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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Batsi

Altenpfleger
Rise of the Tomb Raider (PS4)

Immerhin funktioniert die Steuerung via Controller besser als im Vorgänger.
Dafür fehlen aber die sympathietragenden Sidekicks, die Inszenierung ist nicht ganz so ausgereift wie beim 2013er Titel und das gestreckte Finale nervt hart.

Unter dem Strich immer noch ein guter Titel, aber auch der schwächste in der aktuellen Trilogie :)
 

Machine Head

Pförtner des Altenheims
Warhammer Total War III: Elsbeth von Draken DLC (PC)

"Durchgezockt" passt vielleicht nicht so recht, handelt es sich doch nur um eine einzige von dutzenden Kampagnen... Wie auch immer: Der DLC ist sehr zu empfehlen! Gute 20h (hab keine 10 Schlachten selbst gespielt) hat mich der "große Kampagnensieg" beschäftigt. Startposition, Ausgangslage, Heldin und neue Mechaniken sind super und ihr Geld wert. Wer eher der Fernkampftyp ist, kommt hier extrem auf seine Kosten.
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Warhammer Total War III: Elsbeth von Draken DLC (PC)

"Durchgezockt" passt vielleicht nicht so recht, handelt es sich doch nur um eine einzige von dutzenden Kampagnen... Wie auch immer: Der DLC ist sehr zu empfehlen! Gute 20h (hab keine 10 Schlachten selbst gespielt) hat mich der "große Kampagnensieg" beschäftigt. Startposition, Ausgangslage, Heldin und neue Mechaniken sind super und ihr Geld wert. Wer eher der Fernkampftyp ist, kommt hier extrem auf seine Kosten.
Hast du die anderen Total War-Teile auch gespielt? Wenn ja, was kannst du empfehlen. Ich habe vor 20 Jahren den Rome-Teil gespielt, den ich sehr gut fand. Alle anderen Teile kenne ich noch nicht.
 

Machine Head

Pförtner des Altenheims
Hast du die anderen Total War-Teile auch gespielt? Wenn ja, was kannst du empfehlen. Ich habe vor 20 Jahren den Rome-Teil gespielt, den ich sehr gut fand. Alle anderen Teile kenne ich noch nicht.

Das kommt sehr auf deine Vorlieben an (Epoche, Seeschlachten, Gameplay...) und wie wichtig dir die technische Komponente ist.
Habe alle Teile gespielt.
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 C64 Forever

Altmeister
Das kommt sehr auf deine Vorlieben an (Epoche, Seeschlachten, Gameplay...) und wie wichtig dir die technische Komponente ist.
Habe alle Teile gespielt.
Habe eigentlich nicht wirklich Vorlieben. Wenn man mir die Pistole auf die Brust setzen würde, dann würde ich vermutlich sagen, dass ich eher zu einem authentischen Szenario neige und zeitlich eher zu Mittelalter. Ich bin aber gerne bereit, auch einem Warhammer oder einem Napoleon eine Chance zu geben. Welche fandest du am besten?
 

Machine Head

Pförtner des Altenheims
Ok, dann schauen wir doch mal.

Ich habe kein Ranking, aber ganz klare Favoriten und auch ganz klare Titel, die ich nicht mehr anfassen werde.
Ich gehe davon aus, dass dir das grundsätzliche Gameplay der Spiele bekannt ist, daher gehe ich explizit nur Besonderheiten ein.


Zu den Favoriten gehören für mich:

Shogun 1: Grafisch und technisch extrem veraltet, aber als erster Ableger der Serie nicht nur aus "gaminghistorischer Sicht" einen Blick wert. Ich mag das Szenario und die Atmosphäre, die aus einer fantastischen Soundkulisse gepaart mit einigen Filmchen für Ereignisse wie diplomatische Treffen, Attentate etc. untermalt werden. Nettes Detail: Es gibt für jedes Ereignis verschiedene Filmschnipsel. Manche teilen sich auch die gleichen Anfänge. Im Laufe des Videos wird dann erst ersichtlich, ob ein Attentat von Erfolg gekrönt war oder nicht. Kann man natürlich wegklicken und schnöde ablesen, aber ich mag die Ausschnitte sehr. Auch im Diplomatiebildschirm, sieht man die anwesenden Fürsten, die sich auch mal umgucken und bewegen. Cool!
Gameplaytechnisch ist ein deutliches Brettspielflair nicht von der Hand zu weisen. Ich mag das sehr. Die Karte ist sehr gut lesbar und Truppen verschiebt man Provinzweise. Schlachten werden mit verwaschenen 2D-Sprites auf 3D-Schlachtfeldern geführt, was komisch aussieht, aber sich auch heute noch ganz passabel spielen lässt. Auch hier ist die Atmosphäre durch die Soundeffekte und einen klasse Soundtrack groß.
Szenariotypisch ist die Einheitenauswahl nicht groß, aber das hat mich nie gestört.

