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Zuletzt gesehener Film

Daniel04

Frührentner
Blade Runner

Wollte bevor ich den Nachfolger gucke unbedingt den 1. Teil noch mal sehen, weil ich vieles von der Handlung nur noch vage in Erinnerung hatte.

Hat nix von seinem Charme verloren, starke Leistung von Ford, aber vor allem auch von seinem Widersacher Hauer.

Ist auch einer dieser alten Filme, die relativ gut gealtert sind, weil sie schon damals auf übertriebenen Einsatz von Special Effects verzichtet haben.

Jetzt kann Blade Runner 2049 guten Gewissens kommen.

8/10
 

Daniel04

Frührentner
Trainspotting

Bin bei Filmen mit vielen Vorschusslorbeeren und gewissem Kultstatus immer skeptisch, ob sie mir auch gefallen. War bei Trainspotting aber der Fall.

Wirkt authentisch, hat glaubwürdige, wenn auch klischee-behaftete Charaktere und eine recht nachvollziehbare Handlung. Die größte Stärke ist definitiv die dreckige Atmosphäre, die durchweg herrscht.

Und auch ohne den mahnenden Zeigefinger zu heben schafft er es, Drogensucht als absolutes Übel darzustellen, aus dem man nur schwer entkommen kann.

Dennoch war er hier und da trotz nur 1,5 Stunden Laufzeit etwas zäh und schwierig. Deswegen reicht es nicht zu einer ganz hohen Wertung.

7/10
 

Alcatruzt

Aushilfe der Essenausgabe
Death Note

Ist eine Netflix-Eigenproduktion und ein Thriller-Horror-Film nach einem Manga aus dem Jahr 2017. Es geht um einen Außenseiter an einem amerikanischen College der ein "Todesnotizbuch" findet. Mit diesem Notizbuch kann man andere Menschen umbringen indem man seinen Namen und die Art des Todes hineinschreibt. Es gibt allerdings ein paar Regeln, z.B. muss man sich beim schreiben dessen Gesicht vorstellen. Begleitet wird er durch einen Dämon namens "Ryuk" der die Tode dann ausführt. Er kommt mit seiner College-Mitstudentin zusammen und gemeinsam bringen sie Kriminelle um, die auf einer Website gelistet sind aber nie belangt wurden, so eine Art Todeswunschliste. Die Polizei ist ihnen aber relativ schnell auf den Fersen, mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Ryuk ist gut animiert, auch die Schauspieler sind größtenteils authentisch. Die Story wirkt im Ganzen solide aber auch etwas hanebüchen und abgedreht, was vielleicht aber auch an der Manga-Adaption liegt.

7/10
 

Daniel04

Frührentner
Tatort: Hardcore

Wenn ich mich nicht total vertue oder mal was nebenbei geschaut habe, war das mein 1. Tatort überhaupt. Es ging um die Aufklärung eines Mordes in der semi-professionellen Porno-Branche. Meiner Ansicht nach viel zu gezwungen und auf Skandal getrimmt. In nahezu jeden Dialog irgendeine Sex-Praktik verpacken, möglichst vulgär reden und nebenbei halt den Fall lösen.
Die Wendung am Ende war meiner Ansicht nach auch an den Haaren herbei gezogen ist und wirkte so, als wollte man unbedingt jemanden als Täter präsentieren, der nicht zum unmittelbaren Verdächtigenkreis gehörte.
Ich weiß, dass es weit bessere "Tatort" Folgen gibt und die teils wohl auch richtig gut sind, aber das hier war jetzt nichts, was mich dazu bringt, irgendwann doch noch einmal bei "Tatort" einzuschalten.

2/10
 
Zuletzt bearbeitet:

knusperzwieback

Rat der Weisen
Ein Abenteuer in Raum und Zeit

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Geht darum wie die Serie Dr. Who damals entstanden ist. Schönes Set, klasse Schauspieler und interessante Geschichte.
Obwohl ich Dr. Who noch nie gesehen habe macht der Film einfach Spaß. :smile:
 

Daniel04

Frührentner
Es (2017)

Die Vorfreude war groß, der Hype war groß, die Einspielergebnisse sind groß - da kann der Film doch nur krachend scheitern, oder? Tut er aber nicht. Der Film ist meiner Ansicht nach richtig stark und zeigt, wie moderne Horrorfilme funktionieren können. Klar, es ist sicher nicht alles Gold was glänzt, aber das Gesamtbild ist verdammt stimmig. Die Atmosphäre ist großartig, die Kinder spielen ihre Rollen gut und glaubhaft, Bill Skasgard spielt Es / Pennywise überzeugend und man verzichtet auf zu viele CGI-Effekte bzw. setzt diese so ein, dass der Film dadurch nicht zu künstlich wirkt.

Über den Humor des Films kann man streiten, die Anzahl der "Deine Mutter..." Witze der Kiddies war ich etwas seltsam, aber aufgrund des skurrilen Einsatzes musste ich irgendwie doch immer schmunzeln. Dass der Gruseleffekt und die Schocker bei mir nicht alle zündeten und ich hin und wieder auch eher lachen musste als mich wirklich "bedroht" gefühlt habe, kann ich dem Film nicht anlasten. Das liegt wohl eher daran, dass man als erfahrener Horrorfilm-Gucker vieles schon kennt und erwartet. Und bei den Szenen, wo man eher lachen musste, war das ggf. auch so gewollt - Es stellt sich ja die meiste Zeit als Clown dar und Clowns sind ja bekanntlich da, um Menschen zu bespaßen. :p

Ich jedenfalls kann den Film nahezu uneingeschränkt weiterempfehlen. Trotz einer Laufzeit von über 120 min zu keiner Zeit langweilig. Schafft gerade im Horrorgenre kaum ein Film, bei den meisten sieht man ja nach rund 80 - 90 min schon den Abspann. Auf Kapitel 2 freue ich mich jedenfalls schon. Sollen sich nicht allzu lange Zeit lassen. Ach ja, und vielleicht schaue ich mir auch mal den alten TV-Film an, den ich meiner Erinnerung nach noch nie komplett, sondern wenn dann nur ausschnittweise gesehen habe.

