Daddli
Rentenbezieher
Marvel's Guardians of the Galaxy
Nach meinem Ausflug zu den Avengers, was mir nicht wirklich gefallen hat und ich nach ein paar Stunden Spielzeit wieder gelöscht habe, bin ich den vier Gestalten inklusive Nicht-Waschbär gefolgt. Und was soll ich schreiben. Es ging mir - wie bereits auch hier schon im Forum erwähnt wurde – nicht mehr aus dem Kopf. Ich wollte nur mal reinschauen und bin gleich mal so richtig hängen geblieben. Nach dem Intro mit dem jungen Peter Quill aka Star-Lord dachte ich noch bei mir: Nicht schon wieder Ähnliches wie bei den Avengers. Das verging aber sehr schnell und schwupp das Spiel hatte mich. Aber mal so richtig.
Und dann ging die Reise los. Und sie war richtig gut. Auch technisch. Ok, nicht zu 100%. Aber dazu später mehr. Das Spiel in Gänze sieht einfach klasse aus. Für mich meine bisherige Referenz. Zumindest im Vergleich zu den Spielen, die ich bisher mit der Kombo Series X und LG C1 spielen konnte.
Fun Fact: Ich hatte mich, ohne groß zu überlegen, für den Perfomance Mode entschieden. 60Fps sind mir dann doch wichtiger, als z.B. Raytracing. Dachte ich. Und dynamisches 4k oder auch „nur“ 2k paßt schon. Dachte ich. Machen andere Spiele ja auch. Dachte ich. Vielleicht wären die anderen beiden Modi noch besser gewesen, denn die 60Fps erkauft man sich mit einer 1080p Auflösung. Das habe ich erst jetzt, nach beenden des Spiels, mitbekommen. LOL. Dafür sieht das Spiel aber selbst auf einer 4k Glotze fast durchgängig sehr sehr gut aus. Keine Ahnung, wie Eidos das gemacht haben. Ein perfekter Blindtest. Und reingefallen, Daddli.
Technische Probleme gab es während des daddelns bei mir nur zwei mal. Einmal während eines Kampfes. Da ist das Spiel abgestürzt und hat mich ins Dashboard der Series X zurück befördert. Beim zweiten mal konnte ich eine Aktion (Drax mußte einen Container wegziehen) nicht anfordern. Da der automatische Speicherpunkt zum Glück gut gesetzt war, habe ich neu geladen und weiter ging’s. Das waren die beiden einzigen Fehler, die mir das Spiel zugemutet hat. Kann man mit leben.
Andere Fehler gab es trotzdem noch genug. Nein, nein. Nicht technischer Natur. Ich meine die Crew. Ob nun Drax, Rocket, Gamora usw. Jeder hatte da so seine „Fehler“. Aber über die Spielzeit sind sie mir alle ans Herz gewachsen.
Das Spiel respektive die Entwickler legen viel Augenmerk auf die Story und so erfährt man mit der Zeit etliches über die einzelnen Akteure. Und das hat mir richtig gut gefallen. Selbst Nebencharaktere wie Mantis – die mich immer ein wenig an die junge Winona Ryder erinnert hat – sind gut implementiert und dienen nicht bloß als Staffage. Wenn sie mal wieder nicht so richtig weiß, in welcher Realität sie sich gerade befindet und darüber sinniert. Herrlich. Der perfekte Gegenpart für Drax. Bei dem ich spätestens mit seinem Satz: „Ich liebe dich auch, Peter Quill!“ - vor lachen von der Couch gefallen bin. Den Kontext dazu muß man kennen. Ich möchte nicht spoilern.
Perfekt ergänzen sich auch Rocket und Groot. Schon allein deshalb, weil der „Nicht-Waschbär“ ständig als Übersetzer für den Wurzler herhalten muss. „Ich bin Groot“ - ist eben nicht immer so banal, wie es sich anhört. Das weiß zumindest Rocket. Was ein Glück! Manchmal nimmt der Große den Kleinen einfach auf die Schulter und dann geht’s ab. Dreamteam. Aber nicht immer.
Und so könnte ich noch ewig weiter schreibseln. Das ich gefühlt hundert mal die Kühlschranktür auf dem Raumschiff zugemacht habe und darüber eine Diskussion entstanden ist. Das Weltraum Lama mal wieder die Kabel anknabbert und Rocket zum ausrasten bringt. Drax und Groot über das gießen der Pflanzen sinnieren und so weiter und so fort.
