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Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
Habe mich heute dann doch nochmal aufgerafft und den ganzen Vormittag bis grade eben entspannt den Rest der Story von SOMA durchgespielt. Mit "entschärften" Monstern im sicheren Modus. An der Stelle nochmals danke an @delphinchen für den Tipp/Impuls. 👍

Habe insgesamt cirka ~10h für diesen Playthrough gebraucht, obwohl ich ja schon davor bis cirka zur Hälfte gespielt hatte und wusste, was bis dahin zu machen war. Hab mir einfach die Zeit genommen nochmal die ganze Story (~4h gestern, ~6h heute) aufzusaugen und ich bin sehr beeindruckt.

Zur Story kann oder möchte ich nicht soviel sagen, da es wirklich kaum geht ohne irgendetwas zu spoilern. Was ich sagen kann ist, dass man sich für das Spiel wirklich Zeit nehmen und alles erkunden sollte, um soviel wie möglich Hintergrundinformationen zur erzählten Geschichte zu bekommen.

Und ich muss sagen, dass die Geschichte dieses Spiels absolut episch und vor allem gen Schluss auch sehr berührend ist. *ein paar Tränchen wegwisch*

Das einzige was mir am Spiel nicht so gefallen hat waren die Monster. Kann nur jedem empfehlen das Spiel im sicheren Modus zu spielen, mit dem die Monster nicht tödlich sind. Ansonsten kann es an manchen Stellen sehr frustrierend sein, bestimmte Passagen immer wieder aufs Neue spielen zu müssen. Das reißt einen dann auch stark aus der Immersion und aus der Geschichte raus und ist damit in meinen Augen eher kontraproduktiv oder sinnfrei. Und für die Achievement & Trophy Hunter unter uns macht es auch keinen Abbruch, denn es gibt keine extra Erfolge fürs Durchspielen im normalen Modus (mit tödlichen Monstern).

Leider fliegt das Spiel heute Abend aus dem Gamepass, aber SOMA ist von der Story her so dermaßen genial, dass es sich auch durchaus lohnt, es mal in nem Sale mitgehen zu lassen.

Genre- und gameplaytechnisch ordne ich das Spiel unter "Horror/SciFi-Adventure" ein. Habe zwar auch schon manche sagen hören es wäre mehr eine Art Walking Simulator, aber das stimmt definitiv nicht, finde ich - dafür ist man dann doch ganz schön aktiv am Aufgaben und vereinzelt kleinere Puzzles lösen. Ich finde es hat auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Dead Space - nur ohne das Geballer, ohne Aliens zum Zerstückeln und mit etwas anderem Setting. Aber die bedrückende und spannende Stimmung & Atmosphäre ist oft ähnlich, finde ich. Habe stellenweise auch an den Film Cargo (Da draußen bist du allein) denken müssen.

TL;DR - Geniales Spiel! Bin froh darüber dass ich es jetzt doch noch komplett durchgespielt habe. Klare Empfehlung! 👍
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

delphinchen

Pförtner des Altenheims
Da bin ich aber auch froh, und : sehr gerne.
Ich bin halt absoluter Fan von SOMA und dachte du hättest dich sonst einer Erfahrung beraubt.
Es ist für mich der Inbegriff von "Kunst als Spiel" oder wie auch immer man es nennen mag. Jedenfalls der beste Beweis wie wertvoll und tiefgründig Storys in spielen sein können.
Jeder Dreck wird heutzutage remastered aber von keinem anderen Spiel würde ich mir so sehr ein schönes Remaster für die Ps5 wünschen - mit physischer Version zum ins Regal stellen um es zu honorieren !
 

scorpionmj

Stütze der Senioren-WG
Zusammen mit @Erzgebirgskind Man of Medan durchgespielt. Im Koop macht es nochmal ne Schüppe mehr Spass. Danach haben wir direkt mit Little Hope begonnen. Lustig fand ich schon mal, dass der Kurator darauf eingegangen ist, dass einer (ich) das Spiel schon mal gespielt hat und ein Neuling (Erzgebirgskind) dabei ist. Ich mag den Teil und freu mich darauf diesen und die anderen Beiden mit Erzgebirgskind zu meistern. 😊
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Alan Wake 2 (PS5)

Remedy ist eines meiner Lieblingsstudios, einfach, weil sie so gute Geschichten erzählen können. Sei es Max Payne, das erste Alan Wake, Control...ich mag diese Art des Storytellings, dazu passte für mich persönlich auch immer der spielerische Aspekt. Alan Wake 2 war also schon lange ganz oben auf meiner Liste, hab mir trotzdem ein bisschen Zeit gelassen, um es dann wirklich anzupacken. Die Erwartungen waren nach den guten Reviews riesig und enttäuscht wurde ich auch nicht.

Der Ersteindruck war grandios. Die Einführung, die Grafik, diese absolut geile Atmosphäre, dass Erkunden des Waldes ohne großen Druck...das alles hat mich sofort gepackt. Auch mit Saga Anderson und ihrem tollen Feature des Gedankenraums wurde ich sehr schnell warm. Die Rückkehr nach Bright Falls war super, die Rätsel, das Detektiv spielen, die Psycho-Thriller Einflüsse, alles an diesem Spiel hat für mich ein so hohes Niveau. Dann kam der Punkt, in dem man das erste Mal den Namensgeber steuert, Alan Wake persönlich....und ich fands "nur" gut.

