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Die Spiele-Industrie (Allgemeine Diskussionen)

L.Kwas

Pförtner des Altenheims
Also zu deutsch: Irgendein Shareholder, der sich mehr Rendite von dem Unternehmen verspricht. Ich weiß jetzt nicht ob das die Sorgen und Nöte sind, die mich als Spieler überhaupt interessieren sollten. Solche Investoren machen meiner Meinung nach mehr kaputt als alles andere.
Die wünschen sich sicherlich eher maximal durchmonetarisierte Gelddruckmaschinen, mit Gacharoulette, Lootboxen und dem ganzen. Es gab auch Personalabbau in US und EU, aber wahrscheinlich wünschen die sich noch deutlich mehr Entlassungen, und den QA Bereich noch stärker durch KI zu ersetzen, als es CEO Kiryu vorhat.

Bin btw auch letztens über dieses Video hier gestolpert.
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Khorny

Moderator
Team
Ja, sowas in der Art. Bei "aktivistische Investoren" musste ich halt echt erstmal schauen, da ich mit Aktivismus eigentlich was anderes verbinde. Aber hier geht es wohl nicht um höhere Ansprüche, sondern wirklich nur um die maximale Kapitalsteigerung, nachdem man sich dort eingekauft hat.

Laut einem Artikel auf der selben Seite, haben sie vor Wochen wohl auch schon mal versucht den langjährigen CEO von GungHo Interactive abzusetzen, das hat allerdings nicht geklappt.
 

L.Kwas

Pförtner des Altenheims
Davon abgesehen muss man aber auch sagen, dass bei Square wirklich einige wirre Entscheidungen getroffen werden. Die torpedieren sich teils selbst, und bieten dadurch solchen Investoren die nötige Angriffsfläche, mit der sie dann Stunk machen und Druck ausüben.
 
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Khorny

Moderator
Team
Genau deswegen bin ich zuerst auch von ausgegangen, dass der Artikel einfach mal wieder die übliche Belustigung zum Thema Square-Enix sein wird.

In dem Fall gab es natürlich auch viele Fehlentscheidungen, bzw. Spiele, die einfach untergegangen sind.

Wie hieß etwa noch gleich dieser Splatoon-Klon? Mir fällt nicht mal mehr der Titel ein.

Ich glaube ansonsten, dass einige dieser Fehlentscheidungen durchaus auch damit einhergingen, dass man irgendwelche Projekte durchgewunken hat, um eben Investoren zufrieden zu stellen. Warum sonst springen solche Unternehmen auf den GaaS, NFT oder AI Train auf? Das machen die doch nicht wegen der kreativen Entscheidungen dahin.

Viele der eigentlichen Kern-Projekte waren dagegen ziemlich gut. Natürlich sind Spiele wie die Star Ocean 2 oder Romancing Saga 2 Remakes keine Multimillionen-Seller. Aber ich denke der Tenor war ziemlich gut und der Erfolg dann für Genre Titel mehr als in Ordnung. Square-Enix ist nunmal eine JRPG Schmiede, und da sollte auch deren Fokus liegen.
 

L.Kwas

Pförtner des Altenheims
Letzteres war aber auch so ein Problem, bspw. anno 2022 hat SE im Sept-Okt innerhalb von paar Wochen ca. ein halbes dutzend dieser kleineren Spiele auf einmal rausgehauen (darunter Valkyrie Elysium, Star Ocean Divine Force, etc.), einige davon aus demselben Taktik-RPG-Genre, und alle mit nahezu null Marketing.
Das konnte nicht gut ausgehen, und wenig überraschend hat Square dann auch alle als Flops vermeldet.
Und dieses Jahr wiederum haben sie keine einzige Neuveröffentlichung.

Was sie mit CBU3, also dem Entwicklerstudio hinter FFXIV, anstellen, ist auch bekloppt. Es ist bekannt, dass diese unterbesetzt sind, es werden zu wenig neue Leute angeheuert während auch Leute abspringen, aber zugleich sollen diese ständig simultan an anderen Projekten wie FF16, FF Tactics Remaster und weiteren mitarbeiten.
Resultat: Die Content Pipeline von FFXIV gerät ins Stocken, die nächste Erweiterung verschiebt sich um 1 Jahr nach hinten, Abonnenten springen ab.
 
