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Drakensang

Drakensang: The Dark Eye
Firmen
Eidos Interactive, THQ, DTP Entertainment, Radon Labs
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

ziegenbock

Altenpfleger
Schockbock, du schaffst das schon. Ich hatte vieles schon wieder vergessen, aber durch deine Beiträge kommt vieles wieder hoch. Aber 80 Stunden und noch nicht durch? So lange geht ist Spiel doch gar nicht.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Jau, GOG gibt die Komplettierungszeit mit gut 60 Stunden an, die ich weit überschritten hab. Die Spielzeit dürfte aber wie so oft für Leute gelten, die das Spiel kennen und zügig Fortschritt machen. Ich lass mir Zeit und laufe auch zum fünften Mal in die Sanfte Sau in Fuhrmannsheim, weil dort - vielleicht - eine Quest zu bekommen ist. :)
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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So, liebe Freunde der gediegenen Rollenspielkünste, ich denke, es geht straff aufs Ende zu.

Derzeit bin ich in Murolosch unterwegs, was so eine Art Moria für Arme ist - jedenfalls was die grafische Ausgestaltung angeht. Dort hab ich auch bereits ein wenig gequestet, zum Beispiel die Sache mit dem zu besorgenden Pilz in der Höhle, in der es heißt, ein paar Riesenspinnen und Riesenkröten und Riesenskorpione aus den Sandalen zu hauen. Ist schon irgendwie drollig, dass einem das Spiel zum Schluss, wenn man sich mit Drachen und Tatzelwürmern und Ogern und anderem großen Viehzeug angelegt hat, so einen Dungeon gibt. Das war schon fast cozy, sich da durchzuschlagen.

Nun ja. Weiterhin wurde bei den zahlreichen Händlern entlang des inneren Festungsrings eingekauft, und zwar zu echten Zwergenpreisen. Aber ich schätze, als Quasi-Monopolisten in ihrer Branche, und vor allem Region, können sie sich diese Preise erlauben. Wirklich schmerzhaft war die Anschaffung von fünf lausigen Barren Zwergenstahl, was mit zirka 50 Dukaten zu Buche schlug. Aber: Erstens hab ich diese 50 Dukaten flugs wieder reingeholt, indem ich endlich - nach all den bestandenen Abenteuern im ganzen Kosch - die Koschammerzungen verkauft hab, und zwar für ebendiese 50 Dukaten. Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber ich bin zufrieden, diese Queste nun auch abgeschlossen zu haben.
Und zweitens muss dieser Zwergenstahl besorgt werden, denn daraus lässt sich der, äh, 'Säbel des Wurms' schmieden, wobei es sich offenbar um eine 'Endgame'-Waffe handelt, die ich meiner Amazone in die Hände drücken werde.

Nun steht die Frage, ob ich, falls das überhaupt möglich ist, noch einen 'kleineren' Abstecher nach Ferdok mache, denn dort befinden sich die nötigen Ingredienzen für die Schmiedearbeit. Oder ob ich von Handlung wegen im Anschluss an den Ausflug in die Berge eh in die Stadt zurückkehre ...
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Fünf Stunden weiter ...

Da kam wieder mal ein Roadblock des Weges, und zwar in Gestalt dieses Grolmen-Dudes, der einem nicht nur regelmäßig richtig schmerzhaften Brandschaden draufbrutzelt, sondern auch noch seine 'Adds' ruft. Die kleinen Geisterviecher sind eigentlich keine problematischen Gegner, können aber zur Unterstützung der gegnerischen Reihen überaus lästig werden, wenn sie einen mit 'Blitz Dich Find' belegen, was alle Kampfwerte drastisch reduziert.
Jau, und dann kommen wie gesagt ständig die Feuerbälle des Bossviechs, die man immerhin so halbwegs mit Brandsalbe antizipieren kann, um wenigstens den Brandschaden zu negieren. Gut: Back in Ferdok hab ich noch etwas Alchimie betrieben und eine Menge, von der ich dachte, dass es sich um 10 Stück handelte, an Brandsalbe hergestellt. Stellt sich allerdings heraus, dass es nicht 10, sondern 50 Portionen sind, womit ich keinen Mangel an dem Zeug mehr hab. Doof ist halt nur, dass die Wirkung nur 45 Sekunden anhält, und bei all dem Durcheinander in diesem Kampf ...

