Den Champions Cup habe ich nun komplett beendet. Mein Fazit.
Der Champions Cup ist seit Mitte Mai 2025 das neue Kernstück der Karriere und beinhaltet u.a. eine gehörige Portion Langstreckenrennen, sogar auch außerhalb der Langstreckentour.
Die Karriere ist durchwachsen. Einerseits kommt das Feature Dynamische Tages-/Nachtzeit sowie wechselndes Wetter mit Boxenstopps nicht zu kurz. Andererseits sind die Rennen weder historisch korrekt, noch besonders liebevoll inszeniert. Im Grunde absolviert man ein staubtrockenes Rennen nach dem anderen, um eine Liste zu vervollständigen.
Am Ende erlaubt uns das Spiel nicht einmal mehr nachzusehen, wo wir dort überhaupt gefahren sind. Es wird die Anzahl der gewonnenen Pokale gezeigt und ein Häkchen für das erledigte Event gesetzt, mehr nicht. Es gibt keinen Abspann, keine Credits mit Musik oder sonst irgendwas. Die Karriere endet ebenso furztrocken, wie sie begonnen hatte.
Auch wenn die Rennen gegen die verbesserte Gegner-KI jetzt mehr Spaß machen, bleiben noch einige Fragen nach dem "Warum?" offen.
Warum darf ich bei simulierten 24h Rennen mit Tag- und Nachtwechsel nicht selbst bestimmen, wann ich das Licht ein- und ausschalte?
Warum muss man manche Rennen nachts fahren, wenn die Strecken mangels Beleuchtung dafür überhaupt nicht geeignet sind, bzw. manche Autos nicht einmal Frontscheinwerfer besitzen? Warum gibt es Langstreckenrennen mit Boxenstopps bei denen tanken und Reifenwechsel zwingend vorgeschrieben sind und andere, bei denen es gar keine Stopps und keinen Verschleiß gibt? Warum macht man hier einen Unterschied?
Schließlich freut man sich auf die Langstrecken mit den schnellen Prototypen/Hypercars und stellt dann fest, dass sich die Hälfte der Rennen auf US-amerikanische Rennserien beschränkt. Ja gut, das ist ein amerikanisches Spiel, vielleicht deshalb. Aber ich wäre lieber auf Le Mans mit einem Porsche 963 gefahren, als zum gefühlt fünften Mal auf Sebring oder Daytona.
Überhaupt wurden manche Strecken priorisiert. So fährt man im gesamten Champions Cup nur ein einziges Rennen auf Kyalami und nur zwei auf der Nordschleife. Forza-Fantasiestrecken kommen (bis auf eine Ausnahme) überhaupt nicht vor. Clubstrecken werden wieder ausschließlich mit Autos niedriger Rennklassen (E bis B) befahren. Meistens finden längere Rennen fast immer auf den gleichen Strecken statt: Spa, Daytona, Hockenheim, Sebring.
Noch langweiliger wurden die ca. 45 Minuten dauernden Langstreckenrennen der Invitationals Tour mit Tag-/Nachtwechsel dargeboten. Von den 14 Runden auf Le Mans mit der GTP-Langstreckenklasse fährt man zwei Runden in den Abendstunden, dann zehn Stunden durch die Nacht und zwei Runden anschließend im Morgengrauen. Das sind dann ca. 15 Minuten reale Zeit am Tag und 30 Minuten nachts.
Soweit o.k., nur verliefen fast alle solche Rennen mit Tag- und Nachtwechsel auf diese Art und Weise. Einfallsloser geht es kaum.
Mir ist schon klar, was dem Spiel die ganze Zeit fehlte. Immerhin gab es nun mal etwas Abwechslung durch Boxenstopps, Reifenwechsel, Sprit-Management und Wettereinflüsse. Trotzdem hätte man viel mehr daraus machen können, als eine Aneinanderreihung von Rennveranstaltungen mit sehr ähnlichen Verläufen. Der fade Beigeschmack und das Gefühl, als hätte man mehr gearbeitet als gespielt, bleibt einem nachhaltig im Gedächtnis. Forza Motorsport fehlte die ganze Zeit das wichtigste Element überhaupt und hat es auch mit dem Champions Cup nicht nachreichen können: Eine Seele.
