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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Khorny

Moderator
Team
Pokemon Purpur

Für mich eine doch sehr positive Überraschung. Das Open World Konzept finde ich hierbei ganz passend, wenn auch nicht perfekt, da man häufiger schon völlig überlevelt durch irgendwelche Gebiete läuft und dann selbst Arena-Bosse nur noch "Farm-Status" haben. Davon mal abgesehen, dass dieses Game vor allem technisch sehr heftige Kritik einstecken musste, fand ich es optisch auf der Switch 2 laufend doch ganz annehmbar.

Klar, das ist kein Xenoblade, aber es ist in Ordnung. Die Kämpfe und die Monsterzucht machen Spaß wie eh und je, zumal mit gleich drei Story-Hauptsträngen doch eine Menge Abwechslung geboten wird. Vor allem den Soundtrack möchte ich positiv hervorheben, lediglich die nicht vorhandene Sprachausgabe wirkt stellenweise wie ein Dämpfer.

Darüber hinaus fand ich auch die auffindbaren Pokemon in den Gebieten ziemlich gut, das haben andere Teile schon wesentlich schlechter gemacht. Überhaupt, fand ich den Gameplay Fluss sehr angenehm. Gerade zum "Runterkommen" nach einem stressigen Tag ist dieses Spiel ziemlich gut geeignet. So kann ich insgesamt ein positives Fazit ziehen.

Aber hey, sogar das Finale hat richtig gerockt. Für mich ein sehr gutes Pokemon-Spiel.
 

Daniel04

Frührentner
DOOM: The Dark Ages

Der neueste Teil von id Softwares Shooterserie Doom entführt uns ins "Mittelalter" und ist ein Prequel zum 2016 erschienenen "Reboot" der Serie. Im Vergleich zum Vorgänger spielt sich das Spiel wieder deutlich bodenständiger und ist auch nicht mehr so frustrierend schwer, wenngleich ich irgendwann auch nur noch auf niedrigster Schwierigkeit gespielt habe. Das lag aber mehr daran, dass ich endlich durch sein wollte und nicht daran, dass ich es sonst nicht geschafft hätte - hätte dann halt länger gedauert.

The Dark Ages ist definitiv der bisher cineastischste Teil der DOOM Reihe mit vielen Zwischensequenzen, die die Story voran treiben. Dieser weicht zwar nicht vom Schema Gut gegen Böse ab, ist aber zweckmäßig für das Spiel. Dieses hat auch in gewissem Maße zum ersten Mal eine Art Open World, wenngleich man sich hier jetzt keine Sorgen machen muss, irgendeine riesige Map mit zig Nebenaufgaben abzuarbeiten, denn trotz offenerer Welt bleibt es recht linear.

Neben den Shooter-Passagen schlüpft man in The Dark Ages das eine oder andere Mal auch in die Rolle eines riesigen Mechs oder besteigt einen Flugdrachen. Das lockert ein wenig die Atmosphäre auf. Allerdings fand ich die Passagen im Mech teils sehr repetitiv und eher simpel gehalten.

Gegen Ende empfand ich das Spiel als recht zäh. Level um Level mit endloser Ballerei, Bosskämpfe mit mehreren Phasen, die sich vom Gameplay nicht sonderlich unterschieden - ich war am Ende dann froh, als der Abspann lief.

Nichtsdestotrotz war es ein ziemlich gutes Spiel, grafisch herausragend, flüssig, gutes Gameplay - das hat schon Spaß gemacht. Gegen Ende wurde es dann jedoch abwechslungsarm und zäh.

7/10
 

Krulemuk

Frührentner
Constance

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Constance ist ein richtig gutes Metroidvania aus Deutschland – vielleicht nicht revolutionär, aber dafür charmant und extrem stimmig.

Das Spiel punktet vor allem durch seine Präsentation. Der Pinsel-Look ist nicht nur ein Gimmick, sondern zieht sich konsistent durch Welt, Gegnerdesign und Effekte. Audiovisuell ist Constance damit absolut überzeugend. Es wirkt sehr stilsicher und gleichzeitig sehr polished. Das gilt ebenso für die Optik wie auch für die liebevollen, flüssigen Animation.

Thematisch wagt sich das Spiel wie Celeste an psychische Probleme der Protagonistin heran. Das geschieht sensibel und ohne zu dick aufzutragen.

