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52 Games in 2025

Krulemuk

Frührentner
Ich habe Ragnarök noch nicht gespielt und kann zu dem konkreten Fallbeispiel wenig sagen.

Ich kann für mich aber ganz klar sagen, dass ich ein konzentriertes und fokussiertes Spieldesign sehr wertschätzen kann - und diese Wertschätzung ist heute nochmal deutlich größer als noch vor 10 Jahren, weil viele Spiele genau daran leiden.
Eine aufgesetzte offene Welt verwässert eben zwangläufig den Fokus und das funktioniert für mich nur, wenn dieser Mangel an Fokus Teil der Spielkonzeption ist (wie eben beispielsweise bei BotW).
Offene Welten sind nicht für jedes Game oder Genre und für jede Spielerfahrung der beste Weg und insgesamt haben wir heute deutlich zu viel davon und zu wenig fokussierte & konzentrierte <15h Kampagnen. Ich befürchte, dass ich bei GoW Ragnarök eher auf der Seite wäre, dass das Spiel eher noch kompakter und konzentrierter sein sollte, aber wie gesagt: Dafür muss ich es erstmal durchspielen :)
 

Grauer_Prophet

Jungspund
Du sprichst mir aus der Seele.Richtig gute Open World Spiele sind richtig gut.Bei nur "guten" Spielen und darunter bevorzuge ich ganz klar Schlauchleveln^^
Der Beitrag wurde automatisch zusammengeführt.

Ich habe Ragnarök noch nicht gespielt und kann zu dem konkreten Fallbeispiel wenig sagen.
Ich schon und mir war das schon viel zu offen :) -einfach weil GOW kein OW braucht mmn und das nur die Story verschleppt ...
 

Chibiterasu

Frührentner
@Krulemuk: Bin mir sicher, dass du der Meinung wärst, das gehört kompakter. Ich habe es 50 Stunden gespielt und ohne optionales Zeug ist man da sicher auch schnell auf über 30 Stunden. Gerade die erste Hälfte ist eher etwas in die Länge gezogen. Da würde ich dir auch recht geben, dass man das kompakter gestalten kann.

Aber fokussierter ist eben so eine Sache. Ich weiß, wie du es meinst.
Für mich sind Spiele jedoch nicht fokussierter, bloß weil sie überall deine Freiheiten einschränken.
Ich finde das übertrieben formuliert eher nur bevormundend.

Diese Spiele haben oft keine klaren, stringenten Regeln, sondern biegen sich die je nach Situation für die Dramaturgie so hin, wie es gerade den größtmöglichen Effekt erzeugt.
Es gibt keine bestimmte Sprungweite, die ein Charakter schafft, das wird je nach Situation angepasst - manchmal bricht danach was weg und es wird Dramatik erzeugt (Uncharted). Das ist aber alles nicht abhängig von meinem Spielverhalten.
Die Kisten und Leitern in einem Last of Us werden ja auch gerne genannt. Die können häufig nicht frei bewegt werden, sondern müssen meist an einen ganz bestimmten Platz geschoben werden - dann kann die Animation getriggert werden.
Die Axt von Kratos vereist ganz bestimmte Stellen/Wasseransammlungen - alle anderen jedoch nicht.

Aber auch bei den Kämpfen ist es nicht einheitlich. Wenn es die Dramaturgie gerade nicht will, haben bestimmte Waffen plötzlich keinen Effekt - oder der Charakter kann eben nicht sterben, obwohl HP auf Null - oder ich kann bestimmte zuvor x mal genutzte Techniken nicht mehr anwenden (wie der Kampf im Theater zwischen Ellie und Abby in Last of Us II).
Dann startet kurz vor Schluss rechtzeitig irgendeine Press to get Action Quick Time Sequenz.

Für mich ist das die Definition von verwässerten Spielerfahrungen. Die Geschichte mag mehr Fokus haben, wie bei einem Film - aber ansonsten ist das einfach ein Brei aus weichgespülten, mundgerechten Gameplay-Abschnitten durchsetzt mit Story-Sequenzen.



