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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Eirulan

Frührentner
Ich hab nun Return to Monkey Island nachgeholt und es ist mMn ein okayes P&C Adventure, aber letzlich kein würdiges Monkey Island.
Wie wahrscheinlich viele hier bin ich Fan der ersten Stunde und habe die ersten beiden Teile damals noch aufm Amiga gespielt, und danach in den div. Special Editions unzählige Male wieder, sowie auch alle Nachfolger und Ableger.

Was mir gut gefallen hat, waren die Rätsel und deren Herleitungen (oftmals schön knackig, aber doch immer logisch lösbar), das Bedienkonzept, die Idee mit den Quizkarten und die Grafik.

Davon ab wirkt das Spiel aber auf mich oftmals, als ob da ein Fan-Team am Werk war, nicht die originalen Entwickler. Und das liegt nicht nur am äußerst unbefriedigenden Ende (R. Gilbert hat es sich nicht nehmen lassen, einem wieder einmal so ein Meta-Ende hinzukotzen). Es fehlt imho in weiten Teilen am Wichtigsten, nämlich Humor. Das Meiste passiert einfach und die Story plätschert so vor sich hin, ohne jemals wirklich nochmals die Saiten anklingen zu lassen, wie das frühere Teile geschafft haben, zumindest bei mir.

So bleiben die Teile 1, 2 und, ja, auch 3! meine Favoriten.

Mit viel gutem Willen 6/10 bei mir.
 

Eirulan

Frührentner
Vielleicht ist der Humor auch gleich geblieben und wir haben uns verändert?

Ja, so ähnlich hab ich auch kurz gedacht, ich denke, es haben sich wohl beide "Seiten" über die >30 Jahre verändert.
Man bekommt ja nach dem Durchspielen einen Brief der Entwickler, in denen sie drauf eingehen, dass die Spiele immer auch ein Spiegel der jeweiligen Zeit und ihrer selbst zu dieser Zeit waren und sind.
Das erklärt trotzdem den in meinen Augen absolut belanglose Plot nicht...
:)
 

Khorny

Moderator
Team
RayStorm

Liebe auf den zweiten Blick? Wohl eher nicht, denn perfekt ist diese Ballerei keinesfalls. Eigentlich liefert dieses Shoot'em Up eine ziemlich coole Idee, wo man einerseits klassisch auf anfliegende Gegner schießt, während sich Feinde im Hintergrund frühzeitig markieren, und so bereits zerstören lassen - dies reduziert die Gefahren / Ableben dann mitunter erheblich. Damit man überhaupt soweit kommt, muss man jedoch erstmal den Überblick behalten.

Da hier die Action auf beiden Ebenen stattfindet, fordert der Spaß natürlich besonders gute Multitasking-Fähigkeiten, auf dem kleinen Handheld-Display fand ich dies alles andere als einfach. Insbesondere weil Explosionen auch gerne mal Projektile überdecken, wird in der Praxis schnell mal ein Angriff übersehen. Persönlich mag ich die 32-Bit-Optik des Spiels mit ihren schönen Polygonen übrigens sehr. Spielerisch ist es ein typisches Spiel seiner Zeit, wo mit versuchter Dreidimensionalität noch stark experimentiert wurde, doch die Schwächen liegen auf der Hand.
 

Khorny

Moderator
Team
Mouthwashing

Horror-Geheimtipp? Auf verschiedenen Ebenen, ja. Mouthwashing ist für mich jedoch alles, nur kein 10/10-Material. Das liegt z.B. daran, dass es spielerisch kaum Freiheiten gibt. Laufe von A nach B, benutze Item, usw. usf. Was übrigens okay ist, denn ich hatte auch mit "Incident at Grove Lake" meinen kurzfristigen Spaß. Der Spielspaß ist mir im Verlauf dieses narrativen Horror-Spiels hingegen etwas abhanden gekommen, was aber vermutlich daran liegt, dass Mouthwashing nicht dafür geschaffen wurde, Spaß dabei zu empfinden, seinen "Freunden" möglichst grausame Dinge anzutun. Insofern wurde das gesteckte Ziel vermutlich mehr als erfüllt. Damit ist es wahrscheinlich sogar ein hervorragender Horror-Ableger, doch verfehlte so komplett meine hoch gesteckten Erwartungen. An gleicher Stelle hätte ich doch besser Sorry We're Closed gekauft.

