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Joe

Rentenbezieher
Uncharted: Drake's Fortune

Eigentlich ein echt gutes Spiel, aber als erstes "realistisches" Werk von Naughty Dog mit einigen wirklich nervigen Problemen behaftet. Das Spiel ähnelt sehr den Tomb Raider Spielen zu der Zeit als es raus kam (Tomb Raider Legends, Tomb Raider Underworld etc.) aber mit moderner Steuerung und einem Deckungssystem, das von Gears of War geklaut wurde, nur in hakelig und schlecht.
Mir hat es gefallen, aber oft auch einige Nerven gekostet. Fixierte Kameras in heiklen Kletterpassagen, ultranervige Sniper die dich ohne Vorwarnung mit einem Treffer töten, die Kamera spinnt oft rum wenn man zielen wollte und oft wusste ich nicht, wo lang. Letzteres ist halb so wild, da man nach einiger Zeit umher irren einen Hinweis bekommt, aber wenn man das 10 mal über das gesamte Spiel bekommen muss, stimmt was nicht. Naja...

Positiv ist die Atmosphäre hervorzuheben, das Spiel atmet die lockere Indiana Jones Stimmung der ersten drei Filme. Nathan ist ein typischer Abenteuer Held wie man ihn halt kennt, frech und immer mit einem Spruch parat. Die Grafik ist veraltet trotz PS4 Remaster, aber hey das Game kam ursprünglich in 2007 raus und war seiner Zeit weit voraus in der Hinsicht. Jetzt läuft es halt in 1080p mit 60fps, aber Texturen und Details sind klar veraltet.

Zum Glück war es nicht sehr lang, hab circa 7 Stunden gebraucht, wären vielleicht 6 geworden ohne zig Trial & Error Tode und umher irren. Story war okay, nichts umwerfendes. Schade fand ich, dass es am Ende leicht in Fantasygefilde abdriftete, aber war okay.

6/10 Punkten :)

Uncharted 2: Among Thieves

Viel besser als der erste Teil. Fühlte sich der erste Teil noch wie ein AA Spiel an, welches zaghaft versucht, mehr zu sein als das Budget hergibt, dreht Naughty Dog in Uncharted 2 gewaltig auf. So gewaltig, dass ich stellenweise mit offenem Mund da saß. Manche Setpieces und Actionsequenzen sind dermaßen brachial und übertrieben, dass einem das Herz aufgeht. Schon alleine die ersten 10 Minuten sind unglaublich, wenn man in einem Zugwrack hängend aufwacht und erstmal hochklettern muss.

Schießen und Deckung funktioniert nun viel besser. Klettern auch, es gibt weitaus weniger Frustmomente und Nate hält sich auch besser fest und rutscht nicht mehr so oft sinnfrei ab.

Die Story ist auch echt gut, die Charaktere haben viel mehr Dialog und einige Szenen sind wirklich lustig. Wenn Nate's neue Flamme Chloe auf seine Ex trifft, muss man einfach schmunzeln.

Für ein PS4 Game, das auf einem PS3 Game basiert, sieht es echt gut aus, die Umgebungen haben mir sehr gefallen, das Nepal Setting ist wunderschön umgesetzt. Kann das nur empfehlen, ein echtes Brett. Bin auf Uncharted 3 gespannt, das geh ich die Tage mal an. :)

9/10 Punkten

Dead Space Remake

Ein toller Nostalgietrip, wenn man das Original kennt. Immer noch genial, auch wenn mir einige Änderungen nicht gefielen. Aus "Mach uns wieder ganz" wurde "Mach uns vollkommen", als Kenner der Originale klingt das irgendwie komisch. Auch einige Monster kreischen nicht mehr so hässlich, was einen Ticken Atmosphäre weg nimmt. Das sind aber Lappalien, das Game ist der Wahnsinn und sieht umwerfend aus. Nur an manchen Stellen war es im Vergleich zum Original von 2008 ein Stück zu dunkel, also wirklich so dermaßen lichtarm, dass man keine Orientierung mehr hatte, da musste ich dann das Gamma aufdrehen um mich neu zu ordnen ^^
Da hätte eine etwas großzügigere Beleuchtung nicht geschadet, zumindest ein, zwei schwache Lichtlein oder so hier und da :D