Spielerisch bietet das Spiel eine motivierende Progression. Die Suche nach Herzteilen und anderen Upgrades fühlt sich belohnend an und sorgt für ein stetiges Fortschrittsgefühl. Einige Fähigkeiten sind optional und können übersprungen werden. Die Bosskämpfe sind hervorragend designt – fordernd, fair und sehr gut lesbar. Dazu kommt eine coole Heiltrank-Mechanik: Eingesammelte Heilitems, die über die maximale Lebensenergie hinaus heilen würden, füllen stattdessen den Trank automatisch wieder auf. Auch angenehm: Constance verlässt sich nicht allein auf Kämpfe. Das Platforming nimmt einen bedeutenden Platz ein. Insgesamt macht das Gameplay einen sehr guten & flüssigen Eindruck.

Positiv hervorheben möchte ich außerdem die Foto-Funktion, die ähnlich wie in Prince of Persia: The Lost Crown funktioniert. Man kann Screenshots setzen, die dann direkt auf der Karte markiert werden.

Die Karte ist leider eine der größten Schwächen des Spiels: Sie zeigt Räume nur grob an und hilft in verwinkelten Gebieten nur bedingt. Gerade gegen Ende wusste ich öfter nicht, wo ich als Nächstes hin soll.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der ziemlich überschaubare Umfang von nur etwa 6–8 Stunden. Eigentlich ist das für ein Metroidvania eine nahezu ideale Spiellänge – aber offenbar haben mich die ganzen episch ausgewalzten Genre-Vertreter wie Silksong und Co ein wenig verdorben. Ich hätte jedenfalls gern noch deutlich mehr Zeit mit Constance verbracht und gern noch ein paar zusätzliche, sich vom Rest stärker unterscheidende Gebiete erkundet.

Fazit
Vor 10 Jahren hätte ich Constance vermutlich ohne Zögern eine 9/10 gegeben. Mittlerweile ist das Genre allerdings so dicht besetzt, dass wirklich nur die außergewöhnlichsten Titel langfristig bei mir hängenbleiben. Constance ist nah dran – vor allem dank seines Artdesigns, seiner Thematik und des angenehm flüssigen Gameplays – erreicht für mich aber nicht ganz diese obere Liga.

Trotzdem bleibt es eine schöne, kleine, schnuckelige Perle, die sich Metroidvania-Fans definitiv anschauen sollten.

Wertung: 7,5 bis 8/10
 

cM0

Moderator
Team
Ich habe einiges durchgespielt in den letzten Wochen. Positiv hervorheben möchte ich Astro Prospector. Es fängt simpel an. Man baut Kaffee-Asteroiden ab, indem man in der Nähe von diesen ist. Eine Runde ist recht schnell vorbei und mit dem verdienten Kaffee kann man Upgrades für sein Raumschiff kaufen. Später gibt es noch andere Resourcen, die man für verschiedene Verbesserungen braucht. Soweit nichts Besonderes, aber das Spiel entwickelt sich immer mehr in Richtung Bullet Hell Shooter. Ausweichen wird zunehmend schwerer und nebenbei muss man ja weiter Asteroiden farmen. Ich mag eigentlich keine Bullet Hell Shooter, aber das Spiel hat das "nur noch eine Runde"-Gefühl verdammt stark hervorgerufen.
 

Eirulan

Frührentner
So, am Wochenende Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout abgeschlossen...

Ich will gar nicht groß ausholen: Das Spiel hat alle meine Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen. Für mich ist das ein klares S-Tier JRPG, und die Atelier-Serie mausert sich langsam, aber sicher zu meinem liebsten Franchise in diesem Genre.

Alle Elemente, die ich von einem Atelier-Titel erwarte, sind hier super umgesetzt, aber eben auch stark überarbeitet (was ich ja schon in meinem "Angespielt"-Post erwähnt hatte):
  • Storytelling: Das optimistische, intime "Low Stakes"-Storytelling, das sich mal nicht auf den Weltuntergang konzentriert, sondern auf den Alltag und die persönliche Weiterentwicklung der Charaktere.
  • Gameplay-Loop: Die Alchemie und das Sammeln stehen dort, wo sie hingehören: Front and Center.
  • Ästhetik: Die gesamte Atmosphäre ist einladend, gechillt und einfach zum Wohlfühlen.
Vor allem die Optik sticht hier stark heraus. Mich hat die visuelle Gestaltung in seiner Konsequenz und der Mühe, die hier hineingeflossen sind, ganz stark an Persona 5 (oder auch P3 Reload) erinnert. Wirklich jeder Screen, jedes UI-Element und jedes Menü ist unglaublich stimmig und kohärent – natürlich in einem anderen Stil als die genannten Titel aber nicht minder beeindruckend. Großes Lob an Gust!