Mir hat Alans "Welt" im Dunkel zu Beginn nicht wirklich gefallen. Weg vom schönen Bright Falls mit Twin Peaks Touch hin zu dunklen U-Bahn Schächten. Klar, es ergibt (vor allem später) Sinn, aber es war ein kleiner Downer. Alans Fähigkeit, neue Szenen zu schreiben und damit alte zu ersetzen ist ein feiner Kniff und funktioniert Klasse, trotzdem hab ich mich mit Saga wohler gefühlt. Später kommen auch sehr gute Level wie das Oceanview Hotel, trotzdem würde ich Bright Falls New York immer vorziehen.

Schön ist, dass das Hauptaugenmerk diesmal noch mehr auf der Geschichte und den Personen liegt und das weniger gekämpft wird als im Vorgänger. Ich fand es zwar damals auch nicht schlimm, aber im zweiten Teil ist das schon sehr gut ausgewogen. Remedy-typisch ist die Story natürlich verworren und verläuft alles andere als stromlinienförmig. Aber ich erwähnte ja schon, dass ich gerade das mag.

Nach ca. 35 Stunden liefen dann die Credits, auch die Platintrophäe ploppte auf. Was bleibt? Ein sehr, sehr gutes Survival-Horror-Psycho-Thriller-Adventure, dass in nahezu allen Punkten überzeugen kann, vor allem in Story und Atmosphäre.

9.5/10
 

Terson Zworg

Jungspund
Habe mich heute dann doch nochmal aufgerafft und den ganzen Vormittag bis grade eben entspannt den Rest der Story von SOMA durchgespielt. Mit "entschärften" Monstern im sicheren Modus. An der Stelle nochmals danke an @delphinchen für den Tipp/Impuls. 👍

Habe insgesamt cirka ~10h für diesen Playthrough gebraucht, obwohl ich ja schon davor bis cirka zur Hälfte gespielt hatte und wusste, was bis dahin zu machen war. Hab mir einfach die Zeit genommen nochmal die ganze Story (~4h gestern, ~6h heute) aufzusaugen und ich bin sehr beeindruckt.

Zur Story kann oder möchte ich nicht soviel sagen, da es wirklich kaum geht ohne irgendetwas zu spoilern. Was ich sagen kann ist, dass man sich für das Spiel wirklich Zeit nehmen und alles erkunden sollte, um soviel wie möglich Hintergrundinformationen zur erzählten Geschichte zu bekommen.

Und ich muss sagen, dass die Geschichte dieses Spiels absolut episch und vor allem gen Schluss auch sehr berührend ist. *ein paar Tränchen wegwisch*

Das einzige was mir am Spiel nicht so gefallen hat waren die Monster. Kann nur jedem empfehlen das Spiel im sicheren Modus zu spielen, mit dem die Monster nicht tödlich sind. Ansonsten kann es an manchen Stellen sehr frustrierend sein, bestimmte Passagen immer wieder aufs Neue spielen zu müssen. Das reißt einen dann auch stark aus der Immersion und aus der Geschichte raus und ist damit in meinen Augen eher kontraproduktiv oder sinnfrei. Und für die Achievement & Trophy Hunter unter uns macht es auch keinen Abbruch, denn es gibt keine extra Erfolge fürs Durchspielen im normalen Modus (mit tödlichen Monstern).

Leider fliegt das Spiel heute Abend aus dem Gamepass, aber SOMA ist von der Story her so dermaßen genial, dass es sich auch durchaus lohnt, es mal in nem Sale mitgehen zu lassen.

Genre- und gameplaytechnisch ordne ich das Spiel unter "Horror/SciFi-Adventure" ein. Habe zwar auch schon manche sagen hören es wäre mehr eine Art Walking Simulator, aber das stimmt definitiv nicht, finde ich - dafür ist man dann doch ganz schön aktiv am Aufgaben und vereinzelt kleinere Puzzles lösen. Ich finde es hat auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Dead Space - nur ohne das Geballer, ohne Aliens zum Zerstückeln und mit etwas anderem Setting. Aber die bedrückende und spannende Stimmung & Atmosphäre ist oft ähnlich, finde ich. Habe stellenweise auch an den Film Cargo (Da draußen bist du allein) denken müssen.

TL;DR - Geniales Spiel! Bin froh darüber dass ich es jetzt doch noch komplett durchgespielt habe. Klare Empfehlung! 👍
Wirklich tolles Spiel,bzw Story.
 

Terson Zworg

Jungspund
Red Dead Redemption 2
Eine tolle Spielerfahrung für mich.

Die Hauptstory zieht sich zum Ende zwar ein wenig, ist aber trotzdem insgesamt super inszeniert und hat für mich, durch die Bank großartig geschriebenen Figuren.

Gehört jetzt nicht zu meinen absoluten Lieblingsspielen, dafür gibt es für mich einfach zu viel von der typischen "Rockstar Spielmechanik" darin, die mir nicht immer ganz so gut gefällt, Stichwort Gunplay und Steuerung.

Über allem aber wie gesagt, ein Spielerlebnis bei dem ich froh bin es nachgeholt zu haben.
 
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