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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Khorny

Moderator
Team
Ship Graveyard Simulator (Xbox Series X)

Süchtigmachend: Miete ein Schiff von klein bis gigantisch, zerlege es, verkaufe die Ressourcen, kaufe besseres Werkzeug, stell Arbeiter ein, stelle im Ofen andere Materialien her um Aufträge zu erfüllen, verteile Skillpunkte um noch besser zu werden. Hab für die 1000 Gamescorepunkte ca. 44 Stunden gezockt und jede davon genossen. Bugs hatte ich keine und die Grafik ist typisch für das Genre = reißt keine Bäume aus. Kurz: Ideales Spiel um zu entspannen. :)
Nebenher Podcasts hören geht auch sehr gut. ✌️
 
G

Gelöschtes Mitglied 8777

Guest
Call of Duty: Modern Warfare (2019) ((Platin))

Was soll man groß sagen, ein Shooter eben, doch macht er zum größten Teil Spaß. Auch wenn viele Story Entscheidungen seitens Sledgehammer Games doch etwas kontrovers waren, jedenfalls für meinen Geschmack. Wo das Original noch ikonisch war, habe ich irgendwie das Gefühl, dass die neue Modern Warfare Reihe seinen Fokus auf Storylangeweile setzt, keine Mission wird mir lange in Erinnerung bleiben. Muss wirklich gestehen, dass ich ein klein bisschen enttäuscht bin, Capt. Price ist nicht mehr so cool, wie er noch im Original war, was schade ist, da ich ihn früher wirklich mochte. Der Rest blendet mehr, mit moralisch fragwürdigen Missionen. Naja vllt ist Modern Warfare 2 etwas besser, obwohl ich nochmals gestehen muss, dass mir die neue Charaktereinführung doch Spaß gemacht hat.
 

TomMV

Kaffeefahrtpendler
Outriders, nach gut 26 Stunden bin ich mit allen Haupt- und Nebenmissionen sowie DLC durch.
Das Spiel hat mir viel Spaß im Coop gemacht, aber das Endgame sieht für mich recht mau aus, was aber, glaube ich, auch schon zum Release bemängelt wurde.
Nichtsdestotrotz ist es ein guter Looter-Shooter,
aber mit einem nicht wirklich guten Endgame, was zum längeren Spielen anregt.
 

Daniel04

Frührentner
Still Wakes the Deep

In diesem First-Person Horror-Adventure schlüpft der Spieler in die Rolle des Caz, der im Jahr 1975 auf einer Bohrinsel als Elektriker arbeitet. Dies nicht ganz freiwillig, da er den Job annimmt, um vor Problemen mit der schottischen Polizei zu fliehen, die wegen eines gewaltsamen Zusammenstoßes hinter ihm her ist. Seiner Frau Suze gefällt dieser Zug ihres Mannes gar nicht und in einem Brief, den man im Spiel zu lesen bekommt, droht sie mit der Scheidung. Sein Chef, eh ein Hitzkopf und Unsympath vor dem Herrn, bekommt Wind von diesem Vorfall und möchte Caz feuern. Es kommt jedoch nicht dazu, dass Caz die Bohrinsel verlassen kann, denn ein Bohrversuch des eh schon maroden Geräts schlägt fehl, bringt die ganze Bohrinsel ins Wanken und mehrere Leute verlieren bei einem Sturz von dieser ihr Leben - außer Caz, der mit einer Unterkühlung gerade noch so gerettet werden kann. Doch das ist nur der Anfang des Horrors, denn der Bohrversuch hat scheinbar irgendwas freigesetzt, das zur Gefahr für die ganze Bohrinsel und ihre Besatzung wird, da es sie infiziert und in Monster verwandelt.

Das Spiel könnte auch als so genannter "Walking-Simulator" bezeichnet werden, da es kein Kampfsystem hat. Man läuft im Grunde über die Bohrinsel und folgt der Story - das Gameplay besteht dabei aus laufen, klettern, springen und hier und da Quicktime-Events und kleinere Rätseleinlagen, die aber allesamt sehr simpel sind. Begegnungen mit den Monstern auf der Insel löst man via Stealth und Ablenken der Monster durch das Werfen von Gegenständen und somit Erzeugen von Lärm. Man kann sie nicht angreifen und jede Begegnung ist, wenn man nicht schnell genug das Weite sucht, tödlich.

Über die Geschichte hinweg wachsen einem gewisse Leute wie der Hauptdarsteller Caz ans Herz und man empfindet Verachtung für seinen Boss Rennick. Besonders stark zeichnet sie die dichte Atmosphäre des Spiels aus. Die Unreal Engine setzt das beklemmende Gefühl einer engen Bohrinsel inmitten der stürmischen See nahezu perfekt in Szene und das Spiel läuft im Performancemodus super flüssig und mir fiel dabei auch kein großer Unterschied zum Qualitätsmodus auf, der in 30 fps läuft und daher etwas ruckelig wirkt.

Die Geschichte fand bei mir nach rund 6,5 Stunden Spielzeit das Ende - was aber bei so einem Titel auch völlig ausreicht. Es möchte ja gar kein überlanger Blockbuster sein, sondern ein knackiger Horrortrip. Und das ist Still wakes the Deep auf jeden Fall geworden. Mal wieder eine dieser Perlen, die ich ohne den Game Pass wohl nicht gespielt hätte, wo es mit Release reingekommen ist. Ein kleiner Überraschungshit, würde ich sagen, der natürlich hier und da mit einem großen Studio im Hintergrund hätte vielleicht noch bombastischer werden können, aber gerade die Bodenständigkeit ohne der Action der Action wegen, macht es sicherlich als Indie-Titel wertvoller.

