X30 C64 Forever
Altmeister
Das sieht genial aus!! Da kriege ich schon Lust, wenn ich nur den Text lese und mir die Bilder anschaue...Ich schau ich öfters was mich noch so reizen könnte oder besser gesagt was zum Teil damals komplett an mir vorbei gegangen ist. Ich bin Jahrgang 1980 und hab mit dem C64 im Alter von 6-7 (wenn ich mich jetzt nicht irre) angefangen mit dem zocken. Man kann sich da ja vorstellen das die Rollenspiele die Anfang,Mitte oder ende der 80 erschienen sind nicht wirklich von Interesse waren. Genau aus der Zeit stammt aber eine Reihe die bis heute unter vielen klassischen RPG Spieler, Dungeon Crawler hochgeschätzt wird und zwar Wizardry. Das größte Manko an dieser Reihe ist das sie selbst zum Zeitpunkt von denen viele Teile erschienen sind, sie technisch nie auf einem aktuellen Stand der Zeit waren. Ich muss zugeben ich habe vielleicht 2-3 später im Leben in den ein oder anderen Teil reingeschaut aber konnte die Faszination nie verstehen. Was auch daran lag da ich das System was hinter der Reihe stand nicht kannte und die Reihe auch so alles mögliche an Komfortfunktionen zu missen lässt. Umso mehr ich mich aber in letzter Zeit mit CRPGs beschäftigt habe umso interessanter war es natürlich mal ein Wizardry anzuspielen. Übrigens Komfortfunktionen sind allen Anschein so was von überbewertet das ich nebenbei am Handy einen Tab offen habe von einem Manual oder einem Guide um zumindest zu wissen welche Werte Waffe,Ausrüstung und Gegenstände haben
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Wizardry Gaiden I: Suffering of the Queen ist der erste Teil der SpinOff Reihe von Wizardry und wurde auf dem Gameboy veröffentlicht in Japan. Durch eine Fanübersetzung ist das Spiel auch auf Englisch spielbar. Da die Offspin Reihe oder auch die Hauptreihe von Teil 1-5 grafisch eh keine Bäume ausreist wird einem die Grafik auf dem Gameboy auch nicht mehr schockieren.
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Das Spiel fängt damit an das ihr euch erst mal eine Party von 6 Kämpfern, Magiern, Priester und Dieben etc.. erstellt. Dabei solltet ihr drauf achten die Party ausgeglichen ist, die Attributspunkte vernünftig verteilt sind. Danach geht’s dann auch direkt rein in den Kerker.
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Und ja das ist dann auch schon die volle Grafikpracht die euch erwarten wird. Ihr sucht euch den Weg durch den Dungeon, entdeckt und löst Rätsel und kämpft euch tapfer durch Zufallskämpfe die meist aber nur beim betreten durch Türe stattfinden. Eine Automap gibt es auch nicht aber nach kurzer Zeit kann zb euer Priester einen Zauberspruch lernen mit dem ihr euch eine Karte anschauen könnt mit bereits erforschten Felder.
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Die Etagen des Kerkers sind gespickt mit Fallen, Teleportern und Rätseln. Am besten zeichnet man sich nebenbei seine eigene Karte auf Papier (so hat man das ja damals gemacht) das ihr euch Rätsel, Fallen etc. eintragen könnt.
Anfangs läuft es meist so ab das ihr den Kerker auf der obersten Etage erkundet aber euch dabei nicht zu weit vom Ausgang entfernt weil im Gegenteil zu vielen anderen Vertretern des Genre und besonders den heutigen ist es nicht so das ihr einfach für paar lumpige Goldtaler gefallene Kameraden wiedererwecken könnt. Ihr müsst z.B. wenn die ganze Gruppe fällt erst mit einer zweiten wieder in den Dungeon um die Gefallen zurückzubringen und auch das Wiederbeleben ist mit Malus versehen. Im Hintergrund läuft wohl das AD&D System und so müsst ihr eben schauen das ihr anfangs erst mal so 1-2 Level aufsteigt und das eure Truppe alles gute an Gerümpel auch anzieht den ihr findet. Ich hab das Spiel nun 2 ½ Stunden angespielt und mich eben bis in die zweite Ebene vorgewagt und dann plötzlich einer recht starken Gegnertruppe gegenüber gestanden wo ich mächtig einstecken musste und alles auffahren musste was meiner Truppe zur Verfügung stand. Das hat schon bock gemacht.
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Die Kobolde und Skelette haben mir mächtig zugesetzt, hier auf dem Screen fing die Nervosität an. Ich hatte schon 5 Skelette weg gekloppt und 2 Kobolde. Die haben ordentlich ausgeteilt. Wenn ihr dann noch bockt habt so richtig darin zu versinken könnt ihr euch auf Fanseiten im Bestiarium stöbern um
Wizardry 7 war damals übrigens so einigermaßen up to date, was die Grafik anging. Und das Spiel hatte damals ein geniales Feature, was ich seitdem nie wieder irgendwo gesehen habe. Obwohl Singleplayer hatte man oft das Gefühl, trotzdem nicht der einzige "Player" zu sein, weil es andere - computergesteuerte Partys gab, die genau das Gleiche Ziel verfolgt haben, wie die eigene Party. Ich kann mich erinnern, dass ich manchmal zu spät kam und das gesuchte Item vor mir schon von einer KI-Party gefunden worden war. Kann mich aber nicht mehr erinnern, ob man es der anderen Party dann wieder abnehmen musste oder ob es schlicht mehrere Exemplare eines Items gab. Habe es leider auch nie durchgespielt, weil irgendwas dazwischen kam.
(verratet mich bloß nicht!!