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Zuletzt gesehener Film

Zäpp

Moderator
Team
Und trotzdem trägt da ein Schauspieler den Helm und das ist auch ganz gut so. Von daher wäre es vermutlich auch bei Metroid sinnvoll eine Schauspielerin zu finden.


Bei uns war gestern wieder Film Club und wir haben There Will Be Blood gezeigt. Hatte ich tatsächlich bisher nicht gesehen. Großartige Bilder und toller Score. Was mir aber zuerst aufgefallen ist, ist wie lange es dauert bis das erste Wort gesprochen wird. Und diese Wortkargheit zieht sich dann auch weiter durch den Film. Trotzdem überzeugt der Cast. Toller Film.
 

Kindra

Frührentner
Sponsor
Eben, und im Zweifelsfall kann man bei Samus die Augen sehen (die meisten Metroid-Spiele) oder sogar bis zum Mund (Other M). So einen scheiß wie in Prime 4, wo man ihre Augen nie durch den Visor sehen kann, dürfte man sich für einen Film nicht erlauben. Mit den Augen allein kann man schon unglaublich viel transportieren.
 

L.Kwas

Pförtner des Altenheims
Mach es einfach wie bei Hardcore Henry, d.h. kein Wort gesprochen und der ganze Film komplett aus der Egopespektive, einschließich der Morph Ball Sequenz xD
 

Zäpp

Moderator
Team
Habe gestern Code 3 nachgeholt. Selten einen Film gesehen, der so bitter, so witzig und zwischendurch auch kurz rührend sein kann und dabei auch noch trotz gewisser Leichtigkeit ein ernsthaftes Anliegen hat. Obendrauf gibt's noch Dwight Schrute und Shirley Bennett. Toller Film.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kindra

Frührentner
Sponsor
Bring Her Back (2025)
Da er endlich auf einem Streamer verfügbar ist (aktuell Netflix), konnte ich den 2. Film der Down-Under-YouTube-Brothers gucken. Der Debutfilm Talk to Me (3,5/5) war bereits ein handwerklich sehr guter Anfang und gefiel mir sehr gut. Aber es fehlte so der letzte Schritt und ähnlich geht's mir mit Bring Her Back auch wieder.

Gute Ideen, super Schauspiel mit guten, tiefen Charakteren, die mir sehr gefallen haben, unangenehme Atmosphäre ... aber er ist nicht wirklich gruselig (und ich bin nen ziemlicher Schisser!). Die Gewaltspitzen waren zwar unangenehm, aber so brutal oder krass auch nicht (so sehr, dass ich mich frage, warum das nicht sogar für nen 16er-FSK gereicht hat?). Die Story ist gut, aber der Plot hält gar keine Überraschungen parat. Muss natürlich nicht jeder Film immer einen Twist parat haben, aber was hier Phase ist, ist vll etwas zu früh klar.

Meisterhaft dagegen ist der Umgang mit dem übernatürlichen Anteil. Genau so macht man das ... MACHEN .. nicht sinnlos ERKLÄREN (das schlimmste wäre gewesen so ne Szene wo jemand im Internet recherchiert oder so)

Die Down-Under-YouTube-Brothers haben's drauf. Bitte mehr, bitte gruseliger!

3,5.png
 

Kindra

Frührentner
Sponsor
Im Zuge der Resonanz zum Backrooms-Trailer im Internet bin ich auf einen guten Kurzfilm aus dem Jahr 2016 gestoßen.

Analog Horror / Found Footage
The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.

3.png
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
No Other Choice

Nachdem Park Chan Wooks Frau im Nebel mir zwar sehr gut gefallen hat, aber für seine Verhältnisse nicht on par war und er vorher und nachher zwar sehr gute Miniserien gedreht, die aber nicht komplett sein Produkt waren...ist das hier wie eine Offenbarung.

So gut zum Beispiel ein Parasite ist, der wahre Meister ist hier. Während Parasite ja fast schon absurd on the Nose ist, arbeitet dieser Film um ein vielfaches subtiler. Allein die Frage die man sich stellt: Mit wem fieber ich eigentlich mit und warum? Jede Einstellung sitzt, jede Szene ist voll und selbst der Humor, immerhin ja nur übersetzt und kultureller Kontext als Hindernis, funktioniert immer. Jede Figur hat Fleisch und ist nicht einfach nur für eine Szene oder ein Plotdevice da. Meine Lieblingsszene ist das kostümierte Streitgespräch im Schlafzimmer, aber auch was für ein pay off, wenn man checkt was es eigentlich mit den Hundehütten auf sich hatte.

