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Kant ist tot!

Aushilfe der Essenausgabe
Ori and the Will of the Wisps

Jetzt, da ich es durch habe, ist mir auch klarer, warum ich den Titel in der Vergangenheit schon mal abgebrochen hatte. Das Ding macht leider absolut nichts so richtig richtig geil. Alles sehr standard Metroidvania, ohne so richtig aufzutrumpfen in einem Bereich. Dafür ist es aber auch nirgends furchtbar. Nur hätte ich mir irgendwie mehr erwartet. Das floaty Movement finde ich nicht so schön und responsive wie bei den pixelperfect-Vertetern des Genre. Das Platforming fühlt sich einfach nicht richtig tight an. Die berühmten Verfolgungssequenzen sind leider auch nicht so der Bringer, man spult sie halt ab. Das Kämpfen ist irgendwie schon sehr basic und unbefriedigend. Also alles in allem kickt das Gameplay einfach nicht so richtig hart.

Die Story hat mich persönlich beleidigt. Ist ein Pet Peeve, aber jedes Mal, wenn mir dieses beschissene
Ende vorgetischt wird, könnte ich schreien. Ich kann es einfach nicht mehr sehen.

Audiovisuell ist das Ding natürlich schon besonders. Aber das hat halt bei Teil 1 noch mehr beeindruckt. Zumal der Soundtrack auch irgendwann nur noch vor sich hin dudelt und nicht so richtig aus dem Korsett ausbricht. Hat fast alles diesen entschleunigten Vibe. Wenn ich das so schreibe, scheint mir, dass mir hier irgendwie das Adrenalin fehlt in dem Titel.

Ok, klingt alles sehr negativ. War auch streckenweise ein bisschen boring. Aber trotzdem grundsolide. Es ist nur negativ gemessen an der hohen Erwartungshaltung. Daher immer noch ein gutes Metroidvania. Es würde nur in meiner persönlichen Hitlist nicht besonders weit nach oben klettern.

7,5/10
 

Krulemuk

Frührentner
@Kant ist tot!

Interessant, dass du das so anders siehst. Ich fand Ori and the Will of the Wisps damals gerade wegen seines extrem responsiven Movements und Gameplays großartig - ich muss es aber unbedingt nochmal spielen.

Außerdem habe ich es als wahrscheinlich abwechslungsreichstes Metroidvania überhaupt in Erinnerung. Für mich läge es deshalb klar vor einigen der genannten Vertreter (z. B. Prince of Persia) und definitiv in meiner persönlichen Top 3 des Genres.

Mein einziger größerer Kritikpunkt damals war, dass das Spiel insgesamt recht linear aufgebaut ist und die Erkundung eher oberflächlich bleibt. Man verliert sich eigentlich nie wirklich in der Welt, sondern bewegt sich mit sehr starkem Pacing relativ zielgerichtet von A nach B.

Ich müsste es aber definitiv nochmal spielen - ich habe es bisher nur einmal direkt zum (Switch-)Release durchgespielt. Mal schauen, ob ich bei einem zweiten Durchgang dann zu ähnlichen Erkenntnissen komme :)
 

Chibiterasu

Frührentner
Geht mir auch wie Krulemuk. Ich liebe das Movement in Ori 2. Kann die Kritik daran also schwer nachvollziehen.
Produktionswerte sind sowieso eine Wucht, aber das ist natürlich alles Geschmackssache, ob es dann wirklich was auslöst.

Es ist wahrscheinlich mein liebstes Metroidvania. Ich mag verzahnte Levelarchitektur, aber diese x Ausgänge in jedem Bildschirm (kombiniert mit nicht so toller Karte) wie in Hollow Knight und Silksong finde ich anstrengend.
Da mag ich es vermutlich linearer/simpler.
 

Zäpp

Moderator
Team
Habe dann gestern auch noch die Platin voll gemacht und alles eingesammelt bei Jedi Survivor. Gab sogar noch eine Begegnung mit einem Bekannten. Leider hatte die Cutscene am Anfang einen Fehler; War in einem Kampf und es gab plötzlich keinen Gegenpart. Cal hat also gegen die Luft gekämpft. Wirklich schade, dass man das Spiel so hat fallen gelassen und sich nicht mehr um die Bugs gekümmert hat.
 

