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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Eirulan

Frührentner
Habe keinen Thread zu dem Spiel gefunden, daher frage ich das einmal hier:

Ist das Spiel ein geeigneter Einstieg in das "Atelier"-Franchise?

Bisher ist mein Lieblings-JRPG wohl noch immer Eternal Sonata (Generation XBOX360/PS3) - was aber auch eine "hach, damals"-Verklärung sein kann - und weitere absolute Lieblinge sind für mich Tales of Arise, Tales of Berseria und Tales of Vesperia.
Wäre da das Spiel wohl was für mich?

Ich schicke mal ein TL;DR vorweg und versuche, dann ein bisschen ins Detail zu gehen: ja, meiner Meinung nach wäre Atelier Ryza ein guter Einstieg ins Franchise, allerdings könnte die Gefahr bestehen, bei Gefallen und dem Wunsch, danach ältere Titel nachzuholen, evtl. überrascht zu werden, da diese andere Schwerpunkte setzen (das ist das, was ich in meiner Review meinte, dass das Alchemie-System zugänglicher und einfacher gemacht wurde).

Generell gibt es User hier, die wesentlich mehr Erfahrung im Franchise haben, @Pepsi Plunge ist der mit der meisten, schätze ich, gefolgt von @Khorny ??... Die beiden können sicher kompetenter antworten, dennoch hab auch ich eine Meinung.

Zunächst mal muss man wissen, dass die Spiele viele Jahre lang immer in Sub-Serien, meist Trilogien oder auch mal vier Titel, erschienen sind. Da bietet es sich natürlich an, jeweils mit dem ersten Teil des jew. Sub-Sets zu starten und nicht mittendrin. Da gibt es bspw. in chronologischer Reihenfolge:

  • Die Arland-Trilogie (Rorona, Totori, Meruru) - eigentlich inzwischen eine Quadrilogie, es kam sehr viel später mit Lulua noch ein vierter Teil hinzu.
  • Die Dusk-Trilogie (Ayesha, Escha & Logy, Shallie)
  • Die Mysterious-Trilogie (Sophie, Firis, Lydie & Suelle) - auch hier kam ein paar Jahre später mit Sophie 2 noch ein vierter Teil... Mit der Reihe habe ich angefangen :)
  • Die Ryza-Trilogie

... die beiden neusten Spiele (Yumia und Resleriana), beide von 2025, stehen soweit ich weiss jeweils für sich alleine.

Zusammenfassend kann man also sagen, ein Einstieg ist jetzt nicht beliebig möglich wie vielleicht bei der Tales-of-Serie oder bei FF, aber auch nicht so komplex und abschrecken wie bei Trails.

Allgemein könnte Atelier was für dich sein, wenn...
  • du herzerwärmende und gemütliche Geschichten mit einem starken Fokus auf Slice-of-Life-Elementen magst.
  • Gerne in Spielen craftest. Die Synthese und das Crafting sind ein zentrales und oft komplexes Kernelement der meisten Spiele. Die meiste Zeit verbringst du mit dem Sammeln, sowie dem Experimentieren mit Rezepten.
  • Spiele mit einem lockeren Tempo bevorzugst.
  • Mit japanischer Vertonung leben kannst oder diese gar bevorzugst

Die Atelier-Serie ist vielleicht nichts für dich, wenn...
  • bei dir die Kämpfe im Mittelpunkt stehen müssen..
  • du Crafting nicht ausstehen kannst
  • eine tiefgründige oder ernste Haupthandlung bevorzugst. Die Geschichten sind meist leicht und unbeschwert.

Die älteren Trilogien sind vielleicht nichts für dich, wenn du Zeitmanagement-Systeme nicht magst. Arland und Teile von Dusk verfügen über ein Zeitmanagement-System, das dich zwingt, deine Aktionen zu planen. Ich glaube, alle Spiele nach Sophie 1 haben keins mehr (gut, Firis ganz am Anfang und sehr generös)

Hoffe, das hilft weiter :)

Darüber hinaus noch eine Video-Empfehlung von einer meiner (ex- sie macht leider nichts mehr...) Lieblings-Creatorinnen Valkyrie Aurora, die hier einen schönen Überblick gegeben hat. Das Video ist schon etwas älter und natürlich fehlen die neuesten Teile, aber über Ryza aufwärts findet man sonst auch sehr viel:

The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.
 

ChiefMayhemSoap

Aushilfe der Essenausgabe
Ich schicke mal ein TL;DR vorweg und versuche, dann ein bisschen ins Detail zu gehen: ja, meiner Meinung nach wäre Atelier Ryza ein guter Einstieg ins Franchise, allerdings könnte die Gefahr bestehen, bei Gefallen und dem Wunsch, danach ältere Titel nachzuholen, evtl. überrascht zu werden, da diese andere Schwerpunkte setzen (das ist das, was ich in meiner Review meinte, dass das Alchemie-System zugänglicher und einfacher gemacht wurde).

Generell gibt es User hier, die wesentlich mehr Erfahrung im Franchise haben, @Pepsi Plunge ist der mit der meisten, schätze ich, gefolgt von @Khorny ??... Die beiden können sicher kompetenter antworten, dennoch hab auch ich eine Meinung.