Medieval: Der direkte Nachfolger mit deutlich mehr Gameplayelementen, leicht verbesserten Sprites bei ansonsten unveränderter Technik und einem wahnsinnigen Umfang, was Einheiten und Gebäude betrifft. Die Filmchen sind leider weggefallen, ansonsten macht das Spiel alles richtig. Das Mittelalter als Szenario ist dann außerdem noch genau das, was du magst. Soundtrack ist ebenfalls fantastisch!

Rome: 1. 3D Ableger, der übrigens auch ein Remaster bekommen hat. Wenn man keine Lust mehr auf Uraltgrafik und veraltete Bedienung der obigen Teile hat, kann man mit dem Remaster einen Eindruck der älteren Teile gewinnen, ohne einen Kulturschock zu bekommen. Das Szenario reicht dabei von der Entstehung Roms bis zum Niedergang. Rome ist zudem der erste Teil in welchem sich Armeen nicht mehr von Provinz zu Provinz bewegen, sondern konkrete Wege zurücklegen.

Rome 2: Nahezu alles des direkten Vorgängers verbessert, mit noch mehr Umfang und auch heute noch ansehnlicher Grafik einer Quadrillionen an Mods. Mir persönlich ging die Lesbarkeit der Weltkarte ab diesem Teil langsam immer mehr ab. Das Brettspielartige der Vorgänger ist mit diesem Teil übrigens auch endgültig passe.

Empire: Durch jede Menge Beschusseinheiten dieser Epoche und austragbaren Seeschlachten ist das Gameplay hier deutlich verändert. Der Umfang ist gigantisch und es gibt zahllose Mods, um sich das Spiel zurechtzubasteln.

Medieval 2: Extremer Umfang, riesige Auswahl an Mods und tolles Szenario!

Shogun 2: Für mich unter den Top 3 aller TW Teile. Balancing, Umfang, Atmosphäre und Spielbarkeit sind in meinen Augen nahezu perfekt.

Warhammer I, 2, 3: Erstmals Fantasyszenario und im Sandboxmodus sicherlich die größte, umfangreichste und längste Total War Kampagne die es bisher gab. Neben dem besonderen Szenario, dem gigantischen Einheitenumfang und neuem Gameplay (Helden ausrüsten, Magie wirken etc.) ist ein weiteres Highlight, dass sich wirklich jede Fraktion nicht nur anders spielt, sondern mittlerweile auch komplett neue Gameplayelemente hat. Man muss sich auf jede Fraktion neu einstellen, da sie eine komplett andere Herangehensweise erfordert als jede andere und damit meine ich wirklich komplett anders! (Das kann aber auch für den einen oder anderen lästig sein, wenn man eigentlich Bock auf Volk xy hat, aber gezwungen ist, nach deren Handlungsweise vorzugehen)
Nachteil: auf der Weltkarte ist extrem viel los! Es ploppen in jeder Runde gefühlte 20 Ereignisse auf und gerade im späteren Spielverlauf kann es mühsam werden, alles im Blick zu haben und die Karte noch gut zu "lesen".



Ich mag nicht so gern in Kurzform:


Troy: Die Mischung aus Historie und Sage hat mir nicht gut gefallen. Einheiten sind zudem sehr ähnlich und die Kämpfe spielen sich insgesamt sehr ähnlich. Das Handelssystem war aber ganz gut.

Pharao: Noch immer ziemlich buggy, nicht wirklich mein Szenario, viele ähnliche Einheiten, Gameplay komplett bekannt - nichts neues

Napoleon: Nichts anderes als Empire mit extra Kampagne

Three Kingdoms: Schwierig zu bewerten. Tolle Optik und ein super Diplomatiesystem stehen abermals einer Fantasy-Historienmischung gegenüber, die in einem Szenario spielt, dass mich auch nicht so sonderlich reizt. Das ist aber ein sehr persönliches Empfinden. Gameplaytechnisch wurde hier eigentlich nichts falsch gemacht.


