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Metal Master

Acta est fabula, plaudite!
Borderlands The Pre-Sequel!

Hat wieder sehr viel Spaß gemacht. Und von allen 3 Teilen der coolste Endboss!!!
 
Zuletzt bearbeitet:

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

Hatte ich bereits auf der PS4 durchgespielt, aber da das Spiel mittlerweile so günstig zu haben ist und ich davon gelesen hatte, dass Konami ein neues Herausforderungssystem eingeführt hat, wollte ich mir das Spiel nochmal unter diesen neuen Bedingungen anschauen.

Kurz bevor ich mir der PS4-Fassung fertig war, hatte Konami einige Änderungen in den Online-Systemen des Spiels eingeführt, die nicht grade zum Vorteil der Spieler ausgefallen waren und den gesamten Managementaspekt des Spiels verlangsamt hatten. Interessanterweise hat das mittlerweile nicht mehr so ganz frische System mit den Herausforderungen genau das Gegenteil bewirkt. Da man zusätzlich zu den normalen Missionsbelohungen jetzt auch noch weitere Belohnungen für das Absolvieren der Herausforderungen bekommt, hat das viele Spielabläufe wie den Aufbau der Mother Base sowie die gesamte Forschung im Spiel ernorm beschleunigt.

Und spielerisch ist es halt weiterhin Stealth-Action ganz nahe an der Perfektion. Jedes einzelne Spielelement ist so unfassbar gut durchdacht, dass es eine wahre Wonne ist, dabei zuzusehen, wie die schiere Menge an Systemen in faszinierender Art und Weise ineinander greift und einen regelmässig vor neue Herausforderungen stellt. Von allen Open-World-Spielen der letzten Zeit ist es wahrscheinlich der perfekteste Sandkasten, der einem immer neue Strategien und Vorgehensweisen ermöglicht. Es gibt so viele kleine Wege und Rückzugsmöglichkeiten, so viele Werkzeuge und Hilfsmittel, so viele Möglichkeiten, unterschiedliche Kombinationen an Ausrüstung, Fahrzeugen und Begleitern zusammenzustellen, dass es schon fast an überquellenden Luxus grenzt, weil vermutlich nur ein Bruchteil der Spieler wirklich alle Möglichkeit überhaupt zu sehen bekommt, geschweige denn überhaupt nutzt.

Metal Gear-Veteranen mögen sich dran stören, dass die Story kaum in Zwischensequenzen, sondern auf anderen Wegen erzählt wird. Aber mir, als jemand, der die vollständige Story nur aus Videos kennt, weil mir die bisherigen Teile (ausgenommen Peace Walker, das mich am Ende auch frustriert hat) vom spielerischen Aspekt her nicht gefallen haben, war es vor allem wichtig, dass Metal Gear mit diesem Teil tatsächlich in der Spiele-Moderne angekommen ist. Und es ist halt nicht nur in dieser Moderne angekommen, sondern hat im Stealth-Genre neue Maßstäbe gesetzt. Deus Ex: Mankind Divided, das ich vor einigen Wochen gespielt habe, wirkte in seinen Stealth-Systemen gegenüber MSGV regelrecht altbacken und war letztlich auch der Grund, warum nochmal zu MGSV zurückgekehrt bin.

Das einzig nervige Element war, dass das Spiel in der XB1-Variante bei jedem Kontrollpunkt einen gewissen Schluckauf während des Speicherns bekommt, was den ansonsten superflüssigen Spielablauf merklich stört. Meine Vermutung ist, dass das irgendwas mit der Verbindung zu den MGSV-Servern zu tun hat, da das Spiel im Online-Modus regelmässig Ressourcen mit dem Online-Speicher austauscht. Und das mittlerweile anscheinend noch mehr als zu dem Zeitpunkt, als ich die PS4-Version gespielt habe.

In der aktuellen Version 1.10 ist MSGV dennoch besser als je zuvor und das in meinen Augen beste Spiel dieser Konsolengeneration.
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Das einzig nervige Element war, dass das Spiel in der XB1-Variante bei jedem Kontrollpunkt einen gewissen Schluckauf während des Speicherns bekommt...


Der Herr Thommysoft hat jetzt ne One??????? :eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek: Wie konnte das passieren?? Ich schätze, am Ende waren die permanenten Versuchungen eines Forza Horizon 3 dann doch wohl zu viel für unseren Herrn Knightingale?