Na ja, bis zur Hälfte hab ich ihn schon runterhauen können, aber sobald mal einer der Recken im Dreck liegt, ist eigentlich Schicht im Schacht, dann heißt es neuladen.

Die Heilerin kommt auch gar nicht schnell genug hinterher, die Leute zusammenzuflicken, weswegen ich denen allen einen großen Heiltrank eingeflößt hab, in der Annahme, die LP-Regneration würde den Kampf vereinfachen. Spoiler: Tut sie nicht.

Werd mich später noch mal ransetzen, auch wenn ich fürchte, dass ich diesen Kampf mit Consumables brute-forcen muss. Hoffen wir mal, dass es dann bei diesem Boss bleibt, und nicht das Drachenskelett im Raum zum Leben erwacht.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Gestern Abend wurde nun wirklich, also ganz, ganz ehrlich bis kurz vors Spielende gedaddelt, nämlich bis auf den Berg Drakensang. Ja, liebe Leute, jetzt geht euch ein Licht auf, stimmt's?

Dort ging es zunächst auch recht gut voran, indem haufenweise Echsenviecher und Drachenkultisten weggehauen wurden. Dann allerdings, zehn Minuten später, folgt ein Kampf, der erneut eine kleine bis mittelgroße Schwierigkeitsspitze darstellt, wenn nach und nach von allen Seiten Viehzeugs auf einen einströmt und am Ende tatsächlich zwei Felsgolems (!) des Weges kommen. Zur Einordnung: Zwei Felsgolems hab ich im Spiel bisher zweimal bekämpft, und zweimal war es eine Art Bosskampf, der mir viel abverlangt hat. Die Viecher sind halt pretty much immun gegen Standardattacken und nur durch Special Moves verletzbar. Das lässt so einen Kampf gern mal komplett eskalieren.

Na ja, auf den letzten Metern werd ich mir nun nicht noch in die Suppe spucken lassen, aber sowas brauche ich andererseits auch nicht unbedingt, zumal mit der (End-)Level-16-Truppe, die hochgerüstet bis zur Pickelhaube ist und so viel magisches Klimbim an sich trägt, dass die Luft in der Nähe knistert.

Zudem hat mich die freundliche Zwergenpriesterin mit, äh, Acceleratus verzaubert, der eine halbe Stunde anhält.

Nutzt nur irgendwie nichts. 😐
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Gestern Abend war's soweit. Das dicke Ding, das mal Malgorra hieß, wurde gelegt. Witzigerweise hab ich angesichts all des Ärgers, der vorher über mich gekommen war, komplett vergessen, die mühsam zusammengemischten Drachentränke einzuwerfen, die sicherlich einiges vereinfacht hätten.
Schwer war der Endbosskampf trotzdem nicht - dafür aber sehr wohl der Weg dahin, wobei ich an der Stelle mal der Leserschaft und mir selbst zuliebe auf nähere Beschreibungen verzichte. Belassen wir es dabei, dass ich wirklich gelitten hab, wie an einigen Punkten im Spiel.

Nun ja.

Es war eine durch und durch großartige CRPG-Erfahrung über am Ende satte 130 (!) Stunden, von denen aber viele für Wiederholungen oder im Idle-Mode draufgingen. Nach denkbar unspektakulärem Einstieg entfaltet sich ein tolles Rollenspiel mit schön geschriebener Geschichte, die aus der Feder "originaler DSA-Autoren" stammt. Dabei ist das Kunststück gelungen, das kompexe Regelwerk des DSA-Universums einerseits vollumfänglich zu implementieren, es aber andererseits auch Genre-Anfängern zu ermöglichen, sich im Spiel zurechtzufinden - jedenfalls was die Spielmechaniken angeht, nicht so sehr den (recht knackigen) Schwierigkeitsgrad.