10/10 Punkten
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Uncharted: Drake's Fortune

Eigentlich ein echt gutes Spiel, aber als erstes "realistisches" Werk von Naughty Dog mit einigen wirklich nervigen Problemen behaftet. Das Spiel ähnelt sehr den Tomb Raider Spielen zu der Zeit als es raus kam (Tomb Raider Legends, Tomb Raider Underworld etc.) aber mit moderner Steuerung und einem Deckungssystem, das von Gears of War geklaut wurde, nur in hakelig und schlecht.
Mir hat es gefallen, aber oft auch einige Nerven gekostet. Fixierte Kameras in heiklen Kletterpassagen, ultranervige Sniper die dich ohne Vorwarnung mit einem Treffer töten, die Kamera spinnt oft rum wenn man zielen wollte und oft wusste ich nicht, wo lang. Letzteres ist halb so wild, da man nach einiger Zeit umher irren einen Hinweis bekommt, aber wenn man das 10 mal über das gesamte Spiel bekommen muss, stimmt was nicht. Naja...

Positiv ist die Atmosphäre hervorzuheben, das Spiel atmet die lockere Indiana Jones Stimmung der ersten drei Filme. Nathan ist ein typischer Abenteuer Held wie man ihn halt kennt, frech und immer mit einem Spruch parat. Die Grafik ist veraltet trotz PS4 Remaster, aber hey das Game kam ursprünglich in 2007 raus und war seiner Zeit weit voraus in der Hinsicht. Jetzt läuft es halt in 1080p mit 60fps, aber Texturen und Details sind klar veraltet.

Zum Glück war es nicht sehr lang, hab circa 7 Stunden gebraucht, wären vielleicht 6 geworden ohne zig Trial & Error Tode und umher irren. Story war okay, nichts umwerfendes. Schade fand ich, dass es am Ende leicht in Fantasygefilde abdriftete, aber war okay.

6/10 Punkten :)

Uncharted 2: Among Thieves

Viel besser als der erste Teil. Fühlte sich der erste Teil noch wie ein AA Spiel an, welches zaghaft versucht, mehr zu sein als das Budget hergibt, dreht Naughty Dog in Uncharted 2 gewaltig auf. So gewaltig, dass ich stellenweise mit offenem Mund da saß. Manche Setpieces und Actionsequenzen sind dermaßen brachial und übertrieben, dass einem das Herz aufgeht. Schon alleine die ersten 10 Minuten sind unglaublich, wenn man in einem Zugwrack hängend aufwacht und erstmal hochklettern muss.

Schießen und Deckung funktioniert nun viel besser. Klettern auch, es gibt weitaus weniger Frustmomente und Nate hält sich auch besser fest und rutscht nicht mehr so oft sinnfrei ab.

Die Story ist auch echt gut, die Charaktere haben viel mehr Dialog und einige Szenen sind wirklich lustig. Wenn Nate's neue Flamme Chloe auf seine Ex trifft, muss man einfach schmunzeln.

Für ein PS4 Game, das auf einem PS3 Game basiert, sieht es echt gut aus, die Umgebungen haben mir sehr gefallen, das Nepal Setting ist wunderschön umgesetzt. Kann das nur empfehlen, ein echtes Brett. Bin auf Uncharted 3 gespannt, das geh ich die Tage mal an. :)