Der an die 32-Bit Ära angelehnte Stil ist hingegen wie viele (visuelle) Ideen gelungen. Gegen psychologischen Horror und Protagonisten mit Dachschaden habe ich grundsätzlich wenig einzuwenden, zumal sich im letzten Drittel wirklich viel Wahnsinn in kranken Szenen manifestiert. Schade nur, dass es mich aufgrund der Prämisse völlig verloren hat. Vielleicht schaue ich es mir irgendwann im kommenden Jahr nochmal an. Manchmal funktionieren solche Spiele erst mit dem zweiten Durchlauf. Handwerklich haben die Entwickler den Plot sehr gut verpackt, und wer auf richtig kranken Shit steht, dürfte hier auf seine Kosten kommen. 2-3 Stunden Spielzeit sind nicht die Welt.
 

Daniel04

Frührentner
Cyberpunk 2077

Was lange währt, wird endlich gut?!

Im Oktober 2021 als "Day 1 Edition" gekauft, dann aber nicht spielen wollen bis das Next-Gen-Update kommen sollte. Als das kam, habe ich mal reingeschaut, aber irgendwie immer wieder andere Spiele vorgeschoben. Dann kam irgendwann die "fertige" Version 2.0 bzw. 2.1 und ich habe mich endlich reingefuchst.

Heute dann nach lt. Statistik im Spiel rund 52h Spielzeit das Ende der Hauptstory erreicht. Ausgerechnet als ich den "Point of no Return" erreichte, war ich fast enttäuscht, dass es soweit ist, da ich sowohl in der Hauptgeschichte als auch in den Nebenmissionen noch etliche Stunden hätte verbringen können, da die Welt mich endlich gepackt hatte.

Der Start des Spiels war holprig, mittlerweile ist es aber wirklich ein bockstarkes Ding, das sauber läuft, Abwechslung bietet und voller Liebe für Details steckt.

Wäre mein "Pile of Shame" nicht immer so voll, würde ich da glatt noch mal eine Runde einlegen und mich von Beginn an von der Welt leiten lassen, aber so wird ggf. mal der DLC gekauft, aber das Hauptspiel abgeschlossen gelassen auf die Art, wie ich es jetzt beendet habe.

Würde das Spiel jedermann empfehlen, der auf diese Settings steht. Zu Beginn wird man sowohl von Story als auch von den Möglichkeiten, die das Spiel bietet, etwas erschlagen und man muss am Ball bleiben, aber ist man einmal drin, lässt man wirklich nur noch ungern los.

9,5/10
 

Stryx

Altenpfleger
Mario & Luigi Brothership

Eigentlich hätte dieses Spiel ganz toll werden können. Die Transformation der Serie vom Handheld auf eine Stationäre Konsole ist gelungen. Die Welten sehen gut aus und auch der neue Artstyle kann sich sehen lassen. Die Gesichter sind sehr ausdrucksstark animiert, um den humorigen Unterton des Spies zu unterstützen. Generell hat der Entwickler sehr viel Wert auf die Animationen gesetzt. Diese sehen immer gut aus und dürften objektiv das Beste am Spiel sein. Auch die Story wurde üppig bestückt. Es gibt viele verschiedene Charaktere mit vielen Dialogen, die die Geschichte auszuschmücken und auch Nebenmissonen gibt es wie Sand am Meer, um für Abwechslung zu sorgen. So sah ich das Ende auch erst nach 45 Stunden.

Leider begeht Brothership einen riesigen Fehler. Das Pacing ist unterirdisch. Alles, wirklich alles, dauert zu lange. Wohin die Reise geht, zeigt sich bereits am Anfang in den Kämpfen. Es vergingen vier Stunden, bis ich neben der Sprungattacke endlich die Hämmer bekam und etwas Abwechslung in die Angriffe kamen. Leider dauert das Ausführen dieser Grundattacken zu lange. Zuerst müssen sie aufgeladen werden, nur um dann sehr Animationsintensiv ausgeführt zu werden. Dabei gehen jedes Mal mehrere Sekunden flöten, wodurch selbst einfache Kämpfe am Anfang schon viel länger dauern, als sie sollten. Die Brüderattacken kamen dann nach über acht Stunden Spielzeit. Deren Ausführung benötigt zum Teil auch viel zu viel Zeit. Jene Brüderattacke, welche für Mario lange Zeit die stärkste sein sollte, habe ich meisten gemieden. Die gesamt Ausführung dauert über eine halbe Minute. Deswegen habe ich die nächstbeste Attacke bevorzugt. Zack-Zack-Zack, da war sie auch schon ausgeführt. So muss das sein. Ironischerweise stammt diese Attacke noch aus einem Vorgänger.

