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Die geplante Übernahme von Activision/Blizzard durch Microsoft

Savoreth

Altenpfleger
Sponsor
Im Artikel ist ja von indirekter Hilfe die Rede. Seine Ausführungen lassen sich durchaus gegen die Gewichtung bei Wettbewerbsbehörden auslegen, schließlich basiert auf dieser Gewichtung ja die Blockade.

Ich sehe offen gesagt auch nicht, wo und wann Cloud die Konsolen so schnell nicht ersetzen könnte. Das wird möglicherweise noch Jahrzehnte dauern, wenn denn überhaupt alle Spieler dahin mitgehen.

Ich glaube da ehrlich gesagt nicht dran. Als Fast-Food Alternative a la Streaming für "Spieler" auf Smartphone & Tablet gibt es sicher einen Marktanteil, aber für ernsthafte Zocker? Die extrem viel Aufwand für ihre Spielesammlung, Screenshots, Erfolge usw. betreiben? Denen man bei jedem Spiel Special-, Premium- und Sonstwas-Editions per Aufpreis andrehen will, obschon das Spiel dasselbe ist?

Im Mobilmarkt ist das natürlich was anderes. Aber nach meinem persönlichen Empfinden hat sich der nicht wirklich weiterentwickelt; für echte Spieler war er noch nie eine Alternative wie an den Reaktionen auf Diablo Immortal zu sehen. Und der Erfolg der Switch zeigt eigentlich auch, dass es sehr wohl einen Markt für Offline-Spiele auf Basis eines Quasi-Smartphones gibt.

Zudem werden ja jetzt schon argwöhnisch Spiele betrachtet, die nur online spielbar sind. Wieviel Zeit hat man, diese Spiele zu spielen, bevor die Server abgeschaltet werden? Hinzu kommen immer wieder technische Probleme - mal auf Seiten des Kunden, mal auf Seiten des Anbieters.

Man mag einwenden, dass das bei Filmunterhaltung per Streaming-Plattformen so gekommen ist. Aber zum einen gelang das dort häufig nur dadurch, das bestimmte Titel exklusiv nur per Stream zu bekommen waren und zum anderen setzt auch dort ein Trend ein, wieder seine eigene Filmsammlung zu betreiben. Für ernsthafte Sammler war das so oder so auch hier noch nie eine ernsthafte Alternative.
 

Zäpp

Moderator
Team
Es ist jetzt schon der größte Markt.

Die 'ernsthaften Zocker' oder 'echten Spieler' (was für seltsame Bezeichnungen) machen einen Bruchteil des Marktes aus. Der Großteil besteht nun mal aus Casual Spieler*innen und die spielen auch auf ihren Telefonen. Nur weil man sich selber für ambitionierter hält und in entsprechenden Blasen unterwegs ist sollte man den Marktanteil nicht überbewerten.
 
Zuletzt bearbeitet:

DeluxeCapacitor

Frührentner
So wie ich dies nun aus diversen Quellen verstanden habe, ist MS nicht einmal unglücklich darüber dass die FTC Klage bzw. die Verfügung beantragt hat. Ironischerweise kommt dies MS wohl sogar entgegen, da man nun vor einem Gericht Ende Juni bereits den Fall vortragen kann. Sollte das Gericht für MS entscheiden, wovon anscheinend viele ausgehen (Die FTC habe selten vor Gericht gewonnen), wäre der Drops gelutscht. Sollte die FTC wieder erwarten recht erhalten, wird es für MS ungemütlich.

Zumindest habe ich dies so verstanden. In wie weit dies dann die Lage in UK beeinflusst wäre noch spannend.
 

Khorny

Moderator
Team
Nur weil man sich selber für ambitionierter hält und in entsprechenden Blasen unterwegs ist sollte man den Marktanteil nicht überbewerten.
Also mit "Big Market" meinte ich im Kontext den Video Spiele bzw. Konsolen AAA-Markt. Der Mobile Bereich stellt natürlich streng genommen den größten (nach Umsatz) Markt als solchen dar.

