch.
Viel Spaß,
Tom
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