Eirulan
Frührentner
Die Retro-Wochen sind weiterhin in vollem Gange.
Nach Phoenix Wright: Ace Attorney hab ich nun den zweiten Teil Ace Attorney – Justice for All abgeschlossen... Die Formel nutzt sich bei mir schon ab, leider. Hatte ich den ersten Teil noch quasi am Stück durchgespielt, konnte ich diesen Teil nur häppchenweise parallel zu anderen Titeln spielen. Die Fälle sind im Grunde nur more of the same, es wurden sogar Features, die es im ersten Teil gab (z.B. Objekte im Inventar drehen, um Hinweise zu finden, Fingerabdrücke nehmen...) wieder entfernt.
Der vierte Fall war ganz okay, dafür fand ich den dritten (im Zirkus) ganz schlimm, langweilig, nervig.
Weiss noch nicht, ob ich die Trilogie abschliesse oder es dabei bewenden lasse.
Dazu kam noch die PS2-Version von - alle Die-Hard-Classic-Lara-Fans jetzt bitte weiterscrollen - Tomb Raider Legend über den PS2-Emulator der PS5.
Der Titel war für mich Neuland - fand das sehr angenehm zu spielen.
Ein klassischer Action-Titel, noch bevor Tomb Raider zu Uncharted wurde (werden wollten), aber doch schon deutlich gestreamlined im Vergleich zu Classic Lara. Man spürt aber durchaus noch ein wenig der alten DNA. Dafür stimmt das Pacing und es ergibt sich ein imho sehr angenehmer Flow mit cineastischem Flair.
Am Anfang hatte ich noch das Gefühl, es wird zu viel geballert, aber nach einer Zeit war dieser Eindruck verflogen, die Mischung aus Actionpassagen, Rätseln und Plattforming war über die gesamte Spielzeit gut ausbalanciert. Technisch war das zur damaligen Zeit (2006 glaub) sicherlich schon nicht schäbig, wenn nicht sogar auf einem sehr hohen Niveau. Upscaled im Emulator (oder natürlich noch besser am PC) kann man sich das aber auch heute immer noch gut geben, fand ich. Manche Level sind sogar in Teilen regelrecht spektakulär, Nepal oder Ghana z.b. - auch unterstützt durch einen fantastischen Soundtrack.
Zudem gefiel mir die Darstellung von Lara als Charakter hier ausgezeichnet, sie ist hot, sie ist cool, sie hat einen wunderbaren britischen Akzent und Humor.
Eine lobende Erwähnung hat zudem die Croft Manor verdient, diese ist hier imho ganz wunderbar ausgefallen, sehr detailliert und mit zahlreichen Rätseln und viel zu entdecken gespickt.
Negativpunkte:
Das Kampfsystem ist und bleibt eine Schwäche der Reihe und war eigentlich nur in der Survivor-Trilogie wirklich gut (da war das aber auch bitter nötig, denn außer Kämpfen hatten die Teile ja leider nicht wirklich viel zu bieten) und ist auch hier gerade so ertragbar. Eine Gegner-KI ist nicht vorhanden.
Die beiden Motorrad-Abschnitte hätte man sich eigentlich auch sparen können, passen nicht zum Rest des Spiels und sind spielerisch ohne jeglichen Sinn und Anspruch. Dafür passen sie zum dargestellten Charakter Laras in dem Spiel ganz gut, sind musikalisch schön treibend untermalt und unterstützen den Actionfilm-Charakter.
Die beiden Sidekicks Zip und wie der andere hieß hab ich schon wieder vergessen, die ständig über Funk reinplappern sind eine große Sünde und machen ständig die Atmospäre kaputt. Zudem sind sie das Gegenteil von witzig.
Es ist immer eine Wohltat, wenn ein Spiel einfach Spiel ist, ganz ohne Skilltrees, aufgesetzte RPG-Elemente und den ständigen Zwang in Menüs. Ein Relikt aus einer Zeit, in der nicht jedes Spiel 50-100h lang sein musste und mit sinnlosem DLC zugepflastert war, dafür dann aber mit einer fokussierten Erzählung punkten konnte.
9/10!! mit einer rosa Retro-Brille
Ohne die Brille einen bis anderthalb Punkte abziehen...
