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Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Wave Race 64 (NSO)
Sehr schönes Review. Wave Race 64 war neben Super Mario 64 mein "Starter Titel" damals auf dem N64 und ich hatte da auch enorm viel Zeit und Spaß mit. Irgendwann kam dann Mario Kart 64 und meine Zeit mit dem Spiel schwand, insbesondere - wie du auch geschrieben hast - da der Content doch eher dürftig war, aber das Feeling übers Wasser und die Wellen zu brettern machte es zum idealen Sommer-Titel (aus ähnlichem Grund habe ich letztes Jahr mal Kandagawa Jet Girls auf Steam gekauft.. ahm ja).

Auf der Switch 2 über Nintendo Online hatte ich das Spiel vor einer Weile dann auch noch mal mit nostalgischer Rosaroten Brille angeworfen und ein paar Runden gedreht, aber ja, da bin ich halt so oberflächlich dass ich sagen muss das mich die Grafik heutzutage halt nicht mehr abholt. Da sind die Videospielaugen halt eben mit dem Zeitgeist gewachsen, aber zur damaligen Zeit wars natürlich großartig.
 

Kindra

Frührentner
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Interessant. Ich bin da dann wohl etwas schmerzfreier. Find generell eh, dass N64-Spiele gar nicht so schlecht gealtert sind wie häufig gesagt wird. Find da viele PS1-Spiele hässlicher. Ich kann das also immer noch spielen. Immerhin die Auflösung ist ja zum Glück ein bisschen höher (wobei man sagen könnte, dass die geringe Auflösung Wave Race geholfen hat, das wird auch im DF-Video gut erklärt).

Klar, die Fahrer (lol deren "Gelenke") und die Umgebungen sind schon arg hässlich ... will's jetzt auch nicht "schön"reden!
 

Gonzo

Aushilfe der Essenausgabe
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Little Nightmares auf Switch 2

Wow, wie schön, dass ich es nach einem Jahr Pause doch weitergespielt habe.

Trotz allem Frust über die pingelige Steuerung war das doch eine echte Perle 😍
So eine tolle, bedrücke Atmosphäre, diese geniale Inszenierung von Bild und Ton. Echt cool.

Die Rätsel und Kämpfe sind simpel.

Ich habe trotzdem mit vielen Pausen fast 9 Stunden benötigt. Am 09.09.24 begonnen und es gerade eben beendet 😀

9/10
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Trotz allem Frust über die pingelige Steuerung war das doch eine echte Perle 😍

Um das mal in meinem Sinne umzuformulieren:

Wegen all des Frusts über die verdammt noch mal schwammigste Wischiwaschisteuerung, die das Gamingabendland je erlebt hat, und tausend Makeln am Gameplay werde ich dieses Spiel in echt mieser Erinnerung behalten.

Damit ist Teil 1 gemeint, aber deine Beschreibung beschwört echt finstere Empfindungen dem Spiel gegenüber herauf.

Immerhin war ich damals nach dreieinhalb Stunden durch gewesen. Neun Stunden davon hätten mich definitiv auf die lederne Couch befördert.
 

Gonzo

Aushilfe der Essenausgabe
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Immerhin war ich damals nach dreieinhalb Stunden durch gewesen. Neun Stunden davon hätten mich definitiv auf die lederne Couch befördert.

Ich habe das ja erträglich verteilt. 2:15 Stunden in 2024, 30 Minuten in 2025 und dieses Jahr von Sonntag bis heute jeweils 1 bis 2 Stunden.

Aber ich war das ja heuer von Reanimal gewohnt. Egal, die Tage spiele ich Teil 2. Ich weiss ja, was steuerungstechnisch auf mich zu kommt.
 

Khorny

Moderator
Team
Akai Katana Shin

Mein letztes Shoot'em Up ist jetzt schon ein paar Monate her, daher wollte ich die derzeitige Durchspiel-Flaute spontan beenden, indem ich mich einem der offenen, aber tendenziell kürzeren Spiel meines Backlogs widme. Nachdem viele Cave-Shmups auch zu meinen absoluten Lieblings-Genrevertretern gehören, hat mich auch Akai Katana Shin nicht enttäuscht.