9/10 Punkten

Dead Space Remake

Ein toller Nostalgietrip, wenn man das Original kennt. Immer noch genial, auch wenn mir einige Änderungen nicht gefielen. Aus "Mach uns wieder ganz" wurde "Mach uns vollkommen", als Kenner der Originale klingt das irgendwie komisch. Auch einige Monster kreischen nicht mehr so hässlich, was einen Ticken Atmosphäre weg nimmt. Das sind aber Lappalien, das Game ist der Wahnsinn und sieht umwerfend aus. Nur an manchen Stellen war es im Vergleich zum Original von 2008 ein Stück zu dunkel, also wirklich so dermaßen lichtarm, dass man keine Orientierung mehr hatte, da musste ich dann das Gamma aufdrehen um mich neu zu ordnen ^^
Da hätte eine etwas großzügigere Beleuchtung nicht geschadet, zumindest ein, zwei schwache Lichtlein oder so hier und da :D

10/10 Punkten
Wir zocken wohl im Moment die gleichen Spiele bzw. haben gezockt. Bin gerade bei Uncharted 2 dran, da hatte ich nach einigen Jahren wieder Bock drauf (den ersten Teil letztes Jahr nochmal gespielt), vor Drakes zweitem Teil war DS Remake bei mir dran. 😄

Und auch bei den Bewertungen geh ich konform.
 

delphinchen

Pförtner des Altenheims
Röki

Ein nettes kleines Indie Teil mit
sehr charmanter Cartoon Grafik und nordische Mythologie Vibes.
Es geht um Torve und ihren Bruder Lars, die mit ihrem Papa zusammen leben und deren Haus von einer riesigen Kreatur zerstört wird, die Lars einfach Mal mitnimmt. Natürlich muss Torve auf die Suche nach ihm gehen.... Dabei muss sie allerlei Rätsel lösen und Items finden, und diese richtig kombinieren. Das ist auch schon das ganze Gameplay. Man muss seinen Weg finden indem man mit Kreaturen spricht, diesen hilft und Rätsel löst. Die sind auch meistens nicht allzu schwer (zumindest wenn man das erforderliche Item gefunden hat)
Es gibt keine Kämpfe und die Story ist ernst, traurig aber auch herzerwärmend.
Die Länge ist völlig in Ordnung, ich schätze der Durchschnitt benötigt um die 8std, länger hätte es auch nicht mehr sein sollen.
Ich würde es sogar für (größere) Kinder empfehlen, wenn nicht das Thema Tod und Schuld mit drin wäre.... Aber vl gibt es größere Kinder die damit schon umgehen können.
Achja, ist im Ps+ extra Abo enthalten
Noch ein Bild vom süßen Röki 😍

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We were here together

Wie auch die Nachfolger, die ich schon gespielt habe, ein tolles co op Erlebnis. Die Reihe in umgekehrter Reihenfolge zu spielen ist vielleicht nicht so gescheit, denn man merkt schon wo die Entwickler im Laufe der Reihe dazugelernt haben. Es gab 2-3 Rätsel wo wir wirklich ratlos waren, was zu tun ist bzw was überhaupt das Ziel ist. Selbst wenn wir dann nachschauen, versuchen wir das nur soweit zu tun, dass wir die Mechanik des Rätsels verstehen, aber es selbst lösen können. Bei einem einzigen allerdings weiß ich bis heute nicht wie das eigentlich funktionieren soll 😅
Zudem gab es zwei Rätsel mit Timing und Tod wenn man es nicht schafft, auch etwas was in den jüngeren Teilen weggelassen wurde. Nicht allzu schlimm da die Speicherpunkte fair sind, aber muss einfach nicht sein in so einem ruhigen Rätsel Abenteuer.
Am Ende dann noch wie üblich mit Kapitelwiederholung und Rollentausch die Platin geholt .... Das ist immer sehr spannend und ein Aha-Erlebnis wenn man dann die andere Seite sieht 😃

Schätze das kommt raus, wenn man eine Piranha Pflanze aus Mario mit Pflanze 42 aus Resi kreuzt 🤣 Dafür mussten wir im Spiel quasi ihr V-Jolt mischen.^^ Diese Art von Rätsel finde ich am spaßigsten, das gab's in "forever" auch - nur in noch größer. Jeder hat ein Teil des Rezepts und der Materialien und Maschinen die man zur Herstellung benötigt. Man hantiert mit drölfzig Zutaten und schickt die hin und her und her und hin und am Ende kommt doch das richtige Endprodukt raus. Sehr schön 🙂