Ich hab direkt nach Beenden die PS3 angeworfen und Anniversary installiert...
Nach Phoenix Wright: Ace Attorney hab ich nun den zweiten Teil Ace Attorney – Justice for All abgeschlossen... Die Formel nutzt sich bei mir schon ab, leider. Hatte ich den ersten Teil noch quasi am Stück durchgespielt, konnte ich diesen Teil nur häppchenweise parallel zu anderen Titeln spielen. Die Fälle sind im Grunde nur more of the same, es wurden sogar Features, die es im ersten Teil gab (z.B. Objekte im Inventar drehen, um Hinweise zu finden, Fingerabdrücke nehmen...) wieder entfernt.
Der vierte Fall war ganz okay, dafür fand ich den dritten (im Zirkus) ganz schlimm, langweilig, nervig.
Weiss noch nicht, ob ich die Trilogie abschliesse oder es dabei bewenden lasse.
Dazu kam noch die PS2-Version von - alle Die-Hard-Classic-Lara-Fans jetzt bitte weiterscrollen - Tomb Raider Legend über den PS2-Emulator der PS5.
Der Titel war für mich Neuland - fand das sehr angenehm zu spielen.
Ein klassischer Action-Titel, noch bevor Tomb Raider zu Uncharted wurde (werden wollten), aber doch schon deutlich gestreamlined im Vergleich zu Classic Lara. Man spürt aber durchaus noch ein wenig der alten DNA. Dafür stimmt das Pacing und es ergibt sich ein imho sehr angenehmer Flow mit cineastischem Flair.
Am Anfang hatte ich noch das Gefühl, es wird zu viel geballert, aber nach einer Zeit war dieser Eindruck verflogen, die Mischung aus Actionpassagen, Rätseln und Plattforming war über die gesamte Spielzeit gut ausbalanciert. Technisch war das zur damaligen Zeit (2006 glaub) sicherlich schon nicht schäbig, wenn nicht sogar auf einem sehr hohen Niveau. Upscaled im Emulator (oder natürlich noch besser am PC) kann man sich das aber auch heute immer noch gut geben, fand ich. Manche Level sind sogar in Teilen regelrecht spektakulär, Nepal oder Ghana z.b. - auch unterstützt durch einen fantastischen Soundtrack.
Zudem gefiel mir die Darstellung von Lara als Charakter hier ausgezeichnet, sie ist hot, sie ist cool, sie hat einen wunderbaren britischen Akzent und Humor.
Eine lobende Erwähnung hat zudem die Croft Manor verdient, diese ist hier imho ganz wunderbar ausgefallen, sehr detailliert und mit zahlreichen Rätseln und viel zu entdecken gespickt.
Negativpunkte:
Das Kampfsystem ist und bleibt eine Schwäche der Reihe und war eigentlich nur in der Survivor-Trilogie wirklich gut (da war das aber auch bitter nötig, denn außer Kämpfen hatten die Teile ja leider nicht wirklich viel zu bieten) und ist auch hier gerade so ertragbar. Eine Gegner-KI ist nicht vorhanden.
Die beiden Motorrad-Abschnitte hätte man sich eigentlich auch sparen können, passen nicht zum Rest des Spiels und sind spielerisch ohne jeglichen Sinn und Anspruch. Dafür passen sie zum dargestellten Charakter Laras in dem Spiel ganz gut, sind musikalisch schön treibend untermalt und unterstützen den Actionfilm-Charakter.
Die beiden Sidekicks Zip und wie der andere hieß hab ich schon wieder vergessen, die ständig über Funk reinplappern sind eine große Sünde und machen ständig die Atmospäre kaputt. Zudem sind sie das Gegenteil von witzig.
Es ist immer eine Wohltat, wenn ein Spiel einfach Spiel ist, ganz ohne Skilltrees, aufgesetzte RPG-Elemente und den ständigen Zwang in Menüs. Ein Relikt aus einer Zeit, in der nicht jedes Spiel 50-100h lang sein musste und mit sinnlosem DLC zugepflastert war, dafür dann aber mit einer fokussierten Erzählung punkten konnte.
9/10!! mit einer rosa Retro-Brille
Ich hab direkt nach Beenden die PS3 angeworfen und Anniversary installiert...