Visuell ist dies ein tolles Erlebnis, ich würde es hier sogar auf den ersten Platz der Caves setzen. Die Animationen sind butterweich und sehenswert. Auf der Pole Position landet es allerdings auch in Sachen Schwierigkeitsgrad, denn manche Boss-Patterns sind wirklich heftig. Ohne Continues müsste man hier wohl Jahre mit dem Studium verbringen.

Der Soundtrack passt wieder einmal perfekt zum Geschehen, aber hier liefert Cave ohnehin beständig. Müsste ich es irgendwo in meiner persönlichen Hitliste der Caves einordnen, wäre es vermutlich auf dem Treppchen. Lediglich Esp.Rade und Deathsmiles muss es sich geschlagen geben, die für mich einfach die Allzeit-Favoriten bleiben. Gespielt habe ich es auf der Switch 2 im Handheld-Modus. Auf einem kleineren Bildschirm wollte ich mir das auch wirklich nicht (mehr) antun.
 

Wurzelknolle

Frührentner
Far Cry 3 Classic Edition (PS5)

Damals zu Release war es ein grandioses Spiel, und es macht auch heute noch viel Spaß.
Mit 21 Stunden Spielzeit habe ich vermutlich einen Speedrun gemacht, sei‘s Drum - einige Missionen sind ja wirklich nur 3 Minuten lang.

Frust kam zwischendurch trotzdem auf.
An anderer Stelle schrieb ich bereits, dass ich in einem Aussenposten eine absurde Anzahl Gegner hatte: 6 gepanzerte Typen mit Flammenwerfer, 23 Hunde, 1 Helikopter, und die üblichen Gegner. Das muss ja ein massiver Bug gewesen sein, dass ein Aussenposten mehr Gegenwehr bietet als einige Missionen.

Auch hatte ich die Mission „Gegen die Bank Wetten“ nicht so schwer in Erinnerung. Ich musste doch glatt auf den niedrigsten Schwierigkeitsgrad stellen und hatte selbst dann noch Probleme. Beim Googlen nach Tipps stieß ich auf einen Redditthread bei dem quasi alle sagten: Installier nen Trainer, das ist unmöglich zu schaffen.
Nach viel Trial and Error und Spawns lernen hatte ichs dann.. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man die Mission auf höheren Schwierigkeitsgraden schaffen soll.

Das anschließende Sammeln der verlorenen Briefe, Speicherkarten, und Relikte war dann Balsam für die Seele und einfach nur die tolle Landschaft genießen.
 

OldRooster

Aushilfe der Essenausgabe
Interessant. Ich bin da dann wohl etwas schmerzfreier. Find generell eh, dass N64-Spiele gar nicht so schlecht gealtert sind wie häufig gesagt wird. Find da viele PS1-Spiele hässlicher. Ich kann das also immer noch spielen. Immerhin die Auflösung ist ja zum Glück ein bisschen höher (wobei man sagen könnte, dass die geringe Auflösung Wave Race geholfen hat, das wird auch im DF-Video gut erklärt).

Klar, die Fahrer (lol deren "Gelenke") und die Umgebungen sind schon arg hässlich ... will's jetzt auch nicht "schön"reden!
Ich selbst hatte Wave Race 64 nie, aber ein Kumpel von mir. Damals hat man sich Spiele schließlich nicht "doppelt" gekauft. :p Verbinde damit ebenfalls so ein Sommergefühl, obwohl ich in echt noch nie mit Jetskis in Berührung gekommen bin. Ich sollte da auch mal wieder einen Blick reinwerfen, sobald das Wetter passt …
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Drakensang (mit dem inoffiziellen Beititel 'Das Schwarze Auge')

Da ich des Umfangs wegen mal nicht riskieren will, dass das Dingens von hier verschoben wird, und weil der Text vielleicht nicht komplett spoilerfrei ist, und weil ich sowieso die letzten Wochen alles im Spielthread getippt hab ...

