Die Japaner haben sich einfach zum Teil vor 20 Jahren verbrannt, und sind irgendwann dazu übergegangen, Spiele zu machen die funktionieren. Da sehe ich allerdings grundsätzlich keinen Unterschied zu westlichen Firmen. So ist bei vielen japanischen Traditions-Reihen die Zeit entweder stehen geblieben, oder man klopft Spiele mit dem Hammer auf halbwegs westliche Linie. Nischentitel gibt es in Japan aber durchaus noch, doch meist vieles basierend auf bekannten Erfolgsrezepten, wo man eine eigentlich kleine Fanbase beliefert, und ganz besonders Fanservice ist zur Krankheit in vielen Spielen geworden.Schwer zu verallgemeinern. Bleiben wir aber mal bei AC. Ich habe das Gefühl, als würde man sich in Japan oft sagen, dass weniger manchmal mehr ist. Die Spiele sind minimalistischer und konzentrieren sich lieber auf 1 bis 2 gut funktionierende Spielideen als 10, die es nicht tun.
Im Westen setzt man auch oft auf die gleichen, funktionierenden Formeln, aber versucht hier noch mehr Budget in die Grafik zu ballern. Fanservice gibt es dort weniger, dafür versucht man gerne Erfolge zu wiederholen, indem man bekannte Marken nochmals ausschlachtet, siehe Remakes oder eben direkt Reboots mit markigen Namen wie "Modern Warfare", die an die größten Erfolge von früher anknüpfen sollen.