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Wie ist euer Kaufverhalten? (Digital oder Retail)

Khorny

Moderator
Team
Bei Capcom darf man nicht vergessen, dass 40% der Umsätze über Steam alleine kommen und dort ist eben alles digital. PC insgesamt macht glaub insgesamt über 50% von Capcoms Profit aus.

Wenn ich die Ladenfläche bei uns sehe, was sich da immer Spiele stapeln für Switch oder PS5... irgendwer scheint die ja zu kaufen.

Also die Gefahr sehe ich zum Glück bei Nintendo trotz der ärgerlichen GKCs noch nicht. Das Netz zumindest ist voll von... okay, Levi hat ja recht. Lassen wir das. :ugly:
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Ist aber die Frage ob physische Games überhaupt immer möglich sind. Ich lasse mir ja gerne erzählen das Squarenix Final Fantasy VII scheiße komprimiert, aber würden die wirklich auf eine 64GB-Karte passen? Denn wenn ich sowas kaufe und dann werden beim Star nochmal 30 GB dazugeladen, kann ich auch gleich alles runterladen.
 

Khorny

Moderator
Team
In solchen Fällen, ja. Cyberpunk hat auch nur auf die Karte gepasst, weil manche Sprachen weggelassen wurden. Allerdings mache ich mir da zwecks Nintendo selbst eben wenig Sorgen, da kommt kaum ein First Party Spiel überhaupt nur ansatzweise auf die 30GB bisher. Ich bin ja ohnehin der Meinung, das Hersteller lieber kleinere, grafisch weniger anspruchsvolle Titel machen sollten. Aber sowas wie Bravely Default oder Dragon Quest 1+2 oder zuletzt Elliot auf ne Key Karte zu pressen, macht halt überhaupt keinen Sinn.

Gäbe es da keine Switch 1 Fassungen, würde ich manche Spiele einfach gar nimmer, oder erst für nen 10er im Steam Sale irgendwann kaufen.
 

Chibiterasu

Frührentner
Gäbe es da keine Switch 1 Fassungen, würde ich manche Spiele einfach gar nimmer, oder erst für nen 10er im Steam Sale irgendwann kaufen.

Versteh mich nicht falsch, ich war auch sehr Rabattjäger und hab viel Zeugs für solche Preise mitgenommen.

Aber ich frag mich manchmal, ob da nicht die Gewichtung irgendwie falsch ist.
Wenn dir das Spielerlebnis selbst (meiner Meinung nach ja das worum es bei einem Spiel gehen sollte) nur einen Bruchteil des Vollpreises wert ist, ist das doch irgendwie schon ein Hinweis auf ein Spiel, das man auch ganz auslassen könnte.
Das Überangebot an Spielen ist ja riesig und die eigene Zeit begrenzt.

Wenn dann Aspekte wie Wiederverkaufsmöglichkeit, Hülle ins Regal stellen können und "in 20 Jahren nochmal spielen, wenn theoretisch die Server nicht mehr erreichbar sind und man das digital erworbene Spiel nicht mehr kaufen kann" irgendwie wichtiger werden als die erste Spielerfahrung selbst, kann es sich kaum um einen persönlichen Must-Have Titel handeln.
Zwei- oder mehrmals spiele ich sowieso selten Spiele durch, vor allem nicht lange RPG Titel wie Octopath, Bravely Default und Co.

Ich versuche mich mittlerweile mehr auf die Spiele zu konzentrieren, wo ich ohne viel zögern auch zum Release den Vollpreis hinlege. Und dann gibt es die "kann warten" Kategorie, wo ich auf einen Moment warte, wo mich das Spiel doch noch besonders reizt.
Da nehme ich natürlich auch gerne jeden Rabatt mit, klar.
 

Khorny

Moderator
Team
Versteh mich nicht falsch, ich war auch sehr Rabattjäger und hab viel Zeugs für solche Preise mitgenommen.
Moment, ich nehme ja nicht viel Zeug auf diese Weise mit. Ich kaufe da auch selektiv.

Ich habe hier genug Boxen rumstehen die im Kern auch nichts wert sind im Sinne von Euros, aber ich will die Spiele dazu einfach "greifbar" haben. Digital assoziiere ich einfach nicht mit "Ich besitze das Produkt", daher ist mein Steam Account auch zu 90% mit äußersten Sale- bzw. Humble und Co. Titeln gefüllt.

Bei Physischen Spielen zahle ich deutlich mehr, selbst wenn es dasselbe Game ist. Ich habe da schon Aufschläge von 50€ hingenommen. Man könnte jetzt sagen, aber es ist das selbe Game, es macht inhaltlich keinen Unterschied und soweit ist das richtig - für mich ist der Unterschied zwischen Besitz und Nicht-besitzen aber genau das, was mich mehr Geld ausgeben lässt. Es gibt mir einfach tatsächliche Vorteile und außer den begrenzten Platz im Regal keinen einzigen Nachteil.

