Darum habe ich da auch Anführungszeichen benutzt.
Die Einkaufsbonuspunkte, habe ich tatsächlich überhaupt nicht auf dem Zettel. Ich würde kein Geld ausgeben um Punkte zu bekommen. Also auch nicht wegen der Punkte den Game Pass verlängern oder ein Spiel für den Erfolg kaufen.
Die Daten* bei Bing sind mit der erwähnten Methode nutzlos und Dank Adblocker gibt es auch keine Werbung (die ich sowieso nicht sehen würde)
Von daher ist das was ich investiere: Zeit.
Und das ist doch auch gut so.
*Wenn man aber ehrlich ist, hinterlässt man ja immer irgendwo seine Daten, ist die Frage ob man sie auch Bing 'gönnt'
Edit: Und in letzter Zeit gab es diverse Kacheln mit einigen Punkten, die wirklich einfach abzuhaken waren.
Hängt halt alles vom Nutzungsverhalten ab.
Die Rewards sind für mich primär ein Cashback-System. Ich würde schätzen, dass mindestens 50% meiner Rewardspunkte durch Einkäufe kommen, zumal ich auch schon bei Xbox Rewards angemeldet war und aus welchem Grund auch immer mehr als die 20 Punkte pro ausgegebenem Euro im Xbox Store bekomme.
Ansonsten mache ich die täglichen 50-Klickpunkte bei Bing, wenn ich dran denke (was oft genug nicht passiert), die 50 Punkte pro Erfolg, wenn ich einen freischalte, und einzig regelmäßig die 100 Punkte pro Woche über die Rewards-App.
Die täglichen Bing-Suchen, die ganzen Game Pass-Aufgaben etc. lasse ich in der Regel links liegen. Die mache ich höchstens mal, wenn ich was im Store sehe, was ich gerne kaufen würde, und mir noch 200, 300 Punkte fehlen, um den nächsthöheren Storegutschein einlösen zu können.
Auf die Art mache ich pro Monat zwar weit weniger Punkte als ich eigentlich könnte (jeden Monat Game Pass über Rewards-Punkte holen ist nicht drin), aber ich investiere im Gegenzug auch nur ein Minimum an Zeit.
Den Game Pass über die Rewards zu finanzieren, wäre für mich z.B. auch nicht attraktiv. Wenn Microsoft irgendwann die Umwandlung von Gold zu Ultimate einstellt, werde ich Stand jetzt wahrscheinlich wieder auf Gold downgraden. Ich ziehe da mit meinem Spielverhalten keine 13€ Nutzen aus dem Game Pass. Für mich ist der Zeitdruck, den der Game Pass mit den regelmäßigen Abgängen erzeugt, eher ein Spielspaßkiller, was mir vor allem auch die Game Pass Rewards vor Augen geführt haben. Ich mag es nicht, irgendwas dann spielen zu müssen, wenn Microsoft das möchte, sondern ich würde das gerne so lange selbst bestimmen, wie es das noch geht, und mich nach danach richten müssen.
Andere Leute mögen da anders mit umgehen können und finden es attraktiv, immer neue Spiele auszuprobieren. Aber ich bin seit jeher ein Durchspieler, der sich in der Regel auf ein Spiel fokussiert. Von daher empfinde ich grade die Game Pass Rewards vor allem als Stress, weshalb ich das schon recht früh wieder eingestellt habe.
Und klar, Daten hinterlässt man überall. Mit der von Dir erwähnten Methode hinterlässt Du für Microsoft wahrscheinlich auch weit weniger interessante Daten als erwünscht. Aber ich bezweifel, dass die meisten Leute, die die Rewards nutzen, so effektiv agieren.
Und auch wenn das Hinterlassen von Daten praktisch unausweichlich ist, kann man das halt doch regulieren. Ich nutze im Browser (Desktop und Mobile) nur für die 10, 20 Seiten, die ich regelmäßig besuche, den offenen Modus, in dem aber auch Datenschutztools aktiv sind. Und für alle anderen Websites und auch Suchen nutze ich den privaten Modus, der auch regelmäßig wieder geschlossen wird. Genauso verfahre ich mit Youtube. Im offenen Modus schaue ich nur Videos von Kanälen, die ich abonniert habe. Für alle anderen nutze ich den privaten Modus ohne Login. Wenn ich Bing mal wegen Rewards für die Suche nutze, suche ich da auch nur nach Spielen, die ich eh auf meinem Xbox-Profil gespielt habe und von denen Microsoft weiß, dass ich sie gespielt habe bzw. besitze. Wenn Edge mit Bing als Standardsuche mal für was anderes nutze, dann auch nur im InPrivate-Modus ohne Login.
Das muss niemand so machen wie ich. Vor mir aus kann man das auch zu einem gewissen Grad paranoid nennen. Aber ich habe zumindest das Gefühl, dass mein Konsum- und Nutzungsverhalten noch weitestgehend meines ist und so wenig wie möglich von außen gesteuert wird, selbst wenn das vielleicht eine Illusion sein mag. Aus dem gleichen Grund mache ich bei Rewards halt auch nur die Dinge, die ich machen will und bei denen ich das Gefühl habe, dass Aufwand und Nutzen in einem gewissen Gleichgewicht stehen. Oder anders gesagt: Wenn ich mich schon manipulieren lasse, dann möglichst unter meinen Bedingungen.