Spider-Man 2
Nach 31 Stunden habe ich nun 100% Spielfortschritt ereicht, d.h. alle Stadtteile befreit, die Nebenmissionen gemacht und den Sammelkram besorgt, sowie den Abspann der größtenteils unterhaltsamen Story gesehen.
Größtenteils, weil die Story im letzten Spieldrittel immer kyrptischer und belangloser wurde und die Spannungsspitze bereits längst überschritten war. Jedenfalls nachdem der Oberschurke bereits besiegt wurde, da sich die Entwickler für das Spiel noch einen neuen Gegner für den Schluss ausgedacht hatten. Sicher nicht, um die Spielzeit zu strecken, sondern wahrscheinlich vielmehr um die herrlich inszenierte Stadt mit noch mehr Inhalten zu füllen. Was anhand der schieren Größe New Yorks sicher nicht die schlechteste Idee war.
Denn New York war diesmal doppelt so groß wie in Teil 1 und Spider-Man: Miles Morales. Auch Spider-Man selbst wurde von seinem Kollegen Morales nun tatkräftig unterstützt indem man sich abwechslend in die Rolle der beiden Spinnenhelden begeben konnte.
Jeder von beiden hatte seine eigenen Angriffe, aber letztlich unterschieden sie sich nicht sonderlich groß voneinander.
Allerdings war das Kampfsystem diemal noch besser, augereifter und durchdachter als in den sowieso schon sehr guten Vorgängern und kam auch in einem Großteil des Spiels zum Einsatz. Zum Glück machten die Kämpfe wahnsinnig viel Spaß, so gut waren sie inszeniert!
Besonders gut gefiel mir dabei, dass man nicht stumpf irgendwelche Kombos auswendig lernen musste, sondern stets im Blick hatte, welcher Spezialangriff gerade seine Abklingzeit beendet hatte, um ihn erneut einsetzen zu können. So entstand ein sehr guter Flow, der an Spielspaß kaum zu übertreffen war.
Es gab auch wieder viele längere Zwischensequenzen, des öfteren mit dämlichen Quick-Time-Events. Diese ließen sich aber in den Einstellungen glücklicherweise überspringen, so dass man die Szenen dann locker als Filmsequenz genießen konnte.
Neben der relativ spannenden Story gab es auch wieder viele kleine Nebenmissionen, manchmal mit traurigen oder nachdenklichen Ereignissen und manchmal mit spannenden der lustigen Momenten. Nur leider gab es davon für meinen Geschmack etwas zu wenige, denn hatte man erstmal alle Punkte auf der Map abgegrast, ereignete sich nur noch selten etwas, was nach einer neuen erledigten Hauptmission freigeschaltet wurde. Übrig blieben dann oftmals nur die Hauptmissionen oder Sammelkram oder Einsätze zur Vebrechensbekämpfung, die zufällig generiert wurden und nur Technikteile einbrachten, von denen man aber schnell genug besaß.
Sehr gut fand ich die Implementierung der neuen Wingsuit-Fähigkeit von Spider-Man und Spider-Man! Neben dem bekannten Schwingen und den Luftsprüngen, konnte man jetzt noch größere Entfernungen überbrücken, nicht zuletzt durch einige gut platzierte Jetstreams, durch die man noch schneller quer durch die riesige Stadt reisen konnte.
Die lokale Schnellreise, die vollkommen ohne Ladevorgang daherkam und durch erledigte Missionen freigeschaltet werden konnte, wurde somit überflüssig. Denn mit dem Wingsuit zu fliegen machte einfach einen Riesenspaß!
Die sehr langen Bossfights, Cutscenes und Quick-Time-Events, gerade im letzten Spieldrittel, stellten für mich den einzigen Schwachpunkt des Spiels dar. Irgendwann war man einfach übersättigt von der Over-the-Top-Action und den Ereignissen in der Stadt und was mit den Protagonisten alles geschah. Vielleicht hätte man gegen Ende einfach einen Gang herunterschalten sollen.
Am Ende bleibt aber das bisher beste Spider-Man Spiel von Insomniac übrig, das sich mit Queens und Brooklyn und dem neuen Wingsuit jetzt wirklich wie ein richtiges und vollständiges New York anfühlt.
Kämpfe und Action sind absolute Marvel-Oberklasse, die Grafik ist auch im Qualitätsmodus mit Raytracing grandios, der Sound ist brachial wie eh und je und die dazugehörige Orchestermusik schon fast episch.
Spider-Man 2 ist einer der Gründe dafür, weshalb ich unbedingt eine PS5 für die Exklusivtitel von Sony besitzen muss!
