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Thommysoft

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Team

Derpendja

Mildred Ratched
Sponsor
Arise: A simple story

Das Spiel ist eine Geschichte. Man stirbt als alter Mann und findet sich in einer verschneiten Hügellandschaft wieder. Von dort aus geht es durch zehn Level von der Kindheit bis zum Ende des Lebens. Die Level spiegeln chronologisch das Leben des alten Mannes wider. Man durchläuft die Phasen seines Lebens mit all seinen Höhen und Tiefen, schöne Erinnerungen und Tragödien. Mit den Cursortasten läuft man, mit A und D kann man die Zeit manipulieren. Das ist z.B. notwendig, wenn durch Ebbe und Flut der Wasserspiegel schwankt, Schnee schmilzt oder sich Blumen im Wasser oder im Wind bewegen. Man springt und klettert, in erster Linie genießt man die Landschaft und hört der passenden Hintergrundmusik zu. Am Ende trifft man seine Jahre zuvor verstorbene Frau wieder und ist schließlich wieder vereint.
Ein schönes Spiel, aber zuweilen auch traurig. Nicht schwierig, aber manchmal doch frustrierend, wenn man sich auf den Tasten verheddert und so die passende zeitliche Abfolge von laufen und Zeit verstellen verpasst.
Ich mag solche Spiele jenseits des Mainstreams und hat mir schöne 5,5 Stunden verschafft.

Ähnliches Spiel: Journey
 

BloodSpencer

Altenpfleger
Deliver Us The Moon (PS5)
Selten hat mich ein Spiel so zwiegespalten zurückgelassen.
Auf der einen Seite ein tolles SciFi-Abenteuer bei dem mich vor allem die Szenen in der Schwerelosigkeit angesprochen haben. Dabei werden durchaus tolle Bilder kreiert.
Auf der anderen Seite ist das Gameplay relativ flach, was okay wäre, wenn die Story spannend genug wäre um als Treiber zu fungieren. Genau dies tat die Story für mich nicht. Dafür habe ich die Story als nicht interessant genug empfunden. Zudem wird sie relativ langsam erzählt.
Richtig geärgert habe ich mich am Ende:
Am Ende muss unter Zeitdruck die MPT-Antenne auf einen Sendemast ausgerichtet werden und für eine bestimme Zeit darauf gehalten werden. Erschwert wird dies durch die Blackouts des Charakters, bei denen die Kamera inkl. Steuerung zur Seite kippt. Dieses Mini-Spiel habe ich gerade vor dem Hintergrund des sonst geringen Gameplayanspruches als unnötig schwer empfunden. Zudem wird es nicht ausreichend erklärt. So habe ich erst nach dem 5 Anlauf verstanden, das die Antenne ausgerichtet bleiben muss bis eine nur schwer sichtbare Anzeige komplett gefüllt ist. (Liegt aber evtl. auch an mir.)
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Quantum Break

Endlich dank dem Gamepass nachgeholt und ja...im Großen und Ganzen zufrieden. Wie zu erwarten ist die Story für ein Videospiel stark, eben Remedy. Das Zeitreisen-Thema wird in vielen Filmen/Serien/Spielen angegangen, hier ist das gut umgesetzt und auch relativ gut erklärt, so dass eigentlich keine offenen Fragen bleiben. Die Mini Serie über 4 Episoden ist ein nettes Goodie, hätte ich aber nicht gebraucht.

Abstriche gibt es meiner Meinung nach beim Gameplay: Es fühlt sich ein bisschen klobig an, die Zeitkräfte funktionieren zwar ordentlich, so richtig warm wurde ich damit aber nicht. Auch die Locations waren ein wenig ernüchternd. Es sieht zwar alles gut aus, aber man ist gefühlt nur an 2 Orten. Ist zwar der Zeitreise-Thematik geschuldet, trotzdem ein wenig langweilig.

Zusammengefasst: Quantum Break ist ein gutes Spiel, dass während seiner kurzen Spielzeit ordentlich unterhält, mehr aber auch nicht. Für mich unter Alan Wake anzuordnen und deutlich unter Control.

7/10
 

Daniel04

Frührentner
A Plague Tale: Requiem

Das bis dato grafisch beeindruckendste Spiel, was ich auf der aktuellen Konsolengeneration gespielt habe - leider mit dem Manko, dass es nur mit 30 fps läuft, doch daran hatte ich mich nach etwas Spielzeit auch gewöhnt.