Der Rest ist nicht sonderlich erwähnenswert.

Hoffe, das hilft. Wenn ich irgendwas ausführen soll, sag bescheid. ;)
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Ok, dann schauen wir doch mal.

Ich habe kein Ranking, aber ganz klare Favoriten und auch ganz klare Titel, die ich nicht mehr anfassen werde.
Ich gehe davon aus, dass dir das grundsätzliche Gameplay der Spiele bekannt ist, daher gehe ich explizit nur Besonderheiten ein.


Zu den Favoriten gehören für mich:

Shogun 1: Grafisch und technisch extrem veraltet, aber als erster Ableger der Serie nicht nur aus "gaminghistorischer Sicht" einen Blick wert. Ich mag das Szenario und die Atmosphäre, die aus einer fantastischen Soundkulisse gepaart mit einigen Filmchen für Ereignisse wie diplomatische Treffen, Attentate etc. untermalt werden. Nettes Detail: Es gibt für jedes Ereignis verschiedene Filmschnipsel. Manche teilen sich auch die gleichen Anfänge. Im Laufe des Videos wird dann erst ersichtlich, ob ein Attentat von Erfolg gekrönt war oder nicht. Kann man natürlich wegklicken und schnöde ablesen, aber ich mag die Ausschnitte sehr. Auch im Diplomatiebildschirm, sieht man die anwesenden Fürsten, die sich auch mal umgucken und bewegen. Cool!
Gameplaytechnisch ist ein deutliches Brettspielflair nicht von der Hand zu weisen. Ich mag das sehr. Die Karte ist sehr gut lesbar und Truppen verschiebt man Provinzweise. Schlachten werden mit verwaschenen 2D-Sprites auf 3D-Schlachtfeldern geführt, was komisch aussieht, aber sich auch heute noch ganz passabel spielen lässt. Auch hier ist die Atmosphäre durch die Soundeffekte und einen klasse Soundtrack groß.
Szenariotypisch ist die Einheitenauswahl nicht groß, aber das hat mich nie gestört.

Medieval: Der direkte Nachfolger mit deutlich mehr Gameplayelementen, leicht verbesserten Sprites bei ansonsten unveränderter Technik und einem wahnsinnigen Umfang, was Einheiten und Gebäude betrifft. Die Filmchen sind leider weggefallen, ansonsten macht das Spiel alles richtig. Das Mittelalter als Szenario ist dann außerdem noch genau das, was du magst. Soundtrack ist ebenfalls fantastisch!

Rome: 1. 3D Ableger, der übrigens auch ein Remaster bekommen hat. Wenn man keine Lust mehr auf Uraltgrafik und veraltete Bedienung der obigen Teile hat, kann man mit dem Remaster einen Eindruck der älteren Teile gewinnen, ohne einen Kulturschock zu bekommen. Das Szenario reicht dabei von der Entstehung Roms bis zum Niedergang. Rome ist zudem der erste Teil in welchem sich Armeen nicht mehr von Provinz zu Provinz bewegen, sondern konkrete Wege zurücklegen.

Rome 2: Nahezu alles des direkten Vorgängers verbessert, mit noch mehr Umfang und auch heute noch ansehnlicher Grafik einer Quadrillionen an Mods. Mir persönlich ging die Lesbarkeit der Weltkarte ab diesem Teil langsam immer mehr ab. Das Brettspielartige der Vorgänger ist mit diesem Teil übrigens auch endgültig passe.

Empire: Durch jede Menge Beschusseinheiten dieser Epoche und austragbaren Seeschlachten ist das Gameplay hier deutlich verändert. Der Umfang ist gigantisch und es gibt zahllose Mods, um sich das Spiel zurechtzubasteln.

Medieval 2: Extremer Umfang, riesige Auswahl an Mods und tolles Szenario!

Shogun 2: Für mich unter den Top 3 aller TW Teile. Balancing, Umfang, Atmosphäre und Spielbarkeit sind in meinen Augen nahezu perfekt.

