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Die Spiele-Industrie (Allgemeine Diskussionen)

Hotze

Pförtner des Altenheims
Um es deutlicher auszudrücken.

Das Leben ist eher ein: "So ist es!"
Kein "Wünsch dir etwas".

Wenn keine Energie nach Feierabend vorhanden ist, ein forderndes Spiel zu spielen, dann könnte man als rational denkender Gamer auch etwas weniger anspruchsvolles Spielen?
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Ich habe anno 2011 bei Dark Souls auf der Xbox 360 ca. 10 Stunden verbracht und als letzten Boss den Klaffdrachen in den Tiefen erlegt.
Ich kann das Spiel also spielen und hätte es auch zum Ende gebracht, wenn... tja, wenn mir die elendig langen Bosskämpfe mit ihren One-Hittern nicht so auf den Sack gegangen wären.

Ich fand die Spielwelt nämlich toll, mit ihren Geheimnissen, ihrer düsteren Atmosphäre und den versteckten Abkürzungen. Nur die Kämpfe waren mir zu ätzend lang und frustrierend. Ein Easy Mode wäre genau richtig für mich, um sich dort wohl zu fühlen. Aber seit 15 Jahren denkt From Software nicht mal an Spieler wie mich. Also habe ich natürlich keinen weiteren Titel von denen mehr gespielt (außer Bloodborne). Sekiro und einige andere Soulslikes würde ich sofort kaufen, wenn sie mir die frustigen Kämpfe ersparen würden. Sogar die Länge der Spielzeit würde mir dann ausreichen.

Lustig ist das, weil ich nicht der einzige bin, der diese Spiele kaufen würde, wenn sie nicht so ("elitär", im Sinne von) schwer wären.
 

Pingu

Kaffeefahrtpendler
Gründe kann es sehr viele geben. Mal von körperlichen Einschränkungen abgesehen, bedeuten die Spiele oft viel Frust. Nicht jeder möchte frustriert werden beim Spielen oder Herausforderungen überwinden. Es gibt viele Spieler, die betreiben Eskapismus und wollen in diese Fantasiewelten entfliehen. Ich mein, Souls Spiele haben viel mehr zu bieten als harte Kämpfe. Das Weltdesign, das Artdesign, die sich immer zu entziehen versuchende Lore. Die ganze Atmosphäre. Dass man daran teilhaben möchte, aber nicht kann ist für mich einfach sehr nachvollziehbar.

Und der grundlegende Punkt ist für mich eben, dass für alle, die die Spiele so mögen wie sie jetzt sind nichts verändert wird. Gar nichts. Oder sind die Spiele für irgendwen von euch anders, wenn ich ne Cheat Engine beim zocken anschmeiße? Und warum muss ich das über externe Tools machen? Warum nicht einfach n Knopf im Spiel? Auch für alle, die weniger technisch oder auf Konsole unterwegs sind.

Die Vision des Entwicklers wird in keinster Weise davon beeinflusst. Um noch ein anderes Beispiel zu nennen: James Cameron hat für Avatar 3D vorgesehen. Ich hab mir den letzten trotzdem in 2D angesehen. Und? Hat das irgdnwen gestört, der es in 3D geschaut hat wie gedacht? Ist damit Camerons Vision verschwunden?

Ich glaube nicht.

War denn dein aller erstes Souls-Spiel so schwer, dass du es nicht weitergespielt hast?
Um deine Frage noch zu beantworten, nein, ich habe es durchgespielt, aber es war an der Grenze und teilweise sehr frustrierend und ich bin nicht der Ansicht irgendwas gewonnen zu haben indem ich mich da durch gequält habe. Und das ist ein Grund warum ich Souls Spiele nur selten spiele/spielen kann. Gäbe es einen leichteren Modus, würde ich das deutlich mehr machen. Weil ich sie ansonsten sehr reizvoll finde.

Das Leben ist eher ein: "So ist es!"
Kein "Wünsch dir etwas".
Und deswegen muss das bei einem Unterhaltungsmedium auch so sein? Soll nicht gerade das mal vom Leben ablenken?
 

Kindra

Frührentner
Sponsor
Das Leben ist eher ein: "So ist es!"
Kein "Wünsch dir etwas".
Wir sprechen aber immer noch von Produkten, streng genommen ja Luxusgütern. Diese wollen gekauft werden, unterliegen also kapitalistischem Profitdenken. Ein Easy Mode könnte ein paar mehr Dollores in die Kasse spülen.

Kann man auch so sehen ...

Mein erstes Souls-Spiel war Dark Souls 1. Das fiel mir stellenweise sehr schwer. Ich weiß noch, dass ich für O&S unzählige Versuche gebraucht habe und auch so "Geschicklichkeitseinlagen" wie die Stelle, wo man mit Lanzen beschmissen wurde, haben mich in den Wahnsinn getrieben. Heute würde ich beides ziemlich problemlos hinkriegen.