Ansonsten lebt das Spiel wie schon der Vorgänger von der dichten Atmosphäre und der emotionalen Geschichte rund um Amicia und Hugo. Das Gameplay hat sich zum ersten Teil dahingehend nicht grundlegend verändert. Die meiste Zeit versucht man Kämpfen aus dem Weg zu gehen und sich durch die Gegend zu schleichen oder aber muss gucken, wie man mit Licht und Feuer den Ratten Herr wird.

Die Spielwelt ist diesmal deutlich abwechslungsreicher als im Vorgänger und wie bereits geschrieben grafisch herausragend. Auch das Voice-Acting der Charaktere ist saustark. Ich habe das Spiel auf Deutsch gespielt und mich nicht einmal über unpassende Stimmen beklagt. Die Musikuntermalung ist dann das Tüpfelchen auf dem I und trägt sehr zur Atmosphäre bei.

Das Spiel ist sicherlich nicht perfekt, vor allem beim Gameplay macht es einem die doch recht simpel gestrickte KI oftmals leichter als nötig und manchmal hat man auch ein paar frustrierende Stellen, die nur per Try & Error zu lösen sind.

Negativstes Beispiel ist da die Flucht vor dem Grafen, wo man die Kurbel drehen muss, um die Fluchttüren zu öffnen. Wie oft ich diesen Part gespielt habe bis es mal geklappt hat - unfassbar.

Alles in allem ist A Plague Tale: Requiem bisher klar mein Spiel des Jahres 2022.

9,5/10
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
GTA 5

Nachdem das Spiel ein halbes Jahr bei mir auf der Series X auf der Festplatte pausierte, habe ich nun die Zeit gefunden, die Story zuende zu spielen. Wohlgemerkt ist das mein fünfter Spieldurchgang, diesmal mit der vermutlich hübschesten Version, inklusive Raytracing und stets flüssigen 60fps.

Es ist auch neun Jahre nach seinem Erscheinen ein gutes Spiel. Nirgends sonst findet man so lebhafte Umgebungen und in keiner anderen Open World fühlt man sich so gut unterhalten.
Das fängt bei den Radiosendern an und hört bei der Stadtautobahn im nachmittäglichen Stau auf.

Das "Große Ding", der letzte große Heist, war dann auch krönender Abschluß. Hat man erstmal die Deckungsmechanismen verinnerlicht, überlebt man auch die meisten Schießereien, die eigentlich ganz gut von der Hand gehen. Jedenfalls viel besser, wenn man zuvor die Definitive Trilogy gespielt hatte.

Aber irgendwie war ich dann auch froh, dass es vorbei war. Trevor ist nach wie vor ein unangenehmer Charakter und ich hätte letztlich dann doch lieber mit nur einem Helden das Spiel gespielt. Vielleicht dann bei GTA 6. In ein paar Jahren.

9/10
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Dishonored 2

Ich muss gestehen, ich habe hier nicht allzu viel erwartet. Der Vorgänger war ein nettes Spiel, mit dem ich aber nie so richtig warm wurde. Da ich den Nachfolger aber endlich vom Pile of Shame haben wollte, habe mich vor ein paar Wochen mal drangesetzt. Zumal es ja auch nicht mehr so viele Immersive Sims gibt - immerhin eines meiner Lieblings-Genres. Tja und am Ende, da habe ich es gleich drei Mal durchgespielt! Und es wurde zu keinem Moment langweilig.

Das große Highlight des Spiels sind die Levels. Ja, das wirkt manchmal etwas arg konstruiert, wenn z. B. an Stellen Rohre in der "Luft" verlegt wurden, die niemand im richtigen Leben so verlegen würde - aber geschenkt. Es gibt unzählige Wege, um ans Ziel zu kommen - gerade auch in Kombination mit den magischen Fähigkeiten. Das ganze Spiel ist ein einziger großer Experimentierbaukasten: Wer auf Action steht, kann seinen Charakter auch entsprechend leveln. Wer Stealth bevorzugt, findet auch hier eine breite Palette an Fähigkeiten, die man skillen kann, um der nächste Sam Fisher zu werden. Dishonored 2 ist übrigens auch ein gutes Beispiel dafür, wie Achievements ein Spiel bereichern können. Ich wäre im Traum nie drauf gekommen, mal einen kompletten Lauf ohne Magie zu versuchen. Da ich aber die Erfolge unbedingt einsacken wollte, habe ich es mal ausprobiert. Am Ende war das dann auch der interessanteste Durchgang, weil man wirklich ruhig und bedächtig vorgehen musste.