Zumal ich, für den Fall das mir dieses Produkt nicht gefällt, es einfach weiterverkaufen kann - gerade auf der Switch zu sehr ordentlichen Preisen. Ergo ist mit einem 60€ Switch Titel meist nicht viel Geld kaputt gemacht. Für ein 60€ digitales Game, egal wo, ist ein Fehlkauf verdammt ärgerlich und nicht mehr gut zu machen. Wenn man schon über 300 Spiele quer über die Plattformen besitzt, kann man zudem aus einer Position der Stärke heraus ein schlechtes Angebot ablehnen - und digital only, Always online und GKCs sind überwiegend schlechte Angebote für mich.
 

Chibiterasu

Frührentner
Ich glaube, soweit habe ich dich schon richtig verstanden und es ist für mich auch im Kern nachvollziehbar (habe auch lange so gedacht). Ich verstehe natürlich, dass da jeder seine eigenen Prioritäten setzt.

Aber im Grunde geht es mir genau um diese Gewichtung auf den "Besitz" im Gegensatz zum Spielerlebnis selbst und ob das nicht ein Zugang ist, den man auch hinterfragen kann. Du schreibst ja selbst, dass du dafür Aufschläge von bis zu 50€ hinnimmst. Wenn dir das Spielerlebnis selbst sonst aber nur 10€ wert ist (denn ein Must-Play Titel scheint es ja nicht zu sein), kann ich ja auch einfach warten bis es digital so günstig wird und sollte diese Version irgendwann in der Zukunft doch mal nicht mehr funktionieren, kann ich dasselbe Spiel vermutlich nochmal für 10€ kaufen und steige insgesamt immer noch billiger aus.

Ich seh da einfach (bei mir) dieses Ansammeln und Horten von Spielen mittlerweile als Problem und daher such ich mir lieber nur ein paar Titel im Jahr raus, für die ich ca. Vollpreis zahlen würde - auch digital.

Ja, Fehlkäufe bei Vollpreistiteln sind möglich. Bei mir waren sie aber bei den Spielen, wo ich richtig drauf hingefiebert habe, äußerst überschaubar.
Selbst bei Enttäuschungen wie Prime 4 bin ich froh es gespielt zu haben und würde es nicht weiterverkaufen wollen.

Ein Wiederverkaufswert ist natürlich schon gut. Da kann man schlecht dagegen argumentieren und will ich auch nicht.
Ich würde aber zu über 90% sowieso nur die Spiele loswerden wollen, die mir beim Kauf schon fast nix wert waren.
 

Kindra

Rentenbezieher
Sponsor
Selbst bei Enttäuschungen wie Prime 4 bin ich froh es gespielt zu haben und würde es nicht weiterverkaufen wollen.
Seh ich auch so. Generell bin ich da sehr bei Chibi.

Ich hab überhaupt kein Sammelgen. Auf der anderen Seite fiele mir aber genauso wenig ein, Spiele, die ich physisch doch habe, je wieder zu verkaufen. Ein bisschen paradox lol.

Ich kaufe schon länger hauptsächlich digital, obwohl ich mir der Fallstricke bewusst bin. Ein paar Filme werden bspw. gerade bei Sony gelöscht, weil sie die Lizenzen nicht mehr haben. Den Zugang zu gekauften Inhalten zu verlieren, ist also immer möglich...
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
in 20 Jahren nochmal spielen, wenn theoretisch die Server nicht mehr erreichbar sind und man das digital erworbene Spiel nicht mehr kaufen kann
Wer kennt sie nicht, die ganzen 10€ Spiele die man alle 5 Jahre rausholt und durchspielt 😁

Ich sehe das wie du, ich mach mir da keinen großen Kopf mehr drum. Wenn ich ein Spiel unbedingt spielen möchte, dann kaufe und spiele es. Wenn es dann grad im Angebot ist, super, wenn nicht dann nicht. Die Erfahrung zeigt mir einfach Spiele im Angebot kaufen für später führt meist dazu dass ich sie gar nicht spiele. Oder erst wenn der Preis eh reduziert bzw. Noch günstiger ist.

Ich verstehe aber, dass nicht jeder den Luxus hat ein Spiel zu jeder Zeit kaufen zu können.
 

Levi

Pförtner des Altenheims
Seh ich auch so. Generell bin ich da sehr bei Chibi.

Ich hab überhaupt kein Sammelgen. Auf der anderen Seite fiele mir aber genauso wenig ein, Spiele, die ich physisch doch habe, je wieder zu verkaufen. Ein bisschen paradox lol.
nicht wirklich paradox.
Zumindest aus meiner Perspektive.

Wenn man Spiele besitzt, um sie auch zu spielen und auch allgemein gerne einfach alten Kram hervor holt, ergibt das doch völlig Sinn.

Und Wiederanschaffung kann je nach verstrichenen Zeitraum sehr teuer werden...

(hallo ducktails.... Und never again seen Buck o Hare :()
 
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