Das alles passiert, während man sich mit den Wächtern vor einer Mission auf dem Raumschiff befindet. Während der eigentlichen Missionen geht das aber munter weiter und es wird gesabbelt und gefrotzelt, daß sich die Balken biegen. Selbst im Kampf können Star-Lords Begleiter nicht die Gosche halten und beschweren sich schon mal lautstark, das ihre Fähigkeiten nicht genug eingesetzt werden. Oh man, immer wieder ein Kreuz mit der Bagage.
Und wenn du denkst es geht nix mehr, kommt von irgendwo das Huddle her. Wie beim Football ruft man seine Mitstreiter in einen imaginären Kreis und kann mit einer Auswahl aus zwei Ansprachen die Jungs und Mädels incl. Nicht-Waschbär motivieren. Hat bei mir fast immer geklappt. Fast. Ein mal war meine Auswahl wohl nicht die Richtige und sie haben mich so blöd angeguckt, wie das Lama auf dem Raumschiff.
Apropos Kämpfe. Finde ich gut gemacht. Man steuert zwar lediglich Star-Lord, aber durch die Möglichkeit des Einbindens der anderen Charaktere mit ihren Fähigkeiten, kommt schon ein gewisses Wir-Gefühl auf. Ich war am Anfang zwar ein wenig überfordert, ob der Möglichkeiten und auch das der Bildschirm schon gut mit Symbolen zugepflastert war. Chaotisch trifft es gut. Gerade zu Beginn, als es auf einer Mission gegen das Noya Corps ging. Aber mit der Zeit habe ich damit gelernt umzugehen und es hat dann super funktioniert. Auch wenn die Masse an Kämpfen zum Ende der Story schon enorm zunimmt. Ob das unbedingt sein musste? Egal, für mich kein Gamebreaker.
Was bleibt also? Nicht viel! Nicht viel, was ich persönlich kritisieren kann. Eigentlich gar nichts. Und so ist Guardians of the Galaxy – obwohl bereits letztes Jahr erschienen – mein Spiel 2022. Uneingeschränkt. Optisch, technisch und vor allem wegen des Spaßfaktors beim Spielen und der guten Story. Wer sind schon die Avengers? Auch zu denen haben die Wächter natürlich eine Meinung. Sie können eben nicht anders.
DANKE Eidos-Montreal!!!
p.s. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, das ich auch das Level-Design und den Soundtrack klasse finde?! Nein? Ok. Also….....
Nach meinem Ausflug zu den Avengers, was mir nicht wirklich gefallen hat und ich nach ein paar Stunden Spielzeit wieder gelöscht habe, bin ich den vier Gestalten inklusive Nicht-Waschbär gefolgt. Und was soll ich schreiben. Es ging mir - wie bereits auch hier schon im Forum erwähnt wurde – nicht mehr aus dem Kopf. Ich wollte nur mal reinschauen und bin gleich mal so richtig hängen geblieben. Nach dem Intro mit dem jungen Peter Quill aka Star-Lord dachte ich noch bei mir: Nicht schon wieder Ähnliches wie bei den Avengers. Das verging aber sehr schnell und schwupp das Spiel hatte mich. Aber mal so richtig.
Und dann ging die Reise los. Und sie war richtig gut. Auch technisch. Ok, nicht zu 100%. Aber dazu später mehr. Das Spiel in Gänze sieht einfach klasse aus. Für mich meine bisherige Referenz. Zumindest im Vergleich zu den Spielen, die ich bisher mit der Kombo Series X und LG C1 spielen konnte.
Fun Fact: Ich hatte mich, ohne groß zu überlegen, für den Perfomance Mode entschieden. 60Fps sind mir dann doch wichtiger, als z.B. Raytracing. Dachte ich. Und dynamisches 4k oder auch „nur“ 2k paßt schon. Dachte ich. Machen andere Spiele ja auch. Dachte ich. Vielleicht wären die anderen beiden Modi noch besser gewesen, denn die 60Fps erkauft man sich mit einer 1080p Auflösung. Das habe ich erst jetzt, nach beenden des Spiels, mitbekommen. LOL. Dafür sieht das Spiel aber selbst auf einer 4k Glotze fast durchgängig sehr sehr gut aus. Keine Ahnung, wie Eidos das gemacht haben. Ein perfekter Blindtest. Und reingefallen, Daddli.
Technische Probleme gab es während des daddelns bei mir nur zwei mal. Einmal während eines Kampfes. Da ist das Spiel abgestürzt und hat mich ins Dashboard der Series X zurück befördert. Beim zweiten mal konnte ich eine Aktion (Drax mußte einen Container wegziehen) nicht anfordern. Da der automatische Speicherpunkt zum Glück gut gesetzt war, habe ich neu geladen und weiter ging’s. Das waren die beiden einzigen Fehler, die mir das Spiel zugemutet hat. Kann man mit leben.