Großes Kino! 9/10
 

Khorny

Moderator
Team
The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel (PS4)

Da war es nun also, mein erstes durchgespieltes Game 2022, welches weder ein Switch noch Xbox Titel ist. 🥳

Angeregt durch meine Begeisterung mit Trails from Zero, wollte ich nun auch dieses Spiel endlich abschließen, schließlich liegen noch weitere Trails Episoden auf meinem Stapel der Schande. Anfangs hat mir Cold Steel auch wirklich gut gefallen, wobei ich lügen müsste, wenn ich sagte, es wäre für mich insgesamt kein gutes Rollenspiel. Ein bisschen hat es mich nur leider doch enttäuscht, besonders nach dem tollen Kapitel 4 Finale flauten Writing und Dramaturgie erschreckend ab, obwohl ich gerade Kapitel 5 noch recht ordentlich fand. Besonders das finale Kapitel empfand ich als regelrecht unwürdig verglichen mit Trails from Zero. Immerhin war der finale Kampf wirklich gelungen.

Ansonsten begeisterten mich der Soundtrack sowie das Kampfsystem wieder sehr, und auch die Truppe um Klasse Nr. 7 ist mir sehr ans Herz gewachsen, wenn auch nicht so sehr wie Lloyd Bannings und seine Crossbell-Truppe. Dazu finde ich Rean Schwarzer einfach einen ziemlich farblosen Haupt-Charakter, der auch in jeglichen Pokemon-Spielen nicht Fehl am Platz wäre. Die ganzen Anime-Einlagen passen dafür genau wie Humor und auch bisschen Fanservice sehr gut ins Gesamtbild.

Der eigentliche Downer war jedoch der stoische Schul-Alltag, welcher für mich jede Menge Antrieb heraus genommen hat. Schulunterricht in Japano-Rollenspielen ist und bleibt billiges Füllmaterial! Hinzu kommen noch einige Balance-Probleme. Während es in Zero bis auf wenige Ausreißer gut gepasst hat, spielte die Balance hier regelrecht Pingpong, besonders die Delay-Fähigkeiten waren ab Mitte des Spiels komplett nutzlos, dafür brauchte man quasi die kompletten Warenhaus-Bestände an Zubehör mit Resistenzen, um nicht permanent gestunnt, gebannt oder eingeschläfert zu werden. Viele Bosse waren entsprechend reinstes Trail & Error Geknüppel.

Unterstrichen wird dies ebenfalls von der unterirdischen, technischen Präsentation. Ich mochte die Trails from Zero Iso-Perspektive und die tollen, abwechslungsreichen Einlagen dort sehr. Klar, auch völlig altbacken und erinnerte bisschen an einen Zwillig von Grandia 2... Problem nur: Zur Präsentation von Zero passte die Technik zumindest halbwegs! Trails of Cold Steel stammt hingegen wie viele meiner ernüchternsten RPG-Erfahrungen aus der PS4/Xbox360 Ära, als man japanische Rollenspiele mit dem Holzhammer in lieblose 3D-Perspektiven zwang. Gute Ausnahmen wie Xenoblade, Lost Odyssey oder die Souls spielten da einfach in ihrer eigenen Liga. Für eine 3D-Optik braucht man eben eine halbwegs gute Technik. Auf mich wirkt die Engine hier hingegen lieblos und komplett unpassend. Vielleicht nur persönliche Oppinion, aber Nihon Falcom wäre besser bei seiner vorherigen Engine geblieben.

Ehrlich gesagt bin ich nach Abschluss sehr unsicher, ob ich überhaupt mit der Cold Steel Serie weitermachen möchte. Ich mag die Legend of Heroes Reihe wirklich sehr, aber diese ganze 3D-Aufmache gefällt mir hier einfach nicht. Trotz aller Kritik war ich mit dem Ende dann halbwegs zufrieden, besonders auch die nicht mehr ganz so langen Text-Abschnitte waren eigentlich eine willkommene Neuerung. Trotzdem kann ich Cold Steels Ruf als Geheimtipp der jRPG nicht 100% nachvollziehen. Normalerweise bin ich über jede Alternative zu Final Fantasy dankbar, doch Trails of Cold Steel kommt an meine beiden Falcom-Favoriten Ys: Memories of Celceta und Trails from Zero nicht heran.
 
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