Ich lass die Diskussion aber jetzt mal ruhen, denn ich glaube, dass beide Seiten so gut wie alle Argumente dargelegt haben und ewiges im Kreise schreiben ist auch nicht so sinnvoll. Für manche wäre ein Easy Mode okay, angemessen, ja vielleicht sogar geboten, für andere steht das konträr zur Entwicklerintention.
 

Hotze

Pförtner des Altenheims
Wir sprechen aber immer noch von Produkten, streng genommen ja Luxusgütern. Diese wollen gekauft werden, unterliegen also kapitalistischem Profitdenken. Ein Easy Mode könnte ein paar mehr Dollores in die Kasse spülen.

Mittlerweile würde das mit Sicherheit ein wenig mehr $ generieren.

Die Frage, die niemand so recht beantworten kann, ist: Wäre From-Soft zur Kultschmiede aufgestiegen, wenn die Titel von Anfang an zugänglicher gewesen wären?
 

Wurzelknolle

Frührentner
Die Frage, die niemand so recht beantworten kann, ist: Wäre From-Soft zur Kultschmiede aufgestiegen, wenn die Titel von Anfang an zugänglicher gewesen wären?
Allein die Tatsache, dass damals viele gesagt haben WIE schwer es sei: Wahrscheinlich nicht.
Dark Souls hat dadurch auch viele Casual angelockt, die es mal probieren wollten.
Ein solches Spiel ohne Hype (hier durch den Schwierigkeitsgrad mitursächlich) wäre vermutlich nicht so bekannt geworden.
 

Kindra

Frührentner
Sponsor
Ich wollte aufhören ... aber die Frage ist gut.

Schwer zu sagen.

Es stimmt ja durchaus, dass die Spiele - erst langsam mit Demon's Souls, hauptsächlich durch simple Mundpropaganda - in einer Zeit populär wurden, in der kurz vorher noch Nintendo mit einem starken Fokus auf Zugänglichkeit den Videospielmarkt dominiert und beeinflusst hatte.

Der Erfolg der Souls-Spiele ist also sicher, zu einem gewissen Teil, auch eine kulturelle Antwort darauf gewesen. Trotzdem ist der Reiz der Spiele ja nicht nur der Schwierigkeitsgrad, der, wie so mancher hier ja selbst sagt, ja eh "eigentlich easy" sei. Aber in einer Zeit, in der Handholding so stark war, verfängt eine Spieleserie, die darauf komplett scheißt, sicherlich leichter.

Ob ein vorhandener Easy Mode (der ja nichts am fehlenden Handholding geändert hätte) diesen Push beeinflusst, ja vll sogar verunmöglicht hätte, das wird wohl auf ewig unbeantwortet bleiben
 

Hotze

Pförtner des Altenheims
Ich bin an das erste DS über Xbox-Gold rangekommen.
Wollte mich nicht damit abfinden, von den ersten Skeletten mehrfach filetiert zu werden, und habe mich reingefuchst.

Allein das, sich durchs Spiel sterben und dabei besser werden, hatte mich total abgeholt.
 

Khorny

Moderator
Team
Wir sprechen aber immer noch von Produkten, streng genommen ja Luxusgütern. Diese wollen gekauft werden, unterliegen also kapitalistischem Profitdenken. Ein Easy Mode könnte ein paar mehr Dollores in die Kasse spülen.

Kann man auch so sehen ...
Man müsste in eine alternative Timeline reisen. :)

Ich denke aber auch, ohne diesen Ruf, wäre die Serie nicht so bekannt geworden. Genau wie Rogue likes, ist das Soulslike Genre doch entstanden, weil es einen Nerv vieler Spieler getroffen hat.

Was ich aber, um mal wieder den ursprünglichen Topic aufzugreifen sagen würde: Ein Easymode ist schon etwas anderes, als irgendeinen AI-Bot sein Game zocken zu lassen.

Ich weiß nicht, welchen Mehrwert diese Patente am Ende liefern sollen - fairerweise, Patent heißt nicht, dass sowas jemals überhaupt umgesetzt wird.

Wegen mir, darf der ganze AI-Schrott eher heute als morgen implodieren.

Ich sehe halt die Gefahr, dass solche Features dann monetarisiert werden, wobei das auch nicht neu wäre: siehe Atlus mit seinem Easymode gegen Cash. Auch da kann ich aber meine rote Karte als Konsument zücken.
 

Hotze

Pförtner des Altenheims
Gibt mittlerweile Firmen die AI-Bots zum cheaten anbieten. Den Service nutzt man im Abo. Auch wenn es gegen die Richtlinien eigentlich aller Publisher verstößt, macht das Team Gewinn, da Nutzer es geil finden zu cheaten.

Wenn diese Möglichkeit nun von den offiziellen Seiten angeboten wird ist das nur ein logischer Schritt vorwärts.
 
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