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Nintendo Switch 2 Game-Cards Thread

Machine Head

Pförtner des Altenheims
Ja, du hast sicher nicht unrecht.

Noch denke ich aber nicht in Worst Case Szenarien.

Bei Steam bin ich bei dir. Ich möchte nicht meine gesamte Spielebibliothek von einem einzelnen gewinnorientierten Unternehmen abhängig machen.

GOG ist tatsächlich ein Lichtblick. Wenn ich das richtig verstanden habe, besitzt man die Spiele dort auch tatsächlich, kann sie sich runterladen, vervielfältigen und wenn man möchte auch auf ner HDD physisch lagern. Das ist aus rationaler Sicht sogar besser und beständiger als ne physische Sammlung. Ich habe nur an der Sammelei (noch) zu viel Spaß. Das gehört im Moment für mich zum Hobby dazu. In einer Digital-Only-Welt würde ich aber wohl zu GOG wechseln (ich weiß aber auch nicht, welche Einschränkungen es dort so gibt. Habe keine Historie mit der Plattform. Sind die Spiele zb dort deutlich teurer oder erst sehr spät verfügbar?)

Habs schon häufiger gehabt, dass die Spiele ein paar Cent teurer waren, bis hin zu 2€. Manchmal kommen Patches auch später als bei Steam oder überhaupt nicht mehr.
Dafür gibts bei so gut wie jedem Spiel Extras in Form von Wallpapern, digitalen Handbüchern etc.
Das Beste sind aber die kompletten Installer bzw. Exe Dateien, die du dir, wie du schon richtig aufführst, überall dort sichern kannst, wo du es willst. Ich kaufe daher bevorzugt bei GoG.
Du kannst dir deine Bibliothek übrigens auf der Homepage anzeigen (auch hübsch mit der Holzregalansicht) oder über einen Client ähnlich Steam.

Die Nibelungentreue zu Steam teile ich nicht. Nie werde ich denen vergessen, dass sie den ganzen Accountscheiß Salonfähig gemacht haben.
Davon ab gibts durch eine direkte Modeinbindung, Hubs etc. schon auch nette Features. Ich mache mir seit geraumer Zeit aber ernsthafte Sorgen darüber, was mal mit Steam passiert, wenn Gabe nicht mehr ist. Noch ist es ja vergleichsweise ziemlich kundenfreundlich.
 

Khorny

Moderator
Team
Kommt drauf an. Deren Satzung lässt praktisch gar keine großen Änderungen zu, da praktisch die gesamte Firma, bis einschließlich der Putzfrau nem Game Change zustimmen müsste, und die ganze Firma ja im Prinzip dahingehend einer Philosophie folgt. Muss das für immer so bleiben? Naja, wenn ich über meine erwartbare Lebensspanne hinaus denke... sage ich niemals nie. Ich glaube nur nicht daran.

Ich bin aber selbst bei Steam nicht so vermessen an die Unendlichkeit zu glauben, daher kaufe ich Spiele auch nur im äußersten Sale, oder wenn ich sie unbedingt haben muss.

Btw. das CMOS Problem der PS4 hat Sony seit Jahren gefixt. Konsole offline nehmen, und nichts und niemand kann einem die Spiele wegnehmen... ok, vielleicht der nette Einbrecher von nebenan, oder nen Blitzeinschlag, verrückter Mann im weißen Haus, oder der Atomkrieg... aber wenn es soweit kommt, ist es vermutlich egal ob man physisch oder digital gesammelt hat. ;)

Ansonsten: Falls doch alles in dieser Industrie den Bach runtergeht, wird es unter Garantie in 10-20 Jahren ne Möglichkeit geben den ganzen Käse auf ner "Retro Handheld" zu zocken. Dazu singen wir dann fröhlich "You are a Pirate".
 

Chibiterasu

Frührentner
Bei mir schaut die Realität einfach mittlerweile so aus, dass ich nur einen kleinen Prozentsatz der Spiele, die ich (durch-)spiele irgendwann erneut spiele.
Und zu dem Zeitpunkt gibt es dann immer wieder schon ein Remake/Remaster, welches ich dann meiner alten Version sowieso bevorzuge (Metroid Prime, Xenoblade Chronicles sowie X Definitive Edition zum Beispiel).
Also ist die alte Version auch eher schon fast für den Hintern.

Dann gibt es zusätzlich aktuell eher mehr als weniger Bemühungen zur Abwärtskompatibilität und Steam/GOG sind auch noch nicht explodiert.
Ich sehe für mich einfach nicht mehr den Sinn irgendwelche teuren limitierten Retailversionen oder noch schnell im Abverkauf diverse Spiele nur zu "Konservierungszwecken" zu kaufen.
Hab das Preppertum abgelegt.

Im aller schlimmsten Fall (sollte es Steam/GOG nicht mehr geben) kaufe ich bei ein paar Spielen die Version, die ich eigentlich schon einmal besessen habe, erneut in einem Sale woanders nach.

Ich weiß, dass ich damit ein Kunde bin, der den feuchten Träumen diverser CEOs entspringt...
Aber es lebt sich so einfach viel entspannter als dass ich mir immer Sorgen mache, dass irgendein ungünstigstes Szenario eintritt.
Hab damit einfach meinen Frieden gemacht, dass ich in erster Linie für das aktuelle Erlebnis zahle. Wie ins Kino gehen. Viel weiter denke ich nicht mehr.