Jetzt höre ich mit meinem Rant auch wieder auf. Ich sage nicht, dass es diese Spiele nicht geben soll. Ich finde es jedoch schade, dass da seit bald 20 Jahren, speziell bei Sony, ein starker Fokus auf diese Erfahrungen gelegt wird und mitunter die höchsten Budgets aufgebracht werden, um diese eher handzahmen Endprodukte abzuliefern.
Man könnte so spannende Dinge mit diesen riesigen Budgets anstellen.
 

Krulemuk

Frührentner
Für mich ist das die Definition von verwässerten Spielerfahrungen. Die Geschichte mag mehr Fokus haben, wie bei einem Film - aber ansonsten ist das einfach ein Brei aus weichgespülten, mundgerechten Gameplay-Abschnitten durchsetzt mit Story-Sequenzen.
Gerade TLoU habe ich letztes Jahr nochmal gespielt und bin vom Skeptiker zum Gläubigen geworden :). Abgespeichert hatte ich es wie du als cineastische Erfahrung mit Schmalspurgameplay. Letztes Jahr war es überraschenderweise nicht die Inszenierung, die mich mitgerissen hat - nein, die ist nur die Sahne auf der Kirsche - es war das Gameplay.

In den Kämpfen hat man nämlich eine Vielzahl an Optionen/Freiheiten und muss diese taktisch & situativ einsetzen. Das Ding ist einfach ein hervorragender Third-Person-Shooter mit einem recht einzigartigen Loop aus Schleichtaktik, Erkunden und Schießen. Da mögen die Rätsel AAA-typisch seicht sein und du hast mit deiner Kritik daran und der allg Effekthascherei auch sicherlich einen validen Punkt in der AAA-Industrie - aber spiel das Spiel mal auf hard, das Kern-Gameplay ist hervorragend und mir fällt eigentlich nur Resident Evil 4 (und nun auch The Evil Within) ein, was für mich da ein ähnliches Niveau erreicht...

Und du vermischt valide Kritik auch ein bisschen mit nitpicking (Theaterszene TLoU2). In BotW werde ich auch durch Zwischensequenzen unterbrochen und kann nicht einfach auf einen der Titanen klettern- davor muss ich genau machen, was das Spiel von mir verlangt und mit einen der Recken hinkommen. Ich kann also auch nicht einfach die zuvor x mal genutzte Technik einsetzen. So etwas gibt es in jedem Spiel.
 
Zuletzt bearbeitet:

Chibiterasu

Frührentner
Das stimmt absolut und ich empfand das auch in einem BotW als störend. Hat so gar nicht zur ansonsten so großen Freiheit gepasst.
Das hat aber wohl auch Nintendo so gesehen und in Tears of the Kingdom den Übergang zu den Tempeln noch etwas freier und mit flüssigerem Übergang von der Storysequenzen gestaltet.

Und ja, the Last of Us ist sicherlich ein kompetenter Third Person Shooter. Die liegen mir persönlich einfach weniger. Gerade weil ich sehr häufig nicht das mache, was ich will, wegen den ganzen Kontext-sensitiven Aktionen.
Das Schleichen in Teil 1 fand ich nicht so prickelnd. Die Gegner checken wenig und Ellie oder andere Begleitpersonen werden gerne von der KI komplett ignoriert. In Teil 2 war es etwas besser.

Ein God of War 2018 und Ragnarök haben auch ein recht gutes Kampfsystem.
Das will ich den Spielen jetzt auch nicht absprechen.

Von Freiheiten wie in Zelda BotW und TotK sind beide Spiele trotzdem noch ziemlich weit entfernt. Ja, das ist bei Zelda alles etwas mehr Jank und eben in Sachen Animationen/Finishern/Kombos usw. weniger durchgestylt (und schlicht einfacher), aber du kannst da fast alle Situationen wirklich auf dutzende Weisen angehen, hast viel mehr Kontrolle und dabei greifen all die anderen Systeme (Wetter, Physik, Elemente, usw.) auch immer noch ineinander.
 

