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Die Spiele-Industrie (Allgemeine Diskussionen)

Khorny

Moderator
Team
Sollte an dem verlinkten Artikel irgendwas aufgebauscht sein, würde ich um Löschung des Posts bitten. Aber da hätte ich dann doch gerne eine Quelle gelesen, ob und inwieweit da an den Aussagen etwas verändert wurde. Eurogamer bezieht sich schließlich, genau wie alle anderen Kopisten auf einen Artikel von Games Industry.
 

Savoreth

Altenpfleger
Sponsor
Naja der Artikel ist nicht wirklich aufgebauscht, aber die Überschrift nimmt aus seinen Äußerungen genau den Teil heraus, der isoliert dazu beitragen kann, zu emotionalisieren und den Leser dazu verleitet, den Link anzuklicken.

Was Deering in dem Artikel sagt, ist im Grunde nur, dass die Spiele-Branche ein schnelllebiger Markt ist. Dass sich der Bedarf an Personal schnell ändern kann und im Falle der Erfolglosigkeit eines Spiels kein Geld für das nächste bereitsteht. Dass man als Spieleentwickler jedoch über Qualifikationen verfügt und diese pflegen sollte, um schnell wieder in ein neues Projekt zu kommen. Und wenn das nicht klappt, man sich eine Auszeit am Strand nehmen kann - oder übergangsweise als Uber-Fahrer arbeiten. Letzteres ist natürlich überspitzt.

Aber im Grunde sind das dieselben Überlegungen, die andere Mitarbeiter bei Verlust des Arbeitsplatzes tätigen müssen. Weder hat man eine Garantie, ewig in seinem Job verbleiben zu können noch findet man immer gleich einen Anschlussjob. Hier bei uns meldet man sich dann halt arbeitslos, nutzt die Zeit für Weiterbildung und sucht weiter nach der nächsten Anstellung.

An dem Artikel selbst ist somit nix Schlimmes. Eurogamer kommt lediglich wie alle anderen Medien nicht aus dem Clickbait-Modus heraus und versucht schlichtweg zu triggern, um mehr Leser zu bekommen. Aber der Artikel ist trotzdem interessant, also warum ihn löschen. Wenns danach geht, dürfte man ja gar keine Artikel mehr verlinken, weil jedes Medium heute so arbeitet...
 

Khorny

Moderator
Team
Was Deering in dem Artikel sagt, ist im Grunde nur, dass die Spiele-Branche ein schnelllebiger Markt ist. Dass sich der Bedarf an Personal schnell ändern kann und im Falle der Erfolglosigkeit eines Spiels kein Geld für das nächste bereitsteht. Dass man als Spieleentwickler jedoch über Qualifikationen verfügt und diese pflegen sollte, um schnell wieder in ein neues Projekt zu kommen. Und wenn das nicht klappt, man sich eine Auszeit am Strand nehmen kann - oder übergangsweise als Uber-Fahrer arbeiten. Letzteres ist natürlich überspitzt.
Nachdem innerhalb der Branche allein binnen eines Jahres 10.000 Stellen abgebaut wurden, ist so eine Beschwichtigung halt wirklich übel. Diese Auszeit am Strand kann man sich als ehemaliger Manager bestimmt gönnen, aber als regulärer Angestellter, noch dazu in den USA? Anders als in den Krisenbranchen hierzulande, fallen die Arbeitsplätze ja nicht weg, weil es zu wenig Aufträge, Absätze oder anderweitige Probleme mit gestiegenen Kosten gäbe (siehe Bau- und Immobilien), oder Firmen jahrelang den technologischen Wandel verschlafen haben, sondern weil die Branche auf dem Rekord-Niveau der Profite, über massive Kündigungen noch höhere Gewinne einfährt. Denen ging es so gut wie noch nie.

Das in der Überschrift so stark zu konzentrieren, ja, dass ist schon durchaus eine eklige Headline. Es würde mich allerdings mehr umtreiben, wenn dies eine der üblichen Unwahrheiten oder nur Köder wäre, wie dies beim meisten Clickbait inzwischen üblich ist. Es ist halt einfach ein unverfälschter Original-Text, der natürlich polarisiert, und Klicks erzeugt. In dem Fall hätte wohl auch jede halbwegs sachlichere Überschrift exakt dasselbe bewirkt.
 

Pag

Neuankömmling
Ich halte den Ex-Sony-Präsidenten für einen Vollpfosten!
Natürlich meine ich das nicht so, ich wollte sagen, er sollte eher seine Aussage überdenken...
 

Savoreth

Altenpfleger
Sponsor
Nachdem innerhalb der Branche allein binnen eines Jahres 10.000 Stellen abgebaut wurden, ist so eine Beschwichtigung halt wirklich übel. Diese Auszeit am Strand kann man sich als ehemaliger Manager bestimmt gönnen, aber als regulärer Angestellter, noch dazu in den USA? Anders als in den Krisenbranchen hierzulande, fallen die Arbeitsplätze ja nicht weg, weil es zu wenig Aufträge, Absätze oder anderweitige Probleme mit gestiegenen Kosten gäbe (siehe Bau- und Immobilien), oder Firmen jahrelang den technologischen Wandel verschlafen haben, sondern weil die Branche auf dem Rekord-Niveau der Profite, über massive Kündigungen noch höhere Gewinne einfährt. Denen ging es so gut wie noch nie.

Das stimmt natürlich. Aber das ist halt die Sichtweise eines Managers und die unterscheidet sich nicht sonderlich von anderen Branchen. Als Arbeitnehmer sieht man das natürlich völlig anders; und in anderen Ländern ist es anders als hier auch nicht so einfach, ohne Erwerbseinkommen über die Runden zu kommen. Mal ganz davon abgesehen, wenn man seinen Lebensstandard an sein Einkommen angeglichen hat. Aber das sind halt Sorgen, zu denen man als Manager keinen Zugang hat. Es ist bisweilen wirklich beeindruckend zu sehen, wie schnell sich diese Denkweise verändert, wenn aus einem solchen Manager auf einmal ein Arbeitnehmer wird.

Am Ende kann man sich solche Aussagen allenfalls merken und sein Konsumverhalten darauf abstimmen. Aber da das fast überall dasselbe ist, wirds mit ner entsprechenden Filterung durchaus schwierig...
 

Khorny

Moderator
Team
Gut, dass Highend-Grafik nicht sooo wichtig ist, ist jetzt keine neue Erkenntnis. Die durchschnittlichen PC-Specs oder eine Beliebtheit der Switch kommen ja auch nicht von Ungefähr. Daher wäre ich auch stark dafür, die einzelnen Generationen nochmal länger zu machen. Die meisten Spieler wollen kein technisches Wettrüsten, sondern einfach gute, spielbare Games genießen.
 

Eirulan

Frührentner
Ich halte schon die Erwähnung, dass er Ex-Sony-Präsident ist, für clickbaity...
Das ist jetzt >20 Jahre her, der Mann hat mit Sony schon seit einer Ewigkeit nix mehr zu tun.
(nicht dass man bei Sony ggf. nicht auch Leute findet, die die Meinung teilen, aber das tut hier ja nix zur Sache)
 

Khorny

Moderator
Team
Ich würde mal soweit gehen, dass der Mann quer durch alle größeren Spielefirmen komplette Zustimmung ernten würde.

Vermutlich aber eher unter vorgehaltener Hand. So eine Meinung würde kaum ein aktiver Manager wohl öffentlich äußern. :ugly:
 
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