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Red Dead Redemption 2

Red Dead Redemption 2
Firmen
Rockstar Games, Take-Two Interactive
Genres
Shooter, Role-playing (RPG), Adventure

crizzero

Rusty Loot Unit
Am liebsten umgebracht habe ich bisher den komischen Hitler-Verschnitt in St. Denis. Der steht da an der Straße und predigt lautstark etwas von Rassen... habe den dann abgestochen. Auf offener Straße. Und gejuckt hat es niemanden! 😂

Ist noch so eine große Stärke des Spiels. Es ist durch und durch politisch.
 

Harleyluja 58

Rentenbezieher
Am liebsten umgebracht habe ich bisher den komischen Hitler-Verschnitt in St. Denis. Der steht da an der Straße und predigt lautstark etwas von Rassen... habe den dann abgestochen. Auf offener Straße. Und gejuckt hat es niemanden! 😂

Ist noch so eine große Stärke des Spiels. Es ist durch und durch politisch.
Gut zu wissen, werde ich dann als erstes Nachholen, den Seppel hintern Gaul binden, bin eh gerade in der Nähe von St. Denis.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ich bin jetzt mit der Story und den Story-Nebenmissionen durch und werde es dabei dann auch belassen. Die restlichen Neben- und Sammelaufgaben können gerne unbearbeitet in irgendwelchen Listen verbleiben.

Die Geschichte hat mich wirklich beeindruckt und gehört für mich defintiv zu den besten Videospiel-Geschichten, die man so erleben kann. Die Dragon Age- und Mass Effect-Spiele würde ich persönlich immer noch etwas höher einstufen, aber das liegt einfach daran, dass sie mich emotional einfach mehr mitgerissen haben. Aber was Rockstar hier abgeliefert hat, ist echt beeindruckend. Das hätte ich ihnen absolut nicht zugetraut, da die Storys von RDR1 und denn GTAs einfach zu klischeehaft sind. Aber Rockstar ist anscheinend wirklich erwachsen geworden und mittlerweile in der Lage, nicht nur Freaks zu schreiben, sondern auch echte Menschen, die alles andere als Abziehbildchen sind.
Das hat auch dazu geführt, dass ich das extrem lineare und unflexible Missionsdesign, das vor allem in der zweiten Hälfte auch auf zu vielen und zu langen Schießereien basiert, irgendwann gar nicht mehr als störend empfunden habe, weil sich das halt ziemlich mit der Erzählweise ergänzt.
Für den Storymodus inkl. der meisen Missionen für Fremde würde ich daher eine 9,5/10 vergeben.

Das Prädikat "Meisterwerk" würde ich jedoch nicht zücken, denn als Open-World-Spiel hat mich RDR2 ziemlich enttäuscht. Das Spiel ist vollgestopft mit Nebenaktivitäten, Sammelaufgaben und Systemen über Systemen, die alle daran kranken, dass sie nicht sinnvoll ins Gesamtkonzept integriert wurden. Das sind eher jede Menge in der Luft hängende Fäden, die nicht zu einem Teppich verwoben wurden. Ich würde sogar so weit gehen, dass Nebenaufgaben und Herausforderungen einfach nur existieren, um Checklisten zu füllen.

Die Sammelaufgaben werfen einfach zu uninteressante Belohnungen ab, während das Jagen, Angeln und Craften eigentlich komplett überflüssig sind. Es ist schön, dass es diese Dinge für diejenigen, die sowas gerne machen möchten, vorhanden sind, aber sie erfüllen einfach keinen oder nur wenig spielerischen Zweck.
Das beste Beispiel dafür ist die Lagerkasse, die man anfangs noch füllt, um die Upgrades für das Camp zu erhalten, aber danach kann man sie komplett ignorieren. Das liegt vor allem daran, dass man diese Kasse im Prinzip komplett alleine füllt und auch alleine leert. Auch wenn einem immer wieder was anders suggeriert wird, hat das Lager absolut keinen Verbrauch an Lebensmitteln, Geld oder Materialien. Das hätte man wesentlich besser lösen können, indem man z.B. den Story-Fortschritt mit den Ressourcen des Lagers verknüpft oder das Lager einen echten Verbrauch hätte.

