Nein, ich sehe keinen Unterschied. Wenn du einer Person, die von Rassismus betroffen ist absprichst dass sie äußert, dass sie sich rassistisch beleidigt gefühlt hat und das sogar als lachhaft findest, dann ist dann ist das was du jetzt versuchst Wortklauberei.Das hast du aber gemacht, als du behauptet hast, dass ich "Rassismus lachhaft" finden würde. Das ist ein großer Unterschied dazu, ob man einen Vorwurf lachhaft findet.
Es gab auch sicher viele Nazis, die in der Nähe von KZs gewohnt haben. Damit will ich dich nicht mit diesen gleichstellen, sondern nur darauf aufmerksam machen, dass es da keinen Zusammenhang gibt.Das bedeutet, dass ich mit dem Thema aufgewachsen bin und ich die Geschichte bei uns sehr intensiv und häufig aufgearbeitet worden ist. Ich habe dort die Gedenkstätte besucht und mit betroffenen geredet. Dadurch hat man noch Mal eine ganz andere Bindung zu dem Thema. Das wollte ich damit andeuten, um zu untermalen, dass ich Rassismus ganz sicherlich nicht als lächerlich empfinde.
Wenn du nicht weißt was der Unterschied zwischen Rassismus und Antisemitismus ist, dann ist es klar, dass du nicht verstehst was ich aussagen wollte.Ganz schlechtes Argument und vollkommen daneben. Mal ganz davon ab, dass Juden(die hier in Deutschland noch heute schlimmen Rassismus erfahren) auch weiß sind, wenn wir hier rein von der Hautfarbe sprechen, ist ein solches Argument einfach nur daneben.
Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße.kommt dem umgekehrten Rassismus gleich
(und ich habe dir nicht vorgeworfen weiß zu sein)
Ja, 'nur' weil du niche erfahren hast oder wirst wie man systematisch unterdrückt und benachteiligt wird, kannst du es dir nicht anmaßen für eben diese Personen festzulegen, was sie in Ordnung zu finden haben und was nicht.Nur weil ich nicht betroffen bin, darf ich nicht darüber Urteilen und eine Meinung haben, ob ich diese Vorwürfe bei dem genannten Beispiel ungerechtfertig finde? So funktioniert das Leben aber nicht. Wenn es danach gehen würde, dann müsstest du mir sogar zustimmen. Denn die dort von dem Humor betroffene Person ist selbst Jude und hat den Spaß auch so aufgefasst, wie er gemeint war. Wo kommen wir denn hin, wenn man untereinander nicht mehr Witze machen darf, die sich gegenseitig betreffen? Ich mache auch Witze über "Fette" und mein bester Freund, der schlank ist, macht es mir gegenüber auch so. Ich "als Fetter" weiß wie es gemeint und wir necken uns damit eben gerne. Damit schaden wir niemanden. Sollte es stattdessen jemand mitbekommen und sich dabei unbehaglich fühlen, dann erwarte ich das er uns darauf anspricht und man klärt die Sache. Das aber hat nicht bei der Presse verloren. Daher ist dieser Vorwurf, sofern er denn so stattgefunden hat, in meinen Augen lächerlich.
Ich verstehe die Logik dann auch nicht wo ich dir zustimmen müsste.
Und wenn du dich mit deinem Kumpel gern beleidigst, ist das was anderes wie antisemitische oder rassistische Äußerungen in öffentlichen Arbeitschats. Und warum wird der Vorwurf lächerlich, wenn er nicht an euch gerichtet ist, sondern wenn er in der Presse landet? Inhaltlich ändert sich nichts.
Wenn ich das muss, dann musst du auch damit klar kommen, dass dir jemand versucht zu erklären wie anmaßend es ist sich als privilegierter Mensch hinzustellen und das Empfinden weniger privilegierter Menschen abzuwerten.Aber akzeptieren das ich diese Meinung habe, musst du schon.