Wenn ich was zu kritisieren hätte, ist es halt...die kapitalismuskritischen Aussagen müsste man eigentlich in einem "primitiveren" Film unterbringen, damit die klarer rüberkommen....aber deswegen gewinnt Parasite auch den Oscar und nicht sowas.
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
No Other Choice
Die Sympathien hat er, vor allem am Anfang, definitiv noch, aber halten kann er sie aufgrund seiner Taten nicht (freilich muss ein Protagonist nicht sympathisch sein, ich muss ihn nicht mögen, ich muss nicht gut finden, was er macht, aber das meine ich damit auch nicht, und es gibt hier eben den Bonus, dass der Humor für mich eigentlich durchgehend zündete). Ich fand es etwas schade, dass am Ende nicht noch ein Twist kam, der das nochmal alles auf den Kopf stellt. Es klappt dann alles etwas zu gut. Aber damit soll sicher auch was ausgesagt sein ... vll auch, dass die Zeit für moralische Überlegungen vorbei ist. Haifischbecken.

Es gibt einen Twist finde ich, auch wenn er in seiner Auswirkung eher ruhig ist
Es läuft so nebenher, aber eines der größten Probleme des Films ist doch der Zustand der kleinen Tochter, die permanent weinend in der Hundehütte liegt. Auch wenn die Familie sich liebevoll um sie kümmert und sie darauf auch reagiert, stellt sie dieses Verhalten ja nicht ab. Am Ende erfahren wir, dass der Verlust der Hunde sie stärker getroffen hat als alle anderen, weil sie ihr Publikum darstellen, wo sie nicht nur spielt, sondern auch glücklich ist (ihr lächeln beim spielen). Sie brauch diese Hunde.

Das ist eine der moralischen Fragen an den Zuschauer: Der Mann ist ein Monster und die Frau auch indem sie ihn deckt. Ob man trotzdem die Daumen drückt, steht auf einem anderen Blatt, aber objektiv ist das so. Die zwei Hunde kann man aber nur haben, wenn man den dadurch erreichten Lebensstandard hat. Sie sind in jedem Falle großer Luxus. Das Glück des Mädchens ist nur dadurch möglich, weswegen die Frau auch am Ende mit ihrer eigenen Entscheidung versöhnt ist. Die Reaktion des Vaters darauf sieht man ja gar nicht mehr.

Ich finde das betrifft eine nicht uninteressante Frage ob Wohlstand immer glücklich macht, vor allem in der Hinsicht wo und warum er einen glücklich macht, denn hier wirkt er sich auf eine ganz bestimmte Art und Weise aus.
 

Kindra

Frührentner
Sponsor
2 Hunde kann man aber auch in einer kleineren Bude halten. Das Wohlstandslevel kann gesenkt und die Hunde trotzdem mitgebracht werden (und somit das Kind glücklich). Die Priorität hier ist aber, wirklich jeden Luxus halten zu wollen: Haus, Tennis, Musik, Hunde, whatnot. Und dafür geht man all-in. Natürlich bin ich mir im Klaren darüber, dass das hier alles satirisch überzogen ist.

Aber du hast recht, ich hab die Szene, wo das Kind eindeutig glücklich für die Hunde spielt, in dieser Form nicht gesehen. Also es mir natürlich klar, dass ihr die Hunde wichtig sind und sie sie braucht, aber diesen Zuschaueraspekt für die Musik hab ich nicht so explizit gesehen. Sehr gut!

Gehen wir ins Extreme: Das Kind könnte in diesem "sie braucht die Hunde"-Mantra selbst als Obdachlose glücklich sein, wenn sie beide Hunde und ein Instrument behalten würde. In diesem Fall wär das natürlich nahezu unmöglich, weil sie viel zu jung ist, aber generell kennt man das ja fast schon als Klischee: Der Obdachlose mit dem Hund. Wo dann irgendwelche Wichser direkt mit dem Bullshit kommen "obdachlos aber kann nen Hund durchfüttern, soso!" etc.

In diesem Fall könnte man also von einer Abhängigkeit vom Wohlstand, der durch die Eltern generiert wird, ausgehen (generell ist man als so kleines Kind ja eh maximal abhängig ...).

Wohlstand macht, denke ich, nicht per se glücklich, aber er eröffnet einem den Raum und die Möglichkeiten dafür. Hier schon clever konstruiert mit der Kleinen.
 
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