Sehr positiv anzumerken finde ich, dass es trotz des First-Person Horror-Stils so gut wie keine Try & Error Passagen gibt und man auch an keiner Stelle frustriert aufgibt, weil es zu schwer ist oder man überhaupt nicht mehr weiß, was zu tun ist. Es ergibt sich alles logisch und ist im Grunde auch in einem Zug lösbar, auch wenn man sicherlich hier und da das Zeitliche segnen wird.

7,5/10
 

Joe

Rentenbezieher
The Last of Us Part II

Weiß nicht, was ich von dem Spiel halten soll. Ich hab es durch gespielt, schlecht war es also nicht. Aber so richtig überzeugt hat es mich auch nicht. Ein solcher Racheplot passt nicht in die Welt von TLOU, finde ich. Dass eine Person laufend Informationen bekommt wo sich eine andere Person in einem anderen Bundesstaat aufhält, in einer Welt in der Ressourcen knapp sind, fand ich sehr unglaubwürdig. Harte Winter sind keine Probleme, um ganze Staaten zu durchqueren in wenigen Wochen. Ein schlaksiges Mädchen löscht problemlos hunderte bewaffnete Gegner aus, struggeled dann aber im 1v1 gegen eine gleich große andere Person.

Das Spiel hat ein paar Schwächen in der Narrative. Erstmal fällt es sehr schwer, den Überblick zu behalten. Durch die Länge des Spiels (hab 21 Stunden gebraucht) vergisst man schnell einige Dinge und Dialoge. Es gibt im Spiel keine Möglichkeit, Dialoge nachzulesen oder eine Art Journal zu lesen, was man alles gemacht hat. Zwar kann man im Hauptmenü Zwischensequenzen nochmal angucken, aber die vielen kleinen Gespräche während des spielens sind nicht nachlesbar und so verfliegt vieles wieder.

Auch das hin und her springen zwischen Ellie und Abby ist stellenweise anstrengend, dann geht es mal da in die Vergangenheit um 30 Sekunden im Schneckentempo zu laufen während geredet wird, dann ist wieder Gegenwart, dann ist man Abby, dann geht es auch da in die Vergangenheit, dann kommt eine Passage wo man minutenlang durch einen Park läuft ohne dass was passiert oder geredet wird... puh, das war wirklich anstrengend für mich, da den Überblick zu behalten als ADHD Patient. Das Spiel verliert sich oft in belanglosen Fillermomenten, die man auch hätte weg lassen können.

Dennoch hat es mir gefallen. Werde es nochmal durchspielen und dieses mal nicht auf drei Monate verteilt strecken, falls ich es schaffe mich voll drauf zu fokussieren. Es kommt aber nicht an den Vorgänger ran. Dazu ist die Geschichte auch generell zu dünn und insgesamt betrachtet erzählt es auch irgendwie nichts wirklich, Dinge geschehen halt und am Ende hat sich keiner der Charaktere sonderlich weiter entwickelt.

7/10 Punkte.
 

Ahti

Frührentner
Nichts für ungut, aber eine Geschichte dafür zu kritisieren, dass man nicht hinterherkommt, und zu dem Schluss zu kommen, die Figuren hätten sich "nicht sonderlich weiterentwickelt", obwohl einem bewusst ist, dass man 'schnell Dinge und Dialoge vergisst', entbehrt nicht einer gewissen Ironie.;) Und "Dinge geschehen halt", wenn man nicht mitbekommen hat, warum.

Ist nicht böse gemeint, aber wenn ich mir deine Kritik durchlese, kann ich nur schlussfolgern, dass du einfach komplett verpennt hast, worum es in dem Spiel geht. Und das ist schade, denn das Spiel erzählt eine herausragende Geschichte, mit ungewohnt anspruchsvollen Mitteln. Das ist alles andere als "dünn", gerade im Vergleich zum ersten Teil nicht.:)
 

scorpionmj

Stütze der Senioren-WG
In welchem Spiel kann man denn ALLES nachlesen, was man gesprochen oder getan? Ich kenn kein Spiel, welches ein komplettes Spielejournal anlegt. 🤔 Bei Büchern zurückblättern oder bei nem Film zurückspulen, ok. Aber bei nem Spiel? 🤔
 

Savoreth

Altenpfleger
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@Joe hat doch geschrieben, dass er ADHD hat. Die damit verbundenen Konzentrationsprobleme kann ich durchaus nachvollziehen. Und es gibt durchaus Spiele, die ein solches Gesprächsjournal anbieten. Sicher kein Must-have aber ein nettes QOL-Feature. Ich stolpere da bisweilen auch drüber und würde so eine Funktion dann sehr zu schätzen wissen.

Davon abgesehen kann man eine Meinung oder Rezension auch einfach mal so stehen lassen ohne sie auszudiskutieren. Eine eigene ggf. andere Ansicht wird dadurch nicht abgewertet. Ansonsten überlegt man sich künftig ggf. lieber zweimal, ob man die Zeit in ein solches Posting investiert oder stattdessen einfach lieber was anderes tut.
 
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