Ahti

Frührentner
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Saros hat mich ähnlich umgeblasen wie Returnal seinerzeit, worüber ich sehr froh bin, denn es wollte zunächst nicht so recht bei mir zünden. Aber zum Glück hat es sich dann doch in eine Richtung entwickelt, die ich sehr begrüßt habe - sowohl spielerisch als auch erzählerisch. 😊

Wer eine PS5 hat und Action-Spiele, atmosphärische Spielewelten und düstere Geschichten mag, kommt an dem Spiel nicht vorbei. Und wem Returnal zu stressig war - keine Sorge, hier kann man den Schwierigkeitsgrad anpassen. Von Kindergeburtstag bis Selbstkasteiung ist alles
dabei.😉
 

Khorny

Moderator
Team
Pokemon Pokopia

Jo, ziemlich geiles Spiel. Da ich Dragon Quest Builders nie gespielt habe, kann ich die Vergliche nicht mitgehen - anderswo ist auch von einer perfekten Mischung aus Animal Crossing, Pokemon und Minecraft die Rede. Meiner Meinung nach legitim, denn ausufernde Sucht-Mechaniken stecken hier zu Hauf drin. Das ganze Bauen und Gestalten macht riesen Laune und gehört hier mit zur Progression.

Insgesamt gibt es mehrere Gebiete, die allesamt "erledigt" werden müssen, ehe man in der Story zum Abschluss kommen kann. Die Geschichte führt übrigens eine Original Pokemon-Storyline fort, aber dies erfährt man mehr oder weniger indirekt, indem man Notizen und anderen Kram findet.

Der Spielfluss ist überaus angenehm und überfordern tut es praktisch nie. Manchmal gilt es allerdings, die jeweils passenden Materialien zur Herstellung zu finden. Hierbei benötigt man dann neben entsprechender Gerätschaft, etwa zur Umwandlung von Kalkstein zu Beton, oftmals auch noch explizite Pokemon. Probleme hatte ich hierbei keine, denn das Spiel streut genug Hinweise, welche Habitate man bauen kann, um entsprechende Pokemon anzulocken.

Grafisch finde ich es sehr hübsch und zweckmäßig. Wer einfach ein Spiel sucht, mit dem sich wieder hunderte Stunden Freizeit verbrennen lassen, der ist hier genau richtig. Bereits vor Abschluss der Story gibt es die Möglichkeit eine eigene Insel komplett aufzubauen, man kann jedoch auch einfach der Geschichte und Progression folgen, wobei ein gewisser Grind gegen Ende nötig ist.

Über den Abspann hinaus liefert Pokopia jedenfalls ähnlich wie Animal Crossing, mehr als genug Aktivitäten und Möglichkeiten sich auszutoben. Für mich ein definitiv lohnenswerter Kauf.
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Dragon Quest VII Reimagined

Nach über 50 Stunden ohne Postgame (was ich eventuell nun noch mache oder nicht) bin ich durch. Als Fan klassischer japanischer Rollenspiele kann ich mir eigentlich nicht viel mehr wünschen. Alles was man früher an Rollenspielen auf dem SNES oder der Playstation gut fand, ist hier drin....nun ja ist ja auch aus dieser Zeit. Die Struktur der einzelnen Inseln ist nur im ersten Moment eine jeweils in sich abgeschlossene Storyquest. Das Spiel schafft es gekonnt die nach und nach größer werdende Welt miteinander zu verknüpfen und so wird man oft überrascht. Man freut sich jedesmal wenn man in der Vergangenheit etwas abgeschlossen hat und dann in der Gegenwart das Ergebnis sieht bzw. wenn man dann nochmal in der Vergangenheit ist und sich Dinge verändert haben.