Damit hat sich dann wohl auch die letzte Konstante in meinem Leben verabschiedet und die Welt ist eine einzige große und vor allem unstete Variable geworden! :sniff:
 

Daniel04

Frührentner
Deus Ex: Mankind Divided

Der erste Teil von Deus Ex ist und bleibt mein absolutes Lieblingsspiel, mit dem 2. Teil konnte ich nicht viel anfangen, mit Human Revolution gelang Eidos schon ein gelungenes Reboot. Dieses Spiel erfuhr nun mit Mankind Divided seine Fortsetzung und diese knüpft auch an spielerische Qualität an. Was diesmal meiner Meinung nach nur nicht ganz so packend ist, ist die Story an sich.

Während das Spiel es schafft, eine sehr bedrückende Zukunftsvision zu präsentieren, kann die Story in der Hinsicht nicht mithalten. Diese empfand ich persönlich als etwas zu oberflächlich für das Setting. Jensen selbst hat man eine glaubwürdige Persönlichkeit verpasst, doch die ganzen Antagonisten - vor allem der Ober-Bösewicht - tauchen mir persönlich zu selten auf und das Finale insgesamt kommt dann doch sehr plötzlich.

Beim Gameplay her kann der Spieler wieder zwischen Stealth und Rambo wählen, ich war in 1. Variante unterwegs und finde das für das Gesamtsetting auch passender, wenngleich man durch Dialogoptionen etc. Jensen eben auch so formen kann, dass er ein skrupelloser Rambo ist. Das ist ja dem Spieler selbst überlassen. Großes Lob muss man dafür aussprechen, sich einem großen Kritikpunkt des Vorgängers angenommen zu haben. Dort wirkten Bossfights deplatziert - diesmal passen sie ins Setting. Alles Weitere wären Spoiler.

Grafisch ist es bei Mankind Divided schon so wie bei Human Revolution damals: es schwankt zwischen Welt- und Kreisklasse. Während die Hauptcharaktere alle toll detailliert modelliert wurden, fallen die NPCs doch stark ab und auch viele Umgebungen wirken wieder sehr steril, was auch so ein wenig am Stil des Spiels liegt. Im nächtlichen Prag kommt es in der Open-World zudem oft zu häßlichen kurzen Rucklern. Die Animationen in den Dialogen sind teils sehr hakelig, die Charaktere wackeln da oft so wie in alten Videospielen ohne Sprachausgabe. Dass die deutsche Synchronisierung dazu absolut nicht lippensynchron ist, lässt viele Gespräche unfreiwillig komisch wirken, auch wenn die Synchronsprecher an sich einen guten Job machen.

Alles in allem kann ich Mankind Divided dennoch nur jedem ans Herz legen, der den Vorgänger oder eben so Stealth-Shooter-Rollenspiele mag, die ein großes Maß an Freiheiten bieten. Es ist ein würdiger Nachfolger von Human Revolution, fällt nur in der Story ein wenig gegenüber dem Vorgänger ab. Doch dies ist in dem Falle schon eher Meckern auf hohem Niveau als wirkliche Negativpunkte. Vielleicht können andere Gamer mit der Story ja mehr anfangen als ich.

Immerhin hat es am Ende für den "Pazifist" Erfolg gereicht - niemanden getötet. :victory:

8/10
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Gears of War 4 (One)

Schon sofort nach dem Start des Spiels glotzt mich eine Mischung aus Heffernan und Hofstadter heroisch aus der rechten oberen Bildschirmecke an. Ein Bild, das mich nachdenklich stimmt. Das ich bis heute ich nicht weiß und auch gar nicht wissen will ist, wie er heißt und wer das ist, das tut sein übriges bei. Ja ich weiss, dass er der Sohn von Marcus Fenix ist, er heißt Jack oder Jill. oder Kait... wer weiss wie er heißt? Aber er ist heiss...

Es fängt unpersönlich an und es endet unpersönlich. Eine feste Bindung mit einem Charakter wird man im Spielverlauf der Kampagne mit der Lupe suchen müssen. Dafür gibt es reihenweise seelenlose und KI-befreite Roboter, die man in die Blechhölle zu befördern hat. Immer und immer wieder. Immer und immer wieder nach dem gleichen Spielschema. Wenn man erkennt, yeah!, da ist ein neuer stärkerer Robotertyp, von dem kann man sicher sein, dass er die nächste halbe Stunde als Standartgegner immer immer und immer wieder nach dem gleichen Spielschema erscheinen wird.

