@Derpendja : Gratulation zur Finalisierung
Ich bin bei ca. 80%. Habe die ersten beiden Vertragsgruppen komplettiert und nur noch ein paar in der Letzten offen. Alles auf der 2. Karte. Und so max. 10 Aufträge insgesamt noch. Aber ja, wird schon.
Die letzten beiden Tage standen im Zeichen der Männersachen. Dabei gestaltete sich der Bohrlader vom Steinbruch zur Plattform als Abend füllend. Grundsätzlich ging das recht gut mit dem Sleiter. Ich hab aber anscheinend die dümmste Route gewählt und bin über die Fähre rüber zum Hafen. Und auf der kurzen Umleitung kurz nach dem Hafen ist mir das Teil dann über die Kante gekippt, weil eben der Kurvenradius zu eng bzw. der Anhänger zu lang ist. Hat ne schöne Zeit gedauert, bis ich letztlich aufgegeben hab, den Lader hochziehen zu wollen, dabei noch 2 weitere Trucks in den Abgrund schickte und letztlich das Teil dann von unten ganz runter gezogen hab. Versteh jetzt auch, warum grade dort eine Mission "Harter Tag" platziert wurde. Der Name ist Programm
Bin dann eben an der Wasserkante weiter Richtung Ziel. Das ging dann wieder ganz gut bis zur Eisquerung ganz im Süden. Da hat dann der Sleiter leider etwas Federn an den scharfen Eisschollen gelassen und doch merklich Schaden genommen, ist aber letztlich doch noch ans Ziel gekommen. Müsste ich diese Fahrt noch einmal machen, würde ich wahrscheinlich zum Gate im Osten von Lake Ribiere fahren, da kommt man am Highway bei der Stahlfabrik raus und kann dann den ganzen Highway an der Garage vorbei bis zur Plattform fahren. Aber das wär ja leicht
Ein Highlight war dann der Ankerpfosten, der sich wie ein Deja Vu aus dem Amur/Kosmodrom aus dem Hangar in der Stahlfabrik schälte. Sogar mit identem Sound. Den Transport hab ich über den Highway gemacht und hab erst am Schluss dann vor der vom Schiff zerstörten Brücke abgekürzt, was natürlich zu einem Umkippen in den engen Felsen führte. Aber das konnte ich doch wieder einigermaßen problemlos wieder auf die Beine Stellen. Die Garage ist ja nicht weit. Die restlichen Aufgaben zur Bohrinsel waren ganz ok.
Mit den Holzfuhren hatte ich überhaupt kein Problem. Ich hab gleich anfangs einen Truck mit je 12 losen Stämmen auf einmal ins Sägewerk gekarrt und damit kommt man fast durch. Ein 2. Mal werde ich allerdings noch fahren müssen. Der Weg vom Holzlager zum nächsten Gate ist ok, der Felssturz kann easy umfahren werden und auf der Hafenkarte ist ohnehin nur Highway bis zum Sägewerk (wenn man die Brücken repariert hat). Da hatte ich schon wesentlich mehr Verdruss mit den Holzfuhren. Hier ist das mehr als nur moderat. Das kann höchstens nerven, wenn man die Fuhren mit den Holzhängern macht. Ja, da ist man sicher einige Male unterwegs. Aber wer macht das schon ...
Gestern hat mir das Bergsteigerzentrum dann doch Zeit und Nerven gekostet. Der Weg dahin ist sowas von laaaaaaang, dass ich verzweifelt nach Abkürzern gesucht hab. Bei den beiden Brücken mit den 4 mittleren Planken fand ich in der Nähe der Ölraffinierie einen Shortcut, der es aber in sich hat. Der Sleiter ist zwar gut durch den Schnee rauf zur Bergstraße, konnte aber den langen 6er Hänger nicht mehr auf die Straße oberhalb vor der ersten Brücke ziehen. Also abhängen, Fracht fiel klarerweise runter, dann Hänger mit der Winch raufgezogen, aufgerichtet und die Planken dann dank des langen Sleiter-Auslegers nachgeholt. Alles gut, ging schneller als die elendslange Runde um den Berg. Und da muss man letztlich doch 3x rauf. Den Abenteurerhänger habe ich in ebenso abenteuerlicher Weise mit dem Tatarin über eine "Abkürzung" raufgezerrt, die ich vermutlich kein 2tes Mal versuchen würde. Und die Ölfässer, naja, die mussten dann leider den langen Weg nehmen. Mit dem Hänger sind die Abkürzer eher Zeit raubender als der reguläre Weg.
Truckempfehlung? Ja sicher. Alles was große Räder hat und weniger als 25l/min säuft. Der Sleiter an sich ist schon ein tolles Gerät. In Verbindung mit dem neuen 6er Anhänger inkl. Wartungszusatz ist er allerdings nahezu für alle Transporte unschlagbar. Mit knapp 1000 Liter Sprit kommt man an jedes Ziel, aber eben nicht überall rauf oder rüber. Da gibt es Grenzen in der Physik.
Ich muss auch anmerken, dass ich das erste Mal seit dem Hauptspiel eine Karte fast vollständig ohne meinen Azov 73210 gefahren bin, der üblicherweise Fixstarter in jeder Region ist. Ich habe auch sonst kaum Platz für die Vorons und Taigas gesehen, weil es kaum eine Fuhre gibt, die nicht irgendwo übers Eis muss. Und da sind eben große Räder gefragt. Egal ob Mastodon, Kenny, Sleiter oder Kolob. Ich persönlich bin kein Freund der Knickgelenklaster wie den Antarctic oder Femm, aber wer damit umgehen kann .... In den engen Felswegen sind die ohnehin kein Thema, übers Eis dafür erste Sahne.
Also ich für meinen Teil bin sehr happy mit dieser Season, die nicht grade leicht, manchmal extrem fordernd, aber letztlich sehr gut ausgewogen ist. Die Transporte sind toll in eine Geschichte eingebaut, wenngleich nicht immer schlüssig ist, warum man Teile für die Ölplattform ausgerechnet in einen Steinbruch verbannt. Auch hätte ich eine Garage auf der 2. Karte begrüßt, auch zum erst aufbauen. Auch der Highwayanteil ist für meinen Geschmack doch zu viel und man hätte doch auch die große, vom Schiff zerstörte Brücke zum reparieren freigeben können. So als Schlussaufgabe, um den Spaß an den Umleitungen nicht zu schmälern. Es wäre einfach schön, wenn man ne aufgeräumte Karte hinterlässt.