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Zuletzt gesehener Film

knusperzwieback

Rat der Weisen
Den hatte ich auch neulich (durch Zufall) geschaut. Hatte noch nie etwas von dem Film gehört und war gleich gefangen. Richtig guter Film. Hier läuft der auch unter dem Namen "Freiwurf".
 

Daniel04

Frührentner
Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Gutes Popcornkino, spannend erzählt, Humor an den richtigen Stellen - kann man sich gut angucken.

7,5/10
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Terror - Ihr Urteil (ARD-Fernsehspiel)

Muss schon sagen: Auch wenn es sicherlich nur als Gedankenexperiment gedacht war, das, von Ferdinand von Schirach auf die Bühne gebrachte, Stück kammerspielartig von Lars Kraume ins Fernsehen zu bringen - funktioniert hat der philosophische Ansatz in jedem Fall!
Darf ein Soldat, um das Leben von 70.000 unschuldigen Menschen zu retten, ein Passagierflugzeug abschließen und so den Tod von 164 Fluggästen und Besatzungsmitgliedern in Kauf nehmen? Darf ein Leben gegen das andere aufgewogen werden? Wo ist eine Grenze zu ziehen? Was schreibt das Grundgesetz vor, wie weit ist hier ein Handlungsspielraum eingeräumt?
Es wurde am Ende dem Zuschauer überlassen, auf "schuldig" oder "nicht schuldig" zu plädieren, sich seiner eigenen Verantwortung zu stellen und moralisch im Sinne des Deutschen Grundgesetzes zu handeln, oder seiner eigenen Überzeugung, um einem mehrfachen Mörder seine Sympathien entgegen zu bringen.
"Terror" wurde aber vor allem in filmischer Hinsicht hervorragend inszeniert. Schauspielerleistungen von den vier Hauptbeteiligten Burkhard Klaußner, Martina Gedeck, Florian David Fitz und Lars Eidinger waren nicht weniger als hervorragend. Die Dialoge waren messerscharf, die Plädoyers beiderseits absolut nachvollziehbar - man selbst als Zuschauer schon lange nicht mehr so gefordert wie an diesem Abend. Endlich mal etwas, wofür ich auch bereit bin, meine TV- und Rundfunkgebühren zu bezahlen!
Hochanspruchsvolle Fernsehkunst zum selber mitdenken und -handeln.
Großartig: ​10/10
 

Schnappkehle

Frührentner
Terror - Ihr Urteil (ARD-Fernsehspiel)

Muss schon sagen: Auch wenn es sicherlich nur als Gedankenexperiment gedacht war, das, von Ferdinand von Schirach auf die Bühne gebrachte, Stück kammerspielartig von Lars Kraume ins Fernsehen zu bringen - funktioniert hat der philosophische Ansatz in jedem Fall!
Darf ein Soldat, um das Leben von 70.000 unschuldigen Menschen zu retten, ein Passagierflugzeug abschließen und so den Tod von 164 Fluggästen und Besatzungsmitgliedern in Kauf nehmen? Darf ein Leben gegen das andere aufgewogen werden? Wo ist eine Grenze zu ziehen? Was schreibt das Grundgesetz vor, wie weit ist hier ein Handlungsspielraum eingeräumt?
Es wurde am Ende dem Zuschauer überlassen, auf "schuldig" oder "nicht schuldig" zu plädieren, sich seiner eigenen Verantwortung zu stellen und moralisch im Sinne des Deutschen Grundgesetzes zu handeln, oder seiner eigenen Überzeugung, um einem mehrfachen Mörder seine Sympathien entgegen zu bringen.
"Terror" wurde aber vor allem in filmischer Hinsicht hervorragend inszeniert. Schauspielerleistungen von den vier Hauptbeteiligten Burkhard Klaußner, Martina Gedeck, Florian David Fitz und Lars Eidinger waren nicht weniger als hervorragend. Die Dialoge waren messerscharf, die Plädoyers beiderseits absolut nachvollziehbar - man selbst als Zuschauer schon lange nicht mehr so gefordert wie an diesem Abend. Endlich mal etwas, wofür ich auch bereit bin, meine TV- und Rundfunkgebühren zu bezahlen!
Hochanspruchsvolle Fernsehkunst zum selber mitdenken und -handeln.
Großartig: ​10/10