Aber das war auch nicht, worauf ich hinaus wollte.

Noch, ist am Konsolenmarkt eine gewisse Ambition ja nicht nur Teil der Denke, sondern gehört auch zu den Merkmalen veröffentlichter Spiele. (Hohe Produktions-Budgets, Singleplayer Fokus, Hohe Qualitäts-Standards - je nach Titel!) Jedoch sehe ich da durchaus Tendenzen und Gefahren, das eben dieser Konsolen (oder auch PC) Markt, dem Mobilesektor immer ähnlicher wird, sich schleichend monetarisiert, und die schlimmsten Auswüchse des Mobilen Sektors nicht nur auf einzelne, sehr erfolgreiche Spiele (Genshin und Co.) beschränkt bleiben. Das mag mit "Fast-Food" weiter oben bisschen hart ausgedrückt sein, trifft es im Kern aber ganz gut.

Das hat jetzt nichts damit zu tun, sich für Ambitionierter oder was "Besseres" zu halten. Wir alle haben doch eine gewisse Spiele-Erfahrung, und kennen vermutlich sowohl klassische Videospiele, wie auch die gemeinhin als Mobile bekannten Sachen. Vielleicht habe ich den Einwand auch falsch verstanden, aber ich sehe die Qualität und Maßstäbe von klassischen Konsolen Spielen und Mobile schon weit auseinanderklaffen. Jedoch arbeiten Hersteller eben auch mit Hochdruck daran, Spieler an exakt diesen Standard von Mobile und Monetarisierung zu gewöhnen, weil das für sie weitaus komfortabler und mit mehr Profit verbunden ist. Da braucht man da noch um den heißen Brei rumreden.
 

Zäpp

Moderator
Team
In der Aussage ist so viel Bias drin. Warum ist Singleplayer Fokus per se gut? Und sind die meisten Mobile Games nicht Singleplayer-Spiele? Hohe Qualitäts-Standards sehe ich seit geraumer Zeit auch nicht mehr wirklich. Sicher sind die Budgets im Konsolenmarkt hoch, aber wie hoch sind die eigentlich bei mobilen Spielen? Es mag da viel günstig produziertes geben, aber das findest du bspw. auch bei Steam in Massen. Bei Konsolenshops wird da noch mehr kuratiert.
Genauso gibt es aber auch richtig gute Spiele für Telefone. Was kosten die in der Entwicklung? Und es wird aber auch kaum jemand einen Vollpreis zahlen für ein mobiles Spiel bezahlen. Wenn überhaupt irgendwas. Von daher müssen sich mobile Spiele eben anders finanzieren. Genshin ist nicht deshalb erfolgreich weil man da Geld ausgeben kann, sondern weil es ein gutes Spiel zu sein scheint. Da müssen aber eben auch Leute für bezahlt werden und das Streben nach Gewinn kann man einem Unternehmen eben auch nicht übel nehmen.
Sicherlich wird auf Telefonen auch anders gespielt. Ein episches AAA Spiel wird da vermutlich nicht funktionieren. Da passt eben etwas was man mal kurz zwischendurch spielen kann viel besser. Das macht aber nichts von beidem überlegen udn aht auch nichts mit der Qualität zu tun.
Es ist schwierig beides direkt miteinander zu vergleichen.

Es ging mir aber im Grunde nur darum zu reflektieren, dass wir uns hier in einer Blase befinden, die sich vermutlich deutlich mehr und intensiver mit Spielen beschäftigt als die überwältigende Mehrheit der Spieler*innen. Wir sind eine Nische. Das macht uns aber auch nicht besser oder schlechter, echter oder irgendwas. Nur vielleicht etwas unwichtiger für Entscheidungen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Khorny

Moderator
Team
Hohe Qualitäts-Standards sehe ich seit geraumer Zeit auch nicht mehr wirklich.
Deswegen auch mein Einwurf, der Konsolenmarkt werde da auch langfristig landen wo Mobile Games heute schon sind. :)