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X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Forspoken + DLC

Eines vorweg: Ich fand diesen Titel das am meisten unterschätzte Spiel des Jahres 2023. Nicht nur weil es im Schatten anderer großer Veröffentlichungen stand (Dead Space, Hogwards Legacy, Resident Evil 4). Das Spiel ist wohl deswegen so untergegangen, weil Publisher Square Enix viele Spieletester im Vorfeld mit Embargo und augesuchten Keycodes verprellte und im Schluß daraus die Wertungen einiger Magazine und Websites weit unter dem lagen, was das Spiel tatsächlich zu bieten hatte.

Das Rad erfindet Forspoken allerdings auch nicht neu. Es gibt eine riesige offene Spielwelt, die stark an die Umgebungen aus Final Fantasy XV erinnert. Luminous Productions nutzt nämlich die gleichnamige Grafik Engine dafür.
Das Spielprinzip ist wiederum eine Mixtur aus den Spielen Prototype, Crackdown und Mirror's Edge. Auch eine große Portion Infamous kann man in Forspoken entdecken. Aber vorerst zurück zu den Anfängen.

Protagonistin Frey ist eine New Yorker Gang-Göre, ein Findelkind, aufgewachsen in Heimen, gefangen im Teufelskreis der Kleinkriminalität.
Nachdem sie eine Richterin gerade noch einmal vor dem Jugendknast bewahrt hat, beschließt Frey dennoch ihrem Leben ein Ende zu setzen. Kurz vor dem Sprung in den Tod entdeckt sie aber einen goldenen Armreif, kann dem Gefunkel nicht wiederstehen und stibitzt ihn. Nachdem sie ihn aufgesetzt hat, wird sie prompt in ein verzaubertes Fantasy-Reich gesogen, hat magische Kräfte und muss sich gleich in einem Kampf gegen einen mächtigen Drachen beweisen.

Danach macht das Spiel erstmal sehr viel falsch. Denn statt gleich die tollen neuen Kräfte ausprobieren zu können, gibt es im Fantasy-Reich Athia lange Gespräche und Zwischensequenzen, man muss ungewolltes Sightseeing (forced walking) in der neuen Stadt Cipal machen, Schafe füttern (!) und mit sehr vielen Stadtbewohnern und Oberhäuptern reden.
Letztere erklären einem die Situation in ausschweifenden Dialogen: Es gibt eine Verderbnis, den sogenannten "Bruch", eine windige Kraft die alles zerstört und zombifiziert, in Ungeheuer und Dämonen verwandelt und das Ergebnis eines alten Krieges ist.
Bisher sorgten im Reiche Athia die vier Tantas für Recht und Ordnung. Vier mächtige Frauen mit Zauberkräften. Doch die sind duch den Bruch böse geworden und terrorisieren die letzte bisher vom Bruch verschonte Hauptstadt Cipal.
Da Frey offenbar Zauberkräfte besitzt, ist sie nun die letzte Hoffnung für das Reich Athia. Diese ist davon aber gar nicht begeistert und will nur wieder zurück nach New York, das sie auf einmal sehr vermisst.
Als wäre das alles nicht schon zu viel für sie, nervt sie auch noch ständig ihr neuer Armreif "Nenn mich Armberge!" mit klugen Sprüchen, die nur sie alleine hören kann und deshalb von einigen Stadtbewohnern als seltsam und vielleicht selbst als Dämon betrachtet wird.

