Berner Alpen, Prag, Rio, Dubai, der Test Track und die Top Gear-Strecke können gerne rausfliegen. Das sind alles nur Showcase-Strecken, die für Trailer gemacht sind. Und so fahren sie sich auch.
Kein Vergleich zu fiktionalen Strecken aus Forza 3 und 4, die auch fahrerischen Wert hatten.
Ralli di Positano, Camino Viejo, Ladera, Iberian, Sedona, Sunset Peninsula, Fujimi Kaido...
Bei Rennspielen entsteht Klasse auch besonders durch Masse. Nette Grafik, 500 Autos... Alles schön und gut. Aber was ein Rennspiel langfristig interessant macht, ist eine hochwertige und große Auswahl an Strecken.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich jederzeit ein Rennspiel mit 20 Autos und 500 Strecken einem mit 500 Autos und 20 Strecken vorziehen.
20 Strecken können ziemlich schnell öde werden, wenn ein Spiel eine lange Karriere hat. Insbesondere dann, wenn zu viele von den üblichen Verdächtigen wie Silverstone dabei sind, die fast jedes Rennspiel hat.
Es gibt wohl kaum ein anderes Genre, in dem Masse so viel Mehrwert bringt, wie Rennspiele.
Und mir kann niemand erzählen, dass Turn 10 wegen der Qualität nicht mehr abliefern kann. Es gibt andere, wesentlich kleinere Rennspielstudios, die alleine in 2022 zwischen 8 und 10 neue Strecken (zumeist lasergescannt) für ihre Spiele abgeliefert haben.
Ja, das Spiele für den PC. Aber mir leuchtet heutzutage einfach nicht ein, warum wir als Konsolenspieler das nicht auch einfordern sollten, zumal Gran Turismo oder Forza weit mehr verkaufen dürften als Sims auf dem PC.
Ich habe es auf jeden satt, mit jeder Konsolengeneration erneut Rennspiele zu bekommen, die in ihrer ersten Iteration in Sachen Umfang komplett ausgehungert werden, und auf das zweite oder dritte Spiel der Gen zu warten, um auf das Umfangsniveau der vorherigen Gen zu kommen. Zumal die Spiele ja auch nicht günstiger werden.
Nach über 5 Jahren seit dem letzten Forza erwarte ich da einfach mehr von einem First-Party-Studio, das Konsolen verkaufen soll.