Roboter-Action in einem Gears of War? Kotz! Das ist wie einhundertmal jar jar binks in der gesamten Star-Wars-Saga! :kotzen:

Es fehlen die epischen Momente, wie die Odyssee durch den Wurm oder der Ritt auf dem Brumak aus Teil 2. Kein seichter Motorrad Stunt kann darüber hinweghelfen, oder irgendwelche banale Mech-Achtion, die es schon in gefühlt 100 anderen Spielen zuvor besser umgesetzt gab.

Die Emotionen lagen bei GoW4 dank der schlechtesten GoW-Charaktere im Kellerbereich. Alles viel zu bunt, zu Hipster-, zu Hippie-mässig. Gears sollte grau sein, schmutzig und dreckig sein! Man soll sich so anfühlen, als wandelte man in einem Alptraum über die frischen Gräber beerdigter Kinder in Aleppo nach der letzten Explosion einer Fassbombe. Satttdessen zieht man sich unbeschadet in eine scheinbar unbezwingbare Festung zurück und wirft einen Roboterangriff zurück, dessen Reserven für einen ganzen Vietnamkrieg gereicht hätten.

Soviel zur Kampagne, aber dás Kernstück, der Multiplayer ist meiner Meinung nach sogar viel schlechter als bei Judgement! Denn die neuen Entwickler The Coalition haben es nicht verstanden aus einer Kultreihe eine Goldgrube zu machen! Dabei wäre es so einfach gewesen, hätten sie den Trashfaktor nochmal erhöht und den Multiplayerpart dort gelassen, wo er bei Teil 2 aufgehört hatte.

Auch wenn einige neue Online-Spielmodi ganz gelungen wirken - ohne eine epische Kampagne wollen wir diese für uns unbekannten neuen Helden nicht verkörpern.

(7/10)
 

Daniel04

Frührentner
Forza Horizon 3

Nach dem letzten Schaurennen und über 10 Mio Fans läuft gerade der Abspann des Spiels - es ist an sich natürlich noch lange nicht vorbei und es gibt noch viel zu tun, aber ich denke, dass ich nun an dem Punkt angekommen bin ein Fazit zu ziehen.

Das Fazit fällt eigentlich genauso aus wie schon bei den letzten Spielen der Serie, sei es Motorsport oder auch Horizon: das Spiel rangiert mal wieder in der Weltklasse. Grafisch eine Augenweide, spielerisch 1a und mit Australien auch ein tolles, abwechslungsreiches Setting. Die Rennen mögen sich irgendwann wiederholen, doch durch die Vielzahl an Autos und auch eine hohe Auswahl an verschiedenen Rennstilen, macht es durchweg Spaß.

Die Drivatar-KI fährt wieder sehr menschlich, d.h. sie folgen nicht ständig einer Ideallinie, sondern machen auch mal Fehler und verbaseln ganze Rennen. Dass sie hin und wieder scheinbar übermächtig sind, obwohl sie in der gleichen Wagenklasse fahren, kommt zwar vor, aber eher selten und von daher kann ich das akzeptieren.

Die Schaurennen sind mal wieder super inszeniert, wenngleich ich das letzte Schaurennen
gegen den Zeppelin
weitaus unspektakulärer fand als z.B. zwischendurch welche
gegen die Speedboote oder gegen den Jet
. Gerade letztgenanntes hätte sich als Abschluss angeboten, aber nun gut, sie haben sich so entschieden und so einen großen Unterschied macht es ja auch auch nicht.

Ich werde sicherlich dran bleiben und noch ein paar Rennen fahren, Car Packs gibt es ja weiterhin, bald hält der Schnee in Australien Einzug - von daher ist hier noch viel, viel Motivation gegeben und es macht halt immer wieder Spaß eine Runde zu düsen.

Irgendwann wird es für Turn 10 und Playground Games schwer noch eine Schippe draufzulegen. Ich bin hier geneigt die volle Wertung zu geben und tue es auch ohne Skrupel, da ich die Schwächen des Spiels einfach so marginal finde, dass ich sie ausblenden kann.

10/10
 
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