Also macht sie sich auf in den Kampf gegen allerlei Dämonen und Ungeheuer quer durch Athia, um gegen die vier Tantas zu kämpfen und an deren Zauberkräfte zu gelangen, die Frey im Spielverlauf immer stärker und mächtiger werden lassen.
Endlich darf man dann auch die riesige offene Spielwelt betreten und hier dreht das Spiel richtig auf. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn durch eine der ersten erworbenen Kräfte kann Frey durch die hübsche Spielwelt rennen wie ein geölter Blitz!
Sie wird nur selten aufgehalten, denn das Land ist weitläufig und nicht so vollgestopft mit Sammelkram, wie andere vergleichbare Open World Games.
Oder halt! Eigentlich ist doch alles voller Loot. Aber das meiste kann man dank der Barrierefreiheit-Einstellungen im vorbeigehen einsammeln.
Überhaupt erleichtern einige dieser Einstellungen den Spielfluß enorm. So kann Frey z.B. Angriffen von Gegnern automatisch ausweichen - super praktisch. Check! Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad sinken Magie und Ausdauer fast nie? Check! Zeit anhalten beim Zauber wechseln? Check! Puzzles zum Schlösser knacken erfolgen automatisch? Check!
Auf diese Weise ist das Spiel zwar keine große Herausforderung mehr, aber das muss es auch nicht sein. Denn so kommt erst das großartige Parkour-Gefühl voll zur Geltung und unterbricht den Flow nicht ständig.

Denn das Spiel lebt zu einem Großteil von diesem Flow und der Erkundung der weitläufigen Gebiete. Dazu müssen Glockentürme entdeckt werden (allerdings ohne sie zu besteigen), Unterschlüpfe freigeschaltet werden usw. Es gilt Ruinen und Labyrinthe (die ihren Namen zu unrecht tragen) zu befreien, Monumente zur Stärkung Frey's Zauberkräfte und andere interessante Orte zu entdecken.
Das kennt man zwar aus Assassin's Creed oder The Witcher 3, spielt sich aber durch Freys Kräfte viel dynamischer und flotter.

Natürlich gibt es auch viele Bosskämpfe, mal mit weniger großen Dämonen, mal mit riesigen Ungetümen, die auf höheren Schwierigkeitsgraden durchaus fordernd sein können. Die kommen natürlich auch am Ende der nach Kapiteln geordneten Story vor, die mich fast zu keiner Zeit gelangweilt hat und einige überraschende Wendungen zu bieten hat.
Auch weil Rotzgöre Frey in einer Fantasywelt einfach deplatziert wirkt und somit stets den falschen Spruch zur falschen Zeit auf den Lippen hat. Das ist natürlich Konzept, aber man muss die diese freche Art von Humor und die teils derben (f*ck-) Sprüche schon mögen. Aber Frey ist schließlich nicht ganz freiwillig in Athia. Oder etwa doch? Besteht eine Verbindung zwischen den Dimensionen?
Man wird es herausfinden müssen. Dazu muss man aber nicht ganz Athia erkunden.

Athia ist in vier große Reiche aufgeteilt, eines für jede Tanta. Die Erkundung kann also etwas Zeit in Anspruch nehmen. Folgt man stets der Hauptstory wird man vom Ende des Spiels etwas überrascht, denn das kommt etwas plötzlich bereits kurz nach dem betreten des dritten Reiches.
Sollte man kein Interesse an der Erkundung von Athia haben und die vielen Geheimnisse aufdecken wollen, kann man den Abspann bereits nach ca. 25 Stunden sehen, sollte man nur der Hauptstory folgen.
Ich habe mal wieder jeden Stein umgedreht und kam somit auf die doppelte (!) Spielzeit. Dabei gab es wirklich viele spannende Secrects wie z.B. geheime Wege durch den Bruch, verborgene Festungen mit mächtigen Belohnungen oder einzigartige Gegner zu entdecken.