Der Champions Cup ist seit Mitte Mai 2025 das neue Kernstück der Karriere und beinhaltet u.a. eine gehörige Portion Langstreckenrennen, sogar auch außerhalb der Langstreckentour.
Die Karriere ist durchwachsen. Einerseits kommt das Feature Dynamische Tages-/Nachtzeit sowie wechselndes Wetter mit Boxenstopps nicht zu kurz. Andererseits sind die Rennen weder historisch korrekt, noch besonders liebevoll inszeniert. Im Grunde absolviert man ein staubtrockenes Rennen nach dem anderen, um eine Liste zu vervollständigen.
Am Ende erlaubt uns das Spiel nicht einmal mehr nachzusehen, wo wir dort überhaupt gefahren sind. Es wird die Anzahl der gewonnenen Pokale gezeigt und ein Häkchen für das erledigte Event gesetzt, mehr nicht. Es gibt keinen Abspann, keine Credits mit Musik oder sonst irgendwas. Die Karriere endet ebenso furztrocken, wie sie begonnen hatte.
Auch wenn die Rennen gegen die verbesserte Gegner-KI jetzt mehr Spaß machen, bleiben noch einige Fragen nach dem "Warum?" offen.
Warum darf ich bei simulierten 24h Rennen mit Tag- und Nachtwechsel nicht selbst bestimmen, wann ich das Licht ein- und ausschalte?
Warum muss man manche Rennen nachts fahren, wenn die Strecken mangels Beleuchtung dafür überhaupt nicht geeignet sind, bzw. manche Autos nicht einmal Frontscheinwerfer besitzen? Warum gibt es Langstreckenrennen mit Boxenstopps bei denen tanken und Reifenwechsel zwingend vorgeschrieben sind und andere, bei denen es gar keine Stopps und keinen Verschleiß gibt? Warum macht man hier einen Unterschied?
Schließlich freut man sich auf die Langstrecken mit den schnellen Prototypen/Hypercars und stellt dann fest, dass sich die Hälfte der Rennen auf US-amerikanische Rennserien beschränkt. Ja gut, das ist ein amerikanisches Spiel, vielleicht deshalb. Aber ich wäre lieber auf Le Mans mit einem Porsche 963 gefahren, als zum gefühlt fünften Mal auf Sebring oder Daytona.
Überhaupt wurden manche Strecken priorisiert. So fährt man im gesamten Champions Cup nur ein einziges Rennen auf Kyalami und nur zwei auf der Nordschleife. Forza-Fantasiestrecken kommen (bis auf eine Ausnahme) überhaupt nicht vor. Clubstrecken werden wieder ausschließlich mit Autos niedriger Rennklassen (E bis B) befahren. Meistens finden längere Rennen fast immer auf den gleichen Strecken statt: Spa, Daytona, Hockenheim, Sebring.
Noch langweiliger wurden die ca. 45 Minuten dauernden Langstreckenrennen der Invitationals Tour mit Tag-/Nachtwechsel dargeboten. Von den 14 Runden auf Le Mans mit der GTP-Langstreckenklasse fährt man zwei Runden in den Abendstunden, dann zehn Stunden durch die Nacht und zwei Runden anschließend im Morgengrauen. Das sind dann ca. 15 Minuten reale Zeit am Tag und 30 Minuten nachts.
Soweit o.k., nur verliefen fast alle solche Rennen mit Tag- und Nachtwechsel auf diese Art und Weise. Einfallsloser geht es kaum.
Mir ist schon klar, was dem Spiel die ganze Zeit fehlte. Immerhin gab es nun mal etwas Abwechslung durch Boxenstopps, Reifenwechsel, Sprit-Management und Wettereinflüsse. Trotzdem hätte man viel mehr daraus machen können, als eine Aneinanderreihung von Rennveranstaltungen mit sehr ähnlichen Verläufen. Der fade Beigeschmack und das Gefühl, als hätte man mehr gearbeitet als gespielt, bleibt einem nachhaltig im Gedächtnis. Forza Motorsport fehlte die ganze Zeit das wichtigste Element überhaupt und hat es auch mit dem Champions Cup nicht nachreichen können: Eine Seele.