Es ging mir aber im Grunde nur darum zu reflektieren, dass wir uns hier in einer Blase befinden, die sich vermutlich deutlich mehr und intensiver mit Spielen beschäftigt als die überwältigende Mehrheit der Spieler*innen. Wir sind eine Nische. Das macht uns aber auch nicht besser oder schlechter, echter oder irgendwas. Nur vielleicht etwas unwichtiger für Entscheidungen.
Stimmt, zum Teil. :)

Diese Form des Spielens machte allerdings auch mal annähernd 100% des Marktes aus. Das wird gerne vergessen. "Wir" sind bedeutungsloser geworden, aber wir sind eben nicht egal. Wir haben es noch immer in der Hand, gewissen Entwicklungen einfach auch eine Absage zu erteilen, und Publisher mit Gegenwehr zum Einlenken zu bringen. Wir müssten uns nur bewusst machen, das wir eben mehr sind als die reine Nische.

Denn wir sind es auch, die dafür gesorgt haben das Indies und Retro erfolgreicher denn je wurde. Wir sind es, die verantwortlich sind, wenn große Publisher lieber Nutzerzahlen und "Rekord-Umsätze" nennen, anstatt Verkaufszahlen herauszugeben. Wir sind es auch, wegen denen Dislike Buttons heute versteckt werden, eben weil wir den Großen beachtlich weh getan haben. Damit sind wir eine laute und auch nervige Minderheit, aber man kann uns auch nicht einfach wegwischen. Ohne uns wäre der Videospiele-Markt längst ein zweiter Mobile Markt. Deswegen ist es auch nicht egal, wenn man darüber spricht oder aktiv wird. Jedes bisschen zählt!
 

Savoreth

Altenpfleger
Sponsor
Ich konnte 4 Jahre lang gesundheitsbedingt nur auf einem Tablet spielen und demzufolge auch nur auf diese Titel zurückgreifen. Insbesondere im Bereich der Online-Spiele war ich durchaus überrascht, was für Konzepte im Rahmen persistenter Welten mit integrierter Community dort realisiert wurden, was es so auch auf der Konsole nicht gibt.

Viele dieser Spiele hatten durchaus ihren Reiz, einige konnten mich auch diese 4 Jahre lang begleiten. Sie hatten aber alle dasselbe Problem: Es fehlte ihnen an Substanz. Entweder war der Content vorsätzlich hinter Grinding- und IAP-Barrieren verborgen oder es handelte sich um "einfachere" Versionen bekannter Spielprinzipien. Die Spielerfahrung liess mich im Grunde immer leer und unbefriedigt zurück. Ich betrachte Spiele primär als künstlerisches Produkt und möchte in die dargebotene Welt eintauchen können. Das ist im Mobilmarkt häufig nicht möglich, weil die Spielmechaniken hinter der Oberfläche zu offensichtlich erkennbar sind oder schlichtweg die Vermarktung der IAPs im Vordergrund steht.

Es gibt aber natürlich auch Ausnahmen. Spiele wie XCom, Civilization oder die Steam World-Teile sind dort im Grunde genauso gut wie ihre Konsolenpendants. Aber man merkt an ihnen halt auch den gewaltigen Unterschied zu den anderen Titeln. Ich bewerte damit gleichwohl nur die dargebotene Spielqualität aus meinen Anforderungen heraus und nicht die Spieler. Jeder erwartet etwas anderes vom Spielen und möchte dafür auch einen anderen Betrag an Zeit, Konzentration und Geld investieren. Das muss jeder für sich entscheiden.

Ambitionierte Spieler gibt es dort natürlich auch. Sowohl in Sachen Spielzeit als auch bezüglich investierten Echtgeldes. Wer damit glücklich ist, dem sei das auch unbenommen. Wem das jedoch nicht zusagt, der verbrennt bei jedem Spiel die Primärsubstanz und zieht dann weiter. Deshalb "Fast-Food" - es wirkt wie ein kurzer Happen, der aber letztlich nicht satt macht, wenn man nicht gleich das ganze Restaurant mitkaufen will.
 
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