Echte Nebenmissionen (hier Abstecher genannt) gibt es, außer ein paar kaum zu erwähnenden Fetchquests, nicht. Das ist eindeutig verschenktes Potenzial.
Ebenso die Upgrades wie Freys Umhänge, die ihre Kräfte verstärken oder die ungewöhnlichen Nageldesigns, die das gleiche machen. Das Loot- und Craftingsystem dafür ist dank hundeter von sammelbaren, aufwert- und umwandelbaren Zutaten wie Materialien und Pflanzen so undurchschaubar, dass man es auch komplett weglassen hätte können. Zumal die Zauber dadurch nur unwesentlich stärker werden. Dieses Chaos meistern wohl nur Final Fantasy Veteranen.

Umso durchdachter sind die Zauber dann aber auch, von denen es einmal Freys eigenen Skilltree gibt und jeweils einen von den Kräften der drei besiegten Tantas. Die vierte Tanta ist etwas Besonderes, das ich aus Spoilergründen hier nicht nennen möchte.
Jeder Zauber kann durch eine bestimmte Anzahl bei der Ausübung auch nochmal verstärkt werden. Damit wären wir auch bei der zweiten großen Stärke des Spiels, nach der hübschen wie auch bedrohlichen Spielwelt: Freys Zauberkräfte!

Die Zauberkräfte gegen unzählige Arten von Schergen, Dämonen, Bruchzombies, Monster oder Drachen wirken in der Ausübung unglaublich fett! Sie sind mit einem jeweiligen Actionfeuerwerk der Extraklasse inszeniert und sind audiovisuell das beeindruckendste, was ich seit langer Zeit auf der PS5 gesehen habe!
Es ist ungemein befriedigend, mit einem Blitzgewitter der Stufe 3 von Tanta Olas eine halbe Bastion Bruchzombies auf einen Schlag zu pulverisieren. Dagegen wirken Harry Potters Zauber wie ein Sturm im Wasserglas.
Die vier Zauberarten besitzen eine jeweils eine andere Farbe und eine intelligente Tastenbelegung, so dass man jederzeit schnell mit dem Steuerkreuz oder den Schultertasten wechslen kann. Das gestaltet sich ähnlich intuitiv wie bei Ghost of Tsushima. Super!

Sehr schön fand ich auch die freie Erkundung nach dem beenden der Hauptstory. Da gab es noch viel zu entdecken und die restlichen Zauber zu finden und auszubauen war ebenso befriedigend. Auch deshalb, weil es bestimmte Zauber erst am Schluß gab. Dafür sorgten einige Metroidvania-Abschnitte, für die man erst die entsprechenden Zauber brauchte, um sie überhaupt erreichen zu können.
In diesem Sinne besitzt Forspoken tatsächlich eine Art Endgame, mit dem aber dann leider auch Schluß ist, wenn man alles gesammelt und jeden noch so entlegenen Winkel der Map erforscht hat.
Wobei ich hier schnell nochmal anmerken möchte, dass Forspoken die wohl schnellste Schnellreisefunktion hat, die ich jemals in einem Open World Game gesehen habe, kein Scherz! Auch Ladezeiten sind so gut wie nicht vorhanden. Das passt alles hervorragend zu dem flüssigen Gameplay im Performance Modus mit 1440p Checkerboard Auflösung und stets konstanten 60fps.
In meinen 50 Stunden hatte ich einen Absturz und einmal einen kompletten Zusammenbruch der Framerate. Angesichts einer solchen Spielzeit ist das bemerkenswert wenig. Überhaupt macht das Spiel einen sehr polierten und feingeschliffenen Eindruck.
Ich kann es jedem empfehlen, der mal gerne in einem klassischen Fantasy-Setting Superkräfte hätte und es mehr actionreich statt taktisch mag und den vielleicht Spiele wie Infamous ansprechen.