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Khorny

Moderator
Team
Letzteres war aber auch so ein Problem, bspw. anno 2022 hat SE im Sept-Okt innerhalb von paar Wochen ca. ein dutzend dieser kleineren Spiele auf einmal rausgehauen (darunter Valkyrie Elysium, Star Ocean Divine Force, etc.), einige davon aus demselben Taktik-RPG-Genre, und alle mit nahezu null Marketing.
Das konnte nicht gut ausgehen, und wenig überraschend hat Square dann auch alle als Flops vermeldet.
Das war schon zeitlich ein großer Fehler, alles auf einmal rauszuwerfen. DioField Chronicle dürfte da auch noch dabei gewesen sein, Tactics Ogre, evtl. sogar noch ein Voice of Cards und Harvestella ging nahezu zeitgleich mit Various Daylife an den Start. Wie Du sagst, alles recht merkwürdig.

On Top kamen einige der Titel aber ohnehin nicht ganz so gut in der Presse weg. Bei Valkyrie gehen ja selbst hier on Board die Meinungen auseinander. Qualitativ war insofern auch nicht alles perfekt.

Ich denke, daraus hat man bereits gelernt.

Die Releases von Star Ocean Second, Dragon Quest 3 Remake und Romancing Saga lagen hier bereits zuletzt deutlich weiter auseinander.

Was sie mit CBU3, also dem Entwicklerstudio hinter FFXIV, anstellen, ist auch bekloppt. Es ist bekannt, dass diese unterbesetzt sind, es werden zu wenig neue Leute angeheuert während auch Leute abspringen, aber zugleich sollen diese ständig simultan an anderen Projekten wie FF16, FF Tactics Remaster und weiteren mitarbeiten.
Bestimmt wäre die Antwort der Investoren darauf "Entlassungen". :ugly:
 

L.Kwas

Pförtner des Altenheims
Bestimmt wäre die Antwort der Investoren darauf "Entlassungen". :ugly:
Letzte Woche Freitag war ja wieder nen Live Letter, und es sollen wohl doch neue Leute für den QA Bereich eingestellt worden sein, obwohl Kiryu ja bewarb, den Bereich durch KI zu ersetzen.
Nice ist auch, dass Tom Morello von Rage against the Machine und Caleb Shomo von Beartooth für das Update nächste Woche Dienstag paar Songs beisteuern werden - also ganz abgedriftet in die KI-Apokalypse sind wir noch nicht lul
 
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L.Kwas

Pförtner des Altenheims
Nachtrag zur geplanten Übernahme von WB durch Netflix: Netflix habe die Spielesparte von WB in dem 83 Mrd $ Deal nicht einmal mitberücksichtigt, sie scheinen an dem Teil generell nur sehr wenig interessiert zu sein:
Netflix co-CEO Gregory Peters told investors that when it came to Warner’s gaming division, it didn’t even factor it into the $83 billion dollar deal. It was apparently considered to add nothing to the company’s overall value, because “they’re relatively minor compared to the grand scheme of things.”

Warner Bros. Games hasn’t exactly shone of late, with multiple closures of extremely talented teams, and the recent flops of MultiVersus and Suicide Squad: Kill the Justice League, but it’s still hardly minor. For one, Hogwarts Legacy was the best-selling game of 2023 in the U.S., more popular that Call of Duty, selling 34 million copies in its first year. That’s billions of dollars in revenue. Then you’ve got the Arkham franchise, Mortal Kombat, plus the infinite money machine that is every single Lego game from Star Wars to Harry Potter to Batman. Yes, it’s suffered as much as every other arm of the company under David Zaslav, but it’s not something you’d immediately write off as worthless. However, that’s the price Netflix put on Warner Bros. Games when bidding for the whole company.
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Bei Capcom läuft es derweil ganz gut, sie möchten mehr Entwickler einstellen, das Gehalt um bis zu 30% anheben, Boni verteilen usw. usf. Darüber hinaus sollen ein paar Spielereihen, die längere Zeit auf Eis lagen, zwecks Diversifizierung demnächst wieder mit neuen Games versorgt werden.
Aus ihrem Statusreport für 2025:
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L.Kwas

Pförtner des Altenheims
Bandai Namco trennt sich von dem Entwicklerstudio Limbic Entertainment aus Langen, Hessen. Das Studio hat unter anderem Park Beyond, Tropico 6, Might & Magic Heroes 7 und Might & Magic X gemacht. Käufer ist ein nicht näher genannter privater Investor, der sich auf Games spezialisiert hat.
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Limbic hat 1,76 Millionen € Förderung vom Wirtschaftsministerium eingesammelt und arbeitet derzeit an einem Insel-Aufbau-Strategiespiel.
 
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