Krulemuk

Frührentner
Bzgl Schleichtaktik gilt TLoU zumindest bzgl der K.I. ja als das Non-Plus-Ultra. Das kann ich nicht beurteilen. Ich mag eigentlich keine Schleichspiele und finde sie haben hier genau das richtige Maß an Abstraktion gefunden, sodass es sich für mich richtig anfühlt. Würde da jetzt keine ausgebufften Schleichmechaniken wollen, sondern mag diesen arcadigen Ansatz, der sich sehr schön situativ zu den anderen Optionen gesellt, ohne zu aufwendig oder zu nervig zu werden. TLoU 1 und 2 sind soviel ich weiß seit dem Remake auf Augenhöhe diesbezüglich.

@Zelda: Ich kann mich daran erinnern, wie die Soulslike-Community damals das Kampfsystem aus BotW isoliert betrachtet und hart kritisiert hat, weil es nicht so deep ist, wie in den Spielen, die sie mögen. Da diese isolierte Betrachtung dem Spiel nicht gerecht wird und Zelda im Herzen eben kein Kampfabenteuer ist, konnte ich darüber nur lächeln. Ein wenig machst du aber gerade das gleiche. Ein GoW oder TLoU möchte kein BotW sein und erreicht natürlich nicht das gleiche Maß an spielerischer Freiheit bei der Erkundung der Welt - genauso kann ich bei BotW nicht wie in Fallout New Vegas oder Baldurs Gate narrativ entscheiden, wer am Ende auf dem Thron sitzt. Ich werde immer Ganon besiegen und Zelda helfen und habe erzählerisch überhaupt keine Freiheiten.

Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Ich liebe BotW für seine Stärken aber genauso sollte man das auch bei anderen Titeln würdigen. Zumal die ja noch nicht mal in irgendeiner Konkurrenz zueinander stehen sondern komplett andere Schwerpunkte setzen und andere Geschmäcker bedienen. Wenn die Schwerpunkte nicht so deins sind, ist das ja völlig in Ordnung. Du musst das natürlich nicht mögen.
 

Chibiterasu

Frührentner
Klar, da hast du schon recht. Auf diese Weise kann man jedes Spiel auf etwas kritisieren was es nicht sein will - oder aber auch vielleicht berechtigte Kritik aushebeln ;)
Wir müssen es auch wirklich nicht mehr vertiefen. Es war wirklich mehr ein "darum gefällt mir das nicht (mehr) so" als jetzt ein allgemeiner Aufruf, dass Spiele nur noch so oder so zu sein haben.

@Last of Us als das Non-Plus-Ultra in Sachen Schleichen ist mir (als jemand der seit Thief und Splinter Cell sehr sehr gerne und intensiv Stealth Spiele gespielt hat) dann doch zu viel des Lobes, aber zumindest in Teil 2 war es für die Art des Spiels kompetent genug und wenn sie das für das Remaster des ersten Teils übernommen haben, wird sich das wohl auch besser anfühlen. Bei meinem kurzen Anspielen habe ich das noch nicht gemerkt, aber egal.

Für mich sind die Souls Spiele wirklich ausgezeichnet, weil dort eben auch bestehende Regeln durchgezogen werden und man dafür Mut zum Jank zeigt. Die Welten sind nur alle sehr statisch und das hat sich auch mit Elden Ring nicht geändert.
Ich bin hier durchaus der Meinung, dass Nintendo etwas von FromSoft lernen könnte - und umgekehrt. Könnte beide Spiele wohl eher bereichern als dass daraus ein Einheitsbrei wird, denke ich.
 

Krulemuk

Frührentner
@Last of Us als das Non-Plus-Ultra in Sachen Schleichen ist mir (als jemand der seit Thief und Splinter Cell sehr sehr gerne und intensiv Stealth Spiele gespielt hat) dann doch zu viel des Lobes, aber zumindest in Teil 2 war es für die Art des Spiels kompetent genug
Nur die K.I. gilt afaik als Referenz, nicht das Schleichen generell...

Natürlich ist TLoU kein Schleichspiel (Gott sei dank nicht) und hat keine tiefgreifenden Schleichmechaniken wie bei Thief oder Splinter Cell (wie gesagt: glücklicherweise).