Warhammer I, 2, 3: Erstmals Fantasyszenario und im Sandboxmodus sicherlich die größte, umfangreichste und längste Total War Kampagne die es bisher gab. Neben dem besonderen Szenario, dem gigantischen Einheitenumfang und neuem Gameplay (Helden ausrüsten, Magie wirken etc.) ist ein weiteres Highlight, dass sich wirklich jede Fraktion nicht nur anders spielt, sondern mittlerweile auch komplett neue Gameplayelemente hat. Man muss sich auf jede Fraktion neu einstellen, da sie eine komplett andere Herangehensweise erfordert als jede andere und damit meine ich wirklich komplett anders! (Das kann aber auch für den einen oder anderen lästig sein, wenn man eigentlich Bock auf Volk xy hat, aber gezwungen ist, nach deren Handlungsweise vorzugehen)
Nachteil: auf der Weltkarte ist extrem viel los! Es ploppen in jeder Runde gefühlte 20 Ereignisse auf und gerade im späteren Spielverlauf kann es mühsam werden, alles im Blick zu haben und die Karte noch gut zu "lesen".



Ich mag nicht so gern in Kurzform:

Troy: Die Mischung aus Historie und Sage hat mir nicht gut gefallen. Einheiten sind zudem sehr ähnlich und die Kämpfe spielen sich insgesamt sehr ähnlich. Das Handelssystem war aber ganz gut.

Pharao: Noch immer ziemlich buggy, nicht wirklich mein Szenario, viele ähnliche Einheiten, Gameplay komplett bekannt - nichts neues

Napoleon: Nichts anderes als Empire mit extra Kampagne

Three Kingdoms: Schwierig zu bewerten. Tolle Optik und ein super Diplomatiesystem stehen abermals einer Fantasy-Historienmischung gegenüber, die in einem Szenario spielt, dass mich auch nicht so sonderlich reizt. Das ist aber ein sehr persönliches Empfinden. Gameplaytechnisch wurde hier eigentlich nichts falsch gemacht.


Der Rest ist nicht sonderlich erwähnenswert.

Hoffe, das hilft. Wenn ich irgendwas ausführen soll, sag bescheid. ;)
Super! Vielen Dank für die Mühe! Ein Like ist eigentlich zu wenig!!
 

Kindra

Frührentner
Sponsor
Indiana Jones and the Great Circle (Xbox Series X, Gamepass)
Indy ist zurück und so gut wie seit der originalen Filmtrilogie nicht mehr! Auch in Bezug auf Videospiele ist das hier das beste Indiana Jones seit den Lucas Arts-Adventures. Mich hat das, vor allem anfangs, deutlich mehr gekriegt als erwartet. Ich mochte die alten Filme, würde mich aber auch nicht als Hardcore-Fan bezeichnen. Trotzdem wird der typische Indy-Charme nahezu perfekt eingefangen (was nicht nur positiv ist, dazu gleich mehr) und Troy Baker gibt durch ein bisschen Genuschel einen erschreckend guten Harrison Ford-Verschnitt ab.

Vor Release war ich sehr skeptisch wegen der Ego-Perspektive, doch die funktioniert super und passt zum Spiel. Ich habe zudem selten so smoothe Übergänge zwischen Third und First Person gesehen (das Spiel wechselt in die Third Person, sobald man klettert oder mit der Peitsche rumschwingt). Beim Klettern und der Gleichen ist Indy relativ behäbig und schwerfällig, alles geht etwas langsam vonstatten. Das ist zwar einigermaßen "realistisch", aber irgendwann nervt es dann doch zumindest ein bisschen, dass er so gemütlich ist.

Spielerisch haben wir es hier mit einer Art Stealth Game zu tun, bei dem jeder noch so kleine handelsübliche Gegenstand zur one hit wonder-Waffe werden kann, wenn man vorher nicht entdeckt wurde. Die KI ist dabei ordentlich dumm und auch auf höheren Schwierigkeitsgraden einigermaßen kurzsichtig, aber zu viel wäre hier wahrscheinlich unfair, denn - das möchte ich ausdrücklich loben - Schussgefechte sind äußerst tödlich (und soundtechnisch brachial). Alternativ werden die Fäuste geschwungen, und da hat man denke ich auch ein robustes Kampfsystem für gebastelt, allerdings hatte ich häufig den Eindruck, dass blind draufprügeln schon irgendwann zum Erfolg führt (außer gegen dickere Gegner).

Wie es sich für Indy gehört, ist man natürlich auch in vielen alten Tempeln und der Gleichen unterwegs, wo es eher ruhig zugeht und man Rätsel löst und Fallen umgeht. Cool sind da ein paar optionale "Dungeons", die teilweise noch etwas Hintergrundstory hinzufügen. Die Rätsel sind dabei allesamt relativ seicht und werden gerne von Verbündeten, die leider dabei sein können und fast ausschließlich nerven (im Grunde ist das typisch Indiana Jones), vorweggenommen. Wie oft mir Gina schon nach einer Minute einen Teil der Lösung verraten hat, ist echt blöde.