Auch anschließend die Diskussion war anregend, wenn auch Herr Baum, etwas mehr Zurückhaltung gutgetan hätte... Lässt sich weder Moralisch, noch Gesetzlich endgültig klären. Zumindest nach meiner Meinung. Man ist immer im selben Dilemma gefangen! Musste das auch eher gezwungenermaßen anschauen, war aber nach der Einleitung, schon durchaus mitten in der Situation gefangen! Man schwankt immer etwas mit der Meinung, lässt auch zuviel persönliches mitschwingen, nur um anschließend wieder vor der Grundsätzlichen Frage zu stehen, was ist verhältnismäßig und inwiefern man den Menschen im Flugzeug anders hätte helfen können! Nur um im folgenden Moment wieder Klarheit zu haben, das die Wahrscheinlichkeit auf Rettung innerhalb des Flugzeuges auf null tendiert und somit das Leben der Passagiere vorab zu ende wäre, unabhängig davon wielange der Flug noch dauert!

Ich persönlich kann das Moralisch nicht ganz verarbeiten und tue mir mit einer Entscheidung immernoch sehr schwer! Gesetzmäßig Schuldig, da dass Karlsruhe so entschieden hat, auf Basis des Grundgesetzes, Moralisch unschuldig, da er den Passagieren vermutlich nicht mehr helfen konnte (das sähe bei einem "Terrorpiloten" auch nicht anders aus) und somit das größere Übel verhindert hat!

Da ist definitiv Handlungsbedarf beim Staat nötig!
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Ich wollte auch auf "schuldig" plädieren, aber die Website hat mich nicht gelassen. (und anrufen wollte ich auch nicht, weil: Anrufe aus dem deutschen Festnetz kosten Geld, Mobilfunktarife können abweichen!)

Ja, das war gerade die Intention des Gedankenspiels, einerseits moralisch, andererseits gesetzmäßig zu entscheiden. Die anschließende Diskussion bei "Hart aber Fair" habe ich dann allerdings schnell abgeschaltet, weil man dort auch nichts neues erfahren hat. Und der von dir erwähnte Herr Bahr war dann doch ein wenig zu sehr von vorgestern.
Es ist eine schwerwiegende Entscheidung, die allerdings eine gesetzliche Grundlage hat, somit unumstößlich in unserem Grundgesetz verankert ist. Trotzdem - das Plädoyer der Staatsanwältin war dahingehend richtig: Alle Aktionen, die durch die Passagiere des Flugzeugs unternommen werden konnten, können im Nachhinein nicht festgestellt werden.
Es ist ein Dilemma, eine große Verantwortung, selbst als Führer der Alarmrotte ohne Rückhalt seiner Vorgesetzten diese Entscheidung allein treffen zu müssen. Da es, wie die Verteidigung mehrfach insistiert hat, nicht aus niederen Beweggründen heraus geschehen ist, ist es eben auch kein Vorsatz, somit kein Mord. Bleibt die rechtliche Frage, aber diese ist klar definiert. Schuldig im Sinne der Anklage, aber auch schuldig in der Betrachtung des großen Ganzen und vor allem auf das Individuum "Pilot mit einer schweren Enscheidung"? Ganz kompliziert.

Wichtig ist: Man darf vor Terroristen nicht einknicken, man darf aber auch nicht die Freiheit einer Nation und deren Grundgesetz verraten. Das ist die Gretchenfrage.
 

X30 Floki

Rentenbezieher
Gesetzlich klar,moralisch halt diskutierbar. Gesetze sind aber oftmals nicht mehr zeitgemäß. Und man sollte es mal umdrehen: Flugzeug nicht abschießen lassen und dafür 10k und mehr Tote zu haben - das fällt in die Verantwortung auf höherer Ebene. Und durch einen Nichtabschuß wäre das moralisch gesehen tausendfache Beihilfe zum Mord.

Realistisch waren die Leute im Flieger bereits tot - man stelle sich das Ganze einfach mal zum 11.9.2001 vor. Die Türme würden noch stehen, es wären weniger tot.

Da brauch man keine Moral, da braucht man nur gesunden Menschenverstand. Moralisch gesehen schützt in diesem Fall das Grundgesetz einen Attentäter, aber nicht 70.000 Menschen...
 

X30 Das Kuschel

Frührentner
Gesetzlich klar,moralisch halt diskutierbar. Gesetze sind aber oftmals nicht mehr zeitgemäß. Und man sollte es mal umdrehen: Flugzeug nicht abschießen lassen und dafür 10k und mehr Tote zu haben - das fällt in die Verantwortung auf höherer Ebene. Und durch einen Nichtabschuß wäre das moralisch gesehen tausendfache Beihilfe zum Mord.