Sollte das später woanders nachkaufen auch nicht mehr gehen, weil irgendein Spiel komplett von den Servern verschwunden ist, habe ich Pech gehabt (wenn es soweit ist, sprechen wir gerne noch einmal, ob ich es immer noch so entspannt sehe, sollte es ein mir sehr wichtiges Spiel betreffen).
 

DerChris

Altenpfleger
Btw. das CMOS Problem der PS4 hat Sony seit Jahren gefixt.
Ja, ich weiß. Schwein gehabt. Hätten sie auch bleiben lassen können und dann wär alles für die Tonne gewesen. Auch die guten Retail Versionen. Die nächste tickende Zeitbombe ist ja scheinbar die WiiU so wie ich das verstanden hab.

Es ist müßig. Mit Ausnahme von GOG (wo du dir halt selbst Backups machen kannst) kannst du auf jeder Plattform deine Spiele verlieren.

Ich schaff irgendwie nicht mir einzureden, dass es da irgendwo einen sicheren Hafen gäbe. Du bist bei jeder Plattform irgendwann vom Good-will der Betreiber abhängig und bei geschlossenen Systemen wie Konsolen ist das nochmal mehr der Fall. Du kannst in keiner Form absehen in welchem Zustand der Hersteller deine Konsole zurücklässt nachdem der Support eingestellt wurde. Bei der PS4 hat man jetzt halt einmal Glück gehabt. Aber gerade auch Nintendo scheint das nicht wirklich zu kümmern… da werden wir noch sehen wie sicher physische Switch Games sind. Vor allem ist auch abzuwarten wie gut sich die Hardware selbst über 20 Jahre hält.

Das sag ich als jemand der nunmal auch gerne physisch sammelt und sich auch gerne noch weiter die Retro Sammlung aufbaut. Aber ich glaub halt nicht dran, dass da irgendwo etwas wirklich sicher ist solang ein Plattformhalter da seine Hand drüber hält.
 

Mister Blue

Frührentner
Wo wir gerade schon dabei sind, ist das nur soviel wert, wie die Spieleversion, die sich auf dem Datenträger befindet. Da hatte man bei der Switch immerhin den Vorteil, dass die Module bei späteren Neuauflagen gleich die jeweils aktualisierte Version enthielten. Wenigstens bei den Spielen von Nintendo selbst, wie die anderen Publisher das gehandhabt haben, kann ich hingegen nicht sagen.
 

Khorny

Moderator
Team
Anscheinend kosten die 64gb einen Hersteller knapp Karten 16$.

Das muss man jetzt natürlich in Relation zur 1er sehen. Dort kursierten für die 32gb Versionen Preise um die 20$. Ob das stimmt, ist natürlich immer mit Vorsicht zu genießen - zumal es auf der Switch mehr Abstufungen gab. Nebenbei soll der Preis pro Switch Cardridge (32) aber 60% höher gelegen haben als eine 50gb Bluray Disc. Bzw. bei ResetEra.

Insofern wäre das für mich jetzt keine Erklärung, warum die Key-Cards so deutlich zunehmen, außer eben dass die Anbieter maximalen Profit rauspressen möchten.

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Zuletzt bearbeitet:

Mister Blue

Frührentner
Kam die außer bei The Witcher 3 überhaupt je zum Einsatz?

Ich hatte vor einiger Zeit ein Video auf Yt gesehen, bei denen ein Streamer einen Blick in die Module geworfen hat. Die sind bei den 3rds technisch ganz anders aufgebaut als die von Nintendo. Wodurch davon auszugehen ist, dass die 3rds ihre eigenen Hersteller haben. Ich möchte jetzt keine Verschwörungstheorien spinnen und ob die Idee mit den GameKey-Cards von Nintendo kam oder die 3rds sich das in Eigenregie ausgedacht haben, kommt in etwa auf dasselbe hinaus.

Die Preise vom Konsolenlaunch darf man aber nicht mit den späteren vergleichen. Ich ziehe jetzt einmal ganz grob den Vergleich mit den Preisen von SD-Cards, da kostet die offizielle 256er "nur" 60 €, eine doppelt so große aber fast das dreifache. Was aber nicht so bleiben dürfte, und dass man als Großabnehmer wie im Fall von Nintendo langfristig ganz andere Rabatte erhält, als ein Publisher, der mal 100.000 Module bezieht, dürfte klar sein.

Um aber auf das eigentliche Thema zurückzukommen, soll die digitale Switch-1-Version von Hogwarts Legacy ein Switch-2-Upgrade (für 10 €) erhalten. Hätte der eine oder andere vielleicht gern vorher gewusst, gab es letztens nämlich noch im eStore für um 25 €.
 

Khorny

Moderator
Team
Dann tut es mir beinahe leid, aber die beiden unteren Listen wurden wieder etwas länger. Hogwarts und Civ VII sind natürlich Placebo Karten bzw. Crap in a Box.
 

DerChris

Altenpfleger
Für mich ist an dem Punkt fast der größte Aufreger, dass wir jetzt schon diese (mutmaßlich) Billig-Variante mit den Key-Cards haben und sich Publisher offensichtlich dennoch entscheiden die noch billigere Variante zu fahren und einem den Code Schnipsel in die Box legen.

Ich hatte für einen Sekundenbruchteil die naive Hoffnung, dass wir durch die Key-Cards wenigstens die Code Zettel ablösen.

Ich bin geneigt zu sagen, dass wir jetzt das Schlechteste aus beiden Welten haben.
 
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