8/10

Der DLC "In Tanta We Trust" erzählt die Geschichte der Soldatin Thalia (gespielt von Frey), die in den alten Zeiten des Krieges gegen die verfeindeten Rheddig an der Seite von Tanta Cinta kämpft. Thalia besitzt nur die einzigartige gelbe Magie und einen entsprechenden Skillbaum.
Der DLC ist nur für Liebhaber der Forspoken-Lore wirklich interessant. Rein spielerisch ist er eher belanglos und nach drei Stunden und drei Bosskämpfen auch schon wieder vorbei.
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Uncharted 2: Among Thieves

Nach dem tollen Dead Space Remake nochmal Lust auf ein weiteres grandioses Spiel gehabt, was zum Ende der 00er Jahre erschienen ist. Mein letzter Durchlauf liegt 8,9 Jahre zurück, damals noch auf der PS3. Jetzt musste die Remasterd Uncharted Collection für die PS4 (gespielt auf PS5) herhalten. Und ja, der zweite Teil der Reihe ist immer noch ein absolutes Meisterwerk.

Die Eröffnungssequenz, in der Nathan Drake den verunglückten Zug hochklettert, funktioniert heute noch und ist ein famoser Einstieg. Nach dem "ruhigen" Ausflug ins Museum entwickelt sich dann das typische, heute bekannte Uncharted "Feeling", sprich man reist um die Welt, besucht fantastisch aussehende Schauplätze, liefert sich mehrminütige Schießduelle mit bösen Buben, klettert was das Zeug hält und schlittert von einer ausweglosen Situation in die nächste. Das alles zusammen macht immer noch einfach nur Spaß und unterhält auf höchstem Niveau. Ich bin wahrscheinlich nicht der einzige, der jemals gesagt hat, Uncharted ist ein spielbarer Indiana Jones Film. So sieht es aus und so fühlt es sich an.

Die Grafik sieht 2023 noch mehr als schick aus, 2009 war sie atemberaubend. So eine Farbenpracht und Details gab es zu der Zeit in einem Action-Adventure nicht. Stellvertretend steht dafür der Spaziergang durch das tibetanische Bergdorf, ein toller Moment.

Storytechnisch ist es wie erwähnt ein Indiana Jones Film auf Konsole. Die Jagd/Suche nach Shambala bzw. den Cintamani Stein ist kinoreif, humorvoll geschrieben und inszeniert, mit einem sympathischen Hauptcharakter und wunderbaren Nebencharakteren.

Spielerisch funktioniert alles ebenfalls auf hohem Niveau, doch sind hier die einzigen wirklich kleinen Kritikpunkte zu finden. Das Klettern funktioniert per Knopfdruck und ist wirklich zu einfach. Aber trotzdem fügt es sich gut ins Gesamte ein und wird nie nervig. Die Kämpfe sind halt typisch Deckungsshooter. Funktioniert ebenfalls hervorragend und viel besser als im Vorgänger, trotzdem manchmal zu eintönig, vor allem zum Ende hin, wenn die Schießereien zu nehmen. Aber wirklich störend ist das alles wirklich nicht, da dass Gesamtpaket zu gut ist.

Theoretisch könnte ich noch viel mehr über Uncharted 2 schreiben, über kleine Dinge die einem zum schmunzeln bringen wie Nathans Sprung in den Pool auf dem Hoteldach (Marco...Polo) oder das legendäre Zuglevel...da gibt es hunderte Sachen. Aber um es kurz und knapp zu halten:

Uncharted 2 hat mich 2009 nachhaltig beeindruckt und das tut es auch heute noch. Ein für mich persönlich perfektes Spiel, was komplett meinen Nerv trifft und daher ändert sich die Wertung auch nach fast 15 Jahren nicht:

10/10
 

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Control

Es wurde ja schon einiges über das Spiel geschrieben. Deshalb halte ich mich kurz. Nach Alan Wake 2 hat mich überraschend die Lust gepackt Control weiter zu spielen, da beide Spiele miteinander verwoben sind. Das sog. Remedyversum. Hatte seinerzeit die Ultimate Version erworben und ca. zu 1/3 durchgespielt. So musste ich glücklicherweise nicht komplett von vorn anfangen. Hat nur ein paar Minuten gedauert und ich war wieder voll im Kampfsystem drin.