9/10
Nach 31 Stunden habe ich nun 100% Spielfortschritt ereicht, d.h. alle Stadtteile befreit, die Nebenmissionen gemacht und den Sammelkram besorgt, sowie den Abspann der größtenteils unterhaltsamen Story gesehen.
Größtenteils, weil die Story im letzten Spieldrittel immer kyrptischer und belangloser wurde und die Spannungsspitze bereits längst überschritten war. Jedenfalls nachdem der Oberschurke bereits besiegt wurde, da sich die Entwickler für das Spiel noch einen neuen Gegner für den Schluss ausgedacht hatten. Sicher nicht, um die Spielzeit zu strecken, sondern wahrscheinlich vielmehr um die herrlich inszenierte Stadt mit noch mehr Inhalten zu füllen. Was anhand der schieren Größe New Yorks sicher nicht die schlechteste Idee war.
Denn New York war diesmal doppelt so groß wie in Teil 1 und Spider-Man: Miles Morales. Auch Spider-Man selbst wurde von seinem Kollegen Morales nun tatkräftig unterstützt indem man sich abwechslend in die Rolle der beiden Spinnenhelden begeben konnte.
Jeder von beiden hatte seine eigenen Angriffe, aber letztlich unterschieden sie sich nicht sonderlich groß voneinander.
Allerdings war das Kampfsystem diemal noch besser, augereifter und durchdachter als in den sowieso schon sehr guten Vorgängern und kam auch in einem Großteil des Spiels zum Einsatz. Zum Glück machten die Kämpfe wahnsinnig viel Spaß, so gut waren sie inszeniert!
Besonders gut gefiel mir dabei, dass man nicht stumpf irgendwelche Kombos auswendig lernen musste, sondern stets im Blick hatte, welcher Spezialangriff gerade seine Abklingzeit beendet hatte, um ihn erneut einsetzen zu können. So entstand ein sehr guter Flow, der an Spielspaß kaum zu übertreffen war.
Es gab auch wieder viele längere Zwischensequenzen, des öfteren mit dämlichen Quick-Time-Events. Diese ließen sich aber in den Einstellungen glücklicherweise überspringen, so dass man die Szenen dann locker als Filmsequenz genießen konnte.
Neben der relativ spannenden Story gab es auch wieder viele kleine Nebenmissionen, manchmal mit traurigen oder nachdenklichen Ereignissen und manchmal mit spannenden der lustigen Momenten. Nur leider gab es davon für meinen Geschmack etwas zu wenige, denn hatte man erstmal alle Punkte auf der Map abgegrast, ereignete sich nur noch selten etwas, was nach einer neuen erledigten Hauptmission freigeschaltet wurde. Übrig blieben dann oftmals nur die Hauptmissionen oder Sammelkram oder Einsätze zur Vebrechensbekämpfung, die zufällig generiert wurden und nur Technikteile einbrachten, von denen man aber schnell genug besaß.
Sehr gut fand ich die Implementierung der neuen Wingsuit-Fähigkeit von Spider-Man und Spider-Man! Neben dem bekannten Schwingen und den Luftsprüngen, konnte man jetzt noch größere Entfernungen überbrücken, nicht zuletzt durch einige gut platzierte Jetstreams, durch die man noch schneller quer durch die riesige Stadt reisen konnte.
Die lokale Schnellreise, die vollkommen ohne Ladevorgang daherkam und durch erledigte Missionen freigeschaltet werden konnte, wurde somit überflüssig. Denn mit dem Wingsuit zu fliegen machte einfach einen Riesenspaß!
Die sehr langen Bossfights, Cutscenes und Quick-Time-Events, gerade im letzten Spieldrittel, stellten für mich den einzigen Schwachpunkt des Spiels dar. Irgendwann war man einfach übersättigt von der Over-the-Top-Action und den Ereignissen in der Stadt und was mit den Protagonisten alles geschah. Vielleicht hätte man gegen Ende einfach einen Gang herunterschalten sollen.
Am Ende bleibt aber das bisher beste Spider-Man Spiel von Insomniac übrig, das sich mit Queens und Brooklyn und dem neuen Wingsuit jetzt wirklich wie ein richtiges und vollständiges New York anfühlt.
Kämpfe und Action sind absolute Marvel-Oberklasse, die Grafik ist auch im Qualitätsmodus mit Raytracing grandios, der Sound ist brachial wie eh und je und die dazugehörige Orchestermusik schon fast episch.
Spider-Man 2 ist einer der Gründe dafür, weshalb ich unbedingt eine PS5 für die Exklusivtitel von Sony besitzen muss!
9/10