Realistisch waren die Leute im Flieger bereits tot - man stelle sich das Ganze einfach mal zum 11.9.2001 vor. Die Türme würden noch stehen, es wären weniger tot.

Da brauch man keine Moral, da braucht man nur gesunden Menschenverstand. Moralisch gesehen schützt in diesem Fall das Grundgesetz einen Attentäter, aber nicht 70.000 Menschen...

Wobei man sagen muss...Flugzeug abschießen sind klare Tote, die im Stadion ist eher ein "könnte sein", da man nicht weiß ob es getroffen wird und wie viele Tote es wirklich geben würde oder ob das Flugzeug am Ende wirklich abstürzt oder nicht doch irgendwie anderweitig die Situation hätte ausgehen können.

Das Spiel wird dann aber auch bald Realität werden, wenn es um das autonome Fahren geht.
Kind rennt auf die Straße, wie soll das Auto entscheiden???
Lieber ausweichen und gegen den Baum fahren und mein Leben beenden? Lieber auf die andere Seite ausweichen und einen älteren Passanten über den Haufen fahren?
Also Handlungsbedarf, gerade auch bei solchen Fragen ist schon sehr sehr bald gegeben.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Gesetzlich klar,moralisch halt diskutierbar. Gesetze sind aber oftmals nicht mehr zeitgemäß. Und man sollte es mal umdrehen: Flugzeug nicht abschießen lassen und dafür 10k und mehr Tote zu haben - das fällt in die Verantwortung auf höherer Ebene. Und durch einen Nichtabschuß wäre das moralisch gesehen tausendfache Beihilfe zum Mord.

Realistisch waren die Leute im Flieger bereits tot - man stelle sich das Ganze einfach mal zum 11.9.2001 vor. Die Türme würden noch stehen, es wären weniger tot.

Da brauch man keine Moral, da braucht man nur gesunden Menschenverstand. Moralisch gesehen schützt in diesem Fall das Grundgesetz einen Attentäter, aber nicht 70.000 Menschen...

Kam ja auch im Film vor, dass sich der damalige US Verteidigungsminister Dick Cheney für das Abschießen der Flugzeuge ausgesprochen hätte, wäre es im Bereich des Möglichen gewesen.
Klar ist - die Gesetze sind gemacht worden, als Deutschland end****fiziert wurde, somit sind heutige Terrorereignisse nicht mitberücksichtigt. Aber das Luftsicherheitsgesetzt wurde 2005 erneut aufgerollt. Und darum ging es ja. Es ist nicht ewig her.

Quälender ist die Frage, wieso das Stadion nicht evakuiert wurde. Hier hatte man langen Vorlauf und hatte das Stadion als das Hauptziel ausgemacht. Ein guter Katastrophenplan hätte vorgesehen, dass das Stadion geräumt wurde, wäre das Flugzeug dorthin hinein geflogen worden, hätte es neben der Besatzung von 164 Menschen keine weiteren Toten gegeben. Wieso hatte der Vorgesetzte von Major Koch keine Veranlassung gegeben, das Stadion zu räumen? Gingen sie wirklich davon aus, dass sich der Kampfpilot freiwillig diesen viel zu großen Schuh anziehen würde? Das wurde nicht weiter erläutert, hätte aber den Ausgang der Geschichte dramatisch geändert, denn somit hätte Koch zwar zusehen müssen, wie das Flugzeug abstürzt, aber er hätte sich nicht des 164fachen Mordes schuldig gemacht.
Hier spielt die Vorwarnzeit eine große Rolle, die aber nicht weiter betrachtet wurde.
 

iceman1302

Aushilfe der Essenausgabe
Gestern Abend habe ich mir „Bastille Day“ angeschaut.
Der Film hat mich für 90 Minuten gut unterhalten, die Geschichte
war gut erzählt und die Action auch nicht schlecht.
Kann ich jeden empfehlen diesen mal anzuschauen.
 

X30 Floki

Rentenbezieher
Wie hieß es heute morgen im Radio: Ist eh unrealistisch, als ob die Bundeswehr auch nur ein flugfähiges Flugzeug hätte;)

Im Endeffekt eine gute Idee und ein Denkanstoß - aber wir wissen ja spätestens seit letzter Woche, dass wir auf Terror in Deutschland nicht eingestellt sind. Weder in Haft noch sonst wie. Und ob die Generation "Krass Alter Digga" sich da überhaupt Gedanken macht, lass ich mal offen. Im Endeffekt war das Experiment etwas für die übliche Zielgruppe - die das jetzt aber auch nicht weiter bringt. Da word nun 1-2 Wochen diskutiert - und dann?
 
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