Aber ja, lass uns den Thread nicht länger kapern :)
 

Krulemuk

Frührentner
So, ich habe gestern mit meinem Sohn Astro Bot beendet und heute (alleine) The Evil Within. Letzteres hat mich komplett begeistert und ich muss die Spielerfahrung jetzt erstmal sacken lassen, bevor ich hier mit Superlativen um mich schmeiße ^^

Jedenfalls mach ich den Juni mal zu. War ein Rekordmonat für mich:

41. Red Dead Redemption (PS4)
42. Super Mario Bros. Wonder (Switch)
43. Amnesia: The Dark Descent (PS4)
44. Neva (Switch)
45. Fast Fusion (Switch 2)
46. Mario Kart World (Switch 2)
47. Nintendo Switch 2 Welcome Tour (Switch 2)
48. A Plague Tale: Innocence (PS5)
49. Portal 2 (Switch)
50. Marsupilami Hoobadventure (Switch)
51. Ratchet & Clank: Rift Apart (PS5)
52. Astro Bot (PS5)
53. The Evil Within (PS4)

1. Mario vs. Donkey Kong (Switch)
2. WarioWare: Move It! (Switch)
3. The Stanley Parable (Switch)
4. Mario Tennis Aces (Switch)
5. Silent Hill 2 (PS5)
6. Rayman Legends (Switch)
7. Donkey Kong Country Returns (Switch)
8. Pikmin 4 (Switch)
9. Ender Magnolia: Bloom in the Mist (Switch)
10. Balatro (Switch)
11. Sackboy: A Big Adventure (PS5)
12. Elden Ring (PS5)
13. Hell Pie (PS5)
14. Kirby's Return to Dream Land (Switch)
15. Bowser's Fury (Switch)
16. Cruis'n Blast (Switch)
17. Resident Evil 7: Biohazard (PS5)
18. Jusant (PS5)
19. Mario Kart 8 Deluxe (Switch)
20. Resident Evil 8: Village (PS5)
21. Ghosts 'n Goblins Resurrection (Switch)
22. Death Stranding (PS5)
23. Fear the Spotlight (PS5)
24. Super Mario 64 (Switch)
25. Lisa: The Painful (Switch)
26. Fast RMX (Switch)
27. SpongeBob Schwammkopf: The Cosmic Shake (PS5)
28. Super Mario Party Jamboree (Switch)
29. Dead Space 2 (PC)
30. Horizon Chase Turbo (Switch)
31. Blue Prince (PS5)
32. Kaze and the Wild Masks (Switch)
33. Kingdom Come: Deliverance (PS4)
34. Super Mario Odyssey (Switch)
35. Indiana Jones and the Great Circle (PS5)
36. Clair Obscur: Expedition 33 (PS5)
37. Doom: The Dark Ages (PS5)
38. Super Mario 3D World (Switch)
39. Alan Wake II (PS5)
40. New Super Mario Bros. U (Switch)
41. Red Dead Redemption (PS4)
42. Super Mario Bros. Wonder (Switch)
43. Amnesia: The Dark Descent (PS4)
44. Neva (Switch)
45. Fast Fusion (Switch 2)
46. Mario Kart World (Switch 2)
47. Nintendo Switch 2 Welcome Tour (Switch 2)
48. A Plague Tale: Innocence (PS5)
49. Portal 2 (Switch)
50. Marsupilami Hoobadventure (Switch)
51. Ratchet & Clank: Rift Apart (PS5)
52. Astro Bot (PS5)
53. The Evil Within (PS4)

Regel: Spiel muss dieses Jahr erstmalig erschienen und von mir durchgespielt worden sein. Ausgeschlossen sind Remakes und Remaster, wenn sie sehr nah am Original bleiben. Neuinterpretationen, die ich als eigenständiges neues Spiel begreife, sind aber zugelassen.

1. Clair Obscur: Expedition 33 - 9/10
***
2. Blue Prince - 8/10
3. Fast Fusion - 8/10
4. Doom: The Dark Ages - 8/10
5. Ender Magnolia: Bloom in the Mist - 8/10
***
6. Mario Kart World - 7/10
***
7. Nintendo Switch 2 Welcome Tour - 5/10
 
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