Das hört sich nach weniger an als es ist. Wenn man wirklich fleißig mit den NPCs redet, fällt einem auf, das es neben den Haupt- und Nebenfiguren in jedem Dorf noch mindestens einige andere gibt, die ihre eigene kleine Geschichte haben, die sich dann mit dem Verlauf der Quest weiterentwickelt und manchmal im aftermath ebenfalls noch. Hinzu kommen die liebevollen Unterschiede der Dörfer mit den Akzenten und Eigenheiten. Zwar ist klar das es immer darauf hinausläuft: Problem, Dungeon, Boss, Problem gelöst, aber das wird einem jedesmal auf andere Art und Weise präsentiert und ist mal kampflastiger, mal lauflastiger und mal dialoglastiger.

Die einzelnen Storys sind von klassischen Fantasygeschichten bis zu sehr tragischen und (auch wenn das ein paar Leute anscheinend anders sehen) durchaus gesellschaftskritischen Kommentaren versehen. Wir haben als Beispiel eine Quest wo es eindeutig um bedingungslosen Wissenschaftsglauben geht. Wir haben gleich zwei Quests wo es mehr oder weniger zu Lynchungen aufgrund von Vorturteilen käme, wenn man nicht eingreifen würde. Manchmal kann man als Held hier tatsächlich auch Beeinflussungen vornehmen, zum Beispiel was die Erinnerung an diese Verbrechen angeht, was wenn mans nicht tut wohl relativ realistisch ist. Dann haben wir noch tragische Liebesgeschichten und und und.

Die Party hat jetzt eigentlich nach ihren Einführungsquests nie mehr so ganz große Storys, aber dadurch das man per Knopfdruck jederzeit ihre Kommentare hören kann und sie das während der Quests eh tun, ergibt sich eine Gruppe die einem einfach ans Herz wächst. Stummer Held kann Dragon Quest auch wie sonst kaum jemand (auf meiner Erfahrung von VII, VIII und XI basierend). Einzige Schwachstelle sind die doch sehr limitierten NPC-Designs, was manchmal dazu führt das bei größeren Ansammlungen teilweise mehrmals die gleiche Figur im Raum ist. Können kaum mehr als 15 insgesamt sein + Heldengruppe. Hier hätte ich mir mehr gewünscht.

Kampfsystem ist klassisch und funktioniert von der Mechanik her genauso wie bei den späteren Teilen und den Remakes. Vocations fand ich so semi, weil die Figuren von Stats her eindeutig besser für sie geeignete Vocations haben, aber jeder alles machen kann + das die guten Vocations natürlich erst kommen, wenn man ein paar hat und es dazu keine Hinweise gibt. Dafür ist das Spiel leicht. Durch die Statuen, die garantiert ursprünglich nicht so grosszügig verteilt waren, ist man selten an der Kante und gestorben bin ich das erste mal im Final Battle.

Grafisch ist es wunderschön. Die große Stärke im Vergleich zu den 2,5Hd-Makes sind die animierten Gegnermodelle. Die sehen noch einmal hübscher aus und wirklich jeder Gegner hat verschiedene Animationen je nach Lage + Details wie Fell usw. deswegen ist das mit den NPCs auch so schade....aber trotzdem....Gegner sind glaube ich in keinem rundenbasierenden Rollenspiel schöner. Könnten sich die Pokemonleute auch mal anschauen. Musik natürlich auch super und die klassischen Soundgeräusche eh.

Langum....10/10 muss man gespielt haben wenn man JRPGs mag. Ich zögere noch son bisl mir jetzt mal die ganz alten mit den Remakes zu geben. III hat ja genau das was ich an der Party gut finde (die Persönlichkeit) nicht, I wohl in der Natur der Sache nicht und nur um II zu bekommen wäre mir das ein bisl teuer. Aber egal. Phantastisches Spiel. Kann mir nicht ganz vorstellen dieses Jahr noch was besseres zu zocken.
 

maxx

Pixel-Jäger
Habe die Tage Resident Evil Village auf der X Box Serie X durchgespielt. Fand diesen Teil besser als den vorherigen.
Darum hab ich auch gleich den 2. Durchlauf begonnen.
 
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