Wer interessiert ist, kann den Abschlusstext hier nachlesen:

 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Resident Evil Requiem

Selten habe so viele WTF-Momente in einem Resident Evil gesehen. Nicht im positiven Sinn. Nach ca. 14 Spielstunden war ich zwar durch, das entspricht etwa der Spielzeit von Village oder Biohazard, aber es kam mir wie die Unendlichkeit vor.
Ich mochte das Spiel nicht. Ich mochte den Wechsel zwischen den beiden Protagonisten nicht. Ich mochte die ängstliche und unbeholfene Grace nicht, ihr zeitlupenartiges Lauftempo, ihr winziges Inventar nicht und schon gar nicht ihre ständigen Entschuldigungen für Dinge, an denen sie keine Schuld hat.

Gut, dass es als zweiten Protagonisten Leon S. Kennedy gibt, sollte man meinen. Aber sein größter Auftritt beschränkte sich auf eine Map, die in vieler Hinsicht als langweilig bezeichnet werden könnte.
Das Spiel bietet eine umwerfende Grafik, mit Raytracing und dem ganzen Lametta, das es heute gibt. Leider kämpfte sich Leon hauptsächlich durch ein eher graues verlassenes Kriegsgebiet namens Raccoon City, das etwas an den Auftritt von Chris Redfield aus Resident Evil 6 erinnerte. Da wäre mehr Abwechslung optischer Natur eine bessere Option gewesen, als Leon durch ein ödes halboffenes Hub-Gebiet voller Schutt und Trümmer zu scheuchen. Natürlich nur, um drei (wie viele sonst?) Zünder zu sammeln, damit er ein Loch in das Tor der Dark Zone aus The Division sprengen darf. Das war ein Scherz.

Die Zombies, die in keinem Resident Evil fehlen dürfen, wollten uns bereits mit Grace im Sanatorium vom ersten Spieldrittel auf die Nerven gehen. Dann auch Leon in besagtem Kriegsgebiet in der Spielmitte. Leon bekommt immerhin einen Bodycount spendiert, für den er Geld bekommt um seine Waffen aufzurüsten. Dafür kann Grace an Speicherpunkten überflüssigen Loot in einer Kiste verstauen, während Leon immer alles in einem viel größeren Inventar mit sich herumschleppen muss. Egal. Das Inventarmanagement ist traditionell nervig wie eh und je.

Die Charaktere spielen sich so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Leon kann sich neuerdings zwar auch an Zombies heranschleichen. Aber das hat man wohl nur als Reminiszenz an The Last Of Us eingebaut, weil man es nur ein paar Mal machen muss, dann nie wieder.
Überhaupt erinnert vieles an den Titel von Naughty Dog aus dem Jahr 2013. Ob das den mangelnden eigenen Ideen verschuldet ist?
Zurück zu den Zombies. Sie sind teilweise personalisiert und sollen Grace dadurch noch unheimlicher vorkommen. Von daher ist auch die Egoperspektive für Grace vorgegeben, es kann aber jederzeit in die 3rd Person gewechselt werden. Moment! Gibt es einen Jumpscare oder eine Cutscene, und davon gibt es viele beim Part mit Grace, zoomt die Perspektive automatisch wieder in die Ego-Sicht. Man soll sich schließlich erschrecken.
Egal, zu den Zombies. Es gibt einen Koch, einen Lichtschalter-Typ und eine Sängerin. Leon dagegen bekommt nur Kanonenfutter im Sekundentakt. Der Bodycount muss schließlich wachsen. Ein Like von Ice-T an dieser Stelle.