Das Setting, Art Design und die Stimmung sind genau mein Ding. Das ganze Gebäude ist verlassen und wirkt sehr mysteriös. Erinnert etwas an Fallout. Es ist alles sehr futuristisch aber gleichzeitig wirkt es sehr oldschoolig. Ich habe sehr viele Ingame Videos geguckt, Schriftstücke gesammelt und gelesen und Bänder angehört, um noch tiefer in die Geschichte einzutauchen. Da findet man schon echt kranke Sachen.
z.B. der ehemalige Direktor B. Northmoor ist in dem Nuklearreaktor (NSC Maintenance Sector) eingesperrt. Er hatte die übernatürliche Fähigkeit Hitze zu erzeugen und geriet später außer Kontrolle. So wurde er kurzerhand in den NSC (Northmoor Sarcophagus Container) eingesperrt und erzeugt dort Energie für das Bureau. Wenn man auf der obere Ebene des NSC steht, sieht man auf mehreren Bildschirmen die Wärmesignatur im inneren und erkennt die Umrissen eines Menschen! Northmoore! Echt krank.

Technisch ist das Spiel auf einem hohem Niveau. Die Performance und Optik im Performancemodus ist sehr gut. Ich hatte keine Bugs oder Abstürze. Bin sehr begeistert vom Spiel und bin gerade am 2. DLC dran.

Grafik, Story, technischer Zustand 10/10
 
Zuletzt bearbeitet:

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Control

Es wurde ja schon einiges über das Spiel geschrieben. Deshalb halte ich mich kurz. Nach Alan Wake 2 hat mich überraschend die Lust gepackt Control weiter zu spielen, da beide Spiele miteinander verwoben sind. Das sog. Remedyversum. Hatte seinerzeit die Ultimate Version erworben und ca. zu 1/3 durchgespielt. So musste ich glücklicherweise nicht komplett von vorn anfangen. Hat nur ein paar Minuten gedauert und ich war wieder voll im Kampfsystem drin.

Das Setting, Art Design und die Stimmung sind genau mein Ding. Das ganze Gebäude ist verlassen und wirkt sehr mysteriös. Erinnert etwas an Fallout. Es ist alles sehr futuristisch aber gleichzeitig wirkt es sehr oldschoolig. Ich habe sehr viele Ingame Videos geguckt, Schriftstücke gesammelt und gelesen, um noch tiefer in die Geschichte einzutauchen. Da findet man schon echt kranke Sachen.
z.B. der ehemalige Direktor B. Northmoor ist in dem Nuklearreaktor (NSC Maintenance Sector) eingesperrt. Er hatte die übernatürliche Fähigkeit Hitze zu erzeugen und geriet später außer Kontrolle. So wurde er kurzerhand in den NSC (Northmoor Sarcophagus Container) eingesperrt und erzeugt dort Energie für das Bureau. Wenn man auf der obere Ebene des NSC steht, sieht man auf mehreren Bildschirmen die Wärmesignatur im inneren und erkennt die Umrissen eines Menschen! Northmoore! Echt krank.

Technisch ist das Spiel auf einem hohem Niveau. Die Performance und Optik im Performancemodus ist sehr gut. Ich hatte keine Bugs oder Abstürze. Bin sehr begeistert vom Spiel und bin gerade am 2. DLC dran.

Grafik, Story, technischer Zustand 10/10
Ganz so großartig fand ich Control nicht. Aber es hat mir es erstaunlich viel Spaß gemacht. Die 60 FPS waren für mich allerdings essentiell. Mit 30 hätte ich es nicht durchgespielt, da fand ich das Zielen viel zu ungenau. Aber definitiv coole Atmosphäre!
 

Phoenix0815

Stütze der Senioren-WG
Gestern PREY beendet - hat mir gut gefallen. Den einen oder anderen Erfolg werde ich noch holen, das Game aber nochmal nur mit Menschlichen-, nur mit Typhon- oder mit gar keinen Zusatzkräften durchspielen, nein.
 
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