Die Story ist auch eine Krücke. Die Dialoge sind zu lang. Sie fallen von der Hundertstel in die Tausendstel, damit auch kleine Säuglinge sie verstehen. Der Spielfluss leidet entsprechend. Die Entwickler scheinen sich diesem Umstand durchaus bewusst gewesen zu sein. Mit einem Knopfdruck kann die Geschwindigkeit in dieser Zeit beschleunigt werden. Leider bleibt alles viel zu langsam. Apropos langsam, bis ich den Bösewicht erstmal zu Gesicht kam, war die Spielzeit bereits zweistellig.

Die Level konnten mich auch nicht überzeugen. Diese sind gar nicht so groß, trotzdem macht das Erkunden kaum Spaß. Jump n Run Einlagen und kleine Rätsel, wie in den Vorgängern, fehlen weitestgehend. Größtenteils laufen Mario & Luigi von A nach B und führen ein paar Sprünge aus. Leider müssen die Level wieder und wieder besucht werden. Die Monotonie ist extrem und da die Nebenmissionen auch so funktionieren, können sie nicht für Abwechslung sorgen. Deswegen habe ich viele gemieden. Noch mehr Zeit musste ich nicht verschwenden.

Schnellreisefunktionen in der Oberwelt, welche viel zu spät kommen, gelegentliche Framerateprobleme und Inputlags, sowie ein schwacher Soundtrack sollen eine Randnotiz dieses Kommentars bleiben. Er ist eh schon viel zu lang, daher möchte ich ihn mit folgendem Satz beenden.

Dieses Spiel hätte nicht mehr als 20 Stunden dauern dürfen.
 

Exaclaw

Jungspund
Cyberpunk 2077

Was lange währt, wird endlich gut?!

Im Oktober 2021 als "Day 1 Edition" gekauft, dann aber nicht spielen wollen bis das Next-Gen-Update kommen sollte. Als das kam, habe ich mal reingeschaut, aber irgendwie immer wieder andere Spiele vorgeschoben. Dann kam irgendwann die "fertige" Version 2.0 bzw. 2.1 und ich habe mich endlich reingefuchst.

Dito, auch mir liegt es noch rum. Hatte die Day1 damals von Gamestop in der 9,99€ Aktion geholt, paar Stunden reingeschnuppert und dann zur Seite gelegt um auf den NextGen Patch zu warten. Tja und da liegt es immer noch. Beim nächsten Urlaub, hoffe ich, leg ich dann los.

Zum Thema:
Heute God of War Ragnarök beendet. Also die Hauptstory, keine Ahnung ob ich noch die 1000 Sammelsachen nachhole, ich hasse sowas eigentlich.
Aber das Spiel: Ein Traum. Wenn es Beispiele gibt warum Videospiele Kunst sind gehört dieses Spiel definitiv dazu. Story was Konfus für "nicht Nordländer", super Musik, top Grafik. Was mich etwas gestört hat war das "gestrecke" des Spiels. Man hätte sicherlich locker 5-10 Stunden weniger reinpacken können.
 

Khorny

Moderator
Team
Ship Graveyard Simulator 2

Nachdem alle Schiffe der Standard-Fassung nun abgeschlossen sind, würde ich den Titel mal als durchgespielt verbuchen. Die Idee, Schiffswracks systematisch auseinander zu nehmen, finde ich hierbei auch eine ziemlich nette Idee. Man hämmert, fräßt und lötet ganze Bestandteile auseinander, verpackt es in Kisten und lädt diese auf den LKW. Schiffe lassen sich dabei nicht nur zerlegen, sondern liefern noch jede Menge Aufträge, wo dann bestimmte Rohstoffe oder Gegenstände in der geforderten Stückzahl abgeliefert werden müssen. Ehe man also die große Dynamitstange platziert, sollte man sich schwere Gerätschaft oftmals besser zweimal überlegen, denn langsamer ist meist besser, will man nicht nur ein Schiff auf reine Rohstoff-Jagd zerlegen, sondern auch besagte Missionen erledigen.

Mit dem verdienten Geld kauft man dann neue Schiffswracks, oder verbessert stetig die Werkzeuge, wodurch sich schneller kloppen, sägen oder löten lässt - Kreislaufwirtschaft im wahrsten Sinne. Leider wurde mein Spieltrieb zeitweise immer wieder von übelsten Bugs geplagt. Mal ließen sich Teile des Schiffs nicht entfernen, und ein andermal fehlten ganze Rohstoffe. Immerhin wurden viele Probleme gefixt, aber je nach Build kann es hier immer mal Probleme geben. Da sich der Simulator außerdem super zum Podcasts hören eignet, und sonst eigentlich ganz schick daherkommt, hatte ich hier alles in allem aber absolut meinen Spaß.
 
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