Andere Fehler gab es trotzdem noch genug. Nein, nein. Nicht technischer Natur. Ich meine die Crew. Ob nun Drax, Rocket, Gamora usw. Jeder hatte da so seine „Fehler“. Aber über die Spielzeit sind sie mir alle ans Herz gewachsen.
Das Spiel respektive die Entwickler legen viel Augenmerk auf die Story und so erfährt man mit der Zeit etliches über die einzelnen Akteure. Und das hat mir richtig gut gefallen. Selbst Nebencharaktere wie Mantis – die mich immer ein wenig an die junge Winona Ryder erinnert hat – sind gut implementiert und dienen nicht bloß als Staffage. Wenn sie mal wieder nicht so richtig weiß, in welcher Realität sie sich gerade befindet und darüber sinniert. Herrlich. Der perfekte Gegenpart für Drax. Bei dem ich spätestens mit seinem Satz: „Ich liebe dich auch, Peter Quill!“ - vor lachen von der Couch gefallen bin. Den Kontext dazu muß man kennen. Ich möchte nicht spoilern.
Perfekt ergänzen sich auch Rocket und Groot. Schon allein deshalb, weil der „Nicht-Waschbär“ ständig als Übersetzer für den Wurzler herhalten muss. „Ich bin Groot“ - ist eben nicht immer so banal, wie es sich anhört. Das weiß zumindest Rocket. Was ein Glück! Manchmal nimmt der Große den Kleinen einfach auf die Schulter und dann geht’s ab. Dreamteam. Aber nicht immer.
Und so könnte ich noch ewig weiter schreibseln. Das ich gefühlt hundert mal die Kühlschranktür auf dem Raumschiff zugemacht habe und darüber eine Diskussion entstanden ist. Das Weltraum Lama mal wieder die Kabel anknabbert und Rocket zum ausrasten bringt. Drax und Groot über das gießen der Pflanzen sinnieren und so weiter und so fort.
Das alles passiert, während man sich mit den Wächtern vor einer Mission auf dem Raumschiff befindet. Während der eigentlichen Missionen geht das aber munter weiter und es wird gesabbelt und gefrotzelt, daß sich die Balken biegen. Selbst im Kampf können Star-Lords Begleiter nicht die Gosche halten und beschweren sich schon mal lautstark, das ihre Fähigkeiten nicht genug eingesetzt werden. Oh man, immer wieder ein Kreuz mit der Bagage.
Und wenn du denkst es geht nix mehr, kommt von irgendwo das Huddle her. Wie beim Football ruft man seine Mitstreiter in einen imaginären Kreis und kann mit einer Auswahl aus zwei Ansprachen die Jungs und Mädels incl. Nicht-Waschbär motivieren. Hat bei mir fast immer geklappt. Fast. Ein mal war meine Auswahl wohl nicht die Richtige und sie haben mich so blöd angeguckt, wie das Lama auf dem Raumschiff.
Apropos Kämpfe. Finde ich gut gemacht. Man steuert zwar lediglich Star-Lord, aber durch die Möglichkeit des Einbindens der anderen Charaktere mit ihren Fähigkeiten, kommt schon ein gewisses Wir-Gefühl auf. Ich war am Anfang zwar ein wenig überfordert, ob der Möglichkeiten und auch das der Bildschirm schon gut mit Symbolen zugepflastert war. Chaotisch trifft es gut. Gerade zu Beginn, als es auf einer Mission gegen das Noya Corps ging. Aber mit der Zeit habe ich damit gelernt umzugehen und es hat dann super funktioniert. Auch wenn die Masse an Kämpfen zum Ende der Story schon enorm zunimmt. Ob das unbedingt sein musste? Egal, für mich kein Gamebreaker.
Was bleibt also? Nicht viel! Nicht viel, was ich persönlich kritisieren kann. Eigentlich gar nichts. Und so ist Guardians of the Galaxy – obwohl bereits letztes Jahr erschienen – mein Spiel 2022. Uneingeschränkt. Optisch, technisch und vor allem wegen des Spaßfaktors beim Spielen und der guten Story. Wer sind schon die Avengers? Auch zu denen haben die Wächter natürlich eine Meinung. Sie können eben nicht anders.
DANKE Eidos-Montreal!!!
p.s. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, das ich auch das Level-Design und den Soundtrack klasse finde?! Nein? Ok. Also….....