Das Alchemie-System ist deutlich ansprechender und längst nicht mehr so abstrakt wie in älteren Titeln der Reihe. Dadurch ist es insgesamt aber auch eine Ecke leichter und bietet auch im Endgame wenig Überraschungen. Man hat hier die frühere Tiefe zugunsten der Zugänglichkeit etwas reduziert, was Serienveteranen vielleicht bemängeln werden, mir aber nichts ausgemacht hat. Man braucht eigentlich das ganze Spiel über fast kein Geld, weil man alles, was man braucht, hat und ausrüstet selber sammelt und craftet – sehr motivierend.

Das Kampfsystem ist zwar klassisch rundenbasiert, allerdings mit einem ATB-ähnlichem Touch, und somit deutlich dynamischer und schneller als in früheren Titeln. Im Kern sammelt man teamübergreifend hier Aktionspunkte durch normale Angriffe, die man dann für Skills oder zum Erhöhen des sog. Taktik-Levels wieder ausgeben kann. Spielt sich sehr intuitiv, sieht flashy aus und hat auch eine strategische Note. Sehr große Bedeutung kommt hier natürlich den selbstgecrafteten Items und Ausrüstungsgegenständen zu, mit denen man (bis auf die Superbosse) das Spiel dann auch später sehr leicht brechen kann, was ja nun aber auch nicht JRPG-untypisch ist.

Das Highlight des Spiel waren aber für mich die Maps 😊 Mein Gott, sehen die Landschaften teilweise hübsch aus, wirklich märchenhaft, einfach zum Wohlfühlen.

Für mich neben Soul Hackers 2 „mein“ Highlight der in diesem Jahr gespielten JRPGs und würde ich eine Topliste machen, was ich nicht vorhabe, wäre das ziemlich weit oben… Allerdings werde ich mit Ryza 2 nun ein paar Wochen warten, da ich momentan keine zwei JRPGs hintereinanderweg zocken kann, das hat mir dieser Metaphor-Mist gründlich verleidet…
 

ChiefMayhemSoap

Aushilfe der Essenausgabe
So, am Wochenende Atelier Ryza: Ever Darkness & the Secret Hideout abgeschlossen...

Ich will gar nicht groß ausholen: Das Spiel hat alle meine Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen. Für mich ist das ein klares S-Tier JRPG, und die Atelier-Serie mausert sich langsam, aber sicher zu meinem liebsten Franchise in diesem Genre.
Habe keinen Thread zu dem Spiel gefunden, daher frage ich das einmal hier:

Ist das Spiel ein geeigneter Einstieg in das "Atelier"-Franchise?

Bisher ist mein Lieblings-JRPG wohl noch immer Eternal Sonata (Generation XBOX360/PS3) - was aber auch eine "hach, damals"-Verklärung sein kann - und weitere absolute Lieblinge sind für mich Tales of Arise, Tales of Berseria und Tales of Vesperia.
Wäre da das Spiel wohl was für mich?


Und zum Thema: Bin noch mit meinem geschätzten Koop-Partner hier aus dem Forum bei Nioh 2 unterwegs und dort wartet die allerletzte Mission noch darauf abgeschlossen zu werden.
 

Zäpp

Moderator
Team
Mit der neuen Konsole kam Astro’s Playroom. Bin zwar kein Fan von 3D Plattformern, aber muss sagen, dass das schon ein nettes Spiel ist. Schade, dass man nicht wirklich alle Gimmicks des Controllers abschalten kann. Zumindest aber Mikro, Rumble und adaptive Trigger. Glaube ohne die Gyro-Steuerng hätte ich noch mehr Spaß gehabt. Aber immerhin habe ich mir alle Tropys bis auf eine geholt. Vielleicht setzte ich mich nochmal an den Speedrun.
 
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