Es gibt linearere "Action-Level" und Sandbox-Level. Letztere sind zwar ganz nett, weil man viel Freiheit hat und es viel zu tun gibt (auch viel sich ständig wiederholender, unnötiger Open World-Quatsch), aber mit der Zeit haben die mich angeödet. Vor allem in der letzten Sandbox hatte ich eigentlich kein Interesse mehr an irgendwelche Nebenaufgaben. Katastrophal an dem Spiel ist übrigens das UI: Nicht, dass das nicht gut oder nicht funktionabel wäre, ganz im Gegenteil: Es ist viel zu viel und zu wenig einstellbar. Jedes Ziel wird auf's Genaueste angezeigt, was nicht ausgeschaltet werden kann. So verkommt die Sandbox schnell zu einer Art MMO-Hölle, wo man nur noch die Markierungen abgrast, man braucht wirklich keine Information aufzunehmen ... das ist definitiv eines der größten Schwächen des Spiels. Auch das Levelsystem ist jetzt nicht so der Bringer. Man kann ein paar Moves freischalten, die ich glaub ich nie genutzt habe.. Die normalen Schleichkills sind eh stark genug.

Die Story ist ganz cool und braucht sich nicht vor den Filmen verstecken, schon gar nicht vor den neueren Filmen. Besonders die Performance von Voss ist hervorragend und Nazis verprügeln macht sowieso immer Spaß. Eine weitere Krankheit, die das Spiel - erstaunlicherweise - aus den Filmen übernommen hat, ist die Tatsache, dass Indy zum Ende hin sehr passiv wird und zum Ausgang des Plots eigentlich gar nicht so viel beiträgt. Das ist wirklich eine (negative) Leistung, sowas in einem Videospiel hinzukriegen. Im Großen und Ganzen bin ich aber trotzdem sehr zufrieden mit diesem Indy-Spiel. Der Charme ist da, die Musik ist grandios, technisch ist es gut genug (Spielfiguren sind etwas hölzern animiert) und es ist Gott sei Dank nicht allzu lang.

7/10
 

cM0

Moderator
Team
Ich habe eben The Legend of Heroes: Trails into Reverie durchgespielt. Wobei, den Endboss hatte ich schon vor einigen Tagen erledigt, aber danach geht es noch weiter, wenn man das richtige Ende sehen will. Insgesamt hat es mir gut gefallen (wie erwartet), aber ich merke, dass ich bei der Reihe nun eine Pause einlegen sollte, so gut sie auch ist. Ich habe ja erst vor kurzem CS4 abgeschlossen und Reverie direkt hinterhergeschoben, also Zeit für Abwechslung.
Was ich am Spiel nicht so mag, ist der namensgebende Reverie Korridor. Der zieht sich vor allem nach dem "Ende" echt in die Länge und ist teils mit nervigen Fallen versehen, die Statuseffekte auslösen. Außerdem macht man dort immer das Gleiche. Ansonsten, was die Charaktere, die Story und das (leicht verbesserte) Kampfsystem angeht, war es wieder ein wirklich gelungenes Spiel.
 

Levi

Pförtner des Altenheims
Sponsor
Neva

Kurz und knapp
Gris, aber diesmal mit Gameplay.
Ziemlich starker Schwierigkeitsgradkurve. So fühlt sich das erste Kapitel an, wie "my first video game" und das Finale hat schon leichte Dark Souls Einschläge. (durch fair gesetzte Checkpoints, aber nun auch bei weitem nicht so fordernd... Aber nun auch kein Selbstläufer)

Ich werde das Spiel nicht mehr anrühren.
Hat mir zwar spielerisch Spaß gemacht aber die versteckten Dinge zu sammeln reißt nun wirklich nicht. (außer es ändert was am Finale... Aber ich ahne, dass es nur um Achievements geht.)

Und noch ein Story-Spoiler:
ich verstehe die Metapher... Kreislauf und so... Aber fuck you. Den Hund killt man nicht, vor allem nicht nach dem gesamten Spiel. 0/10 Punkte.

Tl:dr
Schöner atmosphärischer relativ kurzer Platformer der anders als der geistige Vorgänger diesmal auch Gameplay mit bringt.
 
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