8/10
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Blade Runner 2049

Denis Villeneuve hat einen Film geschaffen, den es heute eigentlich gar nicht mehr im Kino zu sehen gibt.
164 Minuten langes Blockbustererzählkino vom Feinsten. Allerhöchstens Christopher Nolan macht das noch, unterlegt dies aber meistens noch mit Daueraction und IMAX-Bildern.

"Blade Runner 2049" setzt genau dort fort, wo Ridley Scotts Film von 1982 aufgehört hat, bzw. genau 30 Jahre später. Die Welt ist ein furchtbarer Ort geworden, nicht weiter lebenswert, weshalb es viele Menschen von der Erde wegzieht. Nach einem großen Blackout, der sämtliche Daten und Aufzeichnungen löschte, vegetiert die Welt weitestgehend ziellos umher. Die einstmals große Tyrell Corporation wurde nach den Desastern um die NEXUS 6-Replikantengeneration insolvent und in deren Folge in den Besitz des Großindustriellen Wallace überführt, der nun seinerseits die Replikantenforschung vorangetrieben hat, und neue, dem Menschen gefügig gemachte Modelle entworfen hat.
Trotzdem gibt es noch viele Modelle der älteren Generationen, die noch frei herumlaufen. Deswegen gibt es noch immer Verwendung für die "Blade Runner". Einer von ihnen ist Agent K, selbst seines Zeichens Replikant, und dies bei vollem Bewusstsein. Allerdings wird eine Tür zur Vergangenheit aufgestoßen, die alles in Frage stellen soll, und den Graben, der zwischen Replikanten und Menschen noch steht, ebnen könnte. Der Schlüssel dazu ist ein alter Bekannter.

Kurz gesagt: Dies ist ein Film, der dem Protagonisten Ryan Gosling auf den Charakter geschrieben wurde. Es vergeht kaum eine Szene, in der er nicht zu sehen ist. Der Narrativ dieses Films setzt ihn also ins Zentrum und wir als Zuschauer entdecken die Geschichte und die große Verschwörung mit ihm. Was auch schon in "Blade Runner" funktionierte, als Harrison Ford zentraler Angelpunkt der Geschichte war und wir als Zuschauer mit ihm durch die unwirkliche Dystopie des heruntergekommenen Los Angeles ziehen konnten, führt dies "Blade Runner 2049" nun mit Ryan Gosling in der Sprösslingsrolle fort. Und das funktioniert mindestens genauso gut wie zuvor.

Optisch und akustisch ist dieser Film eine Symphonie, es passt alles wunderbar zusammen und Anspielungen an den Vorgänger fallen mal auffällig, mal unauffälliger ins Gewicht. Vor allem aber wird hier besonders viel Raum für die Figuren eingeräumt, ohne dass es an allen Ecken und Enden knallt. Zentraler Aspekt ist aber auch die Frage, was einen Replikanten von einem Menschen unterscheidet, oder ob er sich, außer durch die Schaffung im Labor, überhaupt von einem Menschen unterscheidet. War das Credo des ersten Films noch "Menschlicher als der Mensch selbst", geht es hier um die zentrale Frage, ob nicht die Replikanten im Film besser sind als die Menschen, die um sie herum eher blass wirken.
"Blade Runner 2049" wurde mit sehr viel Liebe zum Detail inszeniert. Die Sets sind größtenteils nachgebaut, nur selten wird man über computergenerierte Landschaften geführt. Auch ist die Sicht immer durch Regen, Schnee und Nebel begrenzt, alles spielt sich auf sehr begrenztem Raum ab. Selbst unter dem freien Himmel hat man oft da Gefühl, nicht frei atmen zu können.
Die Figuren sind spannend, die Geschichte fesselnd, der humanistische Ansatz grandios und somit ist "Blade Runner 2049" auch wirklich als eine Fortsetzung, und nicht als ein unnötiger Abklatsch anzusehen, der auch dem Original noch ein paar neue Noten hinzufügt. Die vielen Referenzen auf den Vorgänger sind in einen plausiblen Kontext gesetzt, aber es bedarf kaum großer Vorkenntnis, um der Geschichte folgen zu können, da sie für sich gesehen steht.
Die Technik ist state-of-the-art, das 3D ist sehr zaghaft eingesetzt, man bemerkt es kaum noch. Der Sound mit der Musik von Hans Zimmer ist teils wuchtig-bedrohlich, teils subversiv-melancholisch, trifft immer den richtigen Ton. Die Kameraführung ist brilliant, hier gibt es nichts mehr hinzuzufügen.
Wer "Blade Runner" von 1982 mochte, der wird "Blade Runner 2049" von 2017 auch mögen. Denis Villeneuve hat erneut einen Geniestreich abgelegt.

Für mich persönlich ein absolut großartiger Film, der trotz langer Spieldauer wie im Flug vergeht. Darum:
10/10
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Alles unter Kontrolle

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Cop soll jemanden abschieben und das geht natürlich schief.

Hat man in der Art zwar schon oft gesehen. Aber der Film macht trotzdem Spaß mit seiner leichten Art.
Schöner Feelgood-Film wo ich auch das ein oder andere mal gut lachen konnte.
Genau das richtige für Sonntags auf der Couch.
 
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