Ahoi ihr Seebären, Landratten und Fischkonserven...
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Nach einem Wochenende auf hoher See, möchte ich mal ein kleines Zwischenfazit ziehen...
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Lohnt sich
"Fishing: Barents Sea"?!
Für
mich (!) als Genrefan auf jeden Fall. Habe damals auf DMAX alle Folgen von "Der gefährlichste Job Alaskas" geschaut und war hellauf begeistert. Das es jetzt ein Spiel zum Format gibt... Sehr cool...
Wie bereits schon geschrieben... Es ist ein typischer Genrevertreter. Berufssimulator halt... Wie ich es gerne nenne.

Mit allen Stärken und Schwächen.

Man merkt, dass die Entwickler selbst aus Finnland und der Fischerei kommen. Es ist liebevoll und detailliert umgesetzt. Dafür ein großen Pluspunkt. Grafisch ist es echt okay, zwar an vielen Stellen zweckmäßig, aber da habe ich schon Schlimmeres gesehen...
Technisch läuft es rund, auch wenn ich just heute Nachmittag in einer Runde mal etwas größere Grafikfehler hatte. Musste das Savegame dann nochmals laden, danach ging es wieder. Ansonsten bin ich bislang von Abstürzen o.ä. verschont geblieben.
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Die Sache mit der Motivation...
Viele Spiele sind da ja gerne etwas "grindig" um so die Spielzeit künstlich in die Länge zu ziehen. Tatsächlich ist es auch hier im Ansatz so. Man muss schon einige Touren fahren, um zur nächsten Schiffsklasse aufzuschließen... Auch finanziell...
Oben im Bild ist die letzte Lizenz zu sehen, die man braucht um gewisse Schiffsklassen überhaupt erstmal kaufen zu können. Für die letzte muss man ganze 450km fahren. Hört sich wenig an, ist in der Nussschale oder dem ersten Kutter aber eine echte Weltreise. Darauf sollte man sich einstellen... Man fährt häufig einfach übers offene Meer (Und nein: Schnellreisen werden nicht angerechnet!).
Ansonsten packt mich (!) das Spiel komischerweise extrem an der Motivation. Obwohl ich eigentlich kein Fan von übermäßigen Grinden bin. Hier erwische ich mich aber immer wieder dabei, dass ich noch eine und noch eine Fuhre in den Hafen fahre um so näher an die nächste Schiffsklasse zu kommen.

Zwar glaube ich, dass dadurch der Wiederspielwert eher gering ausfallen wird, aber bis zum Ziel ist es wohl ein ziemlicher Weg.
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Nächstes Ziel: Der erste große Kutter mit Maschine an Bord
Die Spielmechaniken sind alle solide gelöst, Minispiele ersetzen hier die "Arbeitsschritte" auf dem Boot. Gut gelöst wie ich finde. Auch scheinen die Entwickler genau die richtige Mischung gefunden zu haben. Mich hat es bislang noch an keiner Stelle wirklich genervt (Okay, wenn ich das dritte Mal die Boje verfehlt habe... War aber meine eigene Schuld).
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Money, Money, Money... 
Der bislang größte Fang. 200.000 Kronen auf einen Schlag...
Insgesamt gefällt es mir, trotz kleinerer Schwächen, echt gut. Und kam für mich persönlich echt überraschend auf die Konsolen. Aber... Als Genrefan freut mich jedes Spiel in diesem Bereich mehr...

Wer, wie ich, gerne einen entspannten Berufssimulator zockt, mal Dinge ausprobieren möchte die so für Otto-Normalbürger nicht mal eben so machbar ist, der ist bei
Fishing: Barents Sea genau richtig und macht auch bei 29€ (inklusive beider DLCs vom PC) nicht viel falsch...
Ich gebe dem Spiel vier von fünf Fischen



So... Und nun muss ich wieder den Friesennerz überwerfen... Die Barentssee wartet...