Es mag vielleicht ein bisschen anders aussehen, wenn man wirklich viel Zeit mit dem Jagen in der Wildnis verbringt, aber ich hatte beim Spielen der Story nie das Gefühl, dass ich in irgendeiner Form an Ressourcenknappheit leide und deshalb größere Taschen für Materialien und Hilfsmittel benötigen würde. Ich hab auch kein einziges Mal die Notwendigkeit gesehen, auf hergestellte Gegenstände zurückgreifen zu müssen. Ich hab am Anfang einige Sachen gecraftet, und die sind bis nach der Story komplett ungenutzt im Inventar geblieben. Genauso hab ich den Großteil der Waffen, die man im Laufe der Zeit freischaltet, nicht genutzt. Anfangs hab ich noch Gewehre benutzt, aber nach dem Kauf des Zweitholsters hab ich das Spiel nur noch mit 2 Revolvern gespielt. Bessere und stärkere Waffen sowie bessere Ausrüstung über das hinaus, was man kaufen kann, braucht man auch deshalb nicht, weil das Spiel im Grunde am Ende nicht schwerer ist als am Anfang, sondern durch das Aufleveln von Gesundheit und Dead Eye ganz im Gegenteil eher einfacher. Durch die ganzen Systeme und Nebenaufgaben wird einem eine Komplexität vorgegaukelt, die gar nicht vorhanden ist.
Und das ist wirklich schade, denn hätte man die ganzen losen Enden wirklich gut zusammengeführt, hätte man da wirklich eine interessante Dynamik erschaffen können.

Aber so stehen sich die Dinge oftmals gegenseitig im Weg. Es gibt die Möglichkeit, Einbrüche und Überfälle durchzuziehen, aber letztlich wird man vom Spiel eher entmutigt, sich damit zu beschäftigen. Das liegt einerseits daran, dass man im Spiel auch ohne das Jagen mehrfach weit mehr Geld hat, als man braucht, und andererseits daran, dass man sich für Überfälle und Co. oftmals weit höhere Kopfgelder einhandelt, als man Erträge aus diesen Aktivitäten zieht. Von daher sind diese Aktivitäten eher Spielspaßkiller.

Und so sehr die Spieltwelt auch durch ihre Grafik, den Detailreichtum und die Atmosphöre, die wirklich einzigartig sind, beeindruckt, so sehr hat sie mich als Open-World(-Sandbox) doch enttäuscht. Die Spielwelt wirkt auf der einen Seite lebendig und detailreich wie in kaum einem anderen Spiel, aber gleichzeitig ist sei auch eine ziemlich tote Kulisse, weil die Art und Weise, mit der man mit ihr interagiert, viel zu sehr auf streng durchkomponierten Skripten basiert. Es passiert einfach zu wenig "einfach mal so" und es gibt einfach zu wenige Systeme, durch die Spielwelt auf einen reagiert, stattdessen beruht fast das ganze Open-World-Gameplay darauf, dass man nur selbst auf die Spielwelt reagieren kann. Und dadurch verkommt die Spieltwelt leider viel zu sehr zu einer recht statischen, berechenbaren Kulisse. Zugegeben, es ist eine extrem beeindruckende Kulisse, die man in diesem Detailreichtum so schnell nicht wieder zu sehen bekommt, aber ich hatte mir davon doch etwas mehr erhofft.

Von daher würde ich für das Gesamtwerk RDR2 als Spiel nur eine 8 vergeben, auch wenn ich das Story-Erlebnis weit, weit höher einschätze. Aber auch wenn ich diverse Elemente des Spiels für deutlich verbesserungswürdig halte, bereue ich den Kauf absolut nicht. Denn selbst als reines Story-Erlebnis ist es wirklich ziemlich einzigartig und bietet auch mehr als genug fürs Geld.
 

ubit

Altenpfleger
Ähem... also bei mir - ich bediene mich eigentlich nie aus dem Lager - sehe ich immer mal wieder das Sachen im Lager knapp sind. Wieso ist das so, wenn es angeblich keinen "Verbrauch" gibt? Auch fülle ich die Kasse nicht alleine. Im Lagerbuch kann man ja nachlesen wer da noch gespendet hat. Und ein paar Dollar kommen da eigentlich immer von den NPCs zusammen.