Zunächst mal muss man wissen, dass die Spiele viele Jahre lang immer in Sub-Serien, meist Trilogien oder auch mal vier Titel, erschienen sind. Da bietet es sich natürlich an, jeweils mit dem ersten Teil des jew. Sub-Sets zu starten und nicht mittendrin. Da gibt es bspw. in chronologischer Reihenfolge:

  • Die Arland-Trilogie (Rorona, Totori, Meruru) - eigentlich inzwischen eine Quadrilogie, es kam sehr viel später mit Lulua noch ein vierter Teil hinzu.
  • Die Dusk-Trilogie (Ayesha, Escha & Logy, Shallie)
  • Die Mysterious-Trilogie (Sophie, Firis, Lydie & Suelle) - auch hier kam ein paar Jahre später mit Sophie 2 noch ein vierter Teil... Mit der Reihe habe ich angefangen :)
  • Die Ryza-Trilogie

... die beiden neusten Spiele (Yumia und Resleriana), beide von 2025, stehen soweit ich weiss jeweils für sich alleine.

Zusammenfassend kann man also sagen, ein Einstieg ist jetzt nicht beliebig möglich wie vielleicht bei der Tales-of-Serie oder bei FF, aber auch nicht so komplex und abschrecken wie bei Trails.

Allgemein könnte Atelier was für dich sein, wenn...
  • du herzerwärmende und gemütliche Geschichten mit einem starken Fokus auf Slice-of-Life-Elementen magst.
  • Gerne in Spielen craftest. Die Synthese und das Crafting sind ein zentrales und oft komplexes Kernelement der meisten Spiele. Die meiste Zeit verbringst du mit dem Sammeln, sowie dem Experimentieren mit Rezepten.
  • Spiele mit einem lockeren Tempo bevorzugst.
  • Mit japanischer Vertonung leben kannst oder diese gar bevorzugst

Die Atelier-Serie ist vielleicht nichts für dich, wenn...
  • bei dir die Kämpfe im Mittelpunkt stehen müssen..
  • du Crafting nicht ausstehen kannst
  • eine tiefgründige oder ernste Haupthandlung bevorzugst. Die Geschichten sind meist leicht und unbeschwert.

Die älteren Trilogien sind vielleicht nichts für dich, wenn du Zeitmanagement-Systeme nicht magst. Arland und Teile von Dusk verfügen über ein Zeitmanagement-System, das dich zwingt, deine Aktionen zu planen. Ich glaube, alle Spiele nach Sophie 1 haben keins mehr (gut, Firis ganz am Anfang und sehr generös)

Hoffe, das hilft weiter :)

Darüber hinaus noch eine Video-Empfehlung von einer meiner (ex- sie macht leider nichts mehr...) Lieblings-Creatorinnen Valkyrie Aurora, die hier einen schönen Überblick gegeben hat. Das Video ist schon etwas älter und natürlich fehlen die neuesten Teile, aber über Ryza aufwärts findet man sonst auch sehr viel:

The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung. Das Video werde ich mir daheim in Ruhe anschauen. Zeitmanagement mag ich tatsächlich nicht, dann kann ich die älteren Spiele auf alle Fälle ausschließen. Der Rest hört sich schon gut an.
Ich hatte auch nicht auf dem Schirm, dass das Franchise so groß ist und es bereits eine solche Menge an Serien-Ablegern bzw. ganze Trilogien und Quadrologien gibt.
 

Eirulan

Frührentner
Gerne :)
Wenn du noch Fragen hast, gerne fragen.
Ich werbe gerne für die Reihe ^^ :LOL:

Ich hatte auch nicht auf dem Schirm, dass das Franchise so groß ist und es bereits eine solche Menge an Serien-Ablegern bzw. ganze Trilogien und Quadrologien gibt.

Man muss aber auch dazu sagen, dass die Reihe mehr AA als AAA ist, da produzieren sich die Teile natürlich leichter und schneller... dennoch mit eine der am längsten Laufenden :)
Erst ab Ryza 1, Sophie 2, Lulua auf Fortfolgende wurden die Production Values spürbar hochgezogen und ab da hatte man auch mehr öffentliche Wahrnehmung und finanziellen Erfolg.
 