Statt wie in 28 Days Later mal etwas schnellere Zombies einzuführen, gibt es hier nur die Oldschool-Schlürfer. Natürlich dürfen auch bekannte Gegenertypen aus früheren Serienteilen nicht fehlen. Dazu noch mehr literweise Blut und Gore als früher, denn das verkauft sich immer besonders gut in Krisenzeiten wie diesen.
Natürlich kann Leon jetzt auch mal eine Kettensäge aufnehmen und sich wie ein echter Gearhead mit einem Zombie duellieren. Das geht aber nur an einer Stelle ein einziges Mal. Sonst nimmt man die aus anderen Serienteilen bekannten Waffen, die so ideenlos daherkommen, wie es nur ein Resident Evil schafft: Pistole, Schrotflinte, MP, Scharfschützengewehr. Es gibt später im Spiel zwar andere Variationen zu kaufen, aber die Auswahl ist für heutige Verhältnisse fast geizig. Auch beim Zubehör gab es im Jahr 2005 bei Resident Evil 4 schon eine erheblich größere Auswahl.
Ideenlos sind auch Leveldesign und Gameplay. Leon kann nur auf Knopfdruck an bestimmten Stellen über Abgründe springen. Die Nullerjahre haben angerufen und wollen ihre fehlenden Innovationen zurück! Hier mal eine Tür von der anderen Seite zu öffnen, um eine Abkürzung freizulegen ist schon das höchste der Gefühle.

Passend zur Ideen- und Innovationslosigkeit, neben dem Oldschool-Gameplay von Grace aus Resident Evil 2 und dem schlecht kopierten Moves von Leon aus Resident Evil 4, gibt es auch noch einen Abschnitt in einem Umbrella-Labor. Natürlich. Man wäre fast enttäuscht, wenn sich Capcom etwas neues hätte einfallen lassen.
Dazu passt auch der Abschnitt von Leon mit der Rückkehr ins Polizeirevier von Raccoon City. Wenigstens gibt es keinen nervigen Mister X. Oh, wait! Natürlich gibt es ihn, samt Bosskampf. Nur weshalb? Einer von hunderten solcher WTF-Momente.
Auch einen Wesker-Verschnitt gibt es als Antagonisten, Zeno genannt. Was macht der da und warum überlässt man nicht dem zuvor so mühsam aufgebauten Bösewicht Dr. Gideon das Feld? WTF!


So verwirrend die Story auch ist, es hätte sie sowieso nicht gebraucht. Das Spiel setzt vor allem auf Emotionen (man kann auch Grace als Kind in einer Sequenz spielen), billige Jumpscares und viel Blut. Letzteres kann von Grace aufgesammelt werden, um komische Spritzen zu craften, die Zombies in einer Blutfontaine platzen lassen. Wie doof und was für eine Effekthascherei ist das denn und warum macht man sowas überhaupt, statt ihr einfach mehr Munition für die Pistole zu geben? Ach ja, die Spielzeit wäre ohne das nervige Crafting wahrscheinlich zu kurz. Keine Ahnung. Ich fand es wie so viele Spielmechaniken in diesem Teil zu haarstäubend, zu umständlich, zu zeitaufwendig.

Resident Evil 9 ist ein Sammelsurium aus Versatzstücken älterer Serienteile. Aber auch Elemente aus TV-Serien werden kopiert (Sichtwort: Westworld) und haufenweise andere Spiele wie z.B. Heavy Rain, The Last Of Us. The Evil Within. Alan Wake 2 oder Silent Hill 2.
Alles neu in Requiem und alles doch so vertraut. Es scheint das neue Konzept von Capcom zu sein, wie man fast jeden, der schon einmal etwas von der Reihe gehört hat, abholen kann.
Davon ausgehend ist es objektiv gesehen ein gut gemachtes Spiel und bekommt auch zwei Testnoten mehr von mir als eigentlich gewollt. Meinen persönlichen Geschmack hat es aber gar nicht getroffen. Ich war froh als es endlich vorbei war. Meine Haare sind nun etwas grauer als zuvor. Aber ganz bestimmt nicht, weil ich mich so sehr gegruselt habe. Das lag an den unzähligen WTF-Momenten.

8/10
 
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