Bei den Missionen/Skripten stimme ich Dir allerdings voll zu (weiß aber nicht wie man dann auf 95% in der Bewertung kommt). Aktuell spiele ich "Shadow of the Tomb Raider". Das ist auch "so ein Spiel" mit völlig gescripteten Missionen. Man hat innerhalb der Missionen relativ wenig Freiheiten. Häufig sind dort auch - wie in RDR2 - in den Missionen bestimmte Funktionen nicht verfügbar (man kann z.B. nicht schießen, wenn die Mission auf "schleichen" abzielt). Allerdings ist das bei Lara Croft irgendwie geschickter umgesetzt - zumindest für meinen Spielstil. Keine Ahnung warum, aber in den Missionen dort komme ich viel seltener in Versuchung Funktionen zu nutzen die gerade gesperrt sind als bei RDR2. Mag natürlich an meinem persönlichen Spielstil liegen - aber in Tomb Raider fühlen sich die Missionen für mich einfach "runder" an. Richtig erklären kann ich es nicht... Noch besser finde ich halt völlig "freie" Missionen in denen man machen kann was man möchte - wie zum Beispiel in den AC-Spielen.

Die Sammelaufgaben finde ich bei RDR2 auch etwas "üppig" - sowas mache ich aber eigentlich grundsätzlich nicht gezielt - insofern stört es mich jetzt nicht so stark. Wobei die Zigarettenbilder zum Beispiel ziemlich blöde implementiert sind - die kann man ja ganz ohne wirkliches sammeln komplettieren...

Ciao, Udo
 

Khaaoos

Sonntagsfahrer
lustig.. bei tombraider geht's mir genau anders...

ich war TR Fan der ersten stunde... das erste mal, dass ich 'Höhenangst' bei einem computerspiel empfunden hatte... und das bei der damaligen 'grafikpracht' :p

die neuen teile find ich dagegen total langweilig. reines schlauchgame, lahme rätsel.... aber schon interessant, wie unterschiedlich leute dinge wahrnehmen können...



die ganzen sammeleien hab ich mir bei RDR gespart. ich bin auch kein Erfolge-Jäger. Wenn das gesammel keinen 'inhalt' mitbringt, such ich nicht.
gerade, wenn es nichts als neuauflagen von 'finde 100 tauben' von gta 4 sind.... wer macht denn sowas wirklich....?
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ähem... also bei mir - ich bediene mich eigentlich nie aus dem Lager - sehe ich immer mal wieder das Sachen im Lager knapp sind. Wieso ist das so, wenn es angeblich keinen "Verbrauch" gibt? Auch fülle ich die Kasse nicht alleine. Im Lagerbuch kann man ja nachlesen wer da noch gespendet hat. Und ein paar Dollar kommen da eigentlich immer von den NPCs zusammen.

Deswegen sagte ich ja auch nur "im Prinzip", denn bei mir kamen auf 100 Dollar, die ich reingeworfen habe, vielleicht 5-10 Dollar von anderen.

Ich hab irgendwann in Kapitel 3 aufgehört, da Geld reinzuwerfen oder die Vorräte aufzustocken. Der Kassenstand blieb dauerhaft im Bereich von 4xx Dollar, es kamen also kaum nennenswerte Einzahlungen hinzu. Und Vorräte hab ich mir nur noch in der Stadt besorgt, weil ich sowieso zuviel Geld hatte und da konnte ich beobachten, dass keiner der 3 Vorratstypen bis zum Ende Spiels mehr unter Weiß, also in den roten Bereich, gefallen ist. Ein Vorratstyp, müsste Munition gewesen sein, blieb dauerhaft gelb, nachdem ich mich nur noch bei Händlern versorgt habe.
 
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