Khorny

Moderator
Team
Generell gibt es User hier, die wesentlich mehr Erfahrung im Franchise haben, @Pepsi Plunge ist der mit der meisten, schätze ich, gefolgt von @Khorny ??... Die beiden können sicher kompetenter antworten, dennoch hab auch ich eine Meinung.
Ich hab bisher nur Atelier Ryza 1 + 2 durch und beides wären jetzt keine Top Picks für mich. Bin kein großer Fan der Spiele. Daher gebe ich die Frage besser weiter.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Assassin’s Creed Mirage
Das Grundspiel war ja schon lange durch, aber nun ist der DLC mitsamt Challengemode auch abgeschlossen. Ich sag mal so: ich konnte dem Game mal noch eine neue Seite abgewinnen. Die Kernmissionen nochmals unter Zeitlimit und mit diversen anderen Vorgaben zu erfüllen (z. B. lass dich nicht erwischen, mache keinen platt) machte das Spiel nochmals besser. Auch die Boni, die man unterwegs freischalten konnte, waren nette Dreingaben. Wer also mal das Spiel im Farbfilter des OG AC 1 spielen will, kann das genauso tun, wie den Look von Origins oder Unity zu verwenden. Den meisten Filtern fehlt es an dunklen Stellen zwar etwas an Kontrast, aber wem es gefällt: please feel free. Ich mochte das voreingestellte Schema noch am liebsten.
Jo, so konnte man sich den völlig kostenlosen DLC „Valley of Memories“ auf jeden Fall anschauen, da hat Ubisoft Montreal echt mal was abgeliefert.
Das Spiel wird besser. Gibt eine Aufwertung von 7 auf 8/10! Top 👍
 

Khorny

Moderator
Team
Kirby Air Riders

Für mich ein weiteres Highlight des Spiele-Jahres 2025.

Rasante Fun-Racer Action, Schlachten mit Gegnern, plus ein durchaus ansprechender Story-Modus in Form eines Roadtrips, gegen den alles was Mario Kart liefert reinster Streichelzoo ist. Die Flitzerei profitiert einfach enorm von einer Gameplay-Tiefe, die wirklich ein extrem breites Verständnis der unterschiedlichen Rider, Bikes und Fertigkeiten voraussetzt. Was da an Mechaniken und Mikro-Mechaniken drinsteckt, die man erstmal verinnerlichen sollte... schier unglaublich. Allein bis man alle Bikes auf dem FF beherrscht, dürften viele Stunden vergehen.

Grafisch finde ich es als Titel des Switch 2 Release-Jahres absolut in Ordnung. Ihr glaubt gar nicht wie pfeilschnell dieses Spiel gerade gegen Ende wird. Da ist man über die stabile Framerate schon dankbar, wobei nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Multi-Tasking hier gefragt ist. Die zahlreichen Spielmodi und Mini-Spiele sind schon an sich sehr unterschiedlich, weshalb man jedes einzelne Szenario erstmal genauestens studieren sollte.

Hat man die ganzen Modi und Strecken aber dann verinnerlicht, lockt Air Riders mit ordentlich Biss - und boah ey, allein die letzten beiden Etappen des Roadtrips waren die absolute Hölle. Wer bei Kirby bisher an entspannte Spielekost denkt, wird hier eine große Überraschung erleben, denn schon auf der "Normal" Stufe, tritt einem dieses Game auf den letzten Metern so richtig in den Rosa Pummel-Hintern.

Ich würde mir sogar anmaßen zu behaupten, dass sich das Spiel hintenraus mit dem Schwierigkeitsgrad von F-Zero GX seinerzeit messen kann. So sehr beißen musste ich in einem "Rennspiel" wirklich lange nicht mehr. Völlig krank, was die letzten Bosse einem abverlangen. Wer da in Sachen Rennspiele- und Geschicklichkeits-Skills nicht 100% von sich überzeugt ist, könnte hier sehr viel Frust erleben. Damit habe ich so überhaupt nicht gerechnet, zumal es noch einen NG+ Modus mit True Endboss usw. zu geben scheint. Absolut heftig, was Sakurai hier für ein Spiel abgeliefert hat.

Doch genau darin lag tatsächlich auch das Salz. So ist Air Riders ein Spiel geworden, welches gerade Hardcore-Spieler enorm ansprechen dürfte. Dass es in seiner Gänze dann nicht mal ansatzweise so viele Strecken wie Mario Kart liefert und auch insgesamt (sieht man von quasi Achievements ab) sehr kurz ausfällt, ist im Prinzip ein kleiner Dämpfer, den es durch Wiederspielwert und Spaßfaktor allerdings locker wieder wettmachen kann. Vor allem Mehrspieler affine Spieler, die wirklich Bock haben, das komplette Gameplay und seine Finessen zu studieren, dürften damit eine Menge Spaß haben.
 

ChiefMayhemSoap

Aushilfe der Essenausgabe
Monument Valley --- Wenn ich das richtig sehe, dann ist das Spiel schon über 10 Jahre alt und ich kann mich erinnern es damals auf dem Tablet gespielt zu haben und ich hatte es sehr gut in Erinnerung und hab dann für - ich glaube - ca. 7,50 € im PS-Store zugeschlagen. Dort gibt es das Spiel (erst) seit 2025. Und tatsächlich, ich habe es wieder genossen, dieses ganz ruhige, süße Spiel mit dem irgendwie eher minimalistischen (obwohl das wird der schönen Optik vielleicht nicht gerecht) Art-Design und diese musikalische Verknüpfung mit den Bewegungen und Aktivitäten (Drehkreuze etc.). Ein sehr entspannendes Knobelspiel, leider aber nach 3 bis 4 Stunden (ich glaube 3 Stunden gespielt stand auf der Playstation) dann aber auch vorbei. Hab den Kauf nicht bereut.
 
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