Unschön ist das Backtracking ohne Back, denn man legt im Spiel wirklich Meile um Meile fußläufig zurück, was besonders in Ferdok ziemlich lästig zu werden droht. Zudem ist die wohl aus Entwicklersicht zu bevorzugende Maussteuerung schwer in die Binsen gegangen, und in engen Gängen ist eine koordinierte Fortbewegung der Truppe schwer zu unmöglich. Glücklicherweise bietet das Spiel an, die Helden auch per Tastatur (QWEASD) zu bewegen, worauf ich mich ziemlich schnell eingeschossen hab.

Was mir ausgesprochen gut gefällt, ist die Inszenierung der Scharmützel, denn man kann tatsächlich während der "RTwP"-Kämpfe (also jederzeit pausierbare Echtzeit nach Vorbild Baldur's Gate) an seinen Männekens die jeweilige Aktion, die sie ausführen, beobachten. Das macht Spaß und die Auseinandersetzungen gut lesbar.

Jau, unterm Strich hab ich das sehr gute Gefühl, ein wahres Abenteuer erlebt zu haben im Kosch, und meine Truppe ist mir während all der Ingame-Wochen und -Monate wirklich ans Herz gewachsen.

Und worum es sich auch um ein sehr gutes Gefühl handelt, ist der Umstand, dass ich nun einen Haken dranmachen kann. GOG meldete kürzlich mal, dass seit Spielbeginn ein Monat vergangen ist, was hinkommen könnte. Hab meine Freizeit schon schlechter verbracht, bin aber insgesamt auch nicht traurig, dass es nun zum Ende gekommen ist.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Danke, ein bisschen stolz bin ich tatsächlich, nicht zuletzt, weil Games beenden lately nicht zu meinen Stärken gehört. :D

Aber nein, nach dem durchzockten Monat bin ich erst mal gesättigt mit CRPGs, auch wenn das AFdZ aufm Zettel steht.
 

Marcee0815

Aushilfe der Essenausgabe
Glückwusnsch auch von mir!

Ich meinte ja das letzte Drittel wird dir nicht gefallen. Ich kann mich aber nur dunkel dran erinnern, dass ich durch irgendwelche ewig langen Katakomben oder Ruinen oder sowas durchmusste. Dabei sind ständig irgendwelche nervigen Gegner unterwegs gewesen die ich noch relativ hart in Erinnerung habe. Passiert das überhaupt? Oder hab ich das Spiel komplett verwechselt?
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Danke nochmals. Ja, ich würde sagen, im letzten Viertel oder Fünftel geht RPG-mäßig ziemlich die Luzi. Da hast du zuerst die Tiefen von Gruldur oder so, anschließend geht's durch die Feuerfälle in diese Schmiede, wo du auf den Zyklopendude ausm Intro triffst und alle storyrelevanten Fragen beantwortet werden.

Und zuletzt geht's halt auf den Berg, wo ich so richtig nervlich Federn gelassen hab. Wenn die Dichte meines Haupthaares jemals Indikator für meinen seelischen Zustand gewesen ist, dann jetzt.

Aber tatsächlich war ich ja gut vorbereitet mit meiner Level-16-Truppe, die übrigens während des Aufstiegs noch ein Level auf die Rippen bekommen hat. Und tatsächlich hätte ich mir die (dem Anschein nach unvermeidlichen) Kämpfe bei den Portalen auch vereinfachen können, indem ich mehr Tränke schlucke. Denn davon hatte ich am Ende, als der Abspann